Philippe Büttner Surrealismus in Paris

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Inhaltsangabe zu „Surrealismus in Paris“ von Philippe Büttner

Der Surrealismus entstand zwischen den Weltkriegen und wurde zu einer der einflussreichsten künstlerischen und literarischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Vom Erlebnis der Sinnlosigkeit des Ersten Weltkriegs tief geprägt, begaben sich die Surrealisten unter der Leitung von André Breton 'auf die leidenschaftliche Suche nach Freiheit in all ihren Gestalten'. Durch das Einbeziehen des Unbewussten in den künstlerischen Schaffensprozess entwickelten sie völlig neue Ausdrucksformen. Zugleich inszenierten sie ihre Kunst in Ausstellungen auf radikal neue Weise. Bis heute setzt sich diese Tradition der Präsentation surrealistischer Werke in privaten Sammlungen sowie öffentlichen Museen fort. Anhand von beispielhaft präsentierten Werken prominenter Vertreter des Surrealismus, neben Salvador Dalí, Max Ernst und Joan Miró auch René Magritte, Yves Tanguy oder Meret Oppenheim, werden charakteristische Wirkweisen und Strategien des Surrealismus erfahrbar. Nicht nur zeitgenössische Künstler finden darin Quellen der Inspiration und aktuelle Bezüge. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3161-4) Ausstellung: Fondation Beyeler, Basel / Riehen, 2.10.2011-29.1.2012

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  • Rezension zu "Surrealismus in Paris" von Philippe Büttner

    Surrealismus in Paris
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    31. October 2011 um 13:56

    „Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit bislang unbeachteter Assoziationsformen, dem Glauben an die Allgewalt des Traumes und das von aller Zweckhaftigkeit gelöste Spiel des Denkens. Er will alle anderen psychischen Mechanismen endgültig überwinden und ihren Platz bei der Lösung der wichtigsten Lebensprobleme einnehmen.“ Mit diesen Worten beschrieb, nicht gerade bescheiden, der Schriftsteller und Kritiker Andre Breton (1896-1966) die neue Strömung des Surrealismus, eine der wichtigsten künstlerischen und literarischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, die zwischen 1919 und 1924 in Paris entstand und eine Antwort versuchte auf die tief erlebte Sinnlosigkeit des Ersten Weltkrieges. Die Surrealisten wollten mit ihrer Kunst und ihren literarischen Manifesten nichts weniger als das Leben der Menschen und die Gesellschaft verändern. Tatsächlich gelang es den Surrealisten wie kaum einer anderen Kunstform vorher, die Wahrnehmung der Wirklichkeit durch die Menschen zu verändern. Neben Andre Breton als bestimmender Figur gehörten noch zu der Bewegung unter anderem Salvador Dali, Jean Arp, Marcel Duchamp, Paul Klee, Andre Masson, Meret Oppenheim, Max Ernst und Joan Miro, um nur einige wenige einem größeren Publikum bekannte Namen zu nennen. Der vorliegende, großzügig ausgestattete und mit zahlreichen aufschlussreichen und anschaulichen Essays versehene Band aus dem Hatje Cantz Verlag dokumentiert eine Ausstellung, die in Basel, präsentiert von der Fondation Beyeler als erste umfassende Ausstellung in der Schweiz vom 2.10.2011 - 29.1.2012 zu sehen ist, und die dem Surrealismus in Paris gewidmet ist. Neben den Werken der Sammlung Beyeler sind viele Werke aus anderen Museen der Welt und aus Privatbesitz dort ausgestellt. Durch das gelungene Zusammenspiel zwischen ausgestellten Exponaten und kunsthistorischen Essays leistet der Band eine vollständige Einführung in den Surrealismus von seinen Wurzeln bis zu seinen Ausläufern in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Wer sich für die Kultur- und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts interessiert, wer wissen möchte, mit welchen Gedanken und Beweggründen viele heute so populäre Bilder etwa von Miro und Dali gemalt wurden, wer eine bis in die heutige Zeit prägende literarische Richtung näher kennenlernen will, der liegt mit diesem Buch richtig. Und er liegt absolut richtig, wenn er es an einen an diesen Themen interessierten Freund verschenken möchte.

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