Philippe Jaccottet Der Pilger und seine Schale

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Inhaltsangabe zu „Der Pilger und seine Schale“ von Philippe Jaccottet

Der Italiener Giorgio Morandi (1890-1964) zählt heute zu den berühmtesten Malern der klassischen Moderne. Seine Stilleben, in denen er jahrzehntelang nur ein einziges Sujet variierte, blieben jedoch für viele ein Rätsel. Philippe Jaccottet verfolgt Morandis Weg von den frühen Landschaftsbildern bis zu den späten asketischen Stilleben und zeichnet ihn nach in einer tiefen Wahlverwandtschaft. Eine poetische Meditation über das Verständnis von Kunst und ihr Verhältnis zu Sprache und Poesie.
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    Der Pilger und seine Schale
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    04. September 2013 um 13:21

    Tolles Buch! Jaccottet beschreitet sehr subjektive Wege, um sich den kargen Bildern Giorgio Morandis anzunähern. Seine Herangehensweise ist assoziativ, ohne beliebig zu werden. Ich hatte etliche Aha-Erlebnisse, so wenn Jaccottet die Farbigkeit und die Darstellung der Gegenstände in den Bildern Morandis mit dem Licht und der Monumentalität der Festungen in der marrokkanischen Wüste in Verbindung bringt. Zudem werden die Gewährsleute von Morandi zitiert (insbesondere Pascal und Leopardi) und so das gedankliche Fundament der Bilder evoziert. Sehr lesenswert und vor allem eine sehr andersartige Annäherung an Bilder (am ehesten vielleicht noch der von John Berger vergleichbar).

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