Philippe Grimbert Ein Geheimnis

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Inhaltsangabe zu „Ein Geheimnis“ von Philippe Grimbert

Philippe ist fünfzehn, als ihm Louise, eine Freundin der Familie, ein über Jahre gehütetes Geheimnis enthüllt. Die Grimberts sind Juden und haben das Leben im besetzten Paris keineswegs so unbeschadet überstanden, wie sie Philippe bislang glauben machen wollten. Der als Einzelkind aufgewachsene Philippe wird an eine von allen verdrängte Vergangenheit seiner Familie herangeführt, in der es den großen Bruder seiner Phantasie tatsächlich gegeben hat.

Interessante aber leider größtenteils sehr langweilige Geschichte.

— Mone97
Mone97

Ein sehr berührender und doch spannender, autobiografischer Roman! Sehr empfehlenswert (übrigens auch die Verfilmung)!

— TinaLiest
TinaLiest

Grimberts Geschichte konnte mich persönlich nicht richtig berühren,was vielleicht an dem eher nüchternen, knapp gehaltenen Schreibstil liegt. Ich habe mehr erwartet und wurde ein wenig enttäuscht.

— ada
ada

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  • Das Geheimnis einer Familie

    Ein Geheimnis
    Orisha

    Orisha

    02. June 2017 um 17:11

    Philippe weiß das etwas nicht stimmt. Er hat es immer gespürt; das ein Geheimnis seine Familie umhüllt. Als er fünfzehn wird, beginnt eine alte Familienfreundin, Louise, nach und nach das Geheimnis zu lüften. Philippes Familie ist jüdisch, hat eine ganz andere Geschichte, als jene, die man Philippe erzählt hat. Und nach und nach beginnt er die Geschichte seiner Familie und die seine mit neuen Augen zu betrachten.Der autobiographische Roman Grimberts kommt einfach daher und birgt soviel mehr. Die Geschichte einer jüdischen Familie, Grimberts Familie. Eine Geschichte, die berührt, die aufwühlt und einmal mehr die Schrecken des 2. Weltkrieges heraufbeschwört. Die 155 Seiten lesen sich schnell, sind dabei aber nie trivial, nie langweilig, nie unbedeutend. Jedes Wort sitzt und dass obwohl Grimbert kein gelernter Schriftsteller im eigentliche Sinne. Ein wirklich besonderes Buch, dass ich nicht missen möchte.Fazit: Ein leicht zu lesendes, aufwühlendes Buch, das nachdenklich stimmt und einen nicht so leicht los lässt.

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  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    Arizona

    Arizona

    05. November 2012 um 12:03

    Der Autor ist Psychoanalytiker, geboren 1948 in Frankreich, und schreibt hier einen autobiografischen Roman über seine Familiengeschichte. Zugrunde liegt ein Familiengeheimnis, von dem ihm jedoch eine Freundin der Familie zu seinem 15. Geburtstag erzählt. Es handelt davon, dass seine Eltern Juden sind, und was damals im Krieg vorgefallen ist und wie die Geschehnisse noch ihre Schatten werfen auf die folgende Generation. Es handelt vom Verhältnis zu den Eltern, der Aufarbeitung der Vergangenheit, dem Umgang mit der Wahrheit. Obwohl mich das Thema der Judenverfolgung natürlich schon betroffen gemacht hat ist irgendwie der Funke nicht auf mich übergesprungen und ich habe die ganze Geschichte als eher langweiilg erzählt empfunden. So fand ich den Aufbau der Geschichte etwas verworren, mit den vielen Andeutungen, weil man zunächst gar nicht wusste was passiert ist und was jetzt wahr und falsch ist. Und auch die nüchterne Sprache hat es mir nicht leicht gemacht mich in die Geschichte einzufinden. Vielleicht war ich auch nur nicht in der passenden Stimmung für das Buch.

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  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    loewenkind

    loewenkind

    29. April 2011 um 13:11

    Ein bewegendes kleines Buch. Habe es heute in einem Zug durchgelesen und hatte eine Gänsehaut, als ich das Buch wieder schloss. Atmosphärisch dicht - trotz seiner Kürze von 150 Seiten hatte ich bei der Lektüre des Buches das Gefühl, ganz tief in eine Geschichte von Liebe, Leid und Schuld einzutauchen. Absolut empfehlenswert.

    • 2
  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2010 um 11:53

    Der französische Autor und Psychoanalytiker Philippe Grimbert hat sich - fast 50 Jahre nach den Ereignissen - entschieden, die bewegende Geschichte seiner Familie aufzuschreiben. Als Einzelkind, dazu noch schmächtig und unsportlich, hat es der kleine Philippe, als Sohn von super Sportlern nicht leicht. Auch der große Bruder, den er sich in seinen Tag - und Nachtträumen herbeiphantasiert - kann nicht helfen: Kein Stolz, nur Enttäuschung und Leere liegen im Blick des Vaters. Mit 15 Jahren wird ihm, durch eine gute Freundin der Familie, ein über lange Jahre gut gehütetes Geheimnis nach und nach näher gebracht. Behutsam wird er an eine vor seiner Geburt liegende, von allen verdrängte Vergangenheit herangeführt. Die Grimberts sind Juden und den großen Bruder hat es wirklich gegeben. Mich hat dieses Buch zutiefst berührt und aufgewühlt. Besonders durch die knappen, klaren Worte des Autors, ohne reißerische Aufmachung und anklagende Vergangenheitsbewältigung geht diese Familiengeschichte zu Herzen und wühlt die Vergangenheit nachhaltig auf. Dieses Buch hallt nach und macht wieder - oder immer noch - nachdenklich.

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  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    goldfisch

    goldfisch

    12. August 2010 um 18:59

    Der kleine Philippe erzählt die Geschichte seiner Eltern.Sein Vater Maxime verliebt sich in die schöne Tania.Beide sind Kinder von jüdischen Auswanderern aus Osteuropa. Nun leben sie in Paris,sind sportlich, verlieben sich ineinander und bekommen Philippe.Bevor Philippe geboren wurde, flohen seine Eltern aus Paris und verbrachten eine,nicht unangenehme Zeit auf dem Lande,südlich der Demarkationslinie ,fern vom Vichy Regime.Nach Ende des Krieges geht es zurück nach Paris und bald schon wird Philippe geboren. Der ist leider oft kränklich und erfindet sich einen großen Bruder mit dem er oft im Wettstreit liegt.Der kleine Philippe besucht oft die Nachbarin und Freundin seiner Eltern,Louise. Als er 15 ist lüftet Louise viele Geheimnisse, die Philippes Familie umgeben. Wer waren Hannah und Simon ? Ist Simon sein grosser Bruder ? Was geschah mit den Beiden, als die Nazis Paris im Griff hatten? Plötzlich ist alles ganz anders und die Familiengeschichte muß neu erzählt werden. Ein ergreifendes und trotzdem wundervolles Buch.

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  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    LEXI

    LEXI

    12. May 2010 um 13:51

    Im vorliegenden autobiographischen Roman rekonstruiert der Autor und Psychoanalytiker Philippe Grimbert mithilfe seiner Bekannten Louise die Lebens- und Liebesgeschichte seiner Eltern Maxime und Tania. Ein dunkles Geheimnis überschattet die gesamte Familie und die Dinge, die nach und nach ans Licht kommen, sind nicht nur sehr schmerzhaft für die einzelnen Familienmitglieder, sondern erzählen von einer Katastrophe enormen Ausmaßes. Sie erzählen vom Nazideutschland der Kriegszeit, der Gefangennahme, Deportation und Ermordung unzähliger jüdischer Bürger. Um interessierten potentiellen Lesern dieses Buches die Ereignisse nicht vorweg zu nehmen, werde ich nicht näher auf den Inhalt eingehen. Philippe Grimbert hat jedoch mit diesem Buch seine Familie, in erster Linie aber seinen Vater, von seinem düsteren Geheimnis befreit und zugleich ein Denkmal gesetzt.

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  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    Carolus

    Carolus

    03. January 2008 um 16:04

    Grimbert erzählt vom Geheimnis und Schweigen in seiner jüdischen Familie, im Paris der deutschen Besatzungszeit.

  • Rezension zu "Ein Geheimnis" von Philippe Grimbert

    Ein Geheimnis
    KarlMay

    KarlMay

    02. September 2007 um 16:25

    Philippe ist der Sohn zweier sportlicher, schöner Eltern: Maxime und Tania. Er selbst jedoch ist eher schmächtig und kränklich und nicht der sportlich - talentierte Sohn, den seine Eltern gerne gehabt hätten. Philippe spürt, daß seine Familie ein Geheimnis umgibt. Er wünscht sich auch sehr einen großen Bruder - so sehr, daß er sich einen herbeiphantasiert, der ihn beschützt, im Laufe der Jahre aber dann auch zu einer Belastung wird. In der Nachbarin und Freundin der Familie Louise findet Philippe eine Gesprächspartnerin, die ihm die Geschichte seiner Familie erzählt: Seine Eltern sind Juden und fanden während der Besatzung Frankreichs Zuflucht in der freien Zone. Dort haben sie die Kriegsjahre scheinbar ohne große Probleme überstanden und konnten danach ihr Ladengeschäft mit Sportbekleidung weiterführen. Mit fünfzehn Jahren jedoch, als er nach einer Schlägerei mit einem Mitschüler, der sich über Holocaustopfer in einem Dokumentarfilm lustig macht, zu Louise flüchtet, erfährt er die wahre Geschichte seiner Familie. Dieses schmale, fast distanziert erzählte Buch ist bewegend und geht unter die Haut: Der französische Psychoanalytiker erzählt in diesem Roman die Geschichte seiner eigenen Familie. "Ein herausragendes Buch, das uns das Unaussprechliche vor Augen führt" urteilte die französische Zeitung Le Monde zu Recht. Das Buch wurde 2004 mit dem "Prix Goncourt des Lycéens 2004" ausgezeichnet.

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