Philippe Djian Betty Blue

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Inhaltsangabe zu „Betty Blue“ von Philippe Djian

Die Geschichte eines verkappten Schriftstellers und seiner Freundin Betty, dem durchgeknallten Mädchen, das sich Ärger einholt wie andere frische Brötchen. Der Titel ›Betty Blue‹ beschreibt das Gefühl, das sich durch das ganze Buch zieht: Blue. Die Traurigkeit und nervöse Spannung der Story vermischt sich mit Leichtigkeit und Kraft, einer Portion rotziger Weisheit, die typisch ist für Djian. (Quelle:'Flexibler Einband/25.10.1988')

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  • Zauberhaft

    Betty Blue
    Duffy

    Duffy

    25. August 2014 um 16:00

    Zorg und Betty lernen sich am Meer kennen, wo Zorg einen Job als Hausmeister für Bungalows hat. Es ist die große Liebe und so dauert es nicht lange, bis Betty bei ihm einzieht. Zufällig entdeckt sie ein Manuskript, das er geschrieben hat und verwendet viel Mühe darauf, einen Verleger zu finden, ist praktisch besessen davon. Zorg ist begeistert von ihrem elan und ihrer Energie. Doch dann trüben Ereignisse ihr Zusammenleben, als Betty eine Fehlgeburt erleidet und im Folgenden die Kontrolle über sich verliert und immer mehr zur Selbstzerstörung neigt. Dijans "kleines Meisterwerk" wird auch oft schon mit dem Begriff "Kultbuch" bezeichnet, was immer das auch heißen mag, ist verfilmt und hinlänglich bekannt, sodass man hier nur noch einmal unterstreichen kann, dass es sich um einen der gelungensten Liebesromane der Gegenwartsliteratur handelt. Selten wurde der Zustand Liebe so geistreich, pointiert und zutreffend geschildert. Wenn jemand das wahre Gesicht von Liebe in einem Roman beschreiben konnte, dann war es Dijan mit diesem bezaubernden Buch, das von Lachen bis zur Rührung alle Nuancen des Lesens erfasst. Großartig

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  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Man kann Betty Blue als reine Liebesgeschichte lesen, vor allem wenn im Hinterkopf der Film mit Beatrice Dalle mitläuft. Aber das wäre so, als würde man die Buddenbrooks auf eine Familienchronik reduzieren. Romantik jedenfalls findet sich in Betty Blue nur sporadisch, verliebter Pathos überhaupt nicht. Stattdessen verfolgen wir den Alltag eines Mannes, der genug erlebt hat, um sich keinen allzu großen Illusionen hinzugeben – und der gerade deshalb zu schätzen weiß, wenn ihm das Leben etwas schenkt. Betty ist solch ein Geschenk. Sie ist das Gegenteil des Ich-Erzählers. Ihm genügt ein lauer Job, ein kühles Bier und genug Geld, um über die Runden zu kommen. Sie will alles. Ihr Lebenshunger geht einher mit einer maßlosen Wut, wenn dieser Hunger nicht gestillt wird. Andere mögen sich dem Schicksal fügen, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Betty nicht. In diesem Buch prallen Lebenseinstellungen aufeinander: hier der stoische Erzähler, der Niederlagen wegsteckt wie ein erfahrener Boxer Wirkungstreffer, dort die rasende Betty, für die jeder Tief- oder Rückschlag einer persönlichen Katastrophe gleichkommt. Und doch schaffen es die beiden, sich zu berühren. Denn immer dann, wenn Betty abzustürzen droht, geht ein Ruck durch den Erzähler. Plötzlich bricht sie auf, die Lethargie, und aus einem phlegmatisch-coolen wird ein leidenschaftlich kämpfender Mann. „Geht doch!“, denkt man(n) und wünscht sich am Ende, dass Betty nur ein wenig mehr Geduld gehabt hätte. Das Leben ist nämlich nicht immer ein Arschloch.

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  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    winter-chill

    winter-chill

    08. July 2012 um 21:51

    Ein Buch mit Kultstatus. Fand es rasant und ganz gut, wenn auch zum Teil etwas zu französisch.

  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Thomas_Kastura

    Thomas_Kastura

    Die Antwort auf den nouveau roman: spannend, rasant, kult.

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    EbenRobert

    EbenRobert

    02. September 2010 um 18:31
  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    tedesca

    tedesca

    01. July 2010 um 17:14

    Das Buch ist schon über 20 Jahre alt, doch irgendwie erscheint es zeitlos, genauso, wie ja auch der genaue Handlungsort aus der Geschichte nie hervorgeht. Unabhängig von Zeit und Raum leben Betty und Zorg in ihrem ganz persönlchem Kosmos, in den sie nur wenigen Menschen Platz einräumen. Zorg ist besessen von Betty, ihrer Schönheit, ihrem Freigeist, ihrem Chaos, und immer mehr schlittert er hinüber in ihre neurotische Welt. Gewalt und Zärtlichkeit wechseln einander rasant ab, eine direkte und (damals) moderne Sprache verleiht der Geschichte Tempo und macht sie leicht lesbar. Auch dort, wo einem fast das Herz stehenbleibt, weil man garnicht glauben mag, was man da liest. Mich hat ein Bisserl gestört, dass die Übersetzung so "deutsch" war, aber man muss sich bei so einer lockeren Sprache wohl für einen Modus entscheiden, der über die Schriftsprache hinausgeht. Abgesehen davon fand ich das Buch recht unterhaltsam. Jetzt kann ich auch sagen, dass der Film sehr gut gelungen ist, auch wenn mir die Hauptdarstellerin nicht ganz so gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    22. February 2010 um 21:19

    Ein unglaubliches Buch, manchmal ist man völlig ausser Atem. Djianmacht wirklich nicht Halt vor dem Blick tief in die Seele. Mein Gott, ist das Finden ins Leben denn wirklich für jeden von uns so kompliziert? Dieses Buch berührt und beschäftigt den Leser noch Jahre später. Wurde auch verfilmt.

  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Beagle

    Beagle

    10. August 2009 um 09:51

    Ein sarkastisch, tragisches Buch. Zweifelsohne eines der Meisterwerke der jüngeren, französischen Literatur. Die Geschichte der lebensfrohen, ausgeflippten Betty, die den Protagonisten und Ich-Erzähler auf Trag hält, ihn schwärmen und träumen lässt. Sie ist seine groß Liebe, was nicht heißt, dass ab und an auch die Fetzen fliegen. Doch mit der Freiheit in der die beiden leben, beginnt auch die Tragik der Erzählung - Betty bekommt zunehmend ihr Leben nicht mehr in den Griff. Der Autor erzählt dies in eienr Leichtigkeit, die geradezu grotesk wirkt und doch passt diese zu der Geschichte. Sie schildert auch die Leichtigkeit, mit der Betty und der Ich-Erzähler das Leben nehmen, jeden Augenblick zu genießen versuchen und schlussendlich doch daran scheitern. Zusammen mit der wunderbar leichten und direkten Sprache Djians ergibt es eine herrliche Sommerlektüre, die zum schmunzeln und nachdenken gleichermaßen anregt. Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2009 um 12:26

    Der Leser spürt den heißen Sommer, möchte auch ein kühles Bier trinken, zerreibt sich an der Faszination Bettys und der Lässigkeit des Schriftstellers, möchte dabei sein, ist dabei und möchte doch wegschauen.
    Ein absolut geniales Buch und mein Einstieg in die Welt P. Djians.

    Sommer 2010: Ich beginne die erneute Lektüre, knapp 20 Jahre später.....

  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Oryx

    Oryx

    04. December 2008 um 10:01

    Der bisher einzige Djian, der mir gefallen hat.
    Interessante Story.

  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Etoile

    Etoile

    10. December 2007 um 17:20

    nervig, "Männerbuch"

  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue
    Franzi

    Franzi

    10. July 2007 um 03:33

    Cooles Roadmovie-Buch