Philippe Ariès Geschichte der Kindheit

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Kindheit“ von Philippe Ariès

Was wir Kindheit nennen, hat es nicht immer gegeben. Die Abgrenzung zwischen Kindern und Erwachsenen hat das Mittelalter nicht gekannt: Kinder lebten, sobald sie sich allein fortbewegen und verständlich machen konnten, mit den Erwachsenen, waren kleine Erwachsene. Was wir »Familie« nennen - die Gemeinschaft von Eltern und Kindern -, entwickelte sich in Europa erst im 15. und 16. Jahrhundert allmählich aus den größeren Sippen- und Stammesverbänden; sie wird dann zu einer moralischen Institution. Diese und andere grundlegende und oft überraschende Erkenntnisse gewinnt Ariès aus seinem Studium der sozialen, rechtlichen und kulturellen Entwicklung der Familie und der Erziehung. Er findet sein Material nicht in den Theorien und Programmschriften und den Äußerungen der Maßgebenden, sondern hauptsächlich in den vielfältigen, oft stillen Zeugnissen des Alltagslebens aller Volksschichten.

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  • Rezension zu "Geschichte der Kindheit" von Philippe Aries

    Geschichte der Kindheit

    Sokrates

    24. June 2012 um 21:30

    In den 1980er Jahren begann sich die "Alltagsgeschichte" als historische Disziplin zu formieren; um Akzeptanz ringt sie noch heute. Philippe Ariès als Vertreter der französischen Annales-Schule war einer der ersten "Alltagshistoriker", die geforscht und publiziert haben. Entstanden ist - neben der "Geschichte des privaten Lebens" - der Klassiker "Geschichte der Kindheit". Geschrieben in lebendiger Sprache, detaillastig, faktenreich und eine Unmenge an Einzelfällen, Fundstücken und historischen Bruchstücken verarbeitend. Kernthese u.a., dass sich die "Kindheit" als Lebensphase erst im 18./19. Jh. herauszubilden begann. Vorher galten Kinder aus gesellschaftlichen und metalitätsgeschichtlichen Gründen als "unfertige" Menschen - eben nicht als Individuen. Wer anspruchsvolle und faktenreiche, aber dennoch lebendig geschriebene Kulturgeschichte lesen möchte, der kommt um diesen Klassiker nicht herum!

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