Philippe Georget

 3.8 Sterne bei 136 Bewertungen
Autor von Dreimal schwarzer Kater, Rabenschwarzer Winter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Philippe Georget

Der französische Autor Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach dem Journalismus-Studium arbeitete er mehrere Jahre beim Radio und Regionalfernsehen, bevor er 2001 seine Frau und seine Kinder in den Campingbus packte und mit ihnen die Mittelmehrküste entlangfuhr - von Marseille aus durch Italien, Griechenland, Türkei, Syrien, Jordanien, Libyen und Tunesien. Er ließ sich schließlich mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Perpignan nieder, wo er noch heute schreibt, die Landschaft genießt und Marathon läuft. Sein Debüt "Dreimal schwarzer Kater" gewann in Frankreich mehrfach Auszeichnungen.

Alle Bücher von Philippe Georget

Dreimal schwarzer Kater

Dreimal schwarzer Kater

 (56)
Erschienen am 09.05.2014
Rabenschwarzer Winter

Rabenschwarzer Winter

 (45)
Erschienen am 14.10.2016
Wetterleuchten im Roussillon

Wetterleuchten im Roussillon

 (35)
Erschienen am 08.06.2015
Rabenschwarzer Winter: Ein Roussillon-Krimi

Rabenschwarzer Winter: Ein Roussillon-Krimi

 (0)
Erschienen am 14.10.2016
L'été tous les chats s'ennuient

L'été tous les chats s'ennuient

 (0)
Erschienen am 01.05.2012
Les violents de l'automne

Les violents de l'automne

 (0)
Erschienen am 07.05.2014
In autunno cova la vendetta

In autunno cova la vendetta

 (0)
Erschienen am 01.05.2014

Neue Rezensionen zu Philippe Georget

Neu
C

Rezension zu "Rabenschwarzer Winter" von Philippe Georget

Gespaltenes Eifersuchtsdrama
chris_mavor einem Jahr

Der Titel des Buches hat mich etwas anderes erwarten lassen, als ich letztlich hier gelesen habe. So überrascht wie ich über den Inhalt war, so hin und hergerissen bin ich vom Krimi insgesamt. Sollte ja eigentlich auch ein Regionalkrimi sein, doch auch den kann ich irgendwie nicht wirklich erkennen, das hätte man sich glatt sparen können. Worum geht’s in dem Krimi eigentlich ?

Kommissar Gilles Sebag ermittelt in verschiedenen Fällen bei denen es immer um Eifersuchtsdramen geht. Für die Ermittlerfigur nicht so ganz einfach, den er hat selbst erst erfahren, dass es um seine Ehe auch nicht so gut steht, denn auch er wurde betrogen. Das es da durchaus im beruflichen zu dem ein oder anderen Problem kommen kann ist verständlich.

Unter den Kollegen scheint es auch eine Art Kräftemessen zu geben. Wer ermittelt besser und wer bekommt mehr Anerkennung vom Chef Sebag. Der jedoch hat auch so seine Lieblingskollegen ist selber nicht auf großen Erfolg aus. Im geht’s um die Falllösung, der Rest ist relativ egal.

Am Anfang ist es nur ein Mord, dann kommt ein Selbstmord hinzu und letztlich sogar noch eine Sprengungandrohung. Wie diese Fälle genau zusammenhängen und wie da Eifersuchtsdramen dazupassen, lasse ich hier offen, dazu müsst ihr den Krimi lesen.

Mich konnte dieser Krimi nicht so ganz überzeugen. Mit dem Ermittler Sebag werde ich nicht warm. Seine privaten Probleme sind mir teilweise zu viel und bei der Ermittlung zuviel Kollegengängelei. Die Fälle bleiben dabei irgendwie etwas auf der Strecke und das lässt mich das Buch auch nur schwer lesen. Irgendwie hat man das Gefühl nicht in einem Krimi sondern in einer Familiengeschichte um den Ermittler Sebag zu sein. Was ich sehr schade finde, den die Geschichte hätte durchaus Potenzial gehabt.

Was ich gut finde ist der Schreibstiel der Autorin, der hat einen leicht in die Geschichte kommen lassen. Ich kann leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

Kommentieren0
1
Teilen
djojos avatar

Rezension zu "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget

Kolonialherrschaftliche Grüße aus Algerien
djojovor 2 Jahren

Gerade noch begleitete Gilles Sebag seine Tochter zur Beisetzung eines Klassenkameraden der bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Da wird er zu einem Mordfall gerufen: ein älterer Rentner wurde erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Spuren vor Ort lassen auf einen Zusammenhang schließen, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Der Rentner hatte offenbar mit einer geheimen Armee zu Zeiten des Krieges am Ende der Kolonialherrschaft Frankreichs in Algerien zu tun. War er etwa Mitglied dieser Armee? Hat er etwa in diesem Krieg viele Menschenleben auf dem Gewissen? Doch wer wird sich jetzt nach über 50 Jahren an einem alten Mann rächen?

Fragen über Fragen beschäftigen Gilles Sebag und seine Kollegen. Als dann ein zweiter Mord passiert, gewinnt die gesamte Ermittlung an Brisanz. Denn nach wie vor tappen die Ermittler im Dunkeln bei der Suche nach einem Motiv. Parallel dazu nagen an Gilles Sebag die Zweifel an der Treue seiner Frau. Doch er traut sich weder in Ihren Sachen zu stöbern und im privaten Umfeld „zu ermitteln“ noch eine offene Aussprache herbeizuführen. Doch er spürt, dass irgendetwas nicht stimmt. Und er spürt auch, dass er irgendwann Klarheit schaffen muss.

„»Woran denkst du?« – Langsam drehte er sich um und deutete ein Lächeln an. »Ich denke nicht, ich träume.«“ (S. 309)

Schon im ersten Roman um Inspecteur Sebag („Dreimal schwarzer Kater“, erschienen 2014 im Ullstein Verlag) kann der Leser bestaunen wie menschlich, und doch geschickt und manchmal sogar listig die Ermittlungen im französischen Roussillon laufen können. Mit Mitgefühl, Verständnis und vielen Gedanken an die Hintergründe erforscht Sebag geradezu die Ursachen und Motive einzelner Personen. Es gelingt ihm sich in fremde Sichtweisen hineinzuversetzen und gleichzeitig auch noch den Leser auf diese Reisen mitzunehmen. Dabei scheinen dem Autor keine Grenzen gesetzt zu sein, ob es sich um Verbrecher, ja sogar Kriegsverbrecher, die Familie des Inspecteurs oder schlicht geschichtliche Hintergründe handelt spielt keine Rolle.

Diese Besonderheit hat auch ihren Preis. Zu mühsam wird die Spannung aufgebaut und zu lange dauert es bis der nach Spannung suchende Leser richtig mitfiebern kann. Am Ende muss deshalb auch in die klassische Trickkiste der Verheimlichung von Details vor dem Leser gegriffen werden, was mir leider ein wenig den Spaß an diesem Roman geraubt hat. Aber nur ein klein wenig. Der zweite Fall von Gilles Sebag bleibt ein gelungener und unterhaltsamer Krimi, der den Leser in den Süden Frankreichs, ja fast schon bis über die spanische Grenze entführt.

Kommentieren0
0
Teilen
badwomans avatar

Rezension zu "Rabenschwarzer Winter" von Philippe Georget

Vertrauensverlust
badwomanvor 2 Jahren

Gilles Sebag, Inspecteur bei der Polizei in Perpignan, erlebt um die Weihnachtszeit sein ganz persönliches Fiasko: Er findet heraus, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Wie geht man mit diesem Vertrauensbruch um, wenn man sich noch immer liebt? Das jedenfalls beteuert Claire immer wieder. Gilles ist erst einmal am Boden zerstört und wendet sich vermehrt dem Alkohol zu. Doch eigentlich muss er einen klaren Kopf bewahren, denn eine seltsame Verbrechensserie erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Kann er trotz aller Widrigkeiten seine berühmte Intuition nutzen und in diese Fälle, die ihn auch immer wieder persönlich tangieren, Klarheit bringen?

Der Krimi „Rabenschwarzer Winter“ von Philippe Georget ist der dritte Band einer Reihe um den Inspecteur Gilles Sebag. Die beiden ersten Bände habe ich nicht gelesen, das hat mein Leseverständnis aber in keiner Weise beeinträchtigt, man kann diesen Teil ganz ohne Vorkenntnisse lesen. Gilles ist ein recht sanftmütiger Charakter mit einem messerscharfen Verstand und einer ausgeprägten Empathie anderen Menschen gegenüber. Seine Alkoholprobleme machen ihn nicht unbedingt sympathischer, aber durchaus menschlicher. Die Thematik dieses Krimis ist eigentlich eine ganz alltägliche, die Verbrechen sind jedoch komplexer, als es anfangs den Anschein hat. Einige Abschnitte sind aus der Sicht des Täters geschrieben, ohne dass der Leser seine Identität kennt. Das macht das ganze Geschehen noch geheimnisvoller und abwechslungsreicher. Der Schreibstil ist leicht lesbar und sehr flüssig. Der Spannungsbogen wird recht gut über die 476 Seiten dieses Buches gehalten. Dieser Krimi hat mir gut gefallen, auch wenn mir manchmal die Intuition des Inspecteurs ein wenig zu weit ging.

Das Cover zeigt eine wolkenverhangene Landschaft, die recht düster wirkt, nicht besonders aussagekräftig, aber die unheilvolle Stimmung kommt beim Betrachter an. Den Titel „Rabenschwarzer Winter“ kann man nicht besser wählen – er passt genau zum Buch.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
TinaLiests avatar

Mord in der flirrenden Hitze des Roussillon

Der Sommer steht vor der Tür und das Fernweh steigt! Da kommt ein spannender Krimi, mit dem man sich an die französische Südküste träumen kann, gerade recht! Ein solches Buch hat Philippe Georget mit "Dreimal schwarzer Kater" verfasst, in dem Inspecteur Gilles Sebag mitten im Hochsommer die entspannte Zeit mit seiner Frau und einem Glas Wein am Pool beenden und stattdessen eine schweißtreibende Ermittlung im Süden Frankreichs einleiten muss.

Mehr zum Inhalt:
Mordshitze im Roussillon: Inspecteur Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Inspecteur muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen Kollegen aus Paris rumschlagen. Die gemütlichen Abende mit kühlem Wein am heimischen Pool sind genauso dahin wie die Harmonie mit Claire – und im sommerlich ausgestorbenen Perpignan ist jede Form der Ermittlung einfach nur schweißtreibend.

Mehr zum Autor:
Der französische Autor Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach dem Journalismus-Studium arbeitete er mehrere Jahre beim Radio und Regionalfernsehen, bevor er 2001 seine Frau und seine Kinder in den Campingbus packte und mit ihnen die Mittelmehrküste entlangfuhr - von Marseille aus durch Italien, Griechenland, Türkei, Syrien, Jordanien, Libyen und Tunesien. Er ließ sich schließlich mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Perpignan nieder, wo er noch heute schreibt, die Landschaft genießt und Marathon läuft. Sein Debüt "Dreimal schwarzer Kater" gewann in Frankreich mehrfach Auszeichnungen.

Hier geht's zur Leseprobe!


Wenn auch ihr Fans von französischem Flair und packenden Mordfällen  seid, dann bewerbt euch für eines der 25 Leseexemplare von "Dreimal schwarzer Kater" von Philippe Georget, die wir gemeinsam mit dem Ullstein Buchverlag vergeben, und begleitet Inspecteur Sebag bei seinen Ermittlungen im Roussillon.

Wenn ihr euch bewerben möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:

Was verbindet ihr mit Frankreich? Was fällt euch als Erstes zu dem Land ein?

Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Diskussion und zum Schreiben einer abschließenden Rezension verpflichtet.
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 158 Bibliotheken

auf 19 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks