Phillip Hunter

 3.6 Sterne bei 7 Bewertungen

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To Die For - Gnadenlose Jagd

To Die For - Gnadenlose Jagd

 (7)
Erschienen am 30.06.2017
To Kill For

To Kill For

 (0)
Erschienen am 09.05.2015

Neue Rezensionen zu Phillip Hunter

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NeriFees avatar

Rezension zu "To Die For - Gnadenlose Jagd" von Phillip Hunter

Viel zu undurchsichtig und nie mitreissend
NeriFeevor einem Jahr

Der Hauptprotagonist in "To Die For - Gnadenlose Jagd" ist der ehemalige Boxer Joe, welcher in der Unterwelt Londons aktiv ist. 

Inhalt
Ein gebrochener Mann, eine Hetzjagd auf Leben und Tod.
Früher war Joe Soldat. Doch das ist lange her. Seitdem lässt er sich im Ring zusammenschlagen und arbeitet für die Londoner Unterwelt. Keine großen Sachen. Ein wenig Schutzgeld hier, ein kleiner Raub da. Joe ist vorsichtig und nicht dumm, auch wenn das alle glauben.
Sein letzter Job scheint einfach zu sein, aber genau das ist das Problem: Er ist zu einfach. Nun wird er gejagt - von seinen eigenen Leuten. Warum, weiß er nicht. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit, denn plötzlich sind sie nicht nur hinter ihm her, sondern auch hinter einem kleinen Mädchen.
Das Mädchen erinnert ihn an jemand anderen. An etwas aus seiner Vergangenheit, das er am liebsten verdrängt hätte. Dort, wo alle Fäden zusammenzulaufen scheinen . . .


Es hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Und als das gerade geschehen war, war ich wieder raus. Viel zu verworren und oft zu abgründig für meine Nerven. Joe wird mir zu keinem Zeitpunkt sympathisch und viele seiner Handlungen kann ich nicht nachvollziehen. 
Der zweite Teil gefiel mir wesentlich besser, schaffte es aber zu keine Zeit, meine Geamt-Meinung zum Buch zu ändern. Viele Fragen bleiben offen und die unfassbar vielen Namen, die in den Raum geworden werden, lassen mich überfordert zurück. Das sollte einem Leser nicht passieren.

Der Schreibstil hat mich nie fesseln können, dazu fehlte mir das Besondere. Es lagen keine Emotionen in oh, viel mehr wurde die Geschichte ziemlich stumpf erzählt. Leider eine große Enttäuschung. 

Ich bedanke mich beim Luzifer-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Gulans avatar

Rezension zu "To Die For - Gnadenlose Jagd" von Phillip Hunter

Allein gegen die Londoner Unterwelt.
Gulanvor einem Jahr

Ich fuhr ziellos durch die Straßen, ohne darüber nachzudenken, wohin ich fuhr. Die Dinge holten mich langsam aber sicher ein. Wenn Cole oder die Bullen mich nicht bereits suchten, würde es nicht mehr lange dauern. Ich war gebrandmarkt. Gerade hatte ich den Mann umgebracht, der meine Verbindung zu der einzigen Art von Arbeit darstellte, der ich in diesen Tagen nachgehen konnte. Aber am schlimmsten war, dass meine Reputation zum Teufel war. Das zählte.
Ich hatte Kendall nie vertraut, aber ich hätte vorsichtiger sein sollen. Ich hatte die Deckung aufgegeben. Kendall war dumm genug gewesen, mich zu verarschen. Und ich war dumm genug gewesen, es mit mir machen zu lassen. (S.49)

Joe ist eine relativ kleine Nummer in der Londoner Unterwelt. Ein harter Typ, der für Raubüberfälle oder zum Schuldeneintreiben verpflichtet wird und zuverlässig seinen Job macht. Nun ist er bei einem Casinoraub dabei, allerdings in einer ruhigen Nebenrolle. Dafür wird es hinterher umso heißer, denn erst erhält er den vereinbarten Anteil nicht und wird dann auch noch zum Gejagten, weil man bei ihm das geraubte Geld vermutet. Man hat ihn also hereingelegt und Joe bleibt nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das macht er dann auch ziemlich konsequent und nicht gerade zimperlich. Über einige Kontakte erfährt er den Aufenthaltsort des vermeintlichen Drahtziehers des Raubs. Doch als er in das Haus eindringt, sind dort bereits alle tot. In einem Schrank findet er ein Mädchen, dass auf ihn schießt. Schwer verwundet und in Begleitung des Mädchens begibt sich Joe zu einem alten Freund. Doch seine Verfolger ist er noch nicht los.

Ein ganz schön harter Typ, dieser Joe. Ex-Soldat (Falkland-Krieg), Ex-Boxer mit leichten Problemen durch zu viele Kopftreffer. Ein einsamer, desillusionierter Mann, der nur noch seine Haut retten will. Das tut er wie er es gelernt hat, mit größer Härte und so pflastern dann auch schnell Leichen seinen Weg. Er erzählt die Geschichte als Ich-Erzähler, die Story geht direkt in den Vollen, aber wird immer wieder von Rückblicken unterbrochen, in denen Joe vor allem die unglücklich endende Geschichte seiner Beziehung zu der Prostituierten Brenda erzählt.

Sprachlich ist das alles ziemlich einfach, in einer lakonischen Art, erzählt. Gebrochene Figuren, Melancholie, sehr viel Brutalität. Alles nicht schlecht gemacht, aber auch nicht völlig überzeugend. Das liegt aus meiner Sicht auch am äußerst komplizierten Plot. Wer da jetzt wen warum hereinlegt, ist total übertrieben konstruiert und steht auch ein wenig im Gegensatz zu den Szenen, wo alle eher Brutalität als Raffinesse einsetzen. So ziehe ein durchschnittliches Fazit. Freunde harter Unterweltthriller dürften aber durchaus auf ihre Kosten kommen.

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Shellan16s avatar

Rezension zu "To Die For - Gnadenlose Jagd" von Phillip Hunter

Melancholischer Thriller
Shellan16vor einem Jahr

Joe war Profiboxer. Jetzt mit zunehmendem Alter hilft er den Kriminellen der Londoner Unterwelt. Allein durch sein Ausssehen verschafft er sich Respekt. Plötzlich wird Geld vermisst und Joe wird zum Gejagten.


Das Cover des Buches ist in tristen schwarzweiss Tönen gehalten und das spiegelt sich auch zwischen den Buchdeckeln wider. 


Der melancholische Joe verdingt sich als Helfer im Londoner Gangstermilieu und durch Rückblicke erfährt man einiges aus seiner Vergangenheit. Joe umgibt eine tiefe Traurigkeit, die lediglich durch die Bekanntschaft mit der Prostituierten Brenda unterbrochen wird. Nach einem Job wird Joe verdächtigt, Geld gestohlen zu haben. Bei der Aufklärung der Angelegenheit gehen weder Joe noch seine ehemaligen Auftraggeber zimperlich zur Sache. Es fliesst reichlich Blut, Knochen brechen und nicht alle Beteiligten überleben die Jagd auf Joe bzw. ein Zusammentreffen mit ihm, denn Joe will die Wahrheit erfahren und als ehemaliger Profiboxer weiss er seine Fäuste zu gebrauchen.


Die Story hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich nicht vollends überzeugen. Zu viele Personen bevölkern das Buch. Beim Lesen konnte ich mir nicht alle Namen merken, die Beziehungen der Personen untereinander vermischten sich beim Lesen und das Ganze wirkte etwas verwirrend bzw. konstruiert.


Insgesamt war das Buch nicht schlecht, zum Schluss überwog allerdings die Verwirrung. 

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Gespräche aus der Community

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LUZIFER_Verlags avatar

Liebe Lovelybooks Community, 

wir eröffnen eine spannende Leserunde zu To Die For - Gnadenlose Jagd von Phillip Hunter. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 25.06.2017, Beginn der Leserunde ist der 26.06.2017. 

Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung. 

Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 



Zum Inhalt: 
Früher war Joe Soldat. Doch das ist lange her. Seitdem lässt er sich im Ring zusammenschlagen und arbeitet für die Londoner Unterwelt. Keine großen Sachen. Ein wenig Schutzgeld hier, ein kleiner Raub da. Joe ist vorsichtig und nicht dumm, auch wenn das alle glauben.
Sein letzter Job scheint einfach zu sein, aber genau das ist das Problem: Er ist zu einfach. Nun wird er gejagt – von seinen eigenen Leuten. Warum, weiß er nicht. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit, denn plötzlich sind sie nicht nur hinter ihm her, sondern auch hinter einem kleinen Mädchen.
Das Mädchen erinnert ihn an jemand anderen. An etwas aus seiner Vergangenheit, das er am liebsten verdrängt hätte. Dort, wo alle Fäden zusammenzulaufen scheinen …
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