Phillip P. Peterson

 4,1 Sterne bei 591 Bewertungen
Autor*in von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Transport und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. "Transport" war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und bei Audible erreichte und aus dem sich schließlich eine erfolgreiche Trilogie entwickelte, deren erster Teil in englischer Sprache soeben in den USA erschienen ist. Mit "Paradox" gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte. Trotz seines technischen Hintergrunds stehen bei Peterson die Charaktere und die Spannung im Vordergrund. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)

Nano

 (14)
Neu erschienen am 30.11.2022 als Taschenbuch bei FISCHER Tor.
Cover des Buches Nano (ISBN: 9783732459049)

Nano

Neu erschienen am 30.11.2022 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Nano: Jede Sekunde zählt (ISBN: B0BMVWFL1B)

Nano: Jede Sekunde zählt

Neu erschienen am 30.11.2022 als Hörbuch bei Argon Verlag.

Alle Bücher von Phillip P. Peterson

Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)

Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

 (137)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)

Transport

 (76)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)

Vakuum

 (53)
Erschienen am 23.09.2020
Cover des Buches Transport 2 (ISBN: 9783848215119)

Transport 2

 (51)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Transport 3 (ISBN: 9783743118638)

Transport 3

 (43)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)

Paradox 2

 (47)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Flug 39 (ISBN: 9783746011486)

Flug 39

 (43)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)

Universum

 (29)
Erschienen am 29.09.2021

Neue Rezensionen zu Phillip P. Peterson

Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
Moni2506s avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

Leider etwas zu vorhersehbar für mich
Moni2506vor 6 Tagen

„Nano - Jede Sekunde zählt“ von Phillip P. Peterson ist ein Katastrophen-Thriller, in dem es um sich selbst replizierende Nano-Maschinen geht. Erschienen ist der Roman bei Fischer TOR im November 2022.




Der große Tag ist gekommen! Unter der Schutzschirm des Bundeskanzlers wurde lange Zeit zu Nano-Maschinen im Forschungszentrum Köln geforscht. Ein Experiment ist angesetzt, dass den Menschen in Deutschland und auf der Welt zeigen soll, dass Nano-Maschinen beherrschbar sind und mit ihnen ein neues Zeitalter anbricht. Es wurden hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Gefahr, dass Nano-Maschinen in die Umwelt gelangen, wurde als vernachlässigbar eingestuft. Doch niemand hat wirklich mit einem Anschlag gerechnet. Während das Experiment läuft, erschüttert eine Explosion das Forschungsgebäude und die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich als nicht stark genug. Nano-Maschinen gelangen in die Umwelt und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.




Ich war sehr gespannt auf den neuen Roman von Phillip P. Peterson. „Vakuum“ als auch „Universum“ konnten mich begeistern und so sind die neu erscheinenden Romane des Autors für mich gesetzt. Anders diesmal ist, dass es als Thriller beworben wird. Mit sich selbst replizierenden Nano-Maschinen kann man das Buch aber definitiv auch dem Genre Science-Fiction zuordnen. 


Ich war schnell im Geschehen drin. Der Autor lässt sich relativ viel Zeit, um das Katastrophen-Szenario aufzubauen. Das Experiment und die Möglichkeiten sowie die Gefahren der neuen Technik werden ausführlich erläutert und lassen einen für den weiteren Verlauf des Buches Böses erahnen. Natürlich tritt das Szenario ein, dass mit 99,99% Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen worden ist und es hat das Potenzial ähnlich endgültig wie die endgültigste Katastrophe in „Vakuum“ zu werden.


Am Anfang fiel es mir sogar recht schwer weiterzulesen, weil dieses Szenario so gruselig war. Manche Szenen hatten echtes Alptraum-Potenzial. Mit der Zeit begann sich das allerdings abzunutzen und für meinen Geschmack wiederholte es sich zu sehr, nur halt im immer größeren Ausmaß. Ich habe tatsächlich zum Schluss auch einiges quer gelesen. Einige Entwicklungen habe ich bereits recht schnell geahnt, auch die Lösung war mir recht schnell klar und es ist dann auch genauso gekommen.


Was wiederum sehr realistisch dargestellt ist, ist das absolute Versagen der Politik und unsere schöne deutsche Bürokratie. Ich kann mir das richtig gut vorstellen, wie wir einfach kostbare Zeit verplempern, weil wir müssen uns ja an Vorgaben und Regeln halten. Ups, jetzt geht die ganze Welt unter. Sorry, wollten wir nicht, aber jetzt ist leider zu spät. Ich kann mir das so gut vorstellen und ich möchte nicht dabei sein, wenn das passiert.


Das dieses Szenario einiges mit der Bevölkerung anstellt, versteht sich von selbst. Die Entwicklungen in dieser Hinsicht waren dramatisch und sicher nicht unrealistisch, dennoch war mir hier das ein oder andere zu viel und für eine Person in diesem Buch fand ich es auch sehr schade, dass die Rolle für lange Zeit nur darauf reduziert war.


Der Autor hat einen interessanten Personen-Mix zusammengestellt. Wir haben Wissenschaftler, die für die neue Technik brennen und das große Potenzial in ihr sehen sowie welche, die die Gefahren nicht unterschätzt wissen wollen. Es gibt den ehrgeizigen Forschungsleiter, der seine Karriere unbedingt mit einem Erfolg krönen will. Politiker, die dem Ende ihrer politischen Laufbahn, eine positive Wende geben möchten. Einsatzkräfte, die sich streiten als auch welche die pragmatisch handeln. Ich habe mit einigen Personen mitgefiebert und hätte andere am liebsten geschüttelt. 


Mit den selbstreplizierenden Nano-Maschinen hat das Buch ein wissenschaftliches Thema. Dies wird wie immer gut verständlich von Phillip P. Peterson erklärt. Niemand muss für dieses Buch ein Wissenschaftscrack oder Technikfreak sein. Wie die Nano-Maschinen bekämpft werden können/müssen, ist schnell erklärt. Viel mehr geht es in dem Buch um das ganze drumherum. Aber dazu habe ich weiter oben bereits etwas geschrieben. 


Am Ende des Buches gibt es ein kurzes und prägnantes Nachwort des Autors, was meine Vermutung bestätigt hat, dass es zu diesem Thema natürlich echte wissenschaftliche Theorien gibt und daran geforscht wird. Etwas anderes hätte mich bei dem Autor auch gewundert.




Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr begeistern, wie seine Science-Fiction Bücher. Das Szenario ist absolut gruselig, leider bietet es in der Bekämpfung zu wenig Varietät und so wiederholt sich das selbe Schema immer wieder. Für mich war es dadurch zeitweise ein wenig langweilig. Sehr realistisch war in jedem Fall das Versagen unserer Politik und die Starrheit unserer Bürokratie. Wenn ihr richtig Bock auf Katastrophe habt, gibt dieses Buch euch definitiv diese Katastrophe, aber ich habe schon bessere Thriller dieser Art gelesen.

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Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
Lulapats avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

Nur weil man es kann?
Lulapatvor 13 Tagen

Nur weil man es kann? 


In näherer Zukunft. Die Welt ist mit großen wirtschaftlichen Problemen konfrontiert und ein Ausweg nicht zu sehen. Die Forschung will mit Nanotechnologie einen Ausweg finden. Doch während der Vorstellung des Projektes wird ein Anschlag verübt und es passiert was nie hätte passieren dürfen, die Nanomaschinen kommen frei. Jetzt kommt es auf jede Sekunde an und mit den Mitteln, die zuvor als wirksam eingesetzt wurden, kommt die eingesetzte Krisenmannschaft bald an ihr Ende. Wie lässt sich der Weltuntergang noch verhindern? 


Nano, jede Sekunde zählt lautet der Titel des neuen Romans von Philipp P. Peterson. Als harte Science Fiction soll es geschrieben sein, nur ich seh es eher im Bereich Dystopisch. Nur das tut der Sache nichts. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, eine Geschichte zu erschaffen, die fesselt und irgendwie nachvollziehbar ist. Während die Welt immer mehr in Problemen versinkt, schafft er es, das noch einmal zu steigern. Die Story weist realistische Bezüge auf, die voll nachvollziehbar sind. Langweilig finde ich gar nichts. Weder das eher von politischer Seite gebremst wird, niemand verantwortlich sein will, noch dass denen die handeln Steine in den Weg gelegt werden. Die Diskussionen sind gut dargestellt. 

Ich geh nicht auf die einzelnen Charaktere ein, da ich von allen überzeugt bin. Gut geschrieben und passend in der Story. Was eventuell nicht so gut gelungen ist für mich ist das Ende, da ging es mir zu schnell mit zu wenig Erklärungen. Trotzdem, auf gut 900 Seiten schafft es der Autor, mich als Leser zu fesseln. So sollte es sein. Ich gebe 5 Sterne und die Empfehlung an jeden der Sciencefiction mit dystopischen Zügen mag eine Leseempfehlung. 


Phillip P. Peterson ist ein deutscher Schriftsteller und Diplom-Ingenieur. Nach dem Studium der Luft und Raumfahrttechnik arbeitete er unter anderem am Forschungsreaktor in Jülich. 2012 bis 2014 veröffentlichte er parallel zu seiner Arbeit seine ersten Bücher und versteht sich als Indieautor der seine Bücher selbst veröffentlicht. Seit den Erfolgen der ersten Bücher lebt er seit 2014 ganz als Schriftsteller. 

Das Buch wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt. 



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Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
KainAutors avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

Gute Prämisse, aber keine Ideen
KainAutorvor 14 Tagen

Spannende Prämisse, leider doch sehr flache Charaktere. Das Menschenbild des Autors zeigt wie schon in "Vakuum" einen starken Glauben an die Fassadentheorie, mit dem ich einfach nicht übereinstimme. Gerade das Tempo und Ausmaß der Unmenschlichkeiten in diesem Buch wie vor allem auch die Art der Darstellung gehen hier oft schon ins Absurde. Die Handlung ist leider sehr repetitiv und dümpelt über weite Strecken vor sich hin ohne den Leser auch nur ein einziges Mal überraschen zu können. Selbst den (fast wortwörtlichen!) Deus Ex Machina am Ende sieht man bereits am Anfang kommen. Der Autor nimmt sich in seinen Büchern allerlei wirklich spannende SciFi Themen an, hat aber leider weder Ideen was er mit diesen anfangen will, noch das Talent, eine gelungene Geschichte zu erzählen. So zeichnet er mit seinen Büchern die absoluten Blaupausen nach dem Schema der jeweiligen Prämisse ohne diesen Pfad auch nur ansatzweiße zu überraschen. Ich hatte meinen Zugang mit "Vakuum" gefunden, dessen Prämisse (zumindest mir) völlig neu war. Für die Themen von "Universum" ebenso wie dem ersten "Transport" gibt es zwar ebenfalls bessere Umsetzungen, beiden Bänden konnte ich aber durchaus noch einiges abgewinnen. Mit der restlichen (durchwachsenen bis unterirdischen) Transport-Reihe sowie dem nun vorliegenden Werk hat mich der Autor nun aber entgültig abgehängt.

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