Philippe Georget Dreimal schwarzer Kater

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Inhaltsangabe zu „Dreimal schwarzer Kater“ von Philippe Georget

Mordshitze im Roussillon: Commissaire Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Commissaire muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen Kollegen aus Paris rumschlagen. Die gemütlichen Abende mit kühlem Wein am heimischen Pool sind genauso dahin wie die Harmonie mit Claire - und im sommerlich ausgestorbenen Perpignan ist jede Form der Ermittlung einfach nur schweißtreibend.

Der erste Fall für Gilles Sebag: eine Vermisstenanzeige, ein Mord, eine Entführung und ein Autodiebstahl - wie hängen die Fälle zusammen?

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Spannender Krimi aus Frankreich

— baerin
baerin

Ein wenig Spannung und ganz viel Frankreich - leider nicht das, was ich mir von einem Krimi verspreche!

— minori
minori

Zu Beginn wird vieles falsch gemacht, aber Gilles Sebag hat als Hauptfigur durchaus Potenzial!

— marcelloD
marcelloD

Hat mich leider nicht überzeugt.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Zähe, träge Lektüre mit unsympathischen Polizisten.

— talisha
talisha

Ein gelungener Start in eine neue Krimiserie aus Südfrankreich von einem meisterhaften Erzähler.

— RubyKairo
RubyKairo

Perfekte Ferienlektüre auf etwas vielen Seiten.

— buchstabenliebe
buchstabenliebe

Frankreich, ein Puzzel, interessante Charactere und ein Polizist in der Mitlife Krise.... gelungene Kombination, gut zu lesen

— catangeleyez
catangeleyez

für einen Krimi mässig spannend, aber als Reiselektüre unterhaltsam

— schmoeker-rike
schmoeker-rike

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  • Langwierige Ermittlungen, aber nettes Katz-und-Maus-Spiel

    Dreimal schwarzer Kater
    yesterday

    yesterday

    13. October 2016 um 23:59

    Gar nicht mal so viel französisch/spanisches Flair kommt bei diesem Krimi durch, was wohl auch daran liegt, dass in den mehr als 450 Seiten einfach anderes Vorrang hat. Die Ermittlungen stehen im Vordergrund, der Leser ist hautnah bei jeder Besprechung und jedem bereicherndem oder nicht bereicherndem Zwiegespräch im Büro dabei und lernt die Polizisten von beruflicher und privater Sicht kennen. Auf sie kommt kein so leichter Fall zu, als es zunächst scheint. Und auch ein Mord zu Beginn des Buches bleibt lange unter dem Radar. Er wird dann eine Rolle spielen, wenn niemand mehr damit rechnet. Nicht berechenbar wirkt auch der Täter, den es schlussendlich zu überführen gilt und Georget zeigt in diesem Buch deutlich, dass die Arbeit der Kriminalpolizei viel öfter einem Puzzlespiel gleicht, das sehr verworren sein kann, als jenen Krimiserien die das Fernsehen oft zeigt. Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das, weil über weite Strecken, gut aufgebaut, darüber hinwegtäuschen kann, dass eben nicht nach Action-Film-Manier ständig „etwas passiert“ und viel Blut fließt. Vielmehr geht es auch darum, ein Motiv zu finden, herauszufinden, wie der Täter tickt. Und davor noch: Wer der Täter überhaupt ist. Das herauszufinden gelingt dem Leser schneller als der Polizei, aber es bleibt ein nettes Lesevergnügen, zu verfolgen, wie es auch die Polizei schafft. Auch wenn am Ende einiges in Bezug auf die Täterperson klarer wird, bleibt diese leider doch noch ein wenig zu blass. Man hätte diesem Charakter und seiner Entwicklung mehr Zeilen widmen können und dafür weniger Augenmerk auf die privaten Probleme der Hauptfigur verwenden. Inspecteur Gilles Sebag mag von Zeit zu Zeit ein genialer Ermittler sein, hat in den eigenen vier Wänden aber scheinbar wenig zu sagen und kann sich nicht entscheiden, ob er wissen will, was seine Frau so ohne ihn treibt. Das ist grundsätzlich verständlich, muss aber nicht jedes zweite Kapitel ausgebreitet werden. Ebenso wie seine genehmigten und angeordneten Erholungspausen zuhause, weil ihn der scheinbar unlösbare Fall so sehr mitnimmt. Ein großer Kritikpunkt ist auch der gewählte Titel des Buches, der auch bis zum Ende hin nichts mit der Geschichte zu tun hat. Es mag schon vorkommen, dass sich ein Titel nicht vor der Lektüre erschließt, aber er sollte den Leser nicht danach noch ratlos zurücklassen. Zum Teil mag das an der Übersetzung liegen, die keine ist. Im Original heißt das Buch doch so viel wie „Im Sommer langweilen sich die Katzen“, was man besser zum Buch in Beziehung setzen kann. Die Handlung spielt im Hochsommer und das Katz-und-Maus-Spiel entwickelt sich und hat auch mit Langeweile zu tun (mehr wird nicht verraten). Für mich ist dagegen der deutsche Titel misslungen.

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  • Der erste Fall für Gilles Sebag

    Dreimal schwarzer Kater
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Mitten in der ärgsten Sommerhitze, wenn alle auf Urlaub fahren, muss sich Gilles Sebag mit einer weiblichen Leiche, einem verschwundenen Taxifahrer und einer entführten Frau beschäftigen. Dann meldet ein Wichtigtuer den Diebstahl seines Wagens. Sebag geht den Fällen akribisch nach und findet vorerst keine Anhaltspunkte. Als bekannt wird, dass sowohl die Tote als auch die Entführte aus Holland stammen, wird ihm ein karrieregeiler Polizist aus Paris zur Seite gestellt, da internationale Verwicklungen befürchtet werden. Während Gilles mit seinen Ermittlungen nur schleppend weiter kommt, muss er sich noch mit seiner Familie herumschlagen. Tochter und Sohn verbringen die langen Ferien bei und mit Freunden. Eigentlich könnte er mit seiner Frau Claire die traute Zweisamkeit genießen, wenn, ja wenn sich da nicht der leise Argwohn einnisten würde, dass Claire ihn betrügen könnte. Die beruflichen Herausforderungen scheinen ein Klacks, gegenüber den privaten zu sein. Wir erleben einen zweifelnden Polizisten, der zeitweise mit sich, seinem Beruf und seiner Umwelt hadert. Ein zutiefst menschlich gezeichneter Ermittler, der auch ein weiche Seite hat. Für diejenigen Krimifans, die die etwas moderaten Mordfälle lieben, ein Einstieg in eine neue unterhaltsame Krimiserie. Weniger ist oft mehr – mir hat der erste Fall mit Gilles Sebag gut gefallen. Der Autor schreibt recht flüssig und anschaulich. Die Kriminalfälle werden sauber gelöst, die Konflikte zwischen den einzelnen Einheiten der Exekutive, die in anderen französischen Krimis stark hervorgehoben werden, sind hier nur angedeutet.

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    • 4
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    26. September 2015 um 16:40
  • Durchsschnittlicher Krimi

    Dreimal schwarzer Kater
    minori

    minori

    13. September 2015 um 16:27

    Der Polizist Gilles Sebag ist frustriert von seinem Job und dann auch noch kurz vor Urlaubsbeginn muss er sich mit zwei Vermisstenfällen rumärgern. Dann ermittelt die Kripo einen Zusammenhang zu einem Leichenfund und schon muss Gilles nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch mit einem Kollegen aus Paris rumschlagen. Wird es ihm gelingen, den Mord aufzuklären? Ein desillusionierter Polizist mit immens großen privaten Problemen, nette französische Landschaft und Leben – schwubb, fertig ist ein Krimi. Nun ja, ganz so einfach ist es nicht, aber ob das der Autor Philippe Georget auch weiß? Ich habe da so meine Zweifel... Spannung kommt nur selten auf, nichts was mich vom Hocker reißen würde, wird erzählt, wenn auch der Stil sich flüssig und in einem Rutsch weglesen lässt. Leider werden hier einige Klischees bedient, und so richtig sympathisch kommt der im Sozialleben gescheiterte aber brillante Polizist auch nicht rüber. Sein Privatleben nimmt viel Raum in der Geschichte ein, und wenn dann mal ermittelt wird, dann ist eigentlich nur Gilles, der mit dem Durchblick. Polizeiarbeit im Alleingang? Da gibt es unzählige Reihen, doch leider gehört dieser Band nicht zu den besseren. Schade eigentlich.

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  • Viel Luft nach oben

    Dreimal schwarzer Kater
    marcelloD

    marcelloD

    12. July 2015 um 17:06

    "Dreimal schwarzer Kater" handelt von dem französischen Polizisten Gilles Sebag, der mit seinem Job nicht mehr zufrieden ist. Ausgerechnet im Hochsommer, kurz vor Urlaubsbeginn, widmen er und seine Kollege sich zwei mysteriösen Vermisstenfällen, die anscheinend zusammenhängen. Also auch noch eine mögliche Verbindung zu einem Leichenfund hergestellt wird, wird sogar ein Kollege aus Paris hinzugezogen. Gilles sieht sich fortan in einem Wettkampf mit ihm und dringt immer mehr in die Abgründe des Falls ein... "Dreimal schwarzer Kater" macht es dem Leser wirklich nicht leicht, dass man direkt von Anfang bedingunslos gefangen ist. Gleich zu Beginn bekommt man einen Mann präsentiert, der vom Leben enttäuscht ist: seines Berufs überdrüssig, getroffen, dass sich seine Kinder immer weiter von ihm entfernen, Lustlosigkeit und einiges andere zusätzlich. Da erschrickt man regelrecht, dass dieser Mann nun der die Handlung tragende Protagonist sein soll. Hinzu kommt dann noch, dass auch ansonsten kaum Spannung aufkommt. Der Prolog ist vertraulich aufgebaut, auch hier nichts von Spannung zu sehen und auch die Kapitel aus Sicht des Entführungsopfers sind harmlos, nicht eindrücklich genug. Wenn man dann beginnt sich mit Gilles abzufinden, weil man bemerkt, dass er als Ermittler doch ein ausgezeichnetes Näschen hat, beginnen wiederum andere Aspekte zu stören. Die Art wie die Polizeiarbeit dargestellt wurde, war überhaupt nicht meins. Es werden einem zig Namen von anderen Ermittlern um die Ohren geworfen, aber Hintergrundinformationen bekommt man über diese so gut wie keine, so dass sie bloß Namen bleiben. Selbst der so genannte Partner bleibt regelrecht auf der Strecke, so dass "Dreimal schwarzer Kater" zur One-Man-Show wird. Auch die Ermittlungsergebnisse, die andere Kollegen erzielen, werden erzähltechnisch überhaupt nicht gewürdigt, sondern nur in Nebensätzen ruckzuck abgearbeitet. Es ist in Ordnung, dass Sebag im Mittelpunkt steht, aber so wirkt es einfach, als ob alle unfähig sind, nur Gilles weiß seinen Job zu tun. Das finde ich unglaubwürdig präsentiert! Ein weiterer negative Aspekt ist, dass der Fall erst sehr, sehr spät interessant wird. Das liegt an vielen Aspekten, aber vor allem daran, dass Gilles Privatleben viel Erzählzeit einnimmt. Das stört mich normalerweise auf die Dauer, aber hier hat sich das Geheimnis um Claire regelrecht zum wahren Spannungsfaktor entwickelt, bei dem man lieber Zeuge war als beim eigentlichen Kriminalfall. Spät zieht die Spannung dann auch endlich im eigentlichen Fall an. Es erweist sich, dass Gilles als Protagonist durchaus eine Geschichte tragen kann. Er wächst dem Leser mehr und mehr ans Herz, weil man merkt, dass er Herz hat, einen Sinn für Gerechtigkeit und stets den richtigen Riecher. Seine Ermittlungsarbeit ist schlüssig, sicherlich unspektakulär, aber führt letztlich verdient zum Erfolg. So kann ich letztlich doch noch mit diesem Krimi aus Frankreich versöhnt werden. Aber als Fazit bleibt, dass der Einstieg wirklich misslungen ist. Hauptfigur und Handlung werden langatmig präsentiert, Spannung kommt nicht da auf, wo sie aufkommen müsste und die Darstellung der Polizeiarbeit ist unglaubwürdig. Aber Gilles Sebag hat Potenzial. Wenn alle einzelnen Aspekte besser zusammenspielen, dann kann sich diese Reihe um Sebag als lesenswert erweisen.

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  • In Südfrankreich lauert der Tod

    Dreimal schwarzer Kater
    MarkusVoll

    MarkusVoll

    19. December 2014 um 12:42

    Diesmal berichte ich über einen Roman, der in Südfrankreich spielt. Zuerst lernen wir Robert kennen, ein Pensinar, welcher auf einem Campingplatz lebt, und dort jeden Morgen früh an den Strand geht. Aber dieser Morgen ist anders, in einem Gebüsch entdeckt er die Leiche einer jungen Holländerin und verständigt die Polizei. Soweit zu Robert, nun kommen wir zu der Hauptperson dieses Romanes, den Inspecteur Gilles Sebag. Dieser hat in seiner Stadt mit einer Entführung und dem verschwinden eines Taxifahrers zu tun. Bald stellt sich heraus, daß beides irgendwie zusammenhängt. UNterstützung bekommt er aus der Stadt von einem übereifrigen Polizisten, der alles besser weiß und die ganzen Ermittlungen erschwert. Philippe Georget hat hier einen spannenden Krimi erzählt, der nicht nur von den Ermittlungen berichtet. Sebag hat auch private Probleme mit seiner Familie, welche das ganze erschweren und irgendwie auch interessanter machen. Der Charakter ist sehr gut beschrieben und sorgt auch immer für einen gewissen Humor. Das Buch machte mir großen Spaß uind ich fand es auch gut mal einen französischen Krimi zu lesen, vor allem da dieser sehr gut geschrieben ist. Für Krimifans eine Empfedhlung von mir. 

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  • Mord in der flirrenden Hitze des Roussillon

    Dreimal schwarzer Kater
    RubyKairo

    RubyKairo

    03. September 2014 um 19:41

    Mordshitze im Roussillon: Commissaire Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Commissaire muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen Kollegen aus Paris rumschlagen. Die gemütlichen Abende mit kühlem Wein am heimischen Pool sind genauso dahin wie die Harmonie mit Claire - und im sommerlich ausgestorbenen Perpignan ist jede Form der Ermittlung einfach nur schweißtreibend. Der Einstieg hat mich begeistert. Der Erzählstil ist einfach wunderbar. Die Geschichte ist nicht nur ein Krimi, sondern vor allem spannendes Drama, das letztlich in einer schrecklichen Tragödie endet. Eine Geschichte, die zeigt, wie Liebe, aber auch Scham, Neid und Hass das menschliche Schicksal beeinflussen - mit brutalen Folgen. Frankreichfans kommen hier voll auf ihre Kosten! Die Beschreibung der malerischen Landschaft und der französischen Küche, sind so detailliert, dass man sich die Gegend wunderbar vorstellen kann, und der Wunsch entsteht, seinen nächsten Urlaub dort zu verbringen. Die Aufklärung des Mordes scheint hier eine eher nebensächliche Rolle zu spielen, was mich etwas gewundert hat, aber nichtsdestotrotz verspricht die Leseprobe eine unterhaltsame Lektüre, bei der man sehr viel über die französische Geschichte lernen kann, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist! Fazit: Ein gelungener Start in eine neue Krimiserie aus Südfrankreich von einem meisterhaften Erzähler. Ein Krimi, der mir ausgezeichnet gefallen und mich sehr gut unterhalten hat.

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  • Dreimal schwarzer Kater

    Dreimal schwarzer Kater
    BuecherDanny

    BuecherDanny

    Mitten im Hochsommer im Rousillon: Bei seinem Morgenspaziergang findet der Rentner Robert die Leiche einer holländischen Frau. Der Pensionär verbringt den Sommer auf einem Campingplatz, auf dem auch die junge Frau ihren Urlaub verbrachte. Commissaire Gilles Sebag ist so gar nicht in Stimmung bei dieser Hitze zu arbeiten. Er will lieber Zeit mit seiner Familie verbringen. In Perignan muss er sich um einen Vermisstenfall kümmern. Der Taxifahrer Lopez ist spurlos verschwunden. Zudem ist eine weitere Holländerin als vermisst gemeldet. Hängen die Fälle zusammen??? Es kommen sehr umfangreiche Ermittlungen auf Sebag zu. Der aus Paris eingeflogene, überhebliche Kommissar ist Gilles da keine Hilfe, sondern eher lästig. Die Ermittlungen beginnen schleppend und spiegeln die Trägheit der Ermittler in der Sommerhitze wieder. Als seine Familie ausfliegt um Urlaub zu machen, hängt sich Commissaire Gilles in den Fall. Er bewahrt sich damit vor allzu vielen Grübelein über sein Privatleben. Der Fall nimmt Fahrt auf und das Buch wird spannender! Mir hat der Krimi gut gefallen. Gilles ist ein sympatischer und menschlicher Ermittler. Der Fall ist interessant und spannend, was auch durch die verschiedenen Handlungsstränge unterstützt wird. Die Atmosphäre im sommerlichen Frankreich ist toll beschrieben und macht trotz Mord und Vermissten Lust auf Urlaub!

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    • 2
  • unterhaltsame Reiselektüre

    Dreimal schwarzer Kater
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    Dieser französische Regionalkrimi hat eigentlich alle Voraussetzungen für spannende Unterhaltung: eine entstellte Frauenleiche in der Nähe eines Campingplatzes, ein Entführungsopfer in einem Keller eingesperrt, ein sympathischer relaxter Polizist, eine anscheinend untreue Polizistengattin und nicht zuletzt heiße Sommerhitze… Ich habe das Buch gern gelesen, fühlte mich auch gut unterhalten, aber richtig gefesselt war ich nie. Das führte dazu, daß ich fast vergessen hätte, weiterzulesen, als ich einige Tage unterbrochen wurde. Die Handlung ließ mich nämlich meistens seltsam unbeteiligt. Vielleicht weil ich relativ früh wusste, wer die Frau ermordet hatte, und vielleicht weil das Familienleben des Kommissars soviel Raum einnimmt. Auch die Motive des Entführers bleiben letztlich unklar, was ich enttäuschend fand. Ich würde dieses Buch als Reiselektüre empfehlen, wenn man in die Gegend um Perpignon in Südfrankreich fährt, denn es ist unterhaltsam und vermittelt Atmosphäre. Ein richtig spannender Krimi ist es leider nicht.

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    • 2
    Floh

    Floh

    12. August 2014 um 06:40
  • Ferien, Hitze, Südfrankreich und ein Verbrechen, was will man mehr?

    Dreimal schwarzer Kater
    buchstabenliebe

    buchstabenliebe

    26. July 2014 um 15:09

    Es ist Sommer in Perpignan. Inspecteur Gilles Sebag sehnt sich nach ruhigen Tagen mit seiner Frau und seinen Kindern. Doch stattdessen findet er sich mitten in den Ermittlungen eines neuen Falls wieder. Eine junge Niederländerin wird tot aufgefunden, ein untreuer Taxifahrer von seiner Ehefrau vermisst und zu allem Übel fehlt auch noch von einer Holländischen Kunststudentin jede Spur. Die Ermittlungen verlaufen im Sand und die Polizei dreht sich im Kreis. Alles scheint zusammen zu hängen, und doch findet sich nirgends eine richtige Verbindung. Als ein Erpresserbrief direkt an Gilles Sebag adressiert wird und noch ein junger Schnösel der Polizei aus Paris anrückt, beginnt eine Schnitzeljagd entlag der Küste Südfrankreichs. Ein Campingplatz, eine Einsiedelei, eine Kneipe, eine Kirche und ein Altersheim. Überall finden sich Sackgassen, doch wo ist die richtige Spur? Meine Meinung Zu kritisieren gibt es beim Einstand von Gilles Sebag wahrlich nicht viel. Das Cover passt perfekt zum Krimi und verspricht viel. Dieses Versprechen kann der Autor auch halten. "Dreimal schwarzer Kater" ist ein solider, gut gelungener Südfrankreichkrimi. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss und als Leser kann man gut selbst Detektiv oder Polizist spielen und mitermitteln. Das Verhältnis zwischen Ermittlungen und Privatleben des Täters ist perfekt und lässt eine erstaunliche Nähe zum Inspecteur zu. Toll gemacht. Besonders gut gelungen finde ich die Beschreibung der Schauplätze und die Perspektivenwechsel, welche einen Einblick in die Welt des Täters geben. Dies hält die Spannung hoch und kaschieren den einzigen Kritikpunkt. Der Krimi ist nämlich meiner Meinung nach etwas zu lang geraten. Zu Beginn und im Mittelteil hätte man etwas kürzen können. Mit 400 statt 500 Seiten wäre der Krimi immer noch genug lang und insgesamt wahrscheinlich etwas süffiger zu lesen. Diese "überflüssigen" Seiten kommen daher, dass der Leser und auch der Inspecteur auf zahlreiche falsche Fährten gesetzt werden, und deshalb auch eher unwichtige Personen beschrieben werden. Aufgrund der Länge von mir 4 statt 5 Sterne, aber definitiv ein toller Krimi für die Sommerferien.

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  • Dreimal schwarzer Kater - ein französischer Krimi

    Dreimal schwarzer Kater
    catangeleyez

    catangeleyez

    25. July 2014 um 18:46

    In seinem Roman Dreimal schwarzer Kater entführt und der Autor Philippe Georget in den Süden Frankreichs. In insgesamt drei Erzählsträngen, die nach und nach miteinander verwoben werden, lernt der Leser die verschiedenen Protagonisten kennen. Zum einen ist da Robert, Witwer, der nach dem tragischen Tod seiner Frau seinen Rhythmus beibehält und jedes Jahr in den Süden auf den Campingplatz fährt, um dort einige Zeit zu leben, Doch eines Tages wird sein Rhythmus empfindlich gestört, denn er findet die Leiche einer jungen Holländerin, die ebenfalls auf dem Campingplatz Urlaub machte. Dann ist da Inspecteur Gilles Sebag, Polizist in Perpignan mit wenig Ambitionen, er läuft Marathon, verzweifelt an den pubertierenden Kindern und liebt seine Frau über alles. Doch es scheint, als wäre nicht alles so gut und schön, wie Gilles es gerne hätte. Eine Entführung und ein Mord erfordern seine ganze Zeit und Kompetenz, denn es gilt, das niederländische Mädchen, dass seit einigen Tagen verschwunden ist, schnellstmöglich zu finden. Und dieses Mädchen wird, zusammen mit dem Entführer im dritten Erzählstrang vorgestellt, beschrieben und ihr Leidensweg wird dem Leser eröffnet. Langsam und unaufhaltsam verbindet sich die Geschichte innerhalb des Buches nach und nach und Gilles mit seinem Kollegen kommt der Lösung des Falles um das entführte Mädchen und das ermordete Mädchen immer näher. Der vom Autor gewählte Erzählstil ist einfach, aber sehr gut zu lesen, Je weiter man in dem Buch kommt, umso mehr erfährt man über die Protagonisten und ihre Eigenarten. Gleichzeitig gelingt es Phillipe Georget, einen Einblick in die umfangreiche Polizeiarbeit zu gewähren und ein Drama zu entwickeln, in dem sich Liebe, Hass, Demütigungen, Neid und Scham finden, alles hat Auswirkungen auf die eine oder andere Weise auf das Verhalten der Protagonisten und den Fortgang der Geschichte. Anstelle eines hartgesottenen Krimis schaut der Leser in die Abgründe eines jeden der Protagonisten und nimmt Anteil an den Schicksalen einzelner Darsteller. Das Cover ist ansprechend und verbindet die schöne Landschaft mit dem Bedrohlichen, der Titel ist nicht unbedingt der passende Titel, jedoch durchaus annehmbar. Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe, der neben der Geschichte um den Mord, die Entführung und das Privatleben von Gilles auch immer wieder beeindruckende Schilderungen der Landschaft, des Verhaltens und der Nähe zu Spanien beinhaltet.  Das Buch hat mir sehr gut gefallen, etwas weniger "Privates" von Gilles hätte es sein können, nichts desto trotz erhält dieses Buch von mir 5 Sterne.

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  • Sommerurlaub in Südfrankreich

    Dreimal schwarzer Kater
    coffee2go

    coffee2go

    08. July 2014 um 14:52

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Inspecteur Sebag hat sich den heißen Sommer anders vorgestellt. Eigentlich wollte er sich nicht übermäßig in die Arbeit stürzen und die heißen Sommertage genießen, da seine Kinder im Jugendalter ihre Sommerferien in einem Erlebniscamp verbringen und seine Frau für zwei Wochen mit ihren Freundinnen auf Kreuzfahrt ist. Leider konnte er sich in dieser Zeit nicht erholen, im Gegenteil. Im ansonsten relativ ruhigen Roussillon wird eine junge Holländerin auf einem Campingplatz tot aufgefunden, danach wird eine zweite Holländerin nachts auf der Straße attackiert und die junge Ingrid wird vermisst, ebenfalls ein zwielichtiger Taxifahrer. Die französische Polizei ermittelt in allen Fällen und weiß zuerst nicht, ob die Fälle zusammenhängen oder getrennt zu betrachten sind. Unterstützung aus Paris ist auch eingetroffen, doch Gilles Sebag hat mit dem Pariser Inspecteur keine Freude und begibt sich in einen Wettstreit mit ihm, wer die bessere Theorie findet und wer die Fälle zuerst aufdecken kann. Dies stresst den ansonsten nicht so arbeitswütigen Inspecteur Sebag sehr und er kommt zwischenzeitlich schon sehr an seine Grenzen. Meine Meinung zum Buch: Der Krimi liest sich teilweise wirklich wie eine Beschreibung eines Sommerurlaubes in Frankreich, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen hatte, obwohl sich die Ermittlungen des Falles zwischenzeitlich schon etwas in die Länge ziehen. Die kriminalistischen Handlungen sind gut durchdacht, aber nicht außergewöhnlich und die Schnitzeljagd zwischen den Ermittlern und Täter bringt dann am Ende noch einmal Schwung in den Krimi. Besonders schön fand ich die Beschreibung der französischen Landschaft durch die Ausflüge, die Inspecteur Sebag macht und auch die detaillierte Beschreibung von Alltagssituationen, z.B. Was gegessen wurde und welchen Kaffee der Inspecteur am liebsten trinkt, etc. fand ich bereichernd. Interessant war auch, dass Gilles Sebag seine Frau Claire verdächtigte, dass sie ihm untreu sei und dann auch erste Nachforschungen anstellt, sie schlussendlich aber nicht damit konfrontieren wollte. Zuerst hat er den Zeitpunkt als unpassend empfunden und das Thema vor sich hergeschoben und dann hat er für sich überlegt, dass es egal sei, wenn sie ihn betrogen hat, solange sie ihn jetzt noch liebt. Ich glaube, dass er immer wieder Anspielungen auf das Thema machen wird und ständig darüber nachgrübeln wird, wenn es nicht geklärt und ausgesprochen ist. Leider wurde vom Autor nicht aufgeklärt, ob Claire Gilles wirklich betrogen hat oder ob es eine andere Erklärung für Gilles Vermutungen gibt. Titel und Cover: Das harmonische und bildhafte Cover, das ein Flair von Sommerurlaub in Frankreich vermittelt, passt sehr gut zu den Beschreibungen der Landschaft durch Inspecteur Sebag im Buch. Mein Fazit: „Dreimal schwarzer Krimi“ eignet sich gut als Sommerlektüre für heiße Tage am Pool oder als Einstimmung auf einen Sommerurlaub in Südfrankreich.

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  • Leserunde zu "Dreimal schwarzer Kater" von Philippe Georget

    Dreimal schwarzer Kater
    TinaLiest

    TinaLiest

    Mord in der flirrenden Hitze des Roussillon Der Sommer steht vor der Tür und das Fernweh steigt! Da kommt ein spannender Krimi, mit dem man sich an die französische Südküste träumen kann, gerade recht! Ein solches Buch hat Philippe Georget mit "Dreimal schwarzer Kater" verfasst, in dem Inspecteur Gilles Sebag mitten im Hochsommer die entspannte Zeit mit seiner Frau und einem Glas Wein am Pool beenden und stattdessen eine schweißtreibende Ermittlung im Süden Frankreichs einleiten muss. Mehr zum Inhalt: Mordshitze im Roussillon: Inspecteur Gilles Sebag befindet sich in der schönsten Sommerlethargie. Bis zwei rätselhafte Vermisstenfälle und eine Leiche ihn aus der Idylle mit seiner Frau Claire reißen. Bald findet Gilles sich in Ermittlungen ungeahnten Ausmaßes wieder. Der Inspecteur muss sich nun auch noch mit einem extra eingeflogenen profilneurotischen Kollegen aus Paris rumschlagen. Die gemütlichen Abende mit kühlem Wein am heimischen Pool sind genauso dahin wie die Harmonie mit Claire – und im sommerlich ausgestorbenen Perpignan ist jede Form der Ermittlung einfach nur schweißtreibend. Mehr zum Autor: Der französische Autor Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach dem Journalismus-Studium arbeitete er mehrere Jahre beim Radio und Regionalfernsehen, bevor er 2001 seine Frau und seine Kinder in den Campingbus packte und mit ihnen die Mittelmehrküste entlangfuhr - von Marseille aus durch Italien, Griechenland, Türkei, Syrien, Jordanien, Libyen und Tunesien. Er ließ sich schließlich mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Perpignan nieder, wo er noch heute schreibt, die Landschaft genießt und Marathon läuft. Sein Debüt "Dreimal schwarzer Kater" gewann in Frankreich mehrfach Auszeichnungen. Hier geht's zur Leseprobe! Wenn auch ihr Fans von französischem Flair und packenden Mordfällen  seid, dann bewerbt euch für eines der 25 Leseexemplare von "Dreimal schwarzer Kater" von Philippe Georget, die wir gemeinsam mit dem Ullstein Buchverlag vergeben, und begleitet Inspecteur Sebag bei seinen Ermittlungen im Roussillon. Wenn ihr euch bewerben möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage: Was verbindet ihr mit Frankreich? Was fällt euch als Erstes zu dem Land ein? Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Diskussion und zum Schreiben einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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    • 408
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2014 um 11:09
    Beitrag einblenden
    orchidee25 schreibt findet ihr nicht, dass der "krimi" gar nicht richtig in gang kommt..??..es werden so viele nebensächlichkeiten unnötig ausgeschmückt, sodass die geschichte zäh und langatmig daher kommt..spannung ...

    Wie wahr... Hinzu kommt leider, dass ich die private Situation Gilles' etwas störend finde. Mag sein, dass das von der Lethargie herrührt, aber für mich ist es wenig relevant, ob er seiner Frau ...

  • Ein eher ruhiger Krimi mit Urlaubsfeeling...

    Dreimal schwarzer Kater
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    Die Geschichte: Eine tote und sehr übel zugerichtete holländische Urlauberin wird von einem Rentner auf einem Campingplatz gefunden, doch das ist nicht der einzige Fall, den der Polizist Gilles aufklären muss. Eigentlich steht ihm der Sinn eher nach Ferien mit seiner Familie, aber daraus wird vorerst nichts. Als schließlich eine weitere Holländerin spurlos verschwindet, sind sogar noch Überstunden angesagt. Gilles besitzt einen guten Spürsinn und das weiß anscheinend auch der Kidnapper zu schätzen, denn dieser beginnt ein seltsames Katz-und-Maus-Spiel mit den Ermittlern. Immer wieder platziert er Hinweise und fordert Gilles zu mysteriösen Schnitzeljagden heraus, doch die Entführte bleibt weiterhin verschwunden. Ob Gilles sie noch retten kann? Meine Meinung: Es handelt sich ja um einen “Roussillon-Krimi” und so ist es nicht verwunderlich, dass ausführliche Beschreibungen der Landschaft und viel Lokalkolorit in diesem Buch stecken. Da kommt stellenweise schon fast Urlaubsfeeling auf. Die Charaktere wirken authentisch und viele auch sympathisch. Wenn man sich den Lebenslauf des Autors durchliest, könnte man denken, dass einiges von ihm selbst in seiner Figur “Gilles” steckt. Das ganz normale Leben des Inspecteurs nimmt sehr viel Raum ein in diesem Krimi. Bei Buchreihen ist das meistens so und ich finde es recht angenehm und stellenweise auch ganz interessant. Das lässt die Personen menschlicher wirken und man lernt sie besser kennen. Die Ermittlungsarbeiten werden recht ausführlich thematisiert und auch die Reibereien unter Kollegen kommen gut rüber. Das wirkt alles recht glaubwürdig. Was den Kriminalfall an sich betrifft: da konnte ich manches nicht ganz so nachvollziehen und die Beweggründe des Täters hätte man noch etwas deutlicher hervorbringen können. Es war zwar nicht langweilig, aber es las sich alles eher ruhig, der Spannungsbogen war also eher flach. Zwar fesselnd, aber nicht hochspannend. Fazit: Ein ausführlicher Krimi mit gut gezeichneten Charakteren und viel Raum für das Privatleben des Ermittlers. Wertung: 3,5 von 5 Sternen

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    • 2
  • Katz- und Mausspiel im Rousillon

    Dreimal schwarzer Kater
    c-bird

    c-bird

    16. June 2014 um 17:06

    Es ist Sommer und Gluthitze liegt über dem Roussillon im Süden Frankreichs. Inspecteur Gilles Sebag möchte eigentlich die Arbeit etwas ruhiger angehen lassen und sich lieber mehr seiner Frau Claire widmen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine junge Niederländerin wird ermordet aufgefunden, ein Taxifahrer wird vermisst und eine weitere Niederländerin entführt. Ein dritter Entführungsversuch einer Niederländerin schlägt fehl. Hat die Polizei es etwa mit einem Serientäter zu tun? Dreimal schwarzer Kater ist der Beginn einer neuen Krimiserie aus Südfrankreich. Man erfährt in dem Buch viel über die dort lebenden Menschen und die Landschaft. Die Figuren waren zwar etwas oberflächlich gezeichnet, lediglich Inspecteur Gilles Sebag wird detailliert beschrieben und man erfährt eine Menge über sein Privatleben. Die Harmonie mit seiner Frau Claire ist dahin, als Sebag dahinterkommt, dass er von Claire belogen wird. Vielleicht lag es an dieser Nebenhandlung, also dem ausführlichen Privatleben der Sebags, dass ich das Buch nur mäßig spannend empfand. Vieles war mir einfach zu langatmig beschrieben, während andere Stellen, an denen man jede Menge Spannung hätte erzeugen können wiederum zu schnell abgehandelt wurden. Der Kriminalfall selbst hat seine Höhen und Tiefen und wird aber zum Ende hin schlüssig dargestellt. Anders ist dies bei den Problemen im Privatbereich, da blieb meiner Meinung noch einiges ungeklärt. Alles in allem ein guter Urlaubskrimi, der Sehnsüchte nach Südfrankreich weckt. Wer jedoch einen spannenden Kriminalfall sucht, der greife lieber zu einem anderen Buch.

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  • Sommerkrimi mit Frankreich-Flair

    Dreimal schwarzer Kater
    irismaria

    irismaria

    16. June 2014 um 15:48

    In seinem Krimi "Dreimal schwarzer Kater" entführt der Autor Philippe Georget seine Leser ins südfranzösische Roussillon. In der brütenden Sommerhitze muss sich Inspecteur Gilles Sebag mit mehreren rätselhaften Fällen auseinandersetzen. Da geht es zum einen um das Verschwinden eines Taxifahrers. Ist er einem Verbrechen zum Opfer gefallen, oder hat er sich nur abgesetzt. Seine junge Frau ahnt zumindest nichts von seinen Liebschaften. Zum anderen geht es um einen Leichenfund: ein Rentner auf einem Campingplatz entdeckt eine junge holländische Urlauberin, die tot am Strand liegt. Eine weitere Holländerin wird vermisst. Besteht hier ein Zusammenhang? Neben den Ermittlungen und Kompetenzstreitigkeiten mit Kollegen nimmt der Autor auch das Privatleben von Sebag in den Blick. Er ist Familienmensch und leidet darunter, dass in diesem Sommer kein gemeinsamer Urlaub möglich ist, da die jugendlichen Kinder eigene Wege gehen und seine Frau eine Kreuzfahrt alleine geplant hat. Mir hat "Dreimal schwarzer Kater" gut gefallen, da ein interessanter Fall mit viel Lokalkolorit und schönen Landschaftsbeschreibungen und einer guten Geschichte rund um den Kommissar verbunden ist. Für Regionalkrimi-Fans sehr zu empfehlen!

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