Philippe Besson Eine italienische Liebe

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Inhaltsangabe zu „Eine italienische Liebe“ von Philippe Besson

Eine Liebesgeschichte der besonderen Art mit einem gehörigen Sinn für Absurdes und Groteskes, die leichtfüßig wie ein französischer Film von Grenzüberschreitungen der Sexualität, von Einsamkeit, vom Leben selbst erzählt.

Die stilistisch elegante, psychologisch feinsinnige, originell komponierte und teilweise durchaus schalkhaft erzählte Geschichte einer Liebesbeziehung, deren Dreieckskonstellation erst posthum ans Licht kommt und wie selbstverständlich den Rahmen bietet für Reflexionen über die großen Themen der Literatur: Leben und Tod, Zeitlichkeit und Zeitlosigkeit, die Nähe von Glück und Unglück, körperliche und emotionale Liebe, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Sinn und Sinnlosigkeit von Worten, Moral und Doppelmoral, Leben und Doppelleben.

Der Roman wird in fragmentarischen und alternierend angeordneten Sequenzen aus der jeweiligen Ich-Perspektive seiner drei Hauptfiguren Luca, Anna und Léo erzählt. Dabei besteht eine eigenwillige und humorvolle Besonderheit darin, dass Luca, unmittelbar bevor er zum ersten Mal das Wort ergreift, verstorben ist – ertrunken im Arno, in Florenz. Die Geschichte wird also durch einen Toten – der sukzessive vom Stadium der Totenstarre in das der Verwesung übergeht –, seiner Lebensgefährtin und seinem Geliebten, einem Bahnhofsstricher, erzählt. Bald steht die Frage nach der Ursache von Lucas Tod im Mittelpunkt. Weiß Anna wirklich alles über ihn, und was verbirgt sich hinter dem schönen Gesicht von Léo? Warum und gegen wen ermittelt Inspektor Tonello? Gibt es ein Geheimnis um Luca?

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