Philippe Besson Zeit der Abwesenheit

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Inhaltsangabe zu „Zeit der Abwesenheit“ von Philippe Besson

Über eine tragische amour fou

Der erste Roman von Philippe Besson erstmals im Taschenbuch

Während des Ersten Weltkriegs in Paris: Der junge Vincent entdeckt die Welt der Gefühle und der prachtvollen Salons. In den Armen von Arthur, dem Sohn der Haushälterin von Vincents adeliger Familie, erlebt er die körperliche Liebe, und bald darauf lernt er den berühmten Marcel Proust kennen - ein Dreiecksverhältnis aus Freundschaft, Liebe und Begehren entsteht.

Eine wunderbare Liebesgeschichte zur Zeit des 1. Weltkrieges.

— Nespavanje

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  • Rezension zu "Zeit der Abwesenheit" von Philippe Besson

    Zeit der Abwesenheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2012 um 16:34

    „Ich bin sechszehn Jahre alt, habe schwarzes Haar und klare Augen. Mein Name ist Vincent de l’Étoile.“ Mit diesen beiden Sätzen scheint zunächst alles über den Hauptprotagonisten des Werkes gesagt. Vincent ist ein Adelssohn, welcher in den Wirren des ersten Weltkrieges seine erste Liebe zusammen mit dem Soldaten Arthur, sowie die Bekanntschaft mit dem berühmten Schriftsteller Marcel Proust durchlebt. Mag der Protagonist auf den ersten Blick dem Leser zunächst frühreif und wenig enthusiastisch erscheinen, so wird in den Briefen doch deutlich, wie sehr Vincent an beiden Männern hängt. Feine Verwicklungen und Zusammenhänge werden gesponnen und der scharfsinnige Schriftsteller entpuppt sich zum Ende hin als richtungsweisende Figur in diesem Dreiergeflecht aus Liebe, Begehren und Freundschaft zwischen Vincent, seinem Geliebten Arthur und seinem Freund Marcel. Der Charakter des Vincent de l’Étoile ist sehr facettenreich und wunderbar ambivalent ausgearbeitet; seine Neigung zu Männern ist nicht aufdringlich oder übertrieben dargestellt, sondern fügt sich natürlich in die Vielschichtigkeit seiner Person ein. Arthur, Sohn des Dienstmädchen, ist von den ersten Kriegserfahrungen gezeichnet. Eine Figur, den die Zerwürfnisse des Krieges psychisch geprägt haben und bildet äußerlich wie charakterlich einen Kontrast zu dem jungen Adelssohn. Besson hat einen melancholischen Roman über die Liebe und Freundschaft zur Zeit des ersten Weltkrieges verfasst, welcher zugleich zärtliche Gefühle, aber auch die destruktive Kraft des Krieges in den Menschen aufzeigt.

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  • Rezension zu "Zeit der Abwesenheit" von Philippe Besson

    Zeit der Abwesenheit

    paleiko

    08. February 2008 um 22:49

    Die literarische Sprache von Besson ist unglaublich. Das Thema ist nicht nur für betroffene interssant, ....

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