Philippe Pozzo di Borgo

 3,7 Sterne bei 338 Bewertungen
Autor von Ziemlich beste Freunde, Ziemlich beste Freunde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Philippe Pozzo di Borgo

Philippe Pozzo di Borg wurde 1951 geboren. Er war jahrelang Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery. Seit 1993 ist er auf Grund eines schweren Gleitschirmunfalls querschnittsgelähmt. Seine 2001 in Frankreich erschienen Biografie wurde im Jahr 2011 als "Ziemlich beste Freunde" durch Olivier Nakache und Éric Toledano verfilmt. Der Film wurde zu einem großen Erfolg! Philippe Pozzo di Borgo lebt mit seiner zweiten Frau und seinen beiden Töchtern in Marokko.

Alle Bücher von Philippe Pozzo di Borgo

Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596196036)

Ziemlich beste Freunde

 (319)
Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Ziemlich verletzlich, ziemlich stark (ISBN: 9783446241558)

Ziemlich verletzlich, ziemlich stark

 (7)
Erschienen am 27.11.2012
Cover des Buches Ich und Du (ISBN: 9783596297924)

Ich und Du

 (0)
Erschienen am 05.10.2017
Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783833729898)

Ziemlich beste Freunde

 (9)
Erschienen am 23.08.2013
Cover des Buches Ziemlich verletzlich, ziemlich stark. (ISBN: 9783833731150)

Ziemlich verletzlich, ziemlich stark.

 (0)
Erschienen am 05.12.2012
Cover des Buches Ziemlich beste Freunde: Ein zweites Leben (ISBN: B00FDK5OSA)

Ziemlich beste Freunde: Ein zweites Leben

 (1)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Le second souffle (ISBN: 9783125984370)

Le second souffle

 (0)
Erschienen am 01.02.2013

Neue Rezensionen zu Philippe Pozzo di Borgo

Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596196036)Miiis avatar

Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Nicht sehr überzeugend
Miiivor einem Jahr

"Ziemlich beste Freunde" erzählt die Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Gleichtschirmunfall vom Hals abwärts gelähmt ist und somit einen völlig neuen und anderen Lebensabschnitt beginnen muss.


Wie die meisten kannte ich vor dem Buch eher zunächst den Film und habe mich deshalb umso mehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Aber leider musste ich feststellen, dass das Buch nicht sehr viel mit dem Film gemeinsam hat.

Im Buch lag der Fokus sehr viel stärker auf Philippe im Allgemeinen; über seine Herkunft bzw. den Ursprung seiner Familie und auch darauf, wie sich sein Leben entwickelt hat. Besonders berührend fand ich die Erzählung, wie er seine Frau kennengelernt hat und was er für Kämpfe mit ihr zusammen ausgetragen hat. Das war dann doch das, was mir in der Erzählung am meisten gefallen hat.

Wobei ich sagen muss, dass es mir oft schwergefallen ist, Mitleid oder Sympathie mit Philippe zu haben. Ich fand seinen Tonfall oft sehr rau, anmaßend und teilweise auch arrogant.


Ansonsten gab es tatsächlich nur einen minimalen Zusammenhang zum Film. Das Buch war definitiv authentischer als der Film durch den Einblick in die Gedanken, das Chaos und das Durcheinander. Aber ich fand es schade, dass die Geschichte mit Abdal so oberflächlich gehalten wird. Grade das war der Part, der mich am meisten interessiert hat, wurde nur so halb angeschnitten.


Fazit also: Mich hat das Buch nicht sehr überzeugen können.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596196036)Aoibheanns avatar

Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Eher Biografie der Hauptfigur, wenig zur Hintergrundgeschichte
Aoibheannvor 3 Jahren

Den Film "Ziemlich beste Freunde" habe ich bereits so oft gesehen, dass ich froh über die Erfindung der DVD bin. Eine Videokassette hätte wohl schon längst den Geist aufgegeben. Und wie viele Menschen bin ich ergriffen von der Geschichte. Als mir also dieses Buch über den Weg lief, war ich sehr daran interessiert mehr über die doch sehr einzigartige Geschichte von Philippe und seinem Pfleger zu erfahren.
Auf dem Klappentext wird das Buch als "großartiges Mutmachbuch" beschrieben. Diesem Eindruck kann ich mich nur bedingt anschließen. Das Buch wird von einem persönlichen Vorwort Philippes eingeleitet, in dem er kurz auf die Rolle des Filmes, seine Beziehung zu Abdel und die bis dato veröffentlichten Bücher eingeht. Das Buch ist überwiegend in kurze Abschnitte unterteilt, die einen tagebuchähnlichen Charakter haben. Dabei wechselt Pozzo immer mal wieder in den Zeiten. Mal erzählt er über seine Kindheit, die Zeit seines Studiums, über seine Frau Beatrice; dann wechselt er schlagartig wieder in die Gegenwart. Diese Zeitsprünge habe ich teilweise als etwas anstrengend empfunden. Geschichten werden begonnen, aber nicht zu Ende geführt. Ich habe mehrmals gedacht "Ja, und was passierte dann?"

Philippe Pozzo di Borgo stammt aus einem sehr alten französischen Adelsgeschlecht und wurde mit dem sprichwörtlichen silbernem Löffel im Mund geboren. Er schreibt dies auch genauso deutlich, ebenso wie den Umstand, dass er sich in einer sozialen Schicht (oder fast schon in einer anderen Welt) bewegte, die ein mittelständischer Mensch kaum nachvollziehen kann. Am eindrucksvollsten waren für mich die Kapitel um seine Frau Beatrice. Da steckt sehr viele Liebe in den Zeilen, die man fast greifen kann. Umso erschrockener war ich, dass sich Philippe doch recht viel aus der Verantwortung für seine bereits an Krebs erkrankte Frau "gestohlen" hat. Nun hat ja jeder Mensch eine vollkommen andere Art mit der Krankheit der am meisten geliebten Person umzugehen und Auszeiten von dieser physischen Belastung sollen und müssen sich Angehörige meiner Meinung nach unbedingt nehmen. Aber so, wie er es in diesem Buch beschreibt, erscheint er mir wie ein gelangweilter Adeliger, der leichtsinnig mit seinem eigenen Leben umgeht um einen "Kick" zu bekommen. Ich möchte nicht richten, aber die beschriebene Art und Weise fand ich sehr befremdlich.

Über seinen Pfleger Abdel verliert Philippe nicht so sehr viele Worte. Keine Geschichte dazu, wie sie sich kennengelernt haben. Wie es dazu kam, dass ein doch recht prolliger und konfliktbelasteter junger Mann zum Pfleger eines Querschnittsgelähmten wird. Plötzlich ist Abdel da. Dabei wird der Unterschied zwischen den beiden Männern in vielen der geschilderten Szenen deutlich und Abdel scheint so gar nicht zu dem distinguierten Adligen zu passen. Abdel ist oft ungehobelt und aufbrausend, besitzt so gut wie kein Unrechtsbewusstsein und Regeln sind für ihn auch eher Auslegungssache. Er verkörpert damit nicht unbedingt eine Person, die dafür prädestiniert ist in der häuslichen Pflege zu arbeiten. Leider bleibt vieles davon in diesem Buch im Dunkeln.
Aber mich überkam immer wieder der Verdacht, dass beide von dieser Partnerschaft sehr profitiert haben, so unterschiedlich sie auch sind.

Philippes Schicksal ist berührend und ich vermag mir kaum auszumalen, sich nicht wie gewohnt bewegen zu können. Bereits bei kleinsten Alltäglichkeiten auf die Hilfe von anderen angewiesen sein zu müssen. Dieser Aspekt hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Aber das Buch selbst empfinde ich - leider - nicht unbedingt als Bereicherung meines Bücherregals.

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596513178)N

Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Ziemlich beste Freunde- Die wahre Geschichte
Natchenbienchenvor 3 Jahren

Inhalt

In seinem autobiografischen Bericht erzählt Philippe Pozzo di Borgo, wie er seine Frau Béatrice kennengelernt hat, wie sein Leben sich durch die Krankheit von ihr und schließlich auch durch seinen Gleitschirmunfall und der daraus folgenden Querschnittslähmung verändert hat. Auch die Freundschaft zu Abdel, welchen er erst durch diesen Schicksalsschlag kennen lernt, wird thematisiert.

Meine Meinung

Angeregt durch den Film - welcher zu meinen Lieblingsfilmen gehört - hat es mich sehr interessiert, die wahre Geschichte hinter der Freundschaft von Phlippe Pozzo di Borgo und Abdel zu lesen.Ich habe noch kaum, um nicht zu sagen nahezu keine Erfahrungen mit Biographien und vielleicht ist auch das der Grund, warum ich bei diesem Buch leider keinen guten Lesefluss hatte.Zu Beginn erfährt man einiges darüber, wie Philiipe Pozzo di Borgo aufgewachsen ist, was durchaus auch spannend ist, da er aus einer wohlhabenden französischem Familie stamm. Die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau Béatrice hat mich am gesamten Buch am meisten gerührt, es ist einfach wunderschön, wie sehr sich zwei Menschen lieben und unterstützen trotz (oder gerade wegen) der harten Schicksalsschläge, welche sie hinnehmen mussten. Am wenigsten zurecht kam ich leider mit dem letzten Kapitel: Den Zeitsprüngen, Ortwechseln und hinzukommenden Personen konnte ich leider nicht ganz folgen und am Ende wollte ich das Buch einfach nur beenden. Insgesamt erfährt man in diesem Werk mehr über das Leben des Phillipe Pozzo di Borgo, die Zusammenhänge seines Unfalls und die Beziehung zu seiner ersten Frau Béatrice. Dennoch war ich etwas enttäuscht, welches vielleicht auch daran liegt , dass ich etwas anderes, etwas mehr Nähe zum Film erwartet habe. Nur bei wenigen Passagen hatte ich eine dazugehörige Filmstelle im Kopf und die Beziehung zu Abdel wird nicht so intensiv behandelt wie im Film.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Viele von euch haben in den letzten Tagen und Wochen bestimmt den Film "Ziemlich beste Freunde" im Kino gesehen und sich von der allgemeinen Begeisterung mitreißen lassen. Auch ich bin ein großer Fan des Films, habe ihn sogar 2 mal im Kino gesehen, und freue mich ganz besonders, dass wir heute mit einer Leserunde zum gleichnamigen Buch starten können. In den Filmtrailer könnt ihr hier reinschauen: https://www.youtube.com/watch?v=K3arxphL_Js "Ziemlich beste Freunde" erscheint am 16.03.2012 bei Hanser Berlin und ist sowohl etwas für Fans des Films, als auch Leser, die gern bewegende und wahre Geschichten lesen. Hier könnt ihr aus Sicht von Philippe Pozzo di Borgo selbst erfahren, wie ein Leben als Querschnittsgelähmter ist und welchen Wandel es mit sich brachte, als er sich Abdel als seinen persönlichen Pfleger aussuchte. Hier etwas mehr zum Inhalt und eine Leseprobe: Der bewegende autobiographische Bericht Philippe Pozzo di Borgos, der den Stoff für einen sensationellen Kinoerfolg lieferte. Der Autor ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er mit dem Gleitschirm abstürzt und querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel kriegt den Job. Mit seiner lebensfrohen und authentischen Art wird Abdel zu Philippes »Schutzteufel«. Zehn Jahre lang pflegt er ihn und gibt ihm die Lebensfreude zurück. http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Leseprobe_Ziemlich-beste-Freunde.pdf "Ziemlich beste Freunde" ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, das Leben und Toleranz. Es ist voller Hoffnung und Wärme zugleich, zeigt aber auch ernsthafte und nachdenkliche Seiten. *** Bewerbung zur Leserunde *** Bis zum 14. März könnt ihr euch nun als einer von 25 Testlesern bewerben, wenn ihr euch mit anderen Lesern in einer emotionalen Leserunde über das Buch austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet. Beantwortet für die Chance auf eines der Testleseexemplare mindestens eine der folgenden Fragen im Unterthema "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner": In welchen Situationen im Leben, waren Freunde für euch besonders wichtig? Habt ihr den Film gesehen und wie gefiel er euch - worauf seid ihr nun beim Buch gespannt?
437 Beiträge
Lesemomentes avatar
Letzter Beitrag von  Lesemomentevor 9 Jahren
Von dem Film hat sicherlich jeder gehört. Er gehört für viele Leute jetzt schon zu ihrem Kino-Highlight 2012. Ich habe ihn selber nicht gesehen, aber nur gutes gehört. Sehr berührend sollte er sein und vor allem schön. Da war es für mich natürlich klar, dass ich, als eine Leserunde zu dem entsprechenden Buch angeboten wurde, mich direkt bewerben musste. Und juhu: Ich wurde sogar als eine der Gewinnerin ausgelost. Leider war mir eines nicht klar: Der Part, der verfilmt wurde, macht im Buch nur einen gerinen Teil aus; einen Teil, zu dem ich leider nie gekommen bin. Ich habe das Buch mit der Erwartungshaltung begonnen, eine schöne, manchmal traurige Geschichte über die Freundschaft zweier so verschiedener Männer zu lesen. Doch das Buch bot etwas ganz anderes: In kurzer, sprunghaften Gedankenabschnitten erzählt der Autor von seinem Leben mit einer Querschnittslähmung. Ich gebe zu, dass ich nur die ersten fünfzig Seiten gelesen habe, dann konnte ich diesen abgehackten und doch sehr eigenwilligen Schreibstil nicht mehr lesen. Vielleicht wird das Buch später besser? Vielleicht wird es schöner? Vermutlich bin ich auch einfach nur mit der falschen Erwartungshaltung an die Geschichte herangegangen. Auf jeden Fall wurden eben diese Erwartungen an eine nette, berührende Geschichte über eine besondere Freundschaft zunächst nicht erfüllt, so dass ich persönlich das Buch zumindest an all jene, die genau so etwas erwarten, nicht weiterempfehlen kann.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks