Philippe Djian Die Leichtfertigen

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Inhaltsangabe zu „Die Leichtfertigen“ von Philippe Djian

Drogen, Liebesaffären, Verkehrsunfälle – Francis hat viel durchgemacht, nun möchte er nur noch seinen Frieden. Doch Hochstapler und schöne Frauen wirbeln weiter durch sein Leben – an ein ruhiges Schriftstellerdasein ist nicht zu denken. Francis ist als Schriftsteller erfolgreich, als Ehemann und Vater leidgeprüft. Seine erste Frau und eine seiner beiden Töchter sind vor seinen Augen ums Leben gekommen. Inzwischen ist Francis zum zweiten Mal verheiratet, wohnt in einem Haus am Meer an der Grenze zu Spanien, und seine Tochter Alice, die als Kind die Katastrophe überlebt hat, ist Mutter von Zwillingen und lebt nach wilden Jugendjahren in stabilen Verhältnissen in Paris. Doch plötzlich ist Alice wie vom Erdboden verschluckt. Tage und Wochen verstreichen ohne eine Nachricht. Ihr Mann Roger und die beiden Mädchen sind beunruhigt, Francis ebenso. Ist ihr etwas zugestoßen? Hat sie eine Affäre? Oder nimmt sie wieder Drogen? Roger dreht fast durch. Und Francis nimmt die Zwillinge bei sich auf und erzählt ihnen Gutenachtgeschichten, obwohl an Schlaf nicht zu denken ist. Je schlimmer die familiären Sorgen werden, desto mehr verschanzt sich Francis in einer mentalen Festung, wo niemand und nichts ihm etwas anhaben kann – er schreibt. Doch so einfach kann er sich dem Leben nicht entziehen: Begehrenswerte Frauen, traumatisierte Kinder und schamlose Hochstapler rütteln an seiner Tür und wollen geliebt, getröstet und beachtet werden...

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  • Rezension zu "Die Leichtfertigen" von Philippe Djian

    Die Leichtfertigen
    Sabottka

    Sabottka

    23. June 2011 um 10:17

    Natürlich wird Djian älter... seine ewigen Selbstbeweihräucherungen, wenn er (wieder mal) in die eigene Rolle des Schriftstellers schlüpft und seinen eigenen Stil in den Himmel lobt, über die Schwierigkeit einen Roman zu schreiben lamentiert... gehen mir inzwischen auch ein wenig auf den S... Trotzdem ist "Die Leichtfertigen" wieder ein richtig gutes Buch. Djian hat sein Tempo, seine Streckenlänge inzwischen wirklich gefunden, die Bücher werden kürzer, der Schreibstil skizzenhafter, vieles wird nur angedeutet, der Leser muss schon ab und zu mitdenken... Djian schreibt wirklich immer noch Sätze, die einem schlicht die Beine unter dem A... weghauen.

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  • Rezension zu "Die Leichtfertigen" von Philippe Djian

    Die Leichtfertigen
    thursdaynext

    thursdaynext

    29. April 2011 um 09:24

    Ein etwas mühseliger Einstieg, bedingt durch die Tragik eines alternden Schriftstellers . Anfänglich jammert sich der einigermassen erfolgreiche , jetzt nur noch auf Kurzgeschichten abonnierte, 60 jährige Francis durch sein plötzlich unbequemes Leben. Die Tochter ist verschwunden , der Schwiegersohn lädt die beiden Enkeltöchter bei ihm ab , die Ehe mit seiner zweiten Frau ist dabei in die Brüche zu gehen. Kurze Zwischensequenzen beleuchten seine tragische Vergangenheit , den Verlust seiner ersten Frau Johanna und seiner anderen Tochter Olga. Dann nimmt das Buch Fahrt auf. Francis hat allen Grund zu jammern und zu schmollen, kommt zu seiner Verlustangst doch noch die Sorge um die von ihm angeheuerte Privatdetektivin und deren kleinkriminellen Sohn. Seine Potenz verabschiedet sich , seine Frau geht fremd oder auch nicht. Nebenher beginnt er wieder mit dem Schreiben an einem neuen Roman. Djian skizziert in "Die Leichtfertigen" wieder einen egozentrischen, vom Leben gebeutelten "Steh Auf" Charakter. Überzeugend , unvorhersehbar und in seiner knappen , wunderbar kargen, direkten Sprache. Er schreibt hart. Passend zu den Lebenserfahrungen von Francis dessen Nabelschau intensiv aber nicht weinerlich ist. Nach anfänglich langsamen Einstieg zieht das Tempo an und steigert sich bis zum Ende. Nicht ganz so rasant wie "Betty Blue" oder seine anderen Werke aus den späten 80 gern /frühen 90 gern. Ein gealterter , gereifter Djian der seinen Machismo hinter sich gelassen hat, dafür mehr reflektiert. Er fehlt mir ein wenig , der Machismo .....

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