Philippa Gregory The Queen's Fool

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Inhaltsangabe zu „The Queen's Fool“ von Philippa Gregory

A stunning novel set in the Tudor court, as the rivalry between Queen Mary and her half-sister Elizabeth is played out against a background of betrayal, conflict and passion.

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  • Rezension zu "The Queen's Fool" von Philippa Gregory

    The Queen's Fool
    anushka

    anushka

    26. April 2009 um 18:10

    Hannah Verde - oder auch Hannah Green - hat schon in jungen Jahren Vorahnungen und Visionen. Damit weckt sie auch eines Tages das Interesse eines Adligen und eines Gelehrten, woraufhin sie gezwungen wird, als Närrin in den Dienst des Königs zu treten. Närrin deshalb, weil Hannah aussieht und gekleidet ist wie ein Junge, den ihr Vater zieht sie allein auf und behandelt sie eher wie einen Lehrling und weniger wie ein Mädchen, das Demut und Gehorsam lernen muss. Und derartige "Kuriositäten" sorgen am Hof immer für Abwechslung. Der derzeitige König ist Edward, der kränkliche und einzige Sohn von Henry VIII. Hannah verliebt sich in ihren Dienstherren, Lord Robert Dudley, der später jahrelang wegen Hochverrats im Tower sitzen wird. Hannah ist ihm hörig und so wird sie in den Dienst von Henrys erster Tochter, Mary, gestellt und soll den Dudleys, die mit der zweiten Tochter Henrys, Elisabeth, sympathisieren, regelmäßig Bericht erstatten. So wird Hannah zu einer Freundin der späteren Königin Mary. Doch von Elisabeth ist sie fasziniert. Und so bewegt sich Hannah immer auf Messers Schneide, was ihre Loyalitäten betrifft. Aber nicht nur deshalb, denn Hannah ist eine Converso oder auch Marrano - eine Jüdin aus Spanien, die gezwungen wurde, zum Christentum überzutreten. Doch diese Konversion rettet keinesfalls ihr Leben, sondern sie befindet sich in ständiger Gefahr vor der Inquisition. So hat Hannah eigentlich keine ruhige Minute am englischen Hof und doch will sie auf dieses Leben nicht verzichten. So wie "The Queen's Fool" hat mich nach "The Other Boleyn Girl" kein Buch von Gregory mehr überzeugt. Möglicherweise gab ihr der fiktive Charakter ihrer Protagonisten mehr Freiheiten und die Autorin mußte sich nicht so streng an historischen Fakten ausrichten. Hannah's Figur war überzeugend, tiefgründig, komplex und bot viele Gelegenheiten, sich mit ihr zu identifizieren. Hannahs ständige Angst vor der Inquisition, aber auch vor dem regen politischen Wandel, der sie einen Tag hoch in die Gunst der Mächtigen steigen ließ und sie am nächsten schon wieder den Kopf kosten konnte, wirkte sehr authentisch. Gregory konnte die Bedingungen der damaligen Zeit sehr überzeugend darstellen und das Buch bot jede Menge Spannung. Auch die Zustände im Kampf um das Erbe des englischen Throns waren sehr interessant. Nach dem Tod Henry VIII folgte ein reger politischer und religiöser Umbruch, der immer wieder in einem Hin und Her endet. Ich habe mit der Protagonistin mitgelitten, -gefiebert und -gebangt und konnte mir durch Gregorys Darstellung der tatsächlichen historischen Persönlichkeiten im Rahmen dieser Geschichte wunderbar mein eigenes Bild machen, sodass diese aus den Geschichtsbüchern zum Leben erweckt wurden. Von mir gibt es für dieses Buch für alle Historienfans eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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