Philippe Georget Rabenschwarzer Winter

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Inhaltsangabe zu „Rabenschwarzer Winter“ von Philippe Georget

Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten.

Mörderische Eifersucht

— Spreeling
Spreeling

Nette Charaktere, aber für mich etwas zäher Schreibweise.

— Winterzauber
Winterzauber

Der Krimi-Teil zieht erst in der zweiten Hälfte an

— Aglaya
Aglaya

Ungeklärte Todesfälle im beschaulichen Perpignan...

— dreamlady66
dreamlady66

Gilles Sebag 3.Fall

— Buchverschlinger2014
Buchverschlinger2014

sehr spannend, ohne eigentlich einen richtigen Fall zu haben

— Susimueller
Susimueller

Sind alle Frauen schlecht? Ist noch irgendwer treu heute?

— PettiP
PettiP

Ein Krimi mit Tiefgang, spannend und sehr gelungen.

— EvelynM
EvelynM

Ein vielschichtiger Regionalkrimi vom Feinsten!

— Edelstella
Edelstella

Ein Krimi mit familiären Fokus und Single Malt

— Lumicerca
Lumicerca

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  • Themen
  • Vertrauensverlust

    Rabenschwarzer Winter
    badwoman

    badwoman

    05. March 2017 um 11:56

    Gilles Sebag, Inspecteur bei der Polizei in Perpignan, erlebt um die Weihnachtszeit sein ganz persönliches Fiasko: Er findet heraus, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Wie geht man mit diesem Vertrauensbruch um, wenn man sich noch immer liebt? Das jedenfalls beteuert Claire immer wieder. Gilles ist erst einmal am Boden zerstört und wendet sich vermehrt dem Alkohol zu. Doch eigentlich muss er einen klaren Kopf bewahren, denn eine seltsame Verbrechensserie erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Kann er trotz aller Widrigkeiten seine berühmte Intuition nutzen und in diese Fälle, die ihn auch immer wieder persönlich tangieren, Klarheit bringen? Der Krimi „Rabenschwarzer Winter“ von Philippe Georget ist der dritte Band einer Reihe um den Inspecteur Gilles Sebag. Die beiden ersten Bände habe ich nicht gelesen, das hat mein Leseverständnis aber in keiner Weise beeinträchtigt, man kann diesen Teil ganz ohne Vorkenntnisse lesen. Gilles ist ein recht sanftmütiger Charakter mit einem messerscharfen Verstand und einer ausgeprägten Empathie anderen Menschen gegenüber. Seine Alkoholprobleme machen ihn nicht unbedingt sympathischer, aber durchaus menschlicher. Die Thematik dieses Krimis ist eigentlich eine ganz alltägliche, die Verbrechen sind jedoch komplexer, als es anfangs den Anschein hat. Einige Abschnitte sind aus der Sicht des Täters geschrieben, ohne dass der Leser seine Identität kennt. Das macht das ganze Geschehen noch geheimnisvoller und abwechslungsreicher. Der Schreibstil ist leicht lesbar und sehr flüssig. Der Spannungsbogen wird recht gut über die 476 Seiten dieses Buches gehalten. Dieser Krimi hat mir gut gefallen, auch wenn mir manchmal die Intuition des Inspecteurs ein wenig zu weit ging. Das Cover zeigt eine wolkenverhangene Landschaft, die recht düster wirkt, nicht besonders aussagekräftig, aber die unheilvolle Stimmung kommt beim Betrachter an. Den Titel „Rabenschwarzer Winter“ kann man nicht besser wählen – er passt genau zum Buch.

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  • Mörderische Eifersucht

    Rabenschwarzer Winter
    Spreeling

    Spreeling

    02. February 2017 um 17:49

    Von Philippe Georget habe ich noch keinen Roman gelesen. Aber dieser hier hat mich schon beeindruckt. Es ist nicht der grausame und nervenaufreibende Krimi und doch hat er seine Spannung. Georget schafft es sehr gut, die menschlichen Abgründe in Bezug auf die Treue aufzuzeigen. Dabei hat er sich in die Frauen eingefüllt.  Ich musste die Danksagung lesen, da ich wissen wollte, ob ein Psychologe dabei war.  Die Beweggründe für die Untreue, Gewalt in der Ehe und die Taten waren ausführlich beschrieben, sodass ich alle Figuren verstehen konnte. Man lernt alle näher kennen und doch waren es nicht zu viele Informationen. Gilles erfährt vor Weihnachten, dass seine Frau ihn betrogen hat. Und ausgerechnet jetzt gibt es mehrere Gewaltverbrechen in denen Untreue eine Rolle spielt. So wird er immer wieder an seine Frau erinnert. Gilles versucht seinen Frust im Alkohol zu ertränken. Früher hatte er öfters die richtigen Intuitionen, aber das scheint jetzt weg zu sein. So müssen die Kollegen jeder Spur nachgehen. Dabei kommt es natürlich zwischen den Kollegen zu Rivalitäten. Aber schon bald ergibt sich, dass jemand im Hintergrund die Männer auf die Spur der untreuen Frauen bringt.  Julie hat mir als Person sehr gefallen. Sie hält die Beziehung zu einer Frau noch geheim und gewinnt damit Gilles Vertrauen.  Es gibt schon zwei Bücher um Gilles, aber ich habe dieses ohne Probleme verstanden. Aber sicher sind die anderen genauso toll.  Nicht der grausige Krimi, aber ein sehr unterhaltsames Buch mit einem guten Lesefluss. 

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  • Schwere Zeiten für einen genialen Ermittler

    Rabenschwarzer Winter
    Gise

    Gise

    12. January 2017 um 10:27

    Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer stirbt bei einem Sturz aus dem Fenster, ein dritter bedroht seine Ehefrau. Gilles Sebag kann beruflich seiner Intuition vertrauen und kann so manches Drama verhindern. Deshalb erkennt er auch, dass hinter dieser Häufung an Ehedramen ein weiterer Täter stecken muss. Zusammen mit seinem Team machen sie sich auf die Suche nach diesem Drahtzieher. Sein ganz privates Thema wird gleichzeitig auch zum Hintergrund seiner Ermittlungen, das erzeugt eine besonders dichte Atmosphäre während des gesamten Buches.Dies ist nun bereits der dritte Krimi um den Ermittler Gilles Sebag, und während das Fremdgehen seiner Frau bisher immer wieder im Hintergrund ein Thema seiner ehelichen Beziehung war, wird es nun zum roten Faden der Erzählung. Diesmal allerdings stellt er sich seinen Gefühlen, so dass ich hoffe, dieses Thema kann nun endlich abgelegt werden. Das wäre m.E. äußerst sinnvoll für die weiteren Fälle dieses genialen Ermittlers. Denn genial ist er, wenn er sich nicht von seinen privaten Problemen oder von seiner schlechten Laune vom Arbeiten abhalten lässt. Hier finde ich einige sehr schöne Szenen, die ein äußerst positives Bild zu diesem manchmal doch recht launischen Inspecteur geben: Wenn er seine Gedanken einfach laufen lässt und dabei verblüffende Erkenntnisse gewinnt, die durch seinen besonderen Spürsinn zu erklären sind. Leider sind auch diesmal wieder manche Episoden etwas langatmig geraten, was mich in meinem Lesefluss immer wieder gestört hat. Bei den beiden vorherigen Bänden schimmerte auch immer etwas von der Landschaft durch, so dass ich mich in eine Urlaubslandschaft hineinträumen konnte, diesmal ist es nur die Tramontana, die eher beziehungslos durch das Buch geistert.Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt lesen muss. Insgesamt ist dies ein eher unblutiger, gemächlicher Krimi, der allerdings sehr von der Figur seines Ermittlers lebt. Ich wünschte ihm manchmal etwas mehr Lebensmut, das würde das Ermitteln und damit auch den Lesefluss etwas fesselnder gestalten.

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  • Spannende Lektüre!

    Rabenschwarzer Winter
    Irgendwer

    Irgendwer

    11. January 2017 um 22:06

    Obwohl ich eigentlich kein Fan von französischen Autoren bin, haben mich das Buchcover und der Klappentext bewogen eine Leseprobe zu lesen. Diese hat mich dann überzeugt dieses Buch zu lesen und dies kann ich jedem nur empfehlen! Obwohl dies das dritte Buch mit den Protagonisten ist, bin ich direkt gut in die Geschichte rein gekommen. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, was für die beiden ersten Bücher dann wohl auch gilt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Story spannend und mit einigen unvorhersehbaren Wendungen versehen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und man kann sich toll in die Geschichte vertiefen. Besonders gut hat mir die Verknüpfung der persönlichen Probleme der Hauptfigur und die Beschreibung seines Umgangs damit und der Bezug zum aktuellen Fall gefallen.  Ich werde die anderen beiden Bücher auf jeden Fall auch lesen und kann dieses Buch sehr empfehlen!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. December 2016 um 17:57
  • atmosphärisch überzeugender Krimi

    Rabenschwarzer Winter
    wampy

    wampy

    01. December 2016 um 16:28

    Buchmeinung zu Philippe Georget – Rabenschwarzer Winter„Rabenschwarzer Winter“ ist ein Kriminalroman von Philippe Georget, der 2016 in der Übersetzung von Corinna Rodewald bei Ullstein Taschenbuch erschienen ist. Die französische Originalausgabe erschien 2015 unter dem Titel „Méfaits d'hiver“. Dies ist der dritte Fall für Inspecteur Sebag.Zum Autor:Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach mehreren Jahren als Journalist für Rundfunk und Fernsehen hat er 2001 seine Familie in einen Campingbus gepackt, um einmal mit ihr das Mittelmeer zu umrunden. Seit seiner Rückkehr lebt er als Autor mit Frau und Kindern in der Nähe von Perpignan und läuft leidenschaftlich gern Marathon. Für seine Krimis hat er in Frankreich mehrere Preise gewonnen.Klappentext:Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten.Meine Meinung:Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Gilles Sebag hat in Erfahrung gebracht, dass seine Frau ihn betrogen hat. Auch das Ende dieser Affäre kann ihn nicht beruhigen. Er gerät aus der Bahn und sucht sein Heil im Alkohol. Da er bei den Kollegen beliebt ist, wird dies zwar wahrgenommen aber nicht zum Thema gemacht. Einzig eine junge Kollegin versucht ihm direkt zu helfen. Für Gilles erschwerend kommen Fälle auf ihn zu, in denen Eifersucht eine tragende Rolle spielt. Als Gilles bei einem Einsatz den Vermittler bei einem sich anbahnenden Eifersuchtsdrama abgibt, kann er mit einem Geiselnehmer über seine und dessen Probleme mit der jeweiligen Ehefrau plaudern. Dies hilft beiden weiter und stellt für mich einen Höhepunkt der Geschichte dar. So langsam findet Gilles seinen viel gerühmten Riecher wieder und der Fall kommt ins Rollen. An diesen Stellen wird Gilles vielleicht etwas zu perfekt geschildert und seine Kollegen verkommen zur Staffage. Trotzdem haben mich die Figuren und die Schilderung der Atmosphäre überzeugt, die Spannung bleibt dahinter deutlich zurück. Am Ende wird der Fall mit der Unterstützung der in Frankreich wohl all gegenwärtigen Videoüberwachung aufgelöst.Fazit:Insgesamt ein atmosphärisch dichter Krimi in einer eindrucksvoll beschriebenen Landschaft mit interessanten Charakteren in etlichen Graustufen. Trotz eines nicht ganz überzeugenden Endes und einer als etwas zu perfekt beschriebenen Hauptfigur vergebe ich vier von fünf Sternen oder 80 von 100 Punkten.

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  • Der Krimi kommt erst in der zweiten Hälfte

    Rabenschwarzer Winter
    Aglaya

    Aglaya

    30. November 2016 um 19:58

    Während in Perpignan gleich mehrere Straftaten von betrogenen Ehemännern ausgeübt werden, kämpft Kommissar Gilles Sebag mit dem selben Problem: kann er seiner Ehefrau verzeihen, dass sie fremdgegangen ist? „Rabenschwarzer Winter“ ist der dritte Kriminalroman um den Polizisten Gilles. Ich kenne die beiden Vorgänger nicht, konnte der Geschichte aber problemlos folgen. Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Ich kann mir aber vorstellen, dass ich mich mit Vorkenntnissen besser in die Figuren hätte hineinversetzen können. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, in erster Linie aus der Sicht des Protagonisten, des Polizisten Gilles Sebag. Dazu kommen noch kurze Szenen aus der Sicht anderer Ermittler oder des Täters. Gilles wurde mir im Laufe der Lektüre nicht wirklich sympathisch. Er bemitleidet sich selbst und ertränkt seine Sorgen in Alkohol, zudem fand ich sein Vorgehen was den (ehemaligen) Liebhaber seiner Frau anbelangt ziemlich abstossend. Freunde werden wir zwei wohl nicht. Über die anderen Figuren erfährt der Leser nur wenig, so was es schwierig, Sympathien oder Antipathien zu entwickeln. Am ehesten konnte ich mich mit Julie anfreunden, einer Arbeitskollegin von Gilles. Die Handlung dreht sich in der ersten Hälfte des Buches vor allem um Gilles‘ Privatleben. Der Kriminalfall findet eher so nebenher statt. Dadurch erschien mir die Lektüre recht zäh, ich hatte mich ja schliesslich auf einen Krimi gefreut und nicht auf ein Beziehungsdrama. In der zweiten Buchhälfte tritt der Fall dann aber in den Vordergrund und die Spannung zieht an, das Buch bleibt aber insgesamt etwas langatmig. Hier hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht, der erklärt hätte, was schlussendlich mit dem „Täter“ passiert ist, da ich mir kaum vorstellen kann, aufgrund welcher Straftat er hätte verurteilt werden sollen. Dafür, dass auf dem Cover explizit „Ein Roussillon-Krimi“ vermerkt ist, war für meinen Geschmack etwas gar wenig Regio-Feeling zu spüren. Ich kenne die Region nicht, die Beschreibungen waren zwar da, haben mich aber nicht gepackt oder gedanklich in die Pyrenäen versetzt. So hätte die Geschichte beinahe überall stattfinden können, ohne dass es einen grossen Unterschied gemacht hätte.   Mein Fazit Der Krimi zieht erst in der zweiten Hälfte richtig an, davor ist er recht zäh.

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  • Ungeklärte Todesfälle im beschaulichen Perpignan...

    Rabenschwarzer Winter
    dreamlady66

    dreamlady66

    28. November 2016 um 19:15

    Rabenschwarzer Winter Ein Krimi von Philippe Georget mit 476 Seiten und 49 Kapiteln Das Cover hat mir gefallen, es vermittelt einen Weinbergort in Südfrankreich Zum Inhalt: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Inspektor Gilles Sebag entdeckt, dass seine Frau Claire fremdgeht. Es bricht eine Welt für ihn nach 20 Jahren Ehe zusammen. Nachts kann er nicht schlafen und tröstet sich mit Whisky. Seine nächsten Fälle, eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt und ein weiterer Mann droht, sich in die Luft zu sprengen. Aber Sebag findet schnell heraus, dass es sich in allen Fällen um Eifersuchtsdramen handelt. Wer ist der Psychopath, der damit zu tun hat, aber woher hat der dieses Wissen, dass es sich um Untreue handelt? Jetzt ist Gilles und sein Kollegenteam gefragt, nämlich das kleine Dorf vor Rachefeldzügen zu schützen, somit auch seine Ehe. Was lange währt wird endlich gut. Die Polizei bekommt einen entscheidenden Hinweis von Thiery Lambert... Fazit: "Rabenschwarzer Winter" ist für mich der erste Krimi von Philippe Georget. Er ist gut lesbar, der Schreibstil flüssig, ebenso spannend. Gleich zu Anfang beschreibt Gilles seine eigene Ehekrise, so findet man schnell in das Geschehen. Die umfangreichen Dialoge zwischen den Ermittlern lassen den Leser erfahren, wie akribisch Polizeiarbeit sein kann. Der Krimi ist interessant und ich kann ihn wirklich als sehr lesenswert empfehlen. Danke an www.vorablesen.de für diesen Buchgewinn!

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  • Gilles Sebag Familienleben

    Rabenschwarzer Winter
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    27. November 2016 um 22:57

    "Rabenschwarzer Winter" von Phillippe Georget ist bereits der 3. Fall mit dem französischen Inspecteur Gilles Sebag und auch sein persönlichster. Kurz vor Weihnachten erhält er die Gewissheit, dass eine Ehefrau ihn mit einem Kollegen betrogen hat. Bereits in den früheren Bändern hatte er starke Zweifel an der Treue seiner Frau, aber die letzte Gewissheit fehlte bisher noch. Kurioserweise muss er sich auch in seinen beruflichen Tätigkeit mit der ehelicher Untreue der Ehefrauen auseinandersetzen. Gleich in 2 Fällen mit Toten scheint das Motiv der Tat in der Untreue zu liegen und es gibt noch weitere Fälle, wo es allerdings keine Toten gab. Schnell ist ein gemeinsamer Nenner gefunden, jedes Mal ging die Frau (scheinbar) fremd und der Ehemann erfuhr über Fotos und /oder Briefe davon. Aber wer ist der Täter und was sind seine Beweggründe? Diese Fälle aufzuklären fällt in seiner derzeitigen persönlichen Situation besonders schwer, aber so langsam fängt er doch an über sein eigenes Verhalten und das seiner Frau nachzudenken. Nach und nach scheint er sie besser verstehen zu können, aber reicht das auch um zu Verzeihen? Gut gefallen hat mir wieder, dass das Privatleben von Gilles Sebag weiter verfolgt wird, aber gleichzeitig beruflich ein komplett anderer Fall anliegt als in den Vorgängern. Man kann sich wieder gut in die Figuren hineinversetzen. Nachdem die Untreue der Ehefrau nun "aufgedeckt" wurde, bin ich gespannt, welche privaten Entwicklungen auf Familie Sebag noch warten. Auf jeden Fall würde ich gerne weitere Fälle mit Gilles Sebag lesen.

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  • Ein spannender Fall, der ersteinmal lange gar kein Fall ist

    Rabenschwarzer Winter
    Susimueller

    Susimueller

    25. November 2016 um 12:09

              Inspecteuer Gilles Sebag hat gerade erfahren, dass seine Frau fremd geht. Eigentlich steht ihm nun gar nicht der Sinn nach einer neuen Ermittlung. Viel lieber würde er sich darüber klar werden, ob man eine Ehe nach so einem Vertrauensbruch noch retten kann. Vor allem wegen seiner zwei Kinder. Doch der neue Fall lässt nicht lange auf sich warten. Verschiedene Ehedramen ereignen sich hintereinander. Eine Ehefrau wird direkt nach ihrem Seitensprung ermordet, dann begeht ein betrogener Liebhaber Selbstmord. Eigentlich sind keine Zusammenhänge zu erkennen, doch dann wird klar, dass hinter diesen beiden und noch vielen anderen Ehedramen ein gemeinsamer Spion steht, der die Ehebrüche aufgedeckt und verraten hat.Inspecteuer Gilles Sebag wird immer wieder mit dem Thema Ehebruch konfrontiert. Mich hat der Krimi sehr fasziniert, denn bis zur ersten Hälfte des Buches passiert eigentlich gar kein aufregender Fall. Zumindest nicht so, wie man Krimis bisher kennt und so, dass eine fieberhafte Ermittlung beginnt. Das eigentliche Verbrechen dümpelt so ein bisschen vor sich hin und dennoch ist das Buch einfach spannend und auf keinen Fall langweilig. Der Einzelkämpfer und Eigenbrödler Sebag, der gerne mal im Alleingang ermittelt, versinkt immer weiter in seine Verzweiflung und verfällt dem Alkohol. Erst als das Verbrechen dann doch seinen Lauf nimmt, reißt er sich wieder zusammen und ermittelt. Ich finde den Schreibstil des Autors fließend und sehr mitreißend. Da bin ich doch schonmal auf den nächsten Teil gespannt.       

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  • Familiendramen zu Weihnachten!

    Rabenschwarzer Winter
    PettiP

    PettiP

    23. November 2016 um 18:23

    Dieses Buch ist ein Roussillon-Krimi und der dritte Fall für Inspecteur Gilles Sebag. Erschienen ist es im Ullstein Verlag.Es ist kurz vor Weihnachten als Inspecteur Gilles Sebag erfährt dass seine Frau Clara ihn betrogen hat. Während er, mit hohem Whiskey Konsum, versucht darüber hinweg zu kommen und seine Ehe zu retten, geschieht ein Mord. Stephane Abad erschießt seine untreue Ehefrau. Kurz darauf stürzt sich Didier Valls, der ebenfalls betrogen wurde in den Tod. Noch selbst mit seinen Eheproblemen kämpfend macht Sebag sich an die Ermittlungen. Nach und finden er und seine Kollegen heraus das es weitere aufgedeckte Affären gibt. In ihrem Einsatzort Perpignan, einem kleinen Ort in Frankreich, gibt eine Person die Männer kontaktiert und sie damit konfrontiert dass ihre Frauen sie betrügen. Er schickt ihnen Briefe und Fotos die das belegen. Nachdem Sebags Kollegin Julie ihn privat wieder auf den richtigen Weg bringt, kann er wieder klar denken und kommt dem Täter langsam aber sicher auf die Spur.Mit diesem Buch habe ich meinen ersten Roussillon- Krimi gelesen. Ich war mir am Anfang nicht sicher ob er mir wirklich gefallen würde, da ich bisher noch keinen französischen Krimi hatte. Französische Filme konnten mich nämlich auch nie begeistern. Aber dieses Buch hat mich auf Anhieb gefesselt. Phillippe Georgets Schreibstil gefällt mir sehr gut. In seine beschriebenen Charaktere konnte ich mich prima hinein versetzen. Die Reaktion von Gilles Sebag , auf den Betrug seiner Frau und den damit verbundenen, hohen Alkoholgenuss, sowie seine Handlungsweise privat, sowie beruflich, ist durchaus nachvollziehbar. Auch der Umgang unter den Kollegen, kam sehr authentisch rüber. Bis der Inspecteur auf den Täter kam, wurde vom Autor der Spannungsbogen kontinuierlich gesteigert und schließlich gehalten.Somit kann ich diesen Krimi auf jeden Fall weiterempfehlen. Er ist sehr lebensnah und fesselnd verfasst. Auch wenn man, wie ich, die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, fehlt einem nichts.

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  • Der Inspecteur und der skrupellose Rächer

    Rabenschwarzer Winter
    EvelynM

    EvelynM

    22. November 2016 um 18:21

    Inspecteur Gilles Sebag hatte es geahnt, trotzdem ist er tief getroffen, als seine Frau Claire ihm gesteht, dass sie einen Liebhaber hatte. Während er mit seinem Vertrauen zu seiner Frau, seiner Enttäuschung und dem Schmerz kämpft, wird er zu einem „einfachen“ Mord gerufen. Der Täter ist zwar flüchtig aber bekannt: ein Ehemann hat seine Frau nach einem Treffen mit ihrem Liebhaber erschossen. Bald ist der geständige Täter gefasst. Allerdings fallen Sebag Ungereimtheiten bei dessen Aussage auf. So erwischt er den Mörder bei Lügen, die keinen Sinn machen. Leider greift Sebag immer wieder zu Alkohol – nicht nur in seiner Freizeit – und verliert so seine Intuition. Zwar blitzt diese immer wieder auf, doch sein junger Kollege Francois nutzt seine Chance, mit ihm in Wettbewerb zu treten. Dadurch werden Informationen im Team hin und wieder zu spät oder gar nicht ausgetauscht. Bald nach der Ermordung der untreuen Ehefrau geschieht ein Selbstmord, hinter dem weit mehr steckt und Sebags Team hat alle Hände voll zu tun, den Drahtzieher hinter den Todesfällen zu finden. Woher bekommt der Täter seine Informationen über die Ehebrecherinnen?   Inspecteur Sebag bleibt nichts erspart, denn nicht nur sein Privatleben dreht sich im rabenschwarzen Winter um Ehebruch, Wut und verletzte Gefühle, sondern auch die Suche nach dem „Informanten“, der Ehemänner über die Untreue ihrer Frauen in Kenntnis und damit eine Lawine an Todesfälle in Gang setzt. So werden die Ermittlungen für ihn sehr persönlich und er hat Mühe, sich dadurch nicht zusätzlich zu belasten. Sein übermäßiger Alkoholkonsum ist ihm dabei keine Hilfe und er kriegt gerade noch die Kurve, nicht völlig abzustürzen. Dieser Roussilon-Krimi ist auch ein sehr persönlicher Einblick in das Seelenleben des Gilles Sebag und zeigt, wie schnell ein Mensch abzustürzen droht, wenn er mit einer Krise zu kämpfen hat. Philippe Georget ist es gelungen, einen spannenden Krimi mit der emotionalen Achterbahnfahrt seines Inspecteurs gekonnt zu verknüpfen. Dadurch ist dieser Krimi anspruchsvoller als so manch anderer und findet bestimmt auch Interesse bei Lesern, die nicht zu den eingefleischten Krimifans zählen. Das düstere Cover und der Titel passen wunderbar zueinander und runden das Gesamtwerk ab.

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  • Rabenschwarzer Winter

    Rabenschwarzer Winter
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    22. November 2016 um 16:50

    Rabenschwarzer Winter ist der Dritte Fall den der Autor Philippe Georget dem Inspecteur Gilles Sebag gewidmet hat. Es geht auf Weihnachten zu als Sebag erkennen muss das seine Frau Claire ihn betrügt. Zeitgleich nehmen mehrere Tote seine Zeit in Anspruch, schnell muss Sebag erkennen das es Zusammenhänge gibt. Für mich ist Rabenschwarzer Winter das erste Buch rund um Inspecteur Gilles Sebag, Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, wobei mir die Ehekrise von Gilles einen zu breiten Raum einnahm. Das beschriebene Lokalkolorit dagegen fand ich sehr gut eingefangen. Der Krimiteil war spannend und lesenswert. Mit ein paar Straffungen bezüglich der persönlichen Situation rund um Gilles Ehe hätte mir das Buch bestens gefallen, so fand ich einige Teile doch etwas langatmig. Die Charaktere werden gut wieder gegeben und wirkten auf mich nicht hölzern oder künstlich.

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  • Völlig aus der Fassung!

    Rabenschwarzer Winter
    Edelstella

    Edelstella

    17. November 2016 um 21:54

              Dieses Mal ist nicht nur die Handlung rabenschwarz, nein selbst Cover und Buchrücken erzählen oder prophezeihen Haarsträubendes:Von einem Hügel aus kann man auf eine Stadt, vielleicht Perpignan sehen, darüber braut sich ein Unwetter zusammen, dann dreht man das Buch um: Ausradiert, nichts mehr zu sehen. Die Stadt ist verschwunden in dem Schwarz des Tramontana, oder könnte es noch Schlimmeres sein?So sieht es kurz vor Weihnachten im Herzen Inspecteur Gilles Sebaqs aus und die Fälle, die sein Team zu lösen hat, sehen auch recht düster aus. Eine Frau wird getötet aus Eifersucht, weil sie ihren Mann betrogen hat, einer stürzt sich aus dem Fenster und es geht immer weiter. Privat hat Gilles nun festgestellt, dass Claire ihn betrogen hat. Er hatte es vermutet, aber die Gewißheit fördert ganz alte Wunden wieder zum Vorschein und er wird erstmal aus der Bahn geworfen, in die er nur mithilfe einiger Gläser Whisky findet. Zum Nachdenken findet er keine Ruhe, er wird gefordert, wie kaum jemals zuvor.Mir gefällt dieser neue Rousillion-Krimi von Philippe Georget ausnehmend gut. Er ist spannend, aber auch berührend, er macht mich wütend, aber er läßt mich auch an manchen Stellen schmunzeln, ja aufatmen und er bringt Gänsehaut pur. Es ist nicht nur ein Regionalkrimi, sondern auch ein Buch über Lebenskrisen und wie unterschiedlich Menschen fähig sind, sie zu meistern. Es zeigt auch, was die Angst vor dem Verlust der Liebe aus Menschen machen kann. „Laut sagte er sich einen Vers von Beaudelaire vor, den er in der Schule gelernt hatte:Sei brav, mein Schmerz, und lass mir etwas Ruhe.Sein Zuhause war für ihn immer ein sicherer Hafen in einer verrückt gewordenen Welt gewesen. Doch die beständig darum errrichteten Dämme waren eingebrochen, und jetzt wurde sein Heimathafen den tosenden Wellen ausgesetzt.“ Gilles Sebaq ist fähig, seine Gefühle zu benennen, aber was passiert, wenn Menschen anders ticken.Großartige Worte findet der Autor in diesem sprachlich anspruchsvolleren Krimi, als ich es erwartet habe und mir gefiel schon der Vorgänger recht gut. Für Krimifreunde, die mehr erwarten, als nur rasante Spannung und eine blutrünstige Handlung,kann ich dieses Buch sehr empfehlen und vergebe 5 Lesesterne. Mich hat der Autor vollkommen überzeugt.       

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  • französische Lebensart

    Rabenschwarzer Winter
    Lumicerca

    Lumicerca

    14. November 2016 um 07:54

    Die Weihnachststimmung kann schneller vorbei sein, als man denken kann. So geht es auch unseren Kommissar Gilles, seine Frau betrügt ihn. Wie der Zufall es will ist sein nächster Fall eine Beziehungstat. Auch hier stimmen die Aussagen der Zeugen und dem Täter nicht überein. Das Leben meint es nicht gut mit ihm und zieht ihn einen Sog von Gefühlen und Zweifeln. Um ein wenig zur Ruhe zu kommen, hilft ihm ein Single Malt Whisky über die Runden. Nach und nach werden die Spuren auch für die Kollegen sichtbar. Ein Kriminalroman, mal anders. Er fing mit einem starken Spannungsbogen an und hing dann ein wenig durch. Für mich steht das Fremdgehen vom Gilles Privatleben zu weit im Fokus. Da kommt die Kriminalistik ein wenig zu kurz.

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