Philippe Pozzo di Borgo Ziemlich beste Freunde

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich beste Freunde“ von Philippe Pozzo di Borgo

Mit ihrer tiefen Menschlichkeit und ihrem lebendigen Humor bewegte die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft Millionen von Kinozuschauern. In seiner gleichnamigen Autobiographie "Ziemlich beste Freunde" erzählt Philippe Pozzo di Borgo, wie ein tragisches Unglück beim Gleitschirmfliegen seinem gewohnten Leben ein plötzliches Ende setzte – und wie es ihm gelang, querschnittsgelähmt ein zweites Leben zu beginnen. Ein großartiges Mutmachbuch.

Das Buch steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Man lacht, weint und staunt beim Lesen. Einfach unglaublich geschrieben.

— Tamii1992

Manchmal etwas rau, manchmal sehr melancholisch, aber mit ziemlich viel Wortwitz.

— Inside1

Hat mich nicht überzeugt, kenne den Film dazu nicht. Für mich ist das Buch zu negativ und auch nicht lustig.

— Lanie

Biografie und kein Filmbuch!!!

— QueenDebby

Traurig und bedrückend ehrlich

— Nanni87

Oft berührend, aber zum Teil auch schwierig zu lesen.

— Yuyun

Lachen trotz größten Schmerzes, keiner hat das Leid besser beschrieben als di Borgo

— detlef_knut

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  • Ziemlich beste Freunde

    Ziemlich beste Freunde

    GothicQueen

    07. October 2017 um 16:40

    "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo habe ich, um ehrlich zu sein, nur gelesen, weil ich durch Zufall an den Film kam und diesen gesehen habe. Ich fand ihn sehr gut und echt witzig. Da ich das gleichnamige Buch eh schon im Bücherregal stehen hatte und ich eh vier Tage überbrücken musste, bis endlich der neue Dan Brown rauskam, ich aber vorher schon mit einem anderen Buch fertig geworden bin, dieses auch noch passenderweise nur knapp 250 Seiten hat, habe ich es halt gelesen. Das waren jetzt viele Kommata... Ich hoffe, man versteht den Satz noch :) Leider muss ich sagen: (und das ist bekanntlich sehr selten der Fall): dass der Film besser war als das Buch. Meiner Meinung nach jedenfalls. Das Buch war witzig und die Leidensgeschichte des Protagonisten kam dennoch rüber. Das Buch hat wenig mit dem Film zu tun. Philippe erzählt seine Geschichte. Wie es zu seinem Unfall kam, wie sein Leben davor war. Wie sehr er seine Frau liebte und seine Kinder. Das Ganze ist etwas verwirrend. Es zieht sich schon ein roter Faden durch die Geschichte, dieser ist aber behängt mit "Sprüchen", "Redeweisen", "Zitaten", die den Faden etwas baumeln lassen. Ich konnte auch nur eine Parallele zum Film erkennen: Nämlich die Stelle, an der Abdel zu schnell fährt, von den Polizisten angehalten wird und gemeinsam mit Philippe so tut, als müsse dieser schnell ins Krankenhaus. Ansonsten ist das Buch eher eine eigenständige Geschichte. Sie ist gut, keine Frage. Wenn man das so sagen kann. Denn eigentlich ist es ja eine furchtbare Geschichte und man kann Philippe nur bewundern, dass er den Lebensmut noch nicht ganz verloren hat. Allein für dieses Buch ziehe ich den Hut. Ich bin nach dem Film nur leider mit etwas mehr Erwartungen an das Buch gegangen. Das ist wohl mein Fehler. Hätte ich das Buch unabhängig vom Film her gelesen, hätte ich es vielleicht besser gefunden. Ich kann das Buch Biografie-Liebhabern empfehlen, aber nicht denen, die den Film vorher gesehen und für gut befunden haben. 

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  • Ziemlich beste Freunde - Die wahre Geschichte

    Ziemlich beste Freunde

    Tamii1992

    21. June 2016 um 13:25

    Beschreibung: Es ist unglaublich welches Schicksal auf manchen Menschen wartet. Philippe Pozzo di Borgo sitzt seit einem Gleitschirmflugunfall im Rollstuhl. Als Tetraplegiker. Aber schon vor dem Unfall war das Leben von Philippe nicht einfach. Besonders schlimm hat es seine Frau Béatrice, die nach einigen Fehl- und Todgeburten auch noch an Krebs erkrankt und fast ihr restliches Leben im Krankenhaus lebt. Philippe erzählt von einer großen Liebe zwischen Béatrice und ihm. Wie sie sich gegenseitig unterstützten und das Leben um einiges erträglicher macht. Ein weiterer Teil des Buches erzählt wie Abdel, sein Pfleger, zu ihn kam und sich eine große Freundschaft entwickelte. Das Buch steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Man lacht, weint und staunt beim Lesen. Eine einfach unglaublich gut beschriebene Biografie von einem Mann, von der die ganze Welt nur lernen kann. Meine Meinung: Es ist unglaublich was ein Mensch alles aushalten muss. Die Leben von Philippe Pozzo di Borgo ist vor dem Unfall nicht einfach und danach droht er zu zerbrechen und macht trotzdem weiter und schafft es glücklich zu werden. Dieser Mensch hat meinen vollsten Respekt.

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  • Kaulquappe

    Ziemlich beste Freunde

    eskimo81

    Philippe Pozzo di Borgo und eine aussergewöhnliche Freundschaft - ein Buch, dass über ein Schicksal und eine wundervolle Freundschaft berichtet... weil Kaulquappen genau wie Tetraplegiker weder Arme noch Beine haben, nur einen zuckenden Schwanz (Seite 30) Ein spezielles aber sehr fesselndes und berührendes Buch. Manchmal verwirrend, aber das sind seine Gedanken, sein Leben. Seine Halluzinationen. Einfach sehr real; brutal; gefühlvoll Französische Übersetzung ergibt immer spezielle Bücher :-) Fazit: Ein realer Einblick in ein schweres Leben als Tetraplegiker. Wie man damit lernt umzugehen und was eine wundervolle Freundschaft erreichen kann...  

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    • 7
  • Gefühle pur

    Ziemlich beste Freunde

    Seelenbrecher

    30. October 2015 um 18:51

    Wow, was für eine ergreifende Geschichte! 
    Zwei Menschen, die wohl unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander. Ob das was werden kann? Ja! 
    Das man trotz Krankheit einen heiden Spaß haben kann, lehrt und dieses Buch.
    Und ich bin so froh, dass auch der Film diese verschiedenen Gefühle, wie z.B. Mitgefühl uns Freude, so schön zum Ausdruck bringt.

  • Die Tetras, die Könige der Klinik...

    Ziemlich beste Freunde

    Yuyun

    15. February 2015 um 22:07

    Ich hatte zuerst, als der Film in die Kinos kam, das Buch von Abdel gelesen "Einfach Freunde" und fand seine Geschichte und sein Leben äußerst interessant. Sein Werdegang, und dass er trotz allem immer ein bisschen der Rebell blieb, machen ihn zu einer authentischen Person und zu einer sehr faszinierenden noch dazu. Also bekam ich an den folgenden Weihnachten dieses Buch. Endlich bin ich zum Lesen gekommen.  Ich muss sagen, mir hat dieses nicht ganz so gut gefallen, wie "Einfach Freunde".  Natürlich finde ich es sehr spannend und berührend, wie sich ein Tetraplegiker durch einen Ex-Gefangenen zurück ins Leben rollt. Dennoch muss ich sagen, dass der Film wirklich die besten Nuancen eingefangen hat. Vielleicht lässt sich seine Geschichte auch nur besser in Bildern wiedergeben. Das Buch ist an manchen Stellen aber einfach etwas schwierig zu lesen. Bisweilen scheint die Zeitlinie zu springen, dann sind da Briefe an ein Mädchen, über das nur in einem halben Absatz berichtet wurde und die man auch nicht wirklich nachvollziehen kann.  Besonders gut gelungen finde ich jedoch, dass er wirklich nichts ausgelassen hat. Von den Fieberträumen bis hin zu den epileptischen Anfällen bis zur Sehnsucht nach menschlicher Nähe. Dem Leser bleibt nichts verborgen.  Insgesamt würde ich es empfehlen, dieses Buch einmal zu lesen. Einen Platz bei meinen Favoriten bekommt es jedoch nicht.

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  • Lachen trotz größten Schmerzes, keiner hat das Leid besser beschrieben als di Borgo

    Ziemlich beste Freunde

    detlef_knut

    22. December 2014 um 13:00

    Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Wie viel Lebensmut und Optimismus muss er in sich tragen, um so humorvoll über das Leid seines Lebens schreiben und berichten zu können? Ohne Dramaturgie schildert der Autor autobiografisch aus seinem Leben, angefangen von der Kindheit bis hin zur Gegenwart in dieser überarbeiteten Auflage nach den Dreharbeiten zur Verfilmung des Buches. Über dieses Buch zu sprechen führt automatisch hin zu einem Gespräch über diesen Menschen Pozzo di Borgo. Einen Menschen, den all sein Lebensmut auch nach schweren Tiefschlägen nicht verlassen hat, dessen Geschichte zwei Filmemacher aufgegriffen haben, weil sie unbedingt verfilmt werden musste. Der Autor ist hineingeboren und aufgewachsen in eine reiche Familie, der Champagner-Familie Moët. Er verlebte die Kindheit eines reichen Schnösels mit seinen Geschwistern. Doch beim Studium lernte er wie auch andere 68er die Lehren von Marx und Engels kennen, die ihn an seinem schönen Leben zweifeln ließen. Zu dieser Zeit lernte er Beatrice kennen, mit der er jede Minute seines Lebens verbringen wollte. Er bekam hochdotierte Posten in den Konzernen seiner Familie, zu welcher auch die Marke "Louis Vuitton" gehört. Er arbeitete sehr viel und heiratete irgendwann Beatrice. Es schien alles perfekt. Doch Beatrice bekam eine Fehlgeburt nach der anderen. Der Kinderwunsch beider wurde trotz des Geldes nicht gestillt. Bis sie schließlich Kinder adoptierten. Dann wurde bei Beatrice Krebs diagnostiziert. Auch hier halfen kein Geld der Welt und nicht die besten Kliniken. Philippe war stets an ihrer Seite. Seinen Job stellte er hintenan bzw. absolvierte er in weniger Zeit wesentlich intensiver. Als Ausgleich diente ihm Gleitschirmfliegen. Doch dann passierte 1993 der Unfall. Bis auf seinen Kopf und "etwas Leblosem zwischen seinen Lenden" bewegte sich gar nichts mehr. Da trat Abdel in sein Leben. Abdel kannte bis zu diesem Zeitpunkt nur das Leben auf der Straße und lebte von Drogenhandel, Diebstahl und anderen Delikten. Pozzo di Borgo lernte nach Beatrice zum zweiten Mal einen Menschen kennen, dem er sich auf Gedeih und Verderb auslieferte, obwohl dieser aus einer ganz anderen Gesellschaftsschicht stammte. Humorvoll und mit einer gehörigen Prise Sarkasmus und Ironie hat der Autor sein Leben niedergeschrieben. Der Leser spürt jede Depression, die der Autor bei einem Tiefschlag wie dem Tod seiner Frau, erleidet. Aber er will den Lesern nichts vorheulen und über das verpasste Leben klagen. Er will ihnen zeigen, dass es immer weiter geht, egal, was passiert. Dabei vergisst er sein Leid nicht, wie sollte er auch, wo er seinen Rollstuhl doch mit dem Mund bedienen muss. Das ist so geschickt in die humorvollen Szenen eingearbeitet, dass auch der Leser bei lauter Lachen immer wieder in die Realität des Autors zurückgeholt wird. Wenn das Buch auch nicht wie ein fiktiver Roman mit Dramaturgie aufgebaut ist, so ist es doch so interessant geschrieben, dass man unbedingt wissen möchte, wie das Leben dieses optimistischen Menschen weitergeht. Darin liegt ein besonderes Moment der Spannung. Und wer den Film vor dem Buch gesehen hat, darf sich auf ein ebenso schönes, aber anderes Ende freuen. © Detlef Knut, Düsseldorf 2014

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  • Das Buch ist nicht wie der Film, aber das kann man auch positiv sehen

    Ziemlich beste Freunde

    dominona

    27. October 2014 um 21:28

    Auf dieses Buch gestoßen bin ich, natürlich, durch den grandiosen Film, aber das Buch zeigt einem nochmal Dinge ganz bewusst auf, die der Film auf diese Art nicht vermittelt. Es ist auf seine eigene, leicht zynische, manchmal aber auch schmerzlich wahre Art witzig. Zumindest, wenn man selbst versucht, mit Humor und zugleich mit Wahrheit einer Krankheit bzw. einem Leiden zu begegnen. Als Leser muss man erstmal eine gewisse Mitleidsschwelle überwinden, aber ist das geschafft, kann man dem Buch auch für sich selbst wichtiges entnehmen.

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  • Lacher? Fehlanzeige.

    Ziemlich beste Freunde

    Slaol

    08. October 2014 um 15:50

    Meine Meinung   Angestachelt von der nicht enden wollenden Schwärmerei fast aller Menschen um mich herum bezüglich des Filmes, dachte ich mir: kauf dir das Buch, wenn du den Film schon nicht gesehen hast!  Meist ist mir das ja sowieso viel lieber. Jetzt im Nachhinein weiß ich nicht genau, ob genau das vielleicht der Fehler war, oder ob der Film einfach zu unrecht so gehypt wird. Zusammenfassend ist das Buch definitiv meine 1,50 € bei eBay wert gewesen, aber irgendwie auch nicht mehr. Ich kann nicht sagen, ob es an mir oder am Buch liegt, aber ich fand es einfach stinklangweilig. Es kam mir stellenweisen sehr sehr langatmig vor und ich hatte das Gefühl, ständig dasselbe zu lesen. Vermeiden lässt sich soetwas natürlich nicht, da es autobiografisch erzählt ist und durch die teilweise sehr gleich ablaufenden Tage, strukturiert durch Schmerzen und Krankenhausaufenthalte, selbstverständlich kein Gefühl der Heiterkeit aufkommt. Das erwartet man mit großer Sicherheit auch nicht von einem Mann, der am Querschnittssyndrom leidet.  Durch den Film war meine Erwartungshaltung an das Buch aber natürlich sehr hoch. Mir wurde ständig erzählt wie unglaublich lustig der Film war und ich habe daraufhin wohl eine Komödie erwartet. Aber nicht, dass das Buch anscheinend so sehr vom Film abweicht. Ich wage es einfach mal, mich aus dem fenster zu lehnen und zu sagen, dass sich die komödiantische Seite dieses Buchs, wo auch immer sie gewesen sein soll, besser in den Kinos verkaufen lässt, als einen Mann zu zeigen, der im Bett liegt und vor Schmerzen schreit. Positive Punkte waren allerdings, dass viele Fachwörter, die der Autor nutzt, mit Sternchen am unteren Seitenende erklärt werden, was für Laien natürlich sehr von Vorteil ist. Aber auch für Personen vom Fach war mal gut dargestell, wie die Betroffenen sich überhaupt fühlen, es ist sicher nicht schlecht gewese, auch soetwas mal zu lesen. Leider kam ich kein einziges Mal beim Lesen des Buches auch nurin die Nähe eines Schmunzelns.  Ob das jetzt am Autor, dem Schreibstil oder an meiner Erwartung gelegen hat, lasse ich mal offen.     Fazit   Von mir dieses Mal keine Leseempfehlung. Ich glaube, dass ich mir den Film vielleicht noch ansehen werde, einfach um mal zu sehen, wie viel aus dem Buch tatsächlich darin vorkommt und wie viel dazugedichtet wurde. Eine Sache habe ich aber noch: Auf der letzten Seite steht eine E-mail Adresse, falls man dem Autor etwas sagen möchte und die würde ich natürlich gern mit euch teilen: pozzo51@hotmail.com

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  • Schonungsloser Lebensbericht

    Ziemlich beste Freunde

    mabuerele

    10. September 2014 um 16:37

    Ich habe das Buch gelesen, ohne den gleichnamigen Film zu kennen. Im Buch erzählt der Autor sein Leben. Er beginnt mit seiner privilegierten Kindheit, beschreibt seine Ehe und berichtet über sein Leben als Tetraplegiker nach dem Unfall. Schonungslos lässt er mich als Leser an seinem Erleben teilnehmen. Er blendet die Einschränkungen nicht aus, die ihm die Behinderung auferlegt, spricht über seine Halluzinationen kurz nach dem Unfall, über Schmerzen bis an die Belastungsgrenzen. Sehr einfühlsam schreibt er über die Beziehung zu seiner Frau. Durch ihre Fehlgeburten und ihre Krankheit hat er schon vor dem Sturz die Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Der Schreibstil des Buches ist detailgenau. Über der Geschichte liegt eine eher düstere Grundstimmung. Die kurzen Abschnitte wirken wie kleine Episoden eines Lebens. Gedanken über Religion und Philosophie unterbrechen die Lebensbeschreibung. Unerfüllbare Wünsche werden genauso thematisiert wie die kleinen Freuden des Alltags. Erst im letzten Kapitel geht er ausführlicher auf die Zusammenarbeit mit Abdel, seinen Pfleger, ein. Der kommt mir an vielen Stellen wie ein großes Kind vor. Seine Fehler toleriert der Autor großzügig, weil seine Lebensfreude ansteckend auf ihn wirkt. Die überschäumende Freude, die das Cover zeigt, findet sich im Buch nur selten wieder. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die ehrliche und schonungslose Darstellung des Lebens des Autors wirkt authentisch und bewegend. Durch seine finanziellen Verhältnisse kann er sich viele Hilfen leisten, die das Leben erträglicher machen. Es wird aber deutlich, dass persönliche Zuwendung für neue Lebensfreude wesentlich wichtiger ist.

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  • Sein zweites Leben

    Ziemlich beste Freunde

    vb90

    22. August 2014 um 08:08

    Das gleichnamige Buch zum Film "Ziemlich beste Freunde", welcher Zuschauer auf der ganzen Welt mit Sicherheit verzaubert hat, wenn ich für die Allgemeinheit sprechen darf. Doch das Buch hat mich nicht so umgehauen. Es ist natürlich nicht die Story des Films nochmal erzählt, sondern es ist die Biografie von Philippe Pozzo di Borgo ("Pozzo" genannt). Dieses Buch ist seine Biografie, welche schon vor Jahren bereits veröffentlicht wurde, ergänzt durch ein paar aktuelle Fakten und ein neues Vorwort des Autors. Da ist seine Biografie ist, beschreibt Pozzo sein Leben, kurz die frühen Jahre seiner Kinderheit mit seinem Vater und den Brüdern. In diesem Teil fand ich sehr interessant, dass er ein Zwilling ist. Kurz wird seine Studienzeit beschrieben und dann das Kennenlernen seiner Frau. Sie war die Liebe seines Lebens und es war ein schwerer Schlag für ihn sie zu verlieren. Sie war sein krank, aber trotz ihrer Krankheit hat sie ihm beigestanden, nachdem er seinen schweren Unfall hatte. Sie wich nicht von seiner Seite als er ein Jahr im Krankenhaus lag und hat in dieser Zeit ihre Gesundheit hintenangestellt. Die beiden haben 2 Kinder miteinander. Auch Abdel Sellou, sein Pfleger hat seine Frau kennen und lieben gelernt. Sie starb erst einige Jahre, nachdem er Pozzos Pfleger wurde (nicht wie im Film). Er beschreibt seine Liebe zum Paragliding und auch den lebensveränderten Unfall. Und wie Abdel sein Leben verändert hat, seit er ihn kennt und pflegt. Ich fand es sehr spannend auch die Geschichte von Monsieur Pozzo zu lesen, nachdem ich schon die von Abdel Sellou gelesen habe. Witzig empfand ich, wie sehr die Sicht der beiden in manchen Erzählungen auseinander gehen, aber das spiegelt ja auch einiges im Film wieder. Was mir an diesem Buch nicht so sehr gefallen hat, war, dass es sehr lange Teile der Trauer um seine Frau gab. Um Gotteswilen jeder Mensch, der jemanden verliert trauert und jeder soll auch lange und ausgiebig trauern bis es ihm besser geht, aber es war mir zu langatmig, seine ganze Trauer zu lesen. Wenn man einen Menschen nicht kannte oder kennt, kann man nicht so sehr mittrauern :( Deswegen habe ich zum Teil auch einige Seiten überblättert, was ich sonst eigentlich beim Lesen nicht mag. Deshalb einen Stern Abzug. Natürlich finde ich es sehr schön, dass er noch einmal eine Frau gefunden hat, mit der er den Rest seines Lebens verbringen kann und noch einmal 2 kleine Mädchen aufwachsen sieht. Auch, dass er noch mit Abdel befreundet ist, finde ich klasse, denn sie waren ja wirklich eher Freunde als Kranker und Pfleger :) Ich empfehle es trotzdem jedem zu lesen, der den Film liebt wie ich :) Es sind sehr interessante Hintergrundinfos :)

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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    • 839
  • Ein zweites Leben

    Ziemlich beste Freunde

    buchjunkie

    Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Buch eine Rezension schreiben soll. Es ist kein Roman, es ist die bewegende Lebensgeschichte von Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Gleitschirmunfall zum Tetraplegiker wird.  Den Film “Ziemlich beste Freunde“ kenne ich, er war berührend und auch komödiantisch.  Doch er zeigt nur einen kleinen Teil aus dem Leben von Philippe.  In diesem Buch erzählt er von seiner Kindheit, seiner Frau Beatrice und seinen Kindern.  Schon zu Beginn fragte ich mich, wie man soviel Leid ertragen kann.Beatrice hatte viele Fehlgeburten, bis man die Ursache dafür fand. Sie litt an einem Krebs der roten Blutkörperchen und ist drei Jahre nach dem Unfall ihres Mannes gestorben.Bis dahin war sie für ihn da.  Philippe erzählt von seinen Schmerzen und seinem Leiden, manchmal in fast schon poetischen Worten.  Er erzählt von Abdel, den er als Pfleger eingestellt hat und der ihm zu neuer Lebensfreude verhilft.Er nennt ihn seinen Schutzteufel.  Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und ich bin froh, dass ich jetzt mehr weiss, als der Film zeigt.  Ich bewundere Philippe für seine Lebensfreude, die er besitzt trotz seiner schweren Behinderung und der damit einhergehenden Schmerzen.  Sein Pfleger Abdel hat auch ein Buch geschrieben, das von ihm und der Situation, als er Pfleger bei Philippe war, erzählt.Vielleicht lese ich das auch noch.  “Ziemlich beste Freunde“ ist eine bewegende Geschichte, die nachdenklich macht und auch dankbar für die eigene Gesundheit. 

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    • 3

    Arun

    22. March 2014 um 11:04
  • Der zweite Atem

    Ziemlich beste Freunde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2014 um 15:48

    Klappentext: Philippe Pozzo di Borgo ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er 1993 mit dem Gleitschirm abstürzt und vom Hals an querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel erscheint zum Vorstellungsgespräch und kriegt den Job. Mit seiner ungehobelten, lebensfrohen und authentischen Art wird Abdel zu Philippes "Schutzteufel". Zehn Jahre lang pflegt er ihn, begleitet ihn durch alle dramatischen und komischen Momente seines Lebens - und gibt ihm seiner Vitalität die Lebensfreude zurück.  Meine Meinung: Ich habe mich sehr darauf gefreut das Buch zu lesen, da ich den Film so großartig fand. Allerdings würde mir dies ein klein wenig zum Verhängnis. Ich bin nicht ganz offen an das Buch gegangen, sondern hatte durch den Film schon bestimmte Vorstellung und erste Eindrücke. Das Buch beschreibt auf beeindruckende Art und Weise wie sich Philippe zurück ins Leben gekämpft hat, wie gut er sich mit seinem Pfleger Abdel versteht und wie dankbar er diesem ist. Die Geschichte oder besser gesagt der Autobiographische Bericht über das Leben von Philippe finde ich sehr interessant, denn man bekommt noch weitere Informationen über ihn, z.B. seine Kindheit, wie er aufgewachsen ist, das Leben mit seiner verstorben Frau und die Zeit nach dem Unfall.  Das Buch lässt sich gut lesen und man kann nur den Mut von Philippe bewundern, denn er nach den ganzen Schicksalsschlägen aufbringt.

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  • Zwiespältige Biographie eines Tetraplegikers

    Ziemlich beste Freunde

    Ginevra

    17. February 2014 um 20:14

    Philippe Pozzo di Borgo hat einen Traumjob: er ist Geschäftsführer bei einem weltberühmten Champagnerproduzenten. Zudem ist er glücklich verheiratet mit der wunderbaren Béatrice. Seine freie Zeit verbringt er mit seinem Traum vom Fliegen - doch dieser wird ihm zum Verhängnis. Nach einem tragischen Unfall mit dem Gleitschirm findet er sich auf der Intensivstation wieder. Die Diagnose: er wird vom Hals abwärts gelähmt bleiben. Für den lebenslustigen Vierziger, der ein hochtouriges Leben gewöhnt war, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Er nennt ihn: "Der zweite Atem". Zunächst resumiert er sein bisheriges Leben, dann die kapitalistische Gesellschaft und ihre Kälte, die er als Schwerbehinderter oftmals zu spüren bekommt. Als seine geliebte Frau an einem Krebsleiden stirbt, ist er seelisch am absoluten Tiefpunkt angelangt.  Dennoch führt er - aufgrund des Vermögens seiner Familie - ein finanziell privilegiertes Leben, hält Vorträge über Wirtschaftswissenschaften und versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Pflegerische Hilfe bekommt er von Abdel, einem algerischen Einwanderer, der ihn mit Humor, originellen Ideen und manchmal nicht ganz legalen Tricks ins "Wahre Leben" zurückholt. Der Autor, Philippe Pozzo di Borgo, 45 Jahre, lebt mittlerweile in Marokko mit seiner zweiten Frau und zwei Töchtern. Sein Roman über die Freundschaft zweier ungleicher Aussenseiter wurde zu einem Kino- Bestseller. Um so gespannter war ich auf das vorliegende Buch in der E-book- Version. Beim Lesen dachte ich zuerst, ich hätte mich im download vertan: das Buch hat ca. 200 Seiten, auf den ersten 100 davon wird der Pfleger Abdel fast gar nicht erwähnt. Pozzo di Borgo beschreibt in langen, düsteren, bedrückenden Passagen seine Erlebnisse vor und nach dem schweren Unfall. Dann folgen die verschiedenen Episoden mit Pfleger Abdel, die heiter, leicht und selbstironisch daherkommen. Dieser Wechsel - auch im Erzählstil - kam für mich etwas sehr aprupt, aber auch sehr willkommen. Ähnlich muss es dem Autor gegangen sein. Der Weg aus der Einsamkeit und dem Gefängnis der eigenen Wahrnehmung in die bunte, wilde und nicht ungefährliche Welt des sympatischen Algeriers scheint der Wendepunkt in seinem Leben gewesen zu sein - schließlich lebt er inzwischen im sonnigen Marokko und hat zu neuem familiärem Glück gefunden. Stilistisch fand ich das Buch holprig, was an der Übersetzung liegen kann.  Fazit: ein Buch, dass man nicht an dem erfolgreichen Film messen sollte. Für alle, die an schweren Schicksalen interessiert sind, aber die Sonnenseiten des Lebens nicht vergessen möchten.

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  • Ganz anders als erwartet

    Ziemlich beste Freunde

    Eliii

    09. January 2014 um 23:07

    Mit 42 Jahren ist Philipp Pozzo di Borgo aufgrund eines Unfalls plötzlich querschnittsgelähmt. Ein Umstand der erneut sein Leben auf den Kopf stellt. Doch natürlich hatte auch er ein Leben zuvor. In diesem Buch erzählt di Borgo die ganze Geschichte - seine Lebens- geschichte. Meine Meinung Das war mal wieder eine Geschichte, die mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Im guten, wie auch negativen Sinne. Philippe Pozzo di Borgo beginnt seine Geschichte mit seiner Abstammung. Wir erfahren, wer seine Vorfahren waren und anschließend, wie er aufgewachsen ist. Darauf folgt, wie er seine Frau kennengelernt hat und schon diesen Teil kann man als Liebes- und Leidensgeschichte bezeichnen. Sie ist einerseits schön und romantisch und andererseits widerfahren ihnen tragische Dinge, die beiden das Leben nicht leicht machen. Schon in diesen genannten Abschnitten kommen immer wieder Passagen, die Philippes, meistens von Leid geplagten, Gedanken nach dem Unfall wiedergeben. Man spürt dadurch regelrecht seine Verzweiflung, doch gerade zu Beginn konnte ich diese Passagen oft nicht richtig einordnen und fand sie verwirrend. Auch in der restlichen Geschichte wird des Öfteren in der Zeit hin- und hergesprungen und manche Erinnerungen waren meiner Meinung nach sogar unpassend eingefügt. Natürlich erfahren wir auch von seinem Unfall und der Zeit danach mit Abdel, doch dieser Lebensabschnitt macht nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Dadurch liegt der Fokus des Buches eher auf Philippe Pozzo di Borgo, der von Leid geplagt und ein gebrochener Mann ist. Von daher waren die kleinen Episoden, was er mit Abdel erlebt hat, wirklich ein Lichtblick am Ende des Tunnels. Auch als Leser konnte man mal aufatmen und sich über diese Geschichten amüsieren. Die Namenswahl „Ziemlich beste Freunde“ ist dennoch irgendwie ungeeignet, da es zu ¾ des Buches einfach nicht passt. Und als wenn man mit Philippes depressiven Gedanken und den Zeitsprüngen nicht schon genug zu kämpfen hätte, ist auch der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Teilweise erschien mir die Wortwahl nicht ganz so gut getroffen, wobei ich hier natürlich nicht beurteilen kann, ob das an der Übersetzung liegt. Ein Beispiel: „Er macht nicht viele Worte“. Zudem gibt es Textstellen, die sehr philosophisch klingen, aber für mich beim besten Willen kein Sinn ergaben. Ich hatte einfach keine Ahnung, was der Autor mir gerade erzählt. Man hat das Gefühl, das diese Passagen aus seinen depressiven Phasen stammten und vielleicht kann man diese lediglich verstehen, wenn man selbst in dieser Situation ist oder schon einmal war. An sich habe ich nichts gegen Metaphern, Symbole und Co, aber wenn sie nicht ansatzweise verständlich sind, ist es sehr schade, wenn man dadurch beginnt diese Stellen zu überlesen. Fazit „Ziemlich beste Freunde“ ist eine ziemlich bedrückende Geschichte. Zudem erscheint der Titel nicht passend, da die Geschichte mit dem Pfleger Abdel den kleinsten Teil des Buches ausmacht. Außerdem hat man dadurch ganz andere Erwartungen und ich für meinen Teil war ein bisschen enttäuscht und nicht auf so viel Verzweiflung, Schmerz und Bedrücktheit vorbereitet. ★★★☆☆ 3/5

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