Phillip Gwynne Blacky, Lovely und der ganze Bullshit

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Inhaltsangabe zu „Blacky, Lovely und der ganze Bullshit“ von Phillip Gwynne

Das Leben in Blackys Heimatstadt - einem kleinen Hafen in der australischen Provinz - hat sich nicht verändert: Die Weißen leben im Port und die Aborigines (Nungas genannt) in ihrem Reservat am Point. Und nun hat Blacky, sich auch noch heftig in Clarence verliebt, eine Nunga, womit er sich nicht nur im Port unmöglich macht, sondern auch den Hass von Lovely auf sich zieht, der keine Weißen am Point duldet. Zwar ist Blacky ein hoffnungsloser Fall bei Mädchen, aber Clarence fasziniert ihn so sehr, dass er sich für ein Treffen mit ihr sogar von Lovely brutal zusammenschlagen lässt. Da macht er eines Nachts eine bestürzende Entdeckung: Sein Vater und dessen Freunde treiben es am Point mit Nunga-Frauen. Blacky versteht nun besser, was Lovely so wütend auf die Weißen macht ...

Interessante Geschichte...

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    Blacky, Lovely und der ganze Bullshit
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    Dieses Buch habe ich mal im Supermarkt mitgenommen als Impulskauf im Kassenbereich und ich habe es nicht bereut. Ein ganz tolles Buch über Rassismus, Liebe, verschiedene Kulturen und das Erwachsen werden. Mir haben besonders die starken, tiefgründigen Charaktere gefallen. Der ganze Aufbau und das Drumherum wirkte sehr authentisch. Ich kann dieses Buch sehr gut empfehlen für Jugendliche und auch für erwachsene Leser bestens geeignet.

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  • Rezension zu "Blacky, Lovely und der ganze Bullshit" von Phillip Gwynne

    Blacky, Lovely und der ganze Bullshit
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    25. November 2011 um 23:13

    Blacky wohnt in einem kleinen Hafenstädtchen im Süden Australiens. Seine Footballmannschaft zerfällt, weil die Nungas - die Aboriginies - nicht mehr mitspielen. Für den Port bedeutet das, dass er keine eigene Mannschaft mehr hat, was wiederum heißt, dass die Jugendlichen nichts wirkliches zu tun haben. Irgendwann trifft Blacky durch Zufall auf Clarence, die Schwester seines besten Freundes, der bei einer Schießerei im vorigen Sommer getötet wurde. Obwohl Blacky sich damit überhaupt noch nicht auskennt merkt er, dass er sich in Clarence verliebt hat. Spätestens, als er an nichts und niemand anderen mehr denken kann, als sie. Im Port wird jeder verschmäht, der mehr für die Aboriginies verspürt als nur das Bedürfnis, sie flachzulegen. Aber Blacky ist es ernst mit Clarence. Der ehemalige Trainer der Footballmannschaft nützt Blacky Beziehungen aus, damit er die Nungas wieder dazu bringt, zum Football spielen zu kommen. Aber Blacky hat keine Chance irgendjemanden dazu zu bringen, denn Clarence' Bruder ist ganz und gar nicht damit einverstanden, dass seine Schwester mit einem Weißen geht, was schmerzhafte Folgen für Blacky hat. Woraufhin Blacky einen anderen Weg einschlägt ... "Blacky, Lovely und der ganze Bullshit" trifft den Nagel auf den Kopf. Blacky hat es nicht einfach, vor allem nicht wegen seiner vielen Geschwister und der Geldprobleme der Eltern. Ich finde, diese Familie ist so realistisch wie kaum eine andere in Jugendbüchern. Der ganze Aufbau und das Drumherum wirkte sehr authentisch. Den Schreibstil fand ich für ein Jugendbuch genau richtig. Mit etwas Witz und Charme aber passagenweise auch den nötigen Ernst. Wörter wir "arksen" oder "grächeln" fand ich sehr lustig und sie lockerten den Text auch auf. Trotz diesem sehr ernsten Hintergrund und dem Körnchen Wahrheit, das in diesem Buch steckt, fand ich es wahnsinnig unterhaltsam, aber dann auch wieder traurig, oder ich wurde regelrecht wütend. Das Buch behandelt auch Themen, die nicht einfach wegzustecken sind, wie zum Beispiel ein Selbstmordversuch. In diesen Dingen fand ich, dass Blacky zu kindlich wirkte. Oft hatte ich auch das Gefühl, dass ich ein paar Seiten überlesen und damit etwas wichtiges verpasst habe (dem war nicht so!). Mit diesen zwei Kritikpunkten bekommt das Buch vier Sterne inklusive dem Wunsch, mehr von Blacky zu lesen. Ich will doch wissen, wie es ihm jetzt geht ...

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