Philippa Gregory Die Schwiegertochter

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Inhaltsangabe zu „Die Schwiegertochter“ von Philippa Gregory

Wie Familienidylle zum Horror werden kann§§Eigentlich könnte Ruth zufrieden sein. Sie hat einen liebevollen Mann, eine interessante Arbeit, lebt in einem kleinen Haus ganz in der Nähe der netten Schwiegereltern. Die Familienidylle scheint perfekt. Als Ruth schwanger ist, wird die Fürsorge der vollkommenen Schwiegermutter zum Alptraum. Ruth muß alle ihre Kräfte aufbieten, um dem Horrorszenarium zu entkommen, und geht dabei bis zur letzten Konsequenz. (Quelle:'Flexibler Einband')

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    Die Schwiegertochter
    Orientlady

    Orientlady

    30. January 2015 um 01:39

    Ich habe das Buch soeben beendet, es ist 01:26 Uhr und ich bin viel zu aufgewühlt, um schlafen zu gehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen Buchcharakter derart verabscheut zu haben, wie ich Elizabeth, Ruths Schwiegermutter verabscheut habe. In mir hat sich richtiger Hass geregt, ich habe die Verzweiflung und Ohnmacht gespürt, die Ruth durchleben musste. Zu dem Inhalt muss ich nicht viel sagen: Es geht um ein junges Ehepaar, wobei der Mann ein verzogenes Muttersöhnchen ist, den man mal gehörig in die Schranken weisen muss. Viel zu gerne verbringt er den Großteil seiner Zeit bei seiner Mutter, die ihn verhätschelt und mit Liebe überhäuft. Ruth, seine Frau, muss zwangsläufig an diesen erstickenden Besuchen teilnehmen.  Als sie schwanger wird, zieht die Familie, ehe sie mit der Wimper zucken kann in die Nachbarschaft ihrer Schwiegereltern Elizabeth und Frederick. Mit Letzterem kann man sich anfreunden, aber Elizabeth ist eine verdammte Schlange, die  sich zwischen das Ehepaar drängt. Nach und nach dringt sie in jeder Facette ihres Lebens ein und als das Baby auf die Welt kommt und Ruth an einer postnatalen Depression leidet, greift sie nach dem Zepter und regiert von da an die Familie. Ständig ist sie da, immer mischt sie sich ein und erledigt ungefragt Hausarbeit, putzt und dekoriert, wie es es mag.  Wenn ihr Sohn mit seiner Frau schläft, entgeht dies ihren Augen nicht und was sie spürt ist Neid auf seine Frau. Diese giftige Schlange. Ich verachte sie so sehr und kann gar nicht glauben, wie sehr man einen fiktiven Charakter hassen kann. Ich kann meine Wut gar nicht in Worte fassen und meine Sympathie zu Ruth.. ---ACHTUNG SPOILER---- Ruth geht am Ende zum Äußersten und bringt Elizabeth um. Ich habe tiefe Genugtuung empfunden und war echt glücklich. Über einen Mord.  Und kann mich trotzdem noch selber leiden. Fazit: Ganz große Klasse. Das Buch hat mich zunächst nicht mit der Sprache begeistern können, aber nach und nach hat es mich immer mehr hypnotisiert. Es ist voller Menschenkenntnis und zeugt von bemerkenswertem Beobachtungsvermögen. Ich bin begeistert.

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  • Rezension zu "Die Schwiegertochter" von Philippa Gregory

    Die Schwiegertochter
    romanasylvia

    romanasylvia

    09. April 2011 um 12:42

    Obwohl ich die Autorin nicht kenne und das Buch doch schon einige Jährchen alt ist fand ich es wirklich super. Allerdings war das Ende recht überraschend.

  • Rezension zu "Die Schwiegertochter" von Philippa Gregory

    Die Schwiegertochter
    seelord

    seelord

    10. October 2009 um 06:59

    Ruth, die keine eigene Familie hat, zieht, nachdem sie schwanger wird, mit ihrem verwöhnten Muttersöhnchen von Ehemann auf dessen Drängen zu seinen Eltern aufs Land. Da ihr jegliches Selbstbewusstsein fehlt, kann sie sich gegen diese Entscheidung, die gar nicht ihren Wünschen entsprach, nicht wehren. Ihre Schwiegereltern, insbesondere die Schwiegermutter, umgeben sie mit Fürsorge, treiben sie damit jedoch immer weiter in die Unselbständigkeit. Die Situation kippt vollends, als sie sich nach der Geburt ihres Sohnes scheinbar als unfähig erweist, das Kind zu lieben und zu versorgen - dass eine ausgeprägte Kindbettdepression dahintersteckt, wird nicht erkannt und es interessiert auch niemanden. Die Schwiegermutter mischt sich immer mehr in die Pflege des Säuglings ein, bis sie ihn - unter dem Vorwand der besseren Versorgung ganz zu sich nimmt. Ruth versinkt immer mehr in Depressionen, wird unter tatkräftiger Mitwirkung ihrer Schwiermutter tablettensüchtig und setzt damit selbst den Grund, sich nicht mehr um ihr eigenes Kind kümmern zu dürfen. Doch schließlich schafft sie es, sich aus dem tiefen Loch zu befreien und um ihr Kind zu kämpfen. Dabei geht sie bis zur letzten Konsequenz. Der Charakter der Schwiegermutter ist großartig herausgearbeitet: unglaublich effizient, höflich und freundlich, immer auf den guten Eindruck in der Öffentlichkeit bedacht, schafft sie es, ihre Schwiegertochter Ruth komplett zu demontieren und ihren Mann und Sohn dabei einzuspannen. Dieser schleichende Prozess wird realistisch, spannend und nachvollziehbar erzählt. Als Manko empfinde ich jedoch die Darstellung der Ruth, die sich einfach zu naiv und blöde verhält, als dass es noch realistisch sein könnte. Insgeamt jedoch eine spannende Lektüre, leicht und flüssig zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Schwiegertochter" von Philippa Gregory

    Die Schwiegertochter
    Aldona

    Aldona

    05. October 2009 um 11:42

    gut gemachte story, sehr spannend und liest sich flüssig, unerwartetes ende