Philippe Besson Nachsaison

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Inhaltsangabe zu „Nachsaison“ von Philippe Besson

Eine gescheiterte Liebe

Die fiktive Geschichte hinter Edward Hoppers berühmtem Bild ›Nighthawks‹

In einem roten Kleid sitzt eine Frau in einer Bar. Neben ihr ein Mann im Anzug und mit Hut. Der Barkeeper hinter dem Tresen beobachtet das Paar. Etwas entfernt, im Halbdunkel, der Rücken eines Mannes. Eine Frau und drei Männer. Schweigen. Gesenkte Blicke. Was ist geschehen?
Philippe Besson schildert die fiktive Geschichte hinter dem berühmtesten Gemälde von Edward Hopper, ›Nighthawks‹. Virtuos taucht er in das schummrige Licht der Bar das Drama der gescheiterten Liebe zwischen Louise und Stephen.

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  • Rezension zu "Nachsaison" von Philippe Besson

    Nachsaison

    greenamazone

    21. January 2009 um 19:31

    Eine Erzählung, die auf einem Bild von Edward Hopper basiert. Wenn man die Intentionen der Bilder Hoppers deutet, findet man davon wenig in dem Roman. Trotzdem, eine kurzweilige und interessant geschriebene Geschichte zweier Menschen, die sich nach einer langen, schmerzhaften Trennung in ihrer Bar treffen und nach einigem Zögern wieder aufeinander zugehen.

  • Rezension zu "Nachsaison" von Philippe Besson

    Nachsaison

    Pankraz

    21. January 2009 um 10:59

    Bekanntes Kunstwerk, Analyse, Protagonisten, fertig ist eine fantastische Idee... Und dann muss man nur noch ans Ziel kommen: Na ja... Es wird geschildert... da gibt es Ben, den Barkeeper / Louise, die einsame Frau / Stephen, ihren ehemaligen Liebhaber. Und dann wird berichtet und erzählt, der Leser wird informiert und aufgeklärt: Und zwar über jedes Detail, jede Stimmungslage; jeder Satz, den die Protagonisten austauschen (und es sind eigentlich nicht viele) wird analysiert; was war gemeint, was könnte gemeint gewesen sein, wie wäre es gemeint gewesen, wenn vorher nicht dies und das gesagt wurde. Die Geschichte der unglücklichen Liebe, die gescheiterte Ehe, der Barkeeper als Zuhörer und Analysator - nebenbei werden eine Menge Klischees bedient. Was soll man sagen ... in diesem Buch wird einfach ZU VIEL gesagt, dem Leser jede Freiheit zur Interpretation genommen; meiner bescheidenen Meinung hätte die Idee Stoff genug für eine hervorragende Kurzgeschichte. Für einen Roman sind die gelungenen Beschreibungen der Stimmung an der amerikanischen Ostküste nach der Hochsaison ein wenig dürftig. Das Beste an dem Buch bleibt somit die Idee... Sorry.

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  • Rezension zu "Nachsaison" von Philippe Besson

    Nachsaison

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 15:20

    Eine unvergessene Liebe, Die Idee, Edward Hoppers Bild "Nighthawks" als Ausgangspunkt für einen Roman zu verwenden, ist einfach großartig. Ein berühmtes, melancholisches und nostalgisches Bild, das bei näherer Betrachtung wirklich das Gefühl vermittelt, es gäbe eine dazugehörige Geschichte. Nun hat Philippe Besson seine Variante erzählt, eine Möglichkeit, was hätte sein können. Philippe Besson inszeniert einen ganzen Abend im Phillies, der für Louise (ihr Freund will sich zu diesem Zeitpunkt für Louise von seiner Frau trennen und ins Phillies nachkommen) und Stephen (der Louise vor fünf Jahren für eine andere Frau verlassen hat, mittlerweile von dieser Frau wieder getrennt lebt) zu einer unerwarteten und schicksalhaften Begegnung wird. Auch Ben(jamin), der gute Geist des Phillies hat eine Paraderolle, er hat fast die Funktion des unbeteiligten aber nicht teilnahmslosen Beobachters. Eine kurze Rolle hat noch der alte Fischer, dessen Figur meiner Meinung nach leider etwas von einer Alibirolle hat. Philippe Besson lässt seine Protagonisten zu Wort kommen, Altes wird aufgerollt, Gedanken werden dem Leser mitgeteilt, der sich bald als Teilnehmer dieser Beziehungsgeschichte fühlt. Ein Roman, der das Aufblühen einer vergangenen, aber nicht vergessenen Liebe zeigt. Ein stilles, schönes, melancholisches Buch, das leider ein paar kleinere Leerläufe hat. Ein wenig schade finde ich auch, daß Philippe Besson die Handlung in unsere Zeit versetzt hat, was man eigentlich nur durch die Verwendung des Mobiltelefons erfährt.

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