Phillip P. Peterson

 4,1 Sterne bei 485 Bewertungen
Autor von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Transport und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. "Transport" war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und bei Audible erreichte und aus dem sich schließlich eine erfolgreiche Trilogie entwickelte, deren erster Teil in englischer Sprache soeben in den USA erschienen ist. Mit "Paradox" gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte. Trotz seines technischen Hintergrunds stehen bei Peterson die Charaktere und die Spannung im Vordergrund. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)

Universum

 (8)
Neu erschienen am 29.09.2021 als Taschenbuch bei FISCHER Tor.
Cover des Buches Universum (ISBN: 9783732457212)

Universum

Neu erschienen am 29.09.2021 als Hörbuch bei Argon Digital.

Alle Bücher von Phillip P. Peterson

Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)

Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

 (128)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)

Transport

 (69)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches Transport 2 (ISBN: 9783848215119)

Transport 2

 (47)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Transport 3 (ISBN: 9783743118638)

Transport 3

 (39)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)

Vakuum

 (38)
Erschienen am 23.09.2020
Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)

Paradox 2

 (41)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Flug 39 (ISBN: 9783746011486)

Flug 39

 (40)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Das schwarze Schiff (ISBN: B07HZ3NPKY)

Das schwarze Schiff

 (14)
Erschienen am 12.10.2018

Neue Rezensionen zu Phillip P. Peterson

Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)Moni2506s avatar

Rezension zu "Universum" von Phillip P. Peterson

Innerhalb von 24 Stunden verschlungen
Moni2506vor 2 Tagen

„Universum“ ist das neueste Science-Fiction Werk von Phillip P. Peterson. In diesem geht es um ein Raumschiff, dass im Hyperraum verschwindet und einen Weg dort raus finden muss. Erschienenen ist der Roman Ende September bei Fischer Tor. 


Die Raumfahrt hat sich enorm weiter entwickelt. Im 22. Jahrhundert ist das Reisen zwischen unterschiedlichen Sternen kein Problem mehr und auch die Sicherheit der neuen Antriebe ist sehr hoch. 

Christine Dillinger begibt sich mit der Challenger auf ihre letzte Reise. Das Ziel ist der entlegene Planet Omicron 3. Mit an Bord hat sie weitere Siedler, Geschäftsleute und Soldaten. Alles sieht nach einem ruhigen Flug aus, doch dann versagt der Antrieb im Überlichtflug und die Challenger samt ihrer Passagiere ist im Hyperraum gefangen. Gibt es einen Weg aus dem Hyperraum raus? Und wenn ja, wo ist die Challenger dann gelandet? 


Ich habe schon lange kein Buch mehr innerhalb von 24 Stunden gelesen, aber „Universum“ von Phillip P. Peterson hat es geschafft und das obwohl ich mir anfangs gar nicht sicher war, ob mir das Thema des Buches mit dem verschollenen Raumschiff im Hyperraum liegt. 

Am Schreibstil kann ich kaum etwas auszusetzen haben, wenn ich innerhalb von 24 Stunden durch eine 450 Seiten starkes Buch rase. Der Autor versteht es wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass man sich das auch als Laie gut vorstellen kann und wir bekommen hier einige Theorien geboten. Es ist alles wirklich sehr hypothetisch, aber das hat mir nicht den Spaß am Vorstellen des Ganzen genommen. 

Es hat mich persönlich ein bisschen an meine Kindheit erinnert. Habt ihr euch auch mal Gedanken dazu gemacht, wie unser Universum beschaffen sein könnte und was nach unserem Universum kommt? So ungefähr ist dieses Buch. Es bietet genau dafür ein Gedankenspiel an und das mit echten wissenschaftlichen Theorien, wie es sein könnte. Es gibt natürlich unterschiedliche Theorien und einige widersprechen sich, doch in diesem Buch hat der Autor ein rundum stimmiges Bild geschaffen und ich liebe es. 

Dabei fängt die Geschichte recht unspektakulär an. Wir lernen erstmal die Crew, das Schiff und die Passagiere kennen und erfahren etwas über die Beweggründe diese Reise anzutreten. Doch spätestens beim Überlichtsprung ist es mit der Langeweile vorbei. Ab da hat sich für mich ein WTF-Moment an den nächsten gereiht und das obwohl ich die ein oder andere Konsequenz schon geahnt habe. Durch die sehr heterogene Gruppe wurde es teilweise etwas komplizierter als es hätte sein müssen, aber im Endeffekt ist das wahrscheinlich wieder realistisch. Besonders das Ende dieser Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich werde hierzu natürlich keine Details verraten, aber für mich war das einfach nur wow und ich habe mir den Ausgang von allem gerne so vorgestellt. 

Ich habe mit allen Menschen an Bord mitgefiebert. Am Rande wurden gesellschaftliche Themen gestreift. Alle müssen hier zusammenwachsen, wenn eine Chance auf Überleben bestehen soll. Jeder muss sein Talente einbringen ungeachtet seines Hintergrundes oder man muss über sich und sein Können hinauswachsen. Christine Dillinger zum Beispiel ist der Captain des Schiffes, dennoch versteht sie nicht wirklich was von Menschen, was nicht unbedingt die besten Voraussetzungen sind so eine Ausnahmesituation zu meistern. Mike Warnock ist zusammen mit seiner Familie an Bord. Er flieht vor der Ausgrenzung, die ihm überall aufgrund seines Einsatzes als Bomberpilot in einem Krieg, begegnet. Doch Ausgrenzung kann man sich nicht leisten, wenn diese Person wichtiges Wissen zum Meistern dieser Ausnahmesituation hat. 

Zusatzmaterial wird hier keines geboten, was ich fast schon etwas schade finde. Ein Nachwort hätte mir durchaus gut gefallen. Im Endeffekt wurde alles während der Geschichte ausreichend erläutert und jedem sollte klar sein, dass es sich hier nur um Theorien handelt, wie es sein könnte. Zwar durchaus berechtigte Theorien, nichtsdestotrotz lässt das natürlich gewisse Freiheiten in der Ausgestaltung. Wer bereits den ein oder anderen Roman des Autors gelesen hat, wird unter Umständen das ein oder andere aus anderen Büchern wiedererkennen. 


Fazit: Spätestens jetzt zählt Phillip P. Peterson zu meinen Lieblingsautoren im Science-Fiction Genre. Trotz des ruhigen Startes habe ich alles an diesem Buch geliebt. Dieses Gedankenexperiment war für mich persönlich einfach grandios. Wer WTF-Momente liebt und gerne wissenschaftliche Theorien schriftstellerisch umgesetzt erleben möchte, der ist hier genau richtig. 

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Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)Janko-Unchaineds avatar

Rezension zu "Universum" von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson - Universum
Janko-Unchainedvor 6 Tagen

Phillip P. Peterson - Universum 

(FISCHER Tor) 


- Reise zum Endpunkt der Hoffnung - 

 

Wir befinden uns in der ersten Hälfte des 22. Jahrhunderts. Reisen zwischen Kolonien im Weltall gehören mittlerweile zum Alltag und so sitzen Mike Warnock, seine Frau Ellie und ihr fünfjähriger Sohn Neil an Bord der abgehalfterten Raumfähre Challenger, die sie zum Planeten Omicron 3 bringen soll. Die Warnocks werden ein neues, wenn auch karges Leben als Kolonisten, fernab der verhassten Gesellschaft auf der Erde beginnen. Der Krieg in den man Mike Warnock zuvor geschickt und der ihn zum Massenmörder gemacht hatte, hing ihm auf der Erde ständig nach. Mike hatte lediglich Befehle befolgt, dabei aber eine immens große, nicht wieder gut zu machende Schuld auf sich geladen. 

 

An Bord der Challenger befinden sich, neben einigen Zivilisten, die ebenfalls als Pioniere den Planeten Omicron 3 besiedeln wollen, auch eine Gruppe Soldaten. Diese sollen die neuen Siedler auf Omicron 3 vor Piratenangriffen schützen. Kommandantin Christine Dillinger gibt ihrer Crew das Ziel vor. Die gesamte Hin- und Rückreise, zu dem 240 Lichtjahre entfernten Planeten, wird inklusive Wartung und einem Überlichtflug mit fünf Wochen angegeben. Lieutenant Diego del Toro, seines Zeichens Ingenieur an Bord der heruntergekommenen Challenger, äußert jedoch seine Bedenken bezüglich des eigentlichen Überlichtflugs, der vom Computersystem mit nur 2,5 Millisekunden berechnet wird. Dass die Bedenken des Ingenieurs bezüglich der alten Challenger wohl nicht ganz unberechtigt sind, wird allen an Bord schlagartig klar, als der Flug zum Omicron System alles andere als planmäßig verläuft. Plötzlich haben die Crew und ihre Passagiere ein arges Problem. Irgendetwas ist entsetzlich schiefgegangen. Nur keiner der Crewmitglieder weiß so recht, was hier vor sich geht oder wo man sich genau befindet. 

 

Mit diesem Ereignis ist auf einmal die lang erwartete Spannung da. Was ist passiert? Wo befindet sich die Challenger? Und kann die Crew die Passagiere und sich selbst aus ihrer misslichen Lage befreien? Anscheinend gab es eine unumkehrbare und folgenschwere Fehlfunktion während des Überlichtflugs. Als sich die Crew der Konsequenzen dieses Worst Case Szenarios bewusst werden, sind alle zutiefst geschockt. Ihr aller Leben, wie sie es gekannt haben, ist mit einem Schlag vorbei. Die Stimmung unter den Crewmitgliedern, wie auch den Passagieren ist zu Anfang sehr gedrückt und es dauert nicht lange, bis die ersten gereizt reagieren und allmählich durchzudrehen beginnen. Ihre komplette Existenz und so vieles darüber hinaus steht auf dem Spiel. Und selbst wenn Kommandantin Christine Dillinger und ihre Crew die Challenger aus ihrer unvorstellbar misslichen Lage herausbefördern könnten, wäre nichts mehr so, wie es einstmals war. Bei den unterschiedlichen Versuchen, aus ihrer Misere zu entkommen, treffen sie immer wieder auf unerwartete Gefahren im Universum.

 

Der 1977 in der Marktstadt Waldbröl, in Nordrhein-Westfalen geborene, freiberufliche Autor Phillip P. Peterson, pflegt in seinem neuesten Hard-SF Thriller "Universum" einen eingängigen Schreibstil, der zwar gelegentlich von dem ein oder anderen Fachbegriff ausgeknockt wird, ansonsten aber wie im Plauderton daherkommt. Die Probleme und Animositäten der einzelnen Passagiere, wie auch der Crew, werden innerhalb des 448 Seiten fassenden Hard-SF Plots recht vordergründig behandelt, um Sympathien und Antipathien zwischen Leser und den Protagonisten auszuhandeln. Mit den vielen ins Spiel gebrachten Namen dürfte die potenzielle Leserschaft im Laufe der Geschichte ganz gut zurechtkommen. Das durchaus interessant aufgebaute Storyboard, des unter Pseudonym schreibenden, ehemaligen Ingenieurs für zukünftige Trägerraketenkonzepten und Satellitenprogramme Phillip P. Peterson, könnte allerdings zu Beginn etwas mehr Action gebrauchen, denn bis die Geschichte einmal so richtig in Fahrt kommt, muss man schon eine nicht unwesentliche Anzahl an Seiten durchgeackert haben. Dafür wird der Leser jedoch mit einem enorm spannenden und niveauvollen Edutainment Roman voller schicksalsschwangerer Momente, sowie äußerst interessanter Gedankenspiele belohnt. An der Theorie der exzellenten und spannend umgesetzten Ideen könnte sich der ein oder andere zwar die Zähne ausbeißen, der oder die einigermaßen Weltraum-, SF- und Technikbegeisterte, sollte mit dem Verständnis des Hard-SF Romans "Universum" aber keine größeren Schwierigkeiten haben. Je weiter man mit der Crew und den Passagieren in die schiere Unendlichkeit des Universums vordringt und ihren Entdeckungen, ihren Schlussfolgerungen, sowie deren Konsequenzen folgt, je spannender entwickelt sich der intelligent aufgebaute Plot. Die Lage wird immer aussichtsloser und die Menschen an Bord umso verzweifelter. Die einstigen Pioniere sind zu Todgeweihten geworden und das wissen sie alle ganz genau...

 

Phillip P. Peterson schreibt im Übrigen bereits an seinem nächsten Science-Thriller, der im Deutschland der Gegenwart spielt und bereits im nächsten Jahr bei FISCHER Tor erscheinen soll. Dieses Mal geht es um ein wissenschaftliches Experiment, das gewaltig schiefgeht und unser aller Leben bedroht. Man darf gespannt sein!

 

(Janko) 

 

http://petersonauthor.com/

https://www.facebook.com/PetersonAutor/

http://raumvektor.de/

 

Brutalität/Gewalt: 20/100 

Spannung: 85/100 

Action: 66/100 

Unterhaltung: 85/100 

Anspruch: 34/100 

Humor: 03/100 

Sex/Obszönität: 02/100 

 

www.lackoflies.com - Wertung: 82/100 

 

"Universum" bei FISCHER Tor: https://www.fischerverlage.de/buch/phillip-p-peterson-universum-9783596700868

 

Phillip P. Peterson - Universum 

FISCHER Tor

Hard-SF Thriller 

ISBN-13: 978-3-596-70086-8 

448 Seiten 

Taschenbuch broschiert 

Originaltitel: Universum 

16,99 Euro 

Erscheinungsdatum: 29.09.2021

 

Leseprobe: https://www.book2look.com/book/9783596700868

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Cover des Buches Flug 39 (ISBN: 9783746011486)T

Rezension zu "Flug 39" von Phillip P. Peterson

Idee einer alternativen Zeitlinie
Tokallvor 17 Tagen

Was wäre, wenn Zeitreisen möglich wären? Und was wäre, wenn man den Zweiten Weltkrieg durch ein erfolgreiches Attentat auf Adolf Hitler verhindern könnte? Auf diesen beiden Grundideen basiert der Roman „Flug 39“ von Phillip P. Peterson, und er bietet dabei jede Menge Spannung und regt auch zum Nachdenken über Zeitparadoxa an. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der geradlinige und couragierte Linienpilot Christoph Wilder, der für ein geheimes Forschungsprojekt engagiert wird, nachdem er von seiner Fluggesellschaft aufgrund eines tragischen Vorkommnisses, das sich unter seinem Kommando ereignete, freigestellt wurde. Er ist der Held des Romans, der die Handlung über 300 Seiten trägt, mit dem wir mitfiebern und dessen Familienzerwürfnis mit seinem Sohn Michael sowie seiner Schwiegertochter Andrea wir kennenlernen, was ihm als Charakter eine gewisse Tiefe verleiht. Ich halte ihn für einen gelungenen Charakter. Andere Nebenfiguren wie der undurchsichtige Co-Pilot Werner Linde sowie der herrische, autoritäre Chef Martin Reuter spielen keine tragenden Rollen, sie werden nur oberflächlich skizziert. Als eine weitere Randfigur ist noch Herbert Steinmann zu nennen, der seine Frau verloren hat. Sein parallel erzählter Handlungsstrang aus einer alternativen Zeitlinie wird nach etwas mehr als der Hälfte des Buchs plausibel in die Haupthandlung integriert. Die Konzeption der alternativen Zeitlinie empfand ich als gelungen und nachvollziehbar, besonders die Beschreibung der andersartigen Umgebung hat mir gefallen. Auch wollte ich stets wissen, ob Christoph und sein Team ihr Vorhaben umsetzen können, wieder in ihre ursprüngliche, unveränderte Zeit zurückzukehren. Was ich weiterhin an dem Roman überzeugend fand, war die kenntnisreiche Darstellung der Kommunikationsabläufe und vielen technischen Details während eines Flugs. Dies hat eine authentische Atmosphäre geschaffen.

Fazit: Ein geradlinig erzählter Roman mit einer interessanten Idee einer alternativen Zeitgestaltung, erzählerisch zwar einfach gehalten, aber dafür spannend und kenntnisreich konzipiert. Regt auch zum Nachdenken über Zeitparadoxa an

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