Philippe Ariès Geschichte des Todes

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Inhaltsangabe zu „Geschichte des Todes“ von Philippe Ariès

In zwanzigjähriger Forschungsarbeit hat Ariès eine Fülle archäologischer, literarischer und liturgischer Quellen gesichtet, Sterberiten und Bestattungsbräuche untersucht, die Geschichte der großen städtischen Friedhöfe studiert und zahlreiche Testamente durchforscht. Entstanden ist eine Geschichte der Einstellungen des Menschen zum Tod und zum Sterben. Fast zwei Jahrtausende lang - »von Homer bis Tolstoi« - blieb im Abendland die Grundeinstellung der Menschen zum Tod nahezu unverändert. Der Tod war ein vertrauter Begleiter, ein Bestandteil des Lebens, er wurde akzeptiert und häufig als eine letzte Lebensphase der Erfüllung empfunden. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich ein entscheidender Wandel vollzogen. Der Tod ist für den heutigen Menschen angsteinflößend und unfaßbar, und er ist außerdem in der modernen, leistungsorientierten Gesellschaft nicht eingeplant. Der Mensch stirbt nicht mehr umgeben von Familie und Freunden, sondern einsam und der Öffentlichkeit entzogen, um den »eigenen Tod« betrogen.

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  • Rezension zu "Geschichte des Todes" von Philippe Aries

    Geschichte des Todes

    Monsignore

    01. April 2010 um 23:06

    Philippe Ariès ist der führende Historiker des Todes. Für sein Hauptwerk forschte er 20 Jahre lang in historischer, soziologischer, literarischer und archäologischer Hinsicht. Er studierte Bestattungsbräuche und Sterberiten, suchte die berühmten Friedhofsanlagen der Welt auf, er verglich die Einstellung der Menschen zu Sterben und Tod quer durch die Jahrtausende. Wie entwickelten sich die Bilder vom Jenseits im Laufe der Zeit? Wie sah in den Kulturen der Welt die Stunde des Todes aus? Welche Bedeutung wurde der Seele in diesem Zusammenhang zugemessen? Und wie wurde mit dem toten Körper umgegangen? -Sehr interessant in diesem Zusammenhang: Ariès beschreibt anschaulich einen gewaltigen Wandel: Während fast zwei Jahrtausende lang im Abendland der Tod ein vertrauter Begleiter war, ein akzeptierter Bestandteil des Lebens, ist er in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft ein angsteinflößendes Tabu, das an den Rand gedrängt wird.

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