Philippe Claudel Die Untersuchung

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Inhaltsangabe zu „Die Untersuchung“ von Philippe Claudel

Der Ermittler kommt in eine namenlose Stadt. Er soll in einem großen Unternehmen die auffällig zahlreichen Selbstmorde von Angestellten untersuchen. Von Beginn an scheint sich alles gegen ihn verschworen zu haben - es regnet, er findet kein Hotel, verspätet sich. In der Sache kommt er keinen Schritt voran, in den Gesprächen mit Mitarbeitern stößt er nur auf Angst und Gehorsam. Er, der mit festen Grundsätzen ankam, zweifelt immer mehr an sich selbst. Eine Parabel auf die Entfremdung des Menschen in der modernen Welt, erzählt mit beeindruckender stilistischer Klarheit.

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Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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    Die Untersuchung
    saku

    saku

    30. August 2016 um 07:10

    Ein namenloser Ermittler kommt in eine namenlose Stadt an, um eine Untersuchung über eine Welle von Selbstmorden zu führen. Ab diesem Zeitpunkt scheint die Welt aus den Fugen zu geraten. In dieser Welt haben die Menschen keinen Namen, sondern eine Rolle (der Ermittler, der Polizist usw...), der sie bis Absurdum gerecht werden wollen; kaum eine menschliche Beziehung entsteht; das Hotel, die Straßen und die Firma haben ihre eigenen Gesetze und fließende Grenzen. Das Buch ist irgendwie eine Mischung von "1984" von George Orwell (egal, was wo passiert, jemand weiß es!) und Kafka. Man kann sich mit keiner Figur identifizieren und ich frage mich, was Philippe Claudel beabsichtigt hat: eine Kritik der jetzigen Gesellschaft, in der die Menschen ihrer Menschheit beraubt werden, weil sie ihre Arbeit machen müssen, oder einfach ein Buch schreiben in der Art von... Kafka.Chapeau für die literarische Leistung, aber dieses Buch wird wirklich nicht zu meinem Lieblingsbuch.

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