Phillip Gwynne

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der Clan - Renn um dein Leben!, Vor dem Regen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Phillip Gwynne

Phillip Gwynne wurde 1958 in Melbourne geboren. Er war professioneller Football-Spieler, bevor eine Verletzung seiner Karriere ein Ende machte. Anschließend studierte er Meeresbiologie und begann nach verschiedenen Auslandsaufenthalten mit dem Schreiben. Seit dem hat er mehrere Kinderbücher und Romane für Jugendliche veröffentlicht. Mit seiner Familie wohnt er in den Blue Mountains im australischen Neusüdwales.

Alle Bücher von Phillip Gwynne

Der Clan - Renn um dein Leben!

Der Clan - Renn um dein Leben!

 (6)
Erschienen am 16.04.2015
Vor dem Regen

Vor dem Regen

 (6)
Erschienen am 09.03.2010
Outback

Outback

 (4)
Erschienen am 01.09.2011
Der Clan - Ausgeschaltet

Der Clan - Ausgeschaltet

 (0)
Erschienen am 15.04.2016
Little Piggy's Got No Moves

Little Piggy's Got No Moves

 (0)
Erschienen am 02.01.2014

Neue Rezensionen zu Phillip Gwynne

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Rezension zu "Der Clan - Renn um dein Leben!" von Phillip Gwynne

Jede Familie hat ein Geheimnis
StMoonlightvor 2 Jahren

~ Inhalt ~

Dominic, von allen einfach nur „Dom“ genannt, ist passionierter Läufer. An seinem 15. Geburtstag weihen sein Vater und sein Großvater den Jungen in ein Familiengeheimnis ein. Ein Geheimnis, welches Dom von nun an dazu verpflichtet alte Schulden zu begleichen, denn jedes männliche Familienmitglied ist ab seinem 15. Geburtstag dem Clan verpflichtet. Diese ominöse Gruppe stellt Aufgaben an die (unfreiwilligen) Clanmitglieder. Auch an Dominic. Erfüllt er die Aufträge des „Clan“ nicht, wird er mit Fleisch bezahlen müssen – seinem eigenen …

Als erste Aufgabe wird Dominic vor die schwere Herausforderung gestellt, einen flüchtigen Kriminellen zu fangen. Nicht nur, dass dieses alles andere als ungefährlich ist, der Junge ist auch auf sich alleine gestellt. Niemand darf etwas von seiner Aufgabe erfahren, doch ohne Hilfe wird er sie kaum bewerkstelligen können. Wie gut das eine Freundin von ihm ein großer Fan des „Zolt“, wie der Flüchtige genannt wird, ist und mit ihrem Wissen helfen kann.

~ Meinung ~

Besonders auffallend ist bereits das Cover. Eben dieses war auch der Hauptgrund, warum wir auf diesen Jugendroman aufmerksam wurden. Es sieht dynamisch aus, nach Bewegung und Spannung. – Natürlich klingt auch der Klappentext so spannend, dass dieser Roman einfach Abenteuer und Nervenkitzel verspricht. – Schlägt man das Buch auf, so erlebt man hier eine tolle Überraschung: Auf jeder Seite ist in der unteren Ecke ein kleiner Läufer abgedruckt. Die Positionen von Armen und Beinen sind teilweise anderes. Werden die Seiten nun schnell durchgeblättert läuft das Männchen! Ein Daumenkino wie Eltern und Großeltern es noch „von früher“ kennen – nur eben in einem anderen Buch integriert. Ein super Gimmick – welches nicht nur bei den Kindern super ankam! ;)

Als Erkennungsmerkmal bekommt jeder Schuldner des Clan ein Brandmal auf die Innenseite des Schenkels. Jeweils der Vater brennt das Zeichen seinem Sohn ein. Dieses ist doch leider sehr unrealistisch, denn welcher (liebende) Vater würde seinem Sohn so etwas antun? Zudem soll „der Clan“ ja geheim bleiben und doch bleibt diese Brandwunde für immer. Wieso haben es dann z.B. die Frauen der Männer noch nie entdeckt oder ein Freund z.B. beim Sport gesehen?

Dominic verhält sich, im Großen und Ganzen, wie ein ganz normaler Teenager. Möglich ist ihm dieses vermutlich auch, da glücklicherweise gerade die Sommerferien angefangen haben. – Wer weiß wie Dom während der Schulzeit einen Verbrecher hätte schnappen sollen. – Ab und an beweist der Hauptcharakter dieser Geschichte jedoch auch einen (zu) kühlen Kopf, so als beispielsweise auf ihn geschossen wird. Ein bisschen mehr Realitätsnähe wäre hier schön gewesen. – Genau das finden auch die Testleser (11 J + 15 J.). Die Jungs waren sich allerdings einig das Dominic „Total cool“ ist und forschen gerade selbst nach einem Familiengeheimnis. ;)

Der junge Leser erlebt hier ein rasantes Abenteuer zwischen Familie und Freundschaft. Die Gefühle der einzelnen Charaktere sind sehr wechselhaft, aber sehr gut dargestellt. Es dauerte nur einige Seiten und schon waren die Leser (inkl. Mit) mitten im Geschehen. Es war nicht wie das Lesen einer Geschichte, sondern als wäre man direkt dabei. Verschnaufpausen gab es so gut wie keine, was das Lesen teilweise etwas anstrengend machte.

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Rezension zu "Outback" von Phillip Gwynne

"Outback" von Phillip Gwynne
Jacynthevor 3 Jahren

Inhalt


Der 16-jährige Hugh, bester Nachwuchs-Cellist Australiens, steht kurz vor seiner Aufnahmeprüfung am Musik-Konservatorium, wovon alle die Grundsteinlegung einer glänzenden Karriere als Musiker erwarten. Doch da taucht sein totgeglaubter Opa Poppy auf und bittetet ihn, ihn zum 2.800 km entfernten Uluru zu fahren. Die Kilometer, die er als Führerscheinneuling so dringend benötigt und der alte Holden, der sein Herz höher schlagen lässt, lassen seine Bedenken schnell verfliegen. Unterwegs erleben sie allerlei Abenteuer, die nicht wenig mit der mysteriösen Tramperin zu tun haben, das sie mitnehmen...


Meine Meinung


Dieses Buch ist ein lockerer Jugendroman für zwischendurch, wortwitzig und pfiffig. Aber was erwartet man auch anderes bei der Kombination von nerdigem 16-Jährigen Nerd, Hippie-Großvater und Road Trip?

Die Geschichte beginnt in Sydney, wo Hughs totgeglaubter Großvater plötzlich vor seiner Schule auftaucht und damit seine Welt ins Wanken bringt. Warum hat seine Mutter seine Existenz verschwiegen? Doch als Poppy ihn bittet, ihn in seinem 1969er Holden HT Monaro GTS 350 V8 zum Uluru, früher bekannt als Ayers Rock, zu fahren, kann Hugh nicht widerstehen. Endlich weiß er, woher seine Begeisterung für Autos und besonders für historische Rennwagen herkommt! Warum sein Opa unbedingt so plötzlich zu dem großen Monolithen will, interessiert Hugh erst einmal nicht. Hals über Kopf verlassen die beiden die Stadt - und geraten von einer Schwierigkeit in die nächste.

Auf ihrer Reise entdeckt Hugh nach und nach das echte freie Leben, das seine Eltern, anspruchsvolle Businessmenschen, ihm nie zugestanden haben. Das Zusammensein mit seinem verrückten Opa tut ihm gut und der verbotene Road Trip stärkt sein Selbstbewusstsein. Er trifft Mädchen und flirtet, was er sich zu Hause nie getraut hätte. Er verliebt sich und er spielt zum ersten Mal Straßenmusik wobei er merkt, was für eine Erfüllung das sein kann. Diese Stelle hat mir besonders gut gefallen denn man spürt richtig, wie sich die Ketten von Hughs Fußgelenken lösen und er tief, tief einatmet. Poppy ist für ihn dabei so etwas wie die gute Fee, und ich mochte ihn sehr gerne. Er bittet seinen Enkel zwar nicht wegen eines plötzlich erwachten Helfersyndroms um diese Reise, trotzdem spielt er eine wichtige Rolle in dem Prozess des Erwachsenwerdens, und hat dabei eine eigene, sehr traurige Geschichte... Er hat mich sehr an den Großvater aus "Little Miss Sunshine" erinnert, und ich habe ihn mir auch so vorgestellt.  

Das Mädchen, das sich Bella nennt und per Anhalter fährt, bringt eine besondere Verfolgungsjagd-Note in das Buch. Sie ist geheimnisvoll und bis zum Schluss weiß man nicht, was sie für ein Spiel spielt. Vor wem ist sie auf der Flucht und warum? Warum nennt sie einen falschen Namen? Und, für Hugh am wichtigsten: ist sie wirklich lesbisch, wie sie vorgibt? Hugh hat mir ein wenig leidgetan, dass er ihrem Lügengespinst aufgesessen ist, welches von Poppy schnell durchschaut wird. Trotzdem war mir die toughe Bella nicht unsympathisch, und der Autor blieb ihrem Charakter zum Glück auch bis zum Schluss treu.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind mit Straßenschildern, auf denen der jeweilige Schauplatz steht, markiert. Durch sie habe ich Stationen meiner Australienreise vor ein paar Jahren rekapitulieren können, weshalb das Buch einen besonderen Erinnerungsbonus erhält. Dann gibt es noch eine Stelle, die mir besonders gefallen hat und an die ich mich wohl häufig erinnern werde: Hugh erzählt von den vielen Sterne-Hotels, in denen er mit seiner Familie immer Urlaub macht und Poppy verspricht ihm eines, das mehr Sterne hat, als jedes bekannte Hotel. Als sie die Nacht im Freien verbringen muss Hugh einsehen, dass sein Opa recht hatte: sie schlafen in einem Eine-Million-Sterne-Hotel...

Es gibt jedoch auch ein paar Kritikpunkte. Ich fand es zum Beispiel unrealistisch, dass Hugh nur aufgrund von Computerspielen so gut Autofahren kann und selbst gefährliche Situationen schnell wieder unter Kontrolle bringt. Denn ich wage zu behaupten, dass sich ein Fahrsimulator doch sehr von echtem Fahren unterscheidet - vor allem wenn es um Gefahrensituationen geht, in denen einen oft nur Erfahrung schützen kann. Auch das Ende der Outbackreise hatte leider den bitteren Beigeschmack des Gedankens "Ja klaaaaar" und hätte echt nicht sein müssen. Das richtige Ende, also das Ende des Buches, fand ich hingegen sehr gelungen und die "Moral der Geschicht" vor allem für junge Leser wichtig. Insgesamt möchte ich 4 von 5 Wolken vergeben.

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Sardonyxs avatar

Rezension zu "Der Clan - Renn um dein Leben!" von Phillip Gwynne

Dominic Silvagni lebt für das Laufen und die Schnelligkeit - aber kann er gewinnen? Rasante Action!
Sardonyxvor 3 Jahren

Dominic ,,Dom" Silvagni mag zwar ein reiches, australisches Kid mit italienischen Vorfahren sein, aber das hindert ihn nicht daran, hochtrabende Ziele vor Augen zu haben: harte und schweißtreibende Arbeit und tägliches Training nimmt er auf sich, um seine Fähigkeiten als ausdauernder Läufer zu stählern. Jeder Tag begint mit seinem verhassten Song Who Let the Dogs Out, um mit Ausdauertraining und verspannten Beinmuskeln zu enden.

Der Morgen seines 15. Geburtstags ist in keiner Weise anders, abgesehen von einer extrem unerwarteten Überraschung: sein Vater und sein Großvater-Trainer Gus weihen ihn ein, dass alle Männer der Silvagni-Familie in Dominics Alter eine Schuld abarbeiten müssen. Eine Schuld gegenüber den 'Ndranghetaa, besser bekannt als Der Clan. Jede Schuldbegleichung ist an eine Mission gebunden und schafft man es nicht, wird einem ein Pfund Körperfleisch genommen.

Dominics Aufgabe ist es, den Zolt - einen flüchtigen Kriminellen und Facebook-Star, innerhalb einer bestimmten Frist zu packen.Eigentlich heißt der Zolt Otto Zolton-Bander, aber irgendwie schafft s Dominic, sich in einem Netz aus Geld, Superreichen und Geheimnissen zu verfangen. Er verbündet sich mit dem unheimlichen Macho-Privatdetektiv Hound de Villiers, aber jeder Schritt von Dominic endet in einer rasanten Hetzjagd, bei der nicht alles sehr happy-go-lucky enden wird. Nicht, bevor Dominic sein Rennen gegen die Zeit und seinen Marathon auf Leben und Tod gewonnen hat.

Jedoch gibt es Momente, wo selbst gute Ausdauer und trainierte Muskeln einem nicht mehr weiterhelfen ...

,,Der Clan - Renn um dein Leben!" vom Australier Phillip Gwynne ist ein rasantes Jugendbuch, das mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte. So um 93, 159 % finde ich dieses Buch klasse. Ausdauer und Laufen sind zwar nicht Themen, mit denen ich mich gut auskenne, aber hier steht Sport sehr im Vordergrund. Dominic, dessen Alltag vom Clan zerrüttet wird, handelt nach dem Motto: wer nicht gewinnen kann, muss disqualifiziert werden. Das Leben ist sein Wettkampf.

Der sehr flotte Schreibstil liest sich so flüssig, dass man mit dem eher dünnen Buch sehr schnell fertig ist.Bahnbrechend wird man in die Handlung geworfen, ebenso schnell fliegst du raus und brüllst verärgert: ,,Wie, das war es auch schon?"

Der gehetzte Flair der Handlung liegt auf dem Buch wie ein Dunst, den man nicht durchbrechen kann. Immer geht es atemlos zu, was der Autor ziemlich gut beschreiben kann. Atmosphäre trifft auf Action.

Der indirekte Biss von Dominics Sarkasmus lässt einen an manchen Stellen stutzen, ehe man lachend die Wortspiele versteht. Viele Szenen sind schlichtweg genial. Am Anfang ist die Spannung eher noch langsam, ehe sie gegen Ende die volle Fahrt aufnimmt und im Endspurt für viele Wendungen sorgt. Das Finale ist eine wortwörtliche Crashlandung, die große Erwartungen für ,,Der Clan" 2 übrig lässt.

Ich nehme ein Brandeisen, wie es auch Der Clan verwendet, und drücke dem Buch das Zeichenn von 3 Sternen auf, gleißend hell wie die Sonne im trockenen Outback.

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