Philippe Bertrand Patacloc

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Inhaltsangabe zu „Patacloc“ von Philippe Bertrand

Die Menschheit hat die Klimakatastrophe nicht überlebt, Insekten sind an ihre Stelle getreten. Und die sind kein bisschen besser als die Menschen. Als Jeremias Patacloc, eine schmucke Mücke aus Paris, nach Berlin kommt, um eine Stelle als Assistent von Professor Pluto anzutreten, einer zerstreuten Grille, findet er den berühmten Anthropologen ermordet vor. An der Seite der schönen Libelle Charlotte de la Motte macht Patacloc sich auf die Suche nach dem Mörder. Manche Insekten glauben, das Ende der Menschen sei von der Vorsehung herbeigeführt worden, um den Triumph der Insektenheit zu ermöglichen. Professor Pluto, Anthropologe an der Humboldt-Universität, hat gegen diese unseriöse und überhebliche Ideologie angekämpft. War es seine aufrechte Haltung, die ihn das Leben gekostet hat? Die Indizien sprechen dafür. So zeigt Kommissar Emil Gronsch, eine fette Schabe, offen seine Verachtung für das Mordopfer und versucht, dem Ausländer Patacloc das Verbrechen anzuhängen. Und dann gibt es einen zweiten Mord! Mithilfe der flotten Maikäfer Peter und Leberecht – Anwalt der eine, Reporter bei der Dipteren-Zeitung der andere – kann Patacloc der Polizei entwischen. Gemeinsam kommen Patacloc, die bezaubernde Charlotte und ihre Freunde einer ungeheuerlichen Verschwörung auf die Spur... Ein Krimi im Stil der »schwarzen Serie« voller hintergründigem Humor, vom Autor selbst hinreißend illustriert und mit lehrreichen entomologischen Fußnoten versehen.

Manche bezeichnen es als Kinderbuch - dafür finde ich es zu grausam - , andere als Krimi, ich persönlich würde es als satirische Gesellschaftssudie mit Fantasy- oder Sci-fi-Anteilen sehen. Und als recht unterhaltsam. Wenn ich es auch aus Angst vor "Kribbelkrabbelträumen" nicht unbedingt abends zu lesen empfehlen würde...:-)

— RobinBook
RobinBook

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    Patacloc
    RobinBook

    RobinBook

    29. September 2015 um 19:06

    Die Menschheit hat sich selbst hinwegtorpediert, die Insekten sind an die Macht gekommen. Aus dem Schicksal der Menschheit scheinen sie nicht viel gelernt zu haben, denn bei ihnen geht es geradezu erschreckend (un)"menschlich" zu. Liebeswirren und Mord in Berlin... mal auf insektisch. Eine recht vergnügliche Abwechslung. Mir hats ganz gut gefallen.

  • Rezension zu "Patacloc" von Philippe Bertrand

    Patacloc
    merle81

    merle81

    20. February 2011 um 15:13

    Berlin im Jahre 45 nach dem großen Kladderadatsch (dem Ereignis das jegliches Getier inklusive Mensch von der Erde vernichtete und nur die Insekten überleben ließ) Mücke Jeremias Patacloc Student an der Uni Sorbonne wird an die Humboldt Uni berufen um dort dem berühmten Professor der Huminität zu assistieren. Bei seiner Ankunft findet sich dieser ermordet. Sofort gerät Patacloc unter Verdacht. Weitere hochrangige Persönlichkeiten werden umgebracht und Patacloc muss den Morden auf die Spur kommen um sich selbst aller Verdachte zu entledigen… Nett geschriebener kurzweiliger Roman, mit hilfreichen Fußnoten zu einigen Insekten und deren besonderheiten. Für Insekten Fans ein MUSS, für alle anderen ein Titel der nicht zwingend gelesen werden muss 

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  • Rezension zu "Patacloc" von Philippe Bertrand

    Patacloc
    Koka18

    Koka18

    06. September 2010 um 12:42

    An sich ein recht lustiges Buch, gut zu lesen und relativ spannend.
    Hab mit der teilweisen Brutalität der Morde nicht gerechnet ^.^
    Kann es empfehlen aber würde es auch kein zweites Mal lesen, das Gute ist das es wirklich zum Nachdenken anregt.

  • Rezension zu "Patacloc" von Philippe Bertrand

    Patacloc
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2009 um 14:35

    Die Zeit der Menschen ist abgelaufen. Durch die globale Klimakatastrophe ist der Homo sapiens unwiderruflich ausgestorben, die Menschheit nur noch Geschichte. Eine neue Art beerbt die ehemaligen Herrscher: Die Ära der Insekten hat begonnen! Diese glauben, die barbarischen, dummen und minderwertigen Menschen und alle anderen Arten zu Recht überlebt zu haben. Sie wären vom Schicksal auserwählt! Jeremias Patacloc, eine junge Mücke aus Paris, folgt einem Ruf der Humboldt-Universität in Berlin. Dort soll er als Assistent von Adalbert Pluto, Professor für Anthropologie, dessen Studien der Menschenkunde unterstützen. Anders als die meisten Insekten ist der berühmte Professor davon überzeugt, dass die Menschen zwar Mitschuld an ihrer Ausrottung tragen, letztlich aber ein tragischer Zufall für den Großen Kladderadatsch – wie die Insekten die Klimakatastrophe nennen – verantwortlich ist. Solch eine Meinung bedroht jedoch die Einmaligkeit und ihren Status als vom Schicksal Erwählte, den die Insekten für sich beanspruchen … Kaum in Berlin angekommen, wird Jeremias in schreckliche Ereignisse verwickelt: In der Universität findet er Professor Pluto ermordet in dessen Räumlichkeiten auf und gerät selbst unter Verdacht. Mit neuen Freunden an seiner Seite, versucht er den Mord an Adalbert Pluto aufzuklären – und gerät dabei in eine unheimliche Verschwörung, die noch weitere Opfer kosten wird … „Patacloc: Das Geheimnis von Berlin“ ist ein liebevoll geschriebenes und vom Autor Philippe Bertrand selbst illustriertes Kinderbuch. Die Ausgangssituation der ausgestorbenen Menschheit macht nachdenklich und bietet die Chance, junge Leser(innen) für den globalen und menschen(mit)gemachten Klimawandel zu sensibilisieren. Dass die Insekten in ihrem Verhalten kein bisschen besser als die Menschen sind, lässt die Geschichte zu einer Parabel für eine Menschheit werden, die sich als Krone der Schöpfung betrachtet und gerne nach einer Nach-mir-die-Sintflut-Einstellung ihr Dasein genießt. „Gar keine Frage, wir Insekten werden nie aufhören, uns wie kleine Kinder zu benehmen“, lässt Bertrand seinen kleinen Helden am Ende erkennen. Gilt nicht gerade dies auch für uns Menschen? Hoffentlich lernen wir es rechtzeitig, erwachsen zu werden – damit die Welt und wir in ihr eine Zukunft haben …

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