Phillip P. Peterson

 4,1 Sterne bei 722 Bewertungen
Autor*in von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Transport und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. »Transport« war sein erster Roman, der zum Bestseller wurde. Mit »Paradox« gewann er 2015 den Kindle Storyteller-Award, bei FISCHER Tor erschien zuletzt »Janus«. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Phillip P. Peterson

Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)

Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

 (142)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)

Transport

 (81)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)

Vakuum

 (74)
Erschienen am 22.09.2020
Cover des Buches Transport 2 (ISBN: 9783848215119)

Transport 2

 (54)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Transport 3 (ISBN: 9783743118638)

Transport 3

 (46)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)

Paradox 2

 (51)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)

Universum

 (43)
Erschienen am 28.09.2021
Cover des Buches Flug 39 (ISBN: 9783746011486)

Flug 39

 (44)
Erschienen am 17.11.2017

Neue Rezensionen zu Phillip P. Peterson

Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)
Fleure1988s avatar

Rezension zu "Vakuum" von Phillip P. Peterson

Irreführender Klappentext
Fleure1988vor 2 Monaten

Die erste Hälfte war wirklich großartig, aber die zweite Hälfte wirkte auf mich völlig überflüssig. Der andere Handlungsstrang mit der Tochter und dem kranken Vater haben für mich das letzte bisschen Spannung vernichtet.
Nach dem tollen Auftakt verstrickt sich der Roman in einer Fülle von glücklichen Zufällen, einer ganzen Reihe von schon zigfach gelesenen Klischees, die abgearbeitet werden, und Figuren, die mir nicht gleichgültiger sein könnten. Man kann im zweiten Teil problemlos ganze Kapitel querlesen ohne irgendetwas zu verpassen. Das sagt wohl alles.

Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)
Sommerkindts avatar

Rezension zu "Vakuum" von Phillip P. Peterson

Das Ende der Welt wie wir sie kennen
Sommerkindtvor 2 Monaten

Selten habe ich so eine wirklich spannende und zudem gut geschriebene Dystopie gelesen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und konnte es kaum aus der Hand legen, da die Story so fesselnd und packend war.


Der Autor konfrontiert den Leser in seinem Roman mit einem Endzeitszenario, dass schlimmer nicht sein könnte. Das Unheil kommt diesmal nicht direkt von den Menschen selbst sondern aus dem Universum. Der Autor hat es zum einen gut geschafft wissenschaftliches Wissen soweit runter zu brechen, dass man dies als Leihe auch versteht. Gut bei einigen Sachen bin ich ausgestiegen, dass liegt aber schlicht und einfach an der Tatsache, dass ich was Physik angeht eine totale Niete bin.


Und wie so oft bringen auch hier Katastrophen sowohl das schlechteste als auch das beste im Menschen zu tage. Versprechen werden gebrochen. Aber auch eine Rückbesinnung auf das was wirklich wichtig ist findet statt.


Besonders spannend fand ich jedoch das der Autor in zwei Handlungssträngen erzählt hat. Zum einen wie die Menschheit auf die nahende Katastrophe regiert. Der Wettlauf gegen die Zeit und auch gegen die Ressourcen. Und zum anderen viele Genrationen später, was von der Menschheit übrig blieb. Wie all das Wissen einfach so verloren ging. Und der Rest der Menschheit zurückgeworfen in einer vorindustriellen „Welt“ lebt.


Fazit: Ein wirklich gelungener Roman, den ich jeden nur empfehlen kann. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und der Roman hat so einen Sog entwickelt, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Cover des Buches Janus (ISBN: 9783596708925)
Janko-Unchaineds avatar

Rezension zu "Janus" von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson - Janus
Janko-Unchainedvor 3 Monaten

Phillip P. Peterson - Janus

(FISCHER Tor)

 

- interessanter aber unspektakulärer HardSF-Thriller -


NASA Hauptquartier, Washington, D.C. Die 29-jährige US-amerikanische Astronautin Jenny Nelson soll zu einer mehrere Monate andauernden Mission auf der Internationalen Raumstation ISS starten. Schon lange träumt sie von einem Flug zum Mond oder noch besser zum Mars, doch mehr Substanz als einer Utopie gesteht sie ihrer Hoffnung dabei nicht zu. Eine Hoffnung, die einer Familienplanung mit ihrem Freund Daniel Perito, seines Zeichens Manager für internationale Kontakte im Hauptquartier der NASA in Washington, diametral konträr entgegensteht. Doch während der letzten Vorbereitungen auf ihren gemeinsamen Raumflug zur ISS, wird Jennys russischer Kollege Mikhail Gidzenko, kurzerhand und völlig unerwartet von seinen Vorgesetzten in Moskau von der Mission abgezogen. Bei einem umbenannten Anflug auf den Mars sei mit einem Mal der Kontakt zur russischen Marssonde abgebrochen. Letztlich wird auch Jennys ISS-Mission gecancelt. Als wenig später bekannt wird, dass die Chinesen die Umlaufbahnneigung ihrer Tiangong-Raumstation neu ausrichten, rätseln die europäischen und amerikanischen Raumfahrtbehörden über die neue Flugbahn der modularen chinesischen Raumstation "Himmelspalast", die sich nun direkt über dem russischen Kosmodrom Vostochny befindet.

 

Um den neuen und mittlerweile sechsten HardSF-Edutainment-Thriller "Janus", des unter Pseudonym schreibenden, deutschen Schriftstellers Phillip P. Peterson zur Gänze genießen zu können, sollte man eine gewisse Affinität für Technik und Raumfahrt mitbringen. Nüchtern, sachlich und faktenbasiert vorgetragen, nutzt der ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter für Luftfahrt-, Raumfahrt und Nukleartechnik viele technische, physikalische und mathematische Begrifflichkeiten, die den Laien schon mal überfordern und zum Googeln zwingen können. Der 1977 in Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) geborene Autor jongliert des Weiteren mit einem kaum zu fassenden Wust an Charakteren, bei dem man schon mal den Überblick verlieren kann. Innerhalb seines 384 Seiten umfassenden Standalones lässt er aber auch die wichtige emotionale Seite nicht gänzlich außer Acht. Phillip P. Peterson ist vom Fach und weiß, wovon er schreibt, lässt sich im Falle von "Janus" allerdings enorm viel Zeit mit Spannung und Action. Seine unspektakulären Ausführungen, um die Vorbereitungen zur Marsmission, leiden etwas an Einfallslosigkeit und sind streckenweise nur unwesentlich spannender als das Telekolleg im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. In dieser Phase verliert Petersons vielversprechender Plot deutlich an Fahrt.

 

Als Daniel Perito und seine Freundin Jenny Nelson interessante Daten vom Marsmond Phobos und eines auf dessen Oberfläche befindlichen Objekts zugespielt bekommen, erkennen sie in dem, bereits in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckten Phobos-Monolithen, ein vermeintlich außerirdisches Artefakt. Und während sich Russen, wie Chinesen für eine Reise zum Marsmond Phobos startklar machen, beraten die Amerikaner, wie sie den beiden Raumfahrtnationen zuvorkommen können. Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen ebenfalls eine bemannte Operation auf den Weg schicken, denn wer zuerst in den Besitz der mutmaßlich außerirdischen Technik gelangt, könnte dadurch einen immensen Vorteil erlangen. Das Projekt "Janus" ist geboren und damit auch ein gefährlicher, überhasteter und risikoreicher Wettlauf im All, der sich auf der Erde zu einem echten Politikum mit erhöhtem Kriegspotenzial auszuwachsen droht. Ein Szenario, das sich mit all seinen, teils menschenverachtenden Widrigkeiten und internationalen politischen Maßnahmen, durchaus in der dargestellten Art abspielen könnte. Ein trilaterales Abkommen zwischen Amerikanern, Russen und Chinesen, zur Bergung des Artefakts soll beschlossen werden. Doch eine Nation schießt quer und setzt dadurch das Leben der gesamten Menschheit aufs Spiel.

 

In der Vergangenheitsform verfasst, lässt sich HardSF-Schriftsteller Phillip P. Peterson viel Zeit mit seiner Einführung. Vitalität und Dynamik sind daher zu Beginn der "Reise" nur sehr schwach ausgeprägt. Das ändert sich im weiteren Verlauf der fiktionalen Erzählung ganz allmählich. Die Zeichnung der Protagonisten ist angemessen, die Emotionalität eher hintergründig und das jeweilige Milieu recht rudimentär dargestellt. "Janus" fokussiert sich beinahe ausschließlich auf die vorbereitenden Handlungen zur Marsmission, die vom ehemaligen Ingenieur für Trägerraketenkonzepte zwar nicht gänzlich uninteressant gestaltet wurden, mir persönlich dann aber doch etwas zu trocken vorgetragen sind. Da bleibt nicht allzu viel Raum für Atmosphäre oder Spannung. Und obschon die Mission zum Schluss hin noch mal deutlich aufdreht, droht Phillip P. Petersons Edutainment- und Unterhaltungsroman "Janus" weder nach oben noch nach unten großartig auszureißen.

 

(Janko)

 

http://petersonauthor.com/

http://raumvektor.de/

https://www.facebook.com/PetersonAutor/

https://www.instagram.com/petersonauthor/

 

Brutalität/Gewalt: 11/100

Spannung: 47/100

Action: 38/100

Unterhaltung: 76/100

Anspruch: 41/100

Atmosphäre: 29/100

Emotion: 27/100

Humor: 01/100

Sex/Obszönität: 02/100


 https://www.lackoflies.com - Wertung: 74/100

 

https://www.lackoflies.com  - Altersempfehlung: ab 14 Jahren (aufgrund des technischen Verständnisses)

 

Phillip P. Peterson - Janus
 FISCHER Tor 

HardSF

ISBN: 978-3-596-70892-5

384 Seiten 

Paperback

Erscheinungstermin: 30.08.2023

EUR 18,00 Euro [DE] inkl. MwSt. 

 

Weitere Formate:

ISBN eBook (epub): 978-3-10-491796-2

Erscheinungstermin: 30.08.2023

EUR 16,99 Euro [DE] inkl. MwSt. 

 

"Janus" bei FISCHER Tor: https://www.tor-online.de/buch/phillip-p-peterson-janus-9783596708925

 

Leseprobe: https://www.book2look.com/book/9783596708925

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