Philippe Vigand , Stephane Vigand Verdammte Stille

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Inhaltsangabe zu „Verdammte Stille“ von Philippe Vigand

Stellen Sie sich vor, sie könnten sich nicht einen Millimeter bewegen, nicht einmal die Lippen und die Stimmbänder, um zu sprechen. Aber gleichzeitig könnten Sie alles sehen, hören, fühlen und ihre Gedanken und Erinnerungen seien voll intakt. Sie wären mit all diesen Fähigkeiten lebendig eingemauert. Selbst in einem Krankenbett würde ein verdrehtes Körperteil zu einer Katastrophe werden, denn sie könnten sich unmöglich bemerkbar machen, um Hilfe zu holen. Sie könnten mit keiner Geste zeigen, daß Sie diejenigen, die sich aufopfernd um Sie kümmern, auch lieben. Jeden Gedanken, der sich in seiner Klarheit von dem gesunder Menschen überhaupt nicht unterscheidet, müßten Sie für sich behalten.
Unter diesen Symptomen leidet Philippe Vigard seit sieben Jahren. Er hat das sehr seltene Locked-in-Syndrom, das durch ein Ausbleiben der Versorgung aller Muskeln durch die Nerven, also einem Ausfall der Motorik verursacht wird. Die Sensorik, also die Funktionen der Sinne, die Aufnahme von Information ist jedoch nicht beeinträchtigt. Bei Philippe Vigand geschah dies durch das plötzliche Aufplatzen einer Arterie an einer ungünstigen Stelle im Gehirn. Nach einer endlos lang erscheinenden Zeit auf der Intensivstation und im Pflegeheim stellt man fest, daß Pilippe jedoch wenigstens seinen Lidschlag willentlich bewegen kann. Durch einen Code, der Buchstaben verschlüsselt, lernen Philippe und seine Angehörigen, miteinander zu kommunizieren. Dies ist der einzige Durchbruch zu seiner Außenwelt. Mit Hilfe dieses Codes und einem auf seine Fähigkeiten abgestimmten Computer lebt Philippe nun wieder in seiner Familie und war fähig, den ersten Teil dieses Buches zu schreiben. Er berichtet von der Hölle seiner Existenz und beschreibt seine hartnäckigen Bemühungen, ein lebenswertes Leben zu führen und einen Platz im Kreis seiner Angehörigen und Freunde zurückzuerobern. Er schreibt dieses Buch vor allem für seine Kinder, um sich mitzuteilen und den lang ausgebliebenen Dank an seine Frau Stéphane und die vielen Helfenden endlich zu formulieren.
Aus ihrer ganz persönlichen Sicht ergänzt seine Frau Stéphane den Bericht, und der Leser lernt das ganze Ausmaß eines solchen Schicksals für eine Familie kennen. Beide erzählen, wie sie seit dem Zusammenbruch leben, was sie körperlich uns psychisch ertragen mußten und ausgehalten haben. Das Buch ist eine private Schilderung der beiden Eheleute, die bezeugt, daß ohne ihre Hoffnung und Liebe diese Tragik täglich nicht zu ertragen wäre. --Nina Stix

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