Philippe Pozzo di Borgo

 3.7 Sterne bei 331 Bewertungen
Autor von Ziemlich beste Freunde, Ziemlich beste Freunde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Philippe Pozzo di Borgo

Philippe Pozzo di Borg wurde 1951 geboren. Er war jahrelang Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery. Seit 1993 ist er auf Grund eines schweren Gleitschirmunfalls querschnittsgelähmt. Seine 2001 in Frankreich erschienen Biografie wurde im Jahr 2011 als "Ziemlich beste Freunde" durch Olivier Nakache und Éric Toledano verfilmt. Der Film wurde zu einem großen Erfolg! Philippe Pozzo di Borgo lebt mit seiner zweiten Frau und seinen beiden Töchtern in Marokko.

Alle Bücher von Philippe Pozzo di Borgo

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Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

 (312)
Erschienen am 26.09.2013
Ziemlich verletzlich, ziemlich stark

Ziemlich verletzlich, ziemlich stark

 (7)
Erschienen am 27.11.2012
Ich und Du

Ich und Du

 (0)
Erschienen am 05.10.2017
Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

 (9)
Erschienen am 23.08.2013
Ziemlich verletzlich, ziemlich stark.

Ziemlich verletzlich, ziemlich stark.

 (0)
Erschienen am 05.12.2012
Ziemlich beste Freunde: Ein zweites Leben

Ziemlich beste Freunde: Ein zweites Leben

 (1)
Erschienen am 01.01.2012
Le second souffle

Le second souffle

 (0)
Erschienen am 01.02.2013

Neue Rezensionen zu Philippe Pozzo di Borgo

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Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Eher Biografie der Hauptfigur, wenig zur Hintergrundgeschichte
Aoibheannvor 8 Monaten

Den Film "Ziemlich beste Freunde" habe ich bereits so oft gesehen, dass ich froh über die Erfindung der DVD bin. Eine Videokassette hätte wohl schon längst den Geist aufgegeben. Und wie viele Menschen bin ich ergriffen von der Geschichte. Als mir also dieses Buch über den Weg lief, war ich sehr daran interessiert mehr über die doch sehr einzigartige Geschichte von Philippe und seinem Pfleger zu erfahren.
Auf dem Klappentext wird das Buch als "großartiges Mutmachbuch" beschrieben. Diesem Eindruck kann ich mich nur bedingt anschließen. Das Buch wird von einem persönlichen Vorwort Philippes eingeleitet, in dem er kurz auf die Rolle des Filmes, seine Beziehung zu Abdel und die bis dato veröffentlichten Bücher eingeht. Das Buch ist überwiegend in kurze Abschnitte unterteilt, die einen tagebuchähnlichen Charakter haben. Dabei wechselt Pozzo immer mal wieder in den Zeiten. Mal erzählt er über seine Kindheit, die Zeit seines Studiums, über seine Frau Beatrice; dann wechselt er schlagartig wieder in die Gegenwart. Diese Zeitsprünge habe ich teilweise als etwas anstrengend empfunden. Geschichten werden begonnen, aber nicht zu Ende geführt. Ich habe mehrmals gedacht "Ja, und was passierte dann?"

Philippe Pozzo di Borgo stammt aus einem sehr alten französischen Adelsgeschlecht und wurde mit dem sprichwörtlichen silbernem Löffel im Mund geboren. Er schreibt dies auch genauso deutlich, ebenso wie den Umstand, dass er sich in einer sozialen Schicht (oder fast schon in einer anderen Welt) bewegte, die ein mittelständischer Mensch kaum nachvollziehen kann. Am eindrucksvollsten waren für mich die Kapitel um seine Frau Beatrice. Da steckt sehr viele Liebe in den Zeilen, die man fast greifen kann. Umso erschrockener war ich, dass sich Philippe doch recht viel aus der Verantwortung für seine bereits an Krebs erkrankte Frau "gestohlen" hat. Nun hat ja jeder Mensch eine vollkommen andere Art mit der Krankheit der am meisten geliebten Person umzugehen und Auszeiten von dieser physischen Belastung sollen und müssen sich Angehörige meiner Meinung nach unbedingt nehmen. Aber so, wie er es in diesem Buch beschreibt, erscheint er mir wie ein gelangweilter Adeliger, der leichtsinnig mit seinem eigenen Leben umgeht um einen "Kick" zu bekommen. Ich möchte nicht richten, aber die beschriebene Art und Weise fand ich sehr befremdlich.

Über seinen Pfleger Abdel verliert Philippe nicht so sehr viele Worte. Keine Geschichte dazu, wie sie sich kennengelernt haben. Wie es dazu kam, dass ein doch recht prolliger und konfliktbelasteter junger Mann zum Pfleger eines Querschnittsgelähmten wird. Plötzlich ist Abdel da. Dabei wird der Unterschied zwischen den beiden Männern in vielen der geschilderten Szenen deutlich und Abdel scheint so gar nicht zu dem distinguierten Adligen zu passen. Abdel ist oft ungehobelt und aufbrausend, besitzt so gut wie kein Unrechtsbewusstsein und Regeln sind für ihn auch eher Auslegungssache. Er verkörpert damit nicht unbedingt eine Person, die dafür prädestiniert ist in der häuslichen Pflege zu arbeiten. Leider bleibt vieles davon in diesem Buch im Dunkeln.
Aber mich überkam immer wieder der Verdacht, dass beide von dieser Partnerschaft sehr profitiert haben, so unterschiedlich sie auch sind.

Philippes Schicksal ist berührend und ich vermag mir kaum auszumalen, sich nicht wie gewohnt bewegen zu können. Bereits bei kleinsten Alltäglichkeiten auf die Hilfe von anderen angewiesen sein zu müssen. Dieser Aspekt hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Aber das Buch selbst empfinde ich - leider - nicht unbedingt als Bereicherung meines Bücherregals.

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Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Ziemlich beste Freunde- Die wahre Geschichte
Natchenbienchenvor 9 Monaten

Inhalt

In seinem autobiografischen Bericht erzählt Philippe Pozzo di Borgo, wie er seine Frau Béatrice kennengelernt hat, wie sein Leben sich durch die Krankheit von ihr und schließlich auch durch seinen Gleitschirmunfall und der daraus folgenden Querschnittslähmung verändert hat. Auch die Freundschaft zu Abdel, welchen er erst durch diesen Schicksalsschlag kennen lernt, wird thematisiert.

Meine Meinung

Angeregt durch den Film - welcher zu meinen Lieblingsfilmen gehört - hat es mich sehr interessiert, die wahre Geschichte hinter der Freundschaft von Phlippe Pozzo di Borgo und Abdel zu lesen.Ich habe noch kaum, um nicht zu sagen nahezu keine Erfahrungen mit Biographien und vielleicht ist auch das der Grund, warum ich bei diesem Buch leider keinen guten Lesefluss hatte.Zu Beginn erfährt man einiges darüber, wie Philiipe Pozzo di Borgo aufgewachsen ist, was durchaus auch spannend ist, da er aus einer wohlhabenden französischem Familie stamm. Die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau Béatrice hat mich am gesamten Buch am meisten gerührt, es ist einfach wunderschön, wie sehr sich zwei Menschen lieben und unterstützen trotz (oder gerade wegen) der harten Schicksalsschläge, welche sie hinnehmen mussten. Am wenigsten zurecht kam ich leider mit dem letzten Kapitel: Den Zeitsprüngen, Ortwechseln und hinzukommenden Personen konnte ich leider nicht ganz folgen und am Ende wollte ich das Buch einfach nur beenden. Insgesamt erfährt man in diesem Werk mehr über das Leben des Phillipe Pozzo di Borgo, die Zusammenhänge seines Unfalls und die Beziehung zu seiner ersten Frau Béatrice. Dennoch war ich etwas enttäuscht, welches vielleicht auch daran liegt , dass ich etwas anderes, etwas mehr Nähe zum Film erwartet habe. Nur bei wenigen Passagen hatte ich eine dazugehörige Filmstelle im Kopf und die Beziehung zu Abdel wird nicht so intensiv behandelt wie im Film.

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GothicQueens avatar

Rezension zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

Ziemlich beste Freunde
GothicQueenvor einem Jahr

"Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo habe ich, um ehrlich zu sein, nur gelesen, weil ich durch Zufall an den Film kam und diesen gesehen habe. Ich fand ihn sehr gut und echt witzig. Da ich das gleichnamige Buch eh schon im Bücherregal stehen hatte und ich eh vier Tage überbrücken musste, bis endlich der neue Dan Brown rauskam, ich aber vorher schon mit einem anderen Buch fertig geworden bin, dieses auch noch passenderweise nur knapp 250 Seiten hat, habe ich es halt gelesen. Das waren jetzt viele Kommata... Ich hoffe, man versteht den Satz noch :) Leider muss ich sagen: (und das ist bekanntlich sehr selten der Fall): dass der Film besser war als das Buch. Meiner Meinung nach jedenfalls. Das Buch war witzig und die Leidensgeschichte des Protagonisten kam dennoch rüber. Das Buch hat wenig mit dem Film zu tun. Philippe erzählt seine Geschichte. Wie es zu seinem Unfall kam, wie sein Leben davor war. Wie sehr er seine Frau liebte und seine Kinder. Das Ganze ist etwas verwirrend. Es zieht sich schon ein roter Faden durch die Geschichte, dieser ist aber behängt mit "Sprüchen", "Redeweisen", "Zitaten", die den Faden etwas baumeln lassen. Ich konnte auch nur eine Parallele zum Film erkennen: Nämlich die Stelle, an der Abdel zu schnell fährt, von den Polizisten angehalten wird und gemeinsam mit Philippe so tut, als müsse dieser schnell ins Krankenhaus. Ansonsten ist das Buch eher eine eigenständige Geschichte. Sie ist gut, keine Frage. Wenn man das so sagen kann. Denn eigentlich ist es ja eine furchtbare Geschichte und man kann Philippe nur bewundern, dass er den Lebensmut noch nicht ganz verloren hat. Allein für dieses Buch ziehe ich den Hut. Ich bin nach dem Film nur leider mit etwas mehr Erwartungen an das Buch gegangen. Das ist wohl mein Fehler. Hätte ich das Buch unabhängig vom Film her gelesen, hätte ich es vielleicht besser gefunden. Ich kann das Buch Biografie-Liebhabern empfehlen, aber nicht denen, die den Film vorher gesehen und für gut befunden haben. 

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Viele von euch haben in den letzten Tagen und Wochen bestimmt den Film "Ziemlich beste Freunde" im Kino gesehen und sich von der allgemeinen Begeisterung mitreißen lassen. Auch ich bin ein großer Fan des Films, habe ihn sogar 2 mal im Kino gesehen, und freue mich ganz besonders, dass wir heute mit einer Leserunde zum gleichnamigen Buch starten können. In den Filmtrailer könnt ihr hier reinschauen: https://www.youtube.com/watch?v=K3arxphL_Js "Ziemlich beste Freunde" erscheint am 16.03.2012 bei Hanser Berlin und ist sowohl etwas für Fans des Films, als auch Leser, die gern bewegende und wahre Geschichten lesen. Hier könnt ihr aus Sicht von Philippe Pozzo di Borgo selbst erfahren, wie ein Leben als Querschnittsgelähmter ist und welchen Wandel es mit sich brachte, als er sich Abdel als seinen persönlichen Pfleger aussuchte. Hier etwas mehr zum Inhalt und eine Leseprobe: Der bewegende autobiographische Bericht Philippe Pozzo di Borgos, der den Stoff für einen sensationellen Kinoerfolg lieferte. Der Autor ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er mit dem Gleitschirm abstürzt und querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel kriegt den Job. Mit seiner lebensfrohen und authentischen Art wird Abdel zu Philippes »Schutzteufel«. Zehn Jahre lang pflegt er ihn und gibt ihm die Lebensfreude zurück. http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Leseprobe_Ziemlich-beste-Freunde.pdf "Ziemlich beste Freunde" ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, das Leben und Toleranz. Es ist voller Hoffnung und Wärme zugleich, zeigt aber auch ernsthafte und nachdenkliche Seiten. *** Bewerbung zur Leserunde *** Bis zum 14. März könnt ihr euch nun als einer von 25 Testlesern bewerben, wenn ihr euch mit anderen Lesern in einer emotionalen Leserunde über das Buch austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet. Beantwortet für die Chance auf eines der Testleseexemplare mindestens eine der folgenden Fragen im Unterthema "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner": In welchen Situationen im Leben, waren Freunde für euch besonders wichtig? Habt ihr den Film gesehen und wie gefiel er euch - worauf seid ihr nun beim Buch gespannt?
Lesemomentes avatar
Letzter Beitrag von  Lesemomentevor 6 Jahren
Von dem Film hat sicherlich jeder gehört. Er gehört für viele Leute jetzt schon zu ihrem Kino-Highlight 2012. Ich habe ihn selber nicht gesehen, aber nur gutes gehört. Sehr berührend sollte er sein und vor allem schön. Da war es für mich natürlich klar, dass ich, als eine Leserunde zu dem entsprechenden Buch angeboten wurde, mich direkt bewerben musste. Und juhu: Ich wurde sogar als eine der Gewinnerin ausgelost. Leider war mir eines nicht klar: Der Part, der verfilmt wurde, macht im Buch nur einen gerinen Teil aus; einen Teil, zu dem ich leider nie gekommen bin. Ich habe das Buch mit der Erwartungshaltung begonnen, eine schöne, manchmal traurige Geschichte über die Freundschaft zweier so verschiedener Männer zu lesen. Doch das Buch bot etwas ganz anderes: In kurzer, sprunghaften Gedankenabschnitten erzählt der Autor von seinem Leben mit einer Querschnittslähmung. Ich gebe zu, dass ich nur die ersten fünfzig Seiten gelesen habe, dann konnte ich diesen abgehackten und doch sehr eigenwilligen Schreibstil nicht mehr lesen. Vielleicht wird das Buch später besser? Vielleicht wird es schöner? Vermutlich bin ich auch einfach nur mit der falschen Erwartungshaltung an die Geschichte herangegangen. Auf jeden Fall wurden eben diese Erwartungen an eine nette, berührende Geschichte über eine besondere Freundschaft zunächst nicht erfüllt, so dass ich persönlich das Buch zumindest an all jene, die genau so etwas erwarten, nicht weiterempfehlen kann.
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