Philippe Djian Betty Blue

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Inhaltsangabe zu „Betty Blue“ von Philippe Djian

Die Geschichte eines verkappten Schriftstellers und seiner Freundin Betty, dem durchgeknallten Mädchen, das sich Ärger einholt wie andere frische Brötchen. Der Titel ›Betty Blue‹ beschreibt das Gefühl, das sich durch das ganze Buch zieht: blue. Die Traurigkeit und nervöse Spannung der Story vermischt sich mit Leichtigkeit und Kraft, einer Portion rotziger Weisheit, die typisch ist für Philippe Djian.

Wow! Geht unter die Haut!

— nordfrau

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  • Betty Blue - 37,2° am Morgen

    Betty Blue

    nordfrau

    13. December 2016 um 12:28

    Betty Blue ist eine äußerst intensive Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte ohne Kitsch und trotzdem mit wahnsinnig viel Gefühl. Zentrum der Geschichte sind Betty und ihr 35 jähriger Freund, der als Ich-Erzähler durch die Geschichte führt, andere, durchaus skurrile Personen erscheinen eher am Rand der Handlung. Er kennt Betty erst seit einer Woche, als sie unverhofft mit zwei Koffern vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht. Zunehmend ist er fasziniert von dieser "exotischen Pflanze mit schimmernden Fühlern", aus ihrer Nähe schöpft er Kraft und so etwas wie Zufriedenheit. "Ich hasste das alles abgrundtief, aber die Anwesenheit Bettys an meiner Seite machte das Ganze eigenartig erträglich, ich fand den ganzen Scheiß nicht mal so sehr zum Kotzen." (S.64) Gemeinsam entfliehen sie dem tristen Alltag. Doch allzu schnell verfliegen die rosa Wolken und Betty wirkt zunehmend rastlos und auf der Suche. Auf Rückschläge und Ungerechtigkeiten reagiert sie sehr impulsiv, emotional und mitunter explosiv. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt trifft es wohl ganz gut. Betty greift zu immer drastischeren Mitteln um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Es wird viel geflucht, gebumst, geraucht und getrunken, auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke, es entspinnen sich herrliche Dialoge. Besonders faszinierend war es auch - für mich als Frau - Einblick in solch eine Liebesgeschichte aus der Perspektive des Mannes zu bekommen. "Ich verstand nicht, was sie damit sagen wollte. Wir hielten uns lange umarmt. Wenn man alles verstehen müsste, was im Kopf eines Mädchens vorgeht, käme man nie zu einem Ende. Und dann wollte ich auch nicht unbedingt eine Erklärung, ich wollte sie bloß weiter umarmen und ihr über den Hintern streicheln..." (S.18) Ein französisches Roadmovie in Buchform, bestimmt nicht mein letztes Buch von Philippe Djian!

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  • Rezension zu "Betty Blue" von Philippe Djian

    Betty Blue

    petite_Sophie

    Ich konnte mich nicht dazu überwinden, dieses Hörbuch zu ende zu hören...
    Denn leider hat mir die Stimme von Ben Becker alles vermiest. Eigentlich finde ich, dass er eine außergewöhnliche und zum Vorlesen geeignete Stimme hat. Doch versagte er kläglich, bei dem Versuch eine Frauenstimme zu imitieren. Schade!

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  • Betty Blue

    Betty Blue

    Zuellig

    08. May 2013 um 21:54

    Inhalt: Es dreht sich alles um die psychotische Betty, die ins Leben eines Mannes eindringt, der ein Manuskript geschrieben hat, aber als Hauswart in Frieden lebt, bevor er alles hinschmeisst und mit Betty mehrere neue Leben beginnt. Meine Meinung: Eine gute Bekannte hat mir das Buch empfohlen, das ihr absolutes Lieblingsbuch sei. Da wir uns gerade über Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" ausgetauscht hatten, und beide begeistert waren, erwartete ich etwas ähnlich locker - leichtes mit viel Sprachwitz. Leider wurde ich enttäuscht. Schon nach den ersten Minuten ärgerte ich mich über die viel zu schnelle und völlig unmotivierte Sprechweise von Ben Becker. Dafür kann der Autor nichts, das ist mir klar und deshalb versuchte ich mich auf den Inhalt zu konzentrieren. Aber auch der entsprach leider überhaupt nicht meinem Geschmack. Am meisten Mühe machte mir die "abgelöschte" Lebenshaltung der Protagonisten. Ich hielt durch bis zu CD 5 von 6, aber dann wurde es mir endgültig zu unbefriedigend. Diese CDs bringe ich schnellstens in die Bibliothek zurück.

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