Phillip P. Peterson

 4.1 Sterne bei 338 Bewertungen
Autor von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Transport und weiteren Büchern.

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Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

 (110)
Erschienen am 10.12.2015
Transport

Transport

 (58)
Erschienen am 18.01.2018
Transport 2

Transport 2

 (43)
Erschienen am 17.11.2017
Transport 3

Transport 3

 (35)
Erschienen am 17.11.2017
Flug 39

Flug 39

 (32)
Erschienen am 17.11.2017
Paradox 2

Paradox 2

 (29)
Erschienen am 17.11.2017
Das schwarze Schiff

Das schwarze Schiff

 (8)
Erschienen am 12.10.2018
Paradox 3

Paradox 3

 (6)
Erschienen am 14.03.2019

Neue Rezensionen zu Phillip P. Peterson

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J

Rezension zu "Paradox 3" von Phillip P. Peterson

Knapp und leidenschaftslos, mit würdigem Ende, für Sci-Fi-Fans
Julia_Kathrin_Matosvor 3 Monaten

Ich vergebe nur drei Sterne, weil Handlung, Gedanken- und Gefühlswelten der Protagonisten und Wissensvermittlung gefühlt zu kurz waren und dementsprechend schnell bei mir durchgerauscht sind.
Mein persönlicher Eindruck als Noch-Sci-Fi-Neuling (mit geringfügigen Spoilern):
Es empfiehlt sich, vorher Band 2 gelesen zu haben. Den vier bekannten Weltraumabenteurern David, Ed, Wendy und Grace wird mit fragwürdigem Motiv eine monumentale Mission aufgenötigt. Kurzentschlossen und irritierenderweise ohne irgendwen zu informieren, geht’s los. Die Reise ist weit, textlich aber kurz, mit für meinen Geschmack zu wenig Details, ohne besondere Überraschungen und mit flacher Spannungskurve. Für’s Kopfkino gibt’s immerhin ein paar Abschnitte mit anschaulichen Umgebungsbeschreibungen.
Während ich von Paradox 2 durchaus Kenntniszuwachs mitgenommen hatte, wird hier viel bloß angerissen oder in fragwürdigem Kontext abgebildet, sodass sich wahrscheinlich nur Fragmente in meiner Erinnerung verfestigen.
Die Figuren zeigen bei dieser abenteuerlichen Expedition erstaunlich wenig Ehrfurcht, erstaunlich wenig Hinterfragen (z. B. zur Beschaffenheit der vorgefundenen Welt) und vergleichsweise oberflächliche Gefühle. Es wirkt auf mich episodenartig und leidenschaftslos abgespult. Die Charakterzeichnung überzeugt mich nach wie vor nicht, insbesondere die Motive der weiblichen Akteure bleiben im Dunkeln. Dass die Eignung für solche Unterfangen fraglich ist (z. B. cholerisches Auftreten), sei hier bloß erwähnt. Mehr als Interesse an den Einzelschicksalen der bekannten Figuren vermag ich nicht aufzubringen. Einen Lichtblick (endlich mal Emotionen im Spiel) und durchgehenden roten Faden bildet die Sorge um eins der Crewmitglieder.
Charmant finde ich den Querverweis auf Petersons Roman „Transport“.
Faszinierend gestaltet sich das Ende. Nicht gänzlich neuartig und wiederum kurz gehalten, aber doch ein stimmiger, gelungener Trilogie-Abschluss mit reizvollen Denkanstößen. Ich finde es nicht schlimm, dass die Beantwortung einiger Fragen der eigenen Vorstellungskraft überlassen bleibt.
Fazit: Ich nehme an, wer echter Sci-Fi-Fan ist, der gern Unterhaltung mit wissenschaftlichem Anspruch und experimentellen Ansätzen verbindet und Abstriche in der Charakterzeichnung in Kauf nimmt, ist gut bedient.
Der im März 2019 veröffentlichte Hard-Sci-Fi-Roman „Der Untergang des Universums“ von Kollege Brandon Q. Morris scheint zur Paradox-Trilogie einen geeigneten Anknüpfungspunkt zu bilden.

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Rezension zu "Flug 39" von Phillip P. Peterson

Spannend!
Aeriavor 5 Monaten

Was wäre, wenn Hitler im November 1939 im Bürgebräukeller von der Bombe zerfetzt worden wäre? Wenn Georg Elser Erfolg gehabt hätte? Wie würde die heutige Welt aussehen? Wäre sie besser? Oder schlechter?

Das sind Fragen, die Phillip P. Peterson in "Flug 39" beschäftigen. In gewohnt schnörkelloser Weise erzählt er die Geschichte über eine Zeitreise und Zeitparadoxa. Als Leser lernt man etwas über Beinahe-Crashs, die Physik der Zeitreisen und Geschichte. Der Autor bedient sich einer verständlichen Sprache, so dass auch Laien den technischen Erklärungen folgen können. Wie auch in seinen anderen Werken schafft er es, dass man ihm die Geschichte ohne weiteres abkauft.

Von den Figuren wirkt nur der Pilot Christoph so, als habe er Ecken und Kanten. Mit seiner besonnenen Art kommt er sehr sympathisch rüber. Christoph Wilder ist jemand, dem man auch in aussichtslosen Situationen folgt, und von dem man weiß, dass er einen da wieder heil herausbringen kann.

Wie beantwortet Peterson die eigentliche Frage des Romans? Hitler retten oder nicht? Das ist, zugegeben, eine Situation, an der man sich ganz schnell die tippenden Finger verbrennen kann. Während man als Leser noch herumrätselt und keine Lösung findet, manövriert Peterson die Handlung ganz unerwartet auf einen Schluss zu, der fast schon enttäuschend schlicht ist.

"Flug 39" ist wieder ein Buch von Phillip P. Peterson, das spannend und realistisch ist. Ich habe bisher alle seine Bücher gelesen/gehört und konnte nur bei einem der Geschichte nicht folgen, da sie mir physikalisch zu abgehoben war ("Paradox 2: Jenseits der Ewigkeit").

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J

Rezension zu "Das schwarze Schiff" von Phillip P. Peterson

Bedrückend, gruselig, mit Raum zur Charakterentwicklung
Julia_Kathrin_Matosvor 8 Monaten

Erzählstil: Simpel, wie bei „Transport“. Die Geschichte wird in der Vergangenheitsform und chronologisch aus der Perspektive von Captain Jeff Austin geschildert. Keine Kapitel-Überschriften, Nebenschauplätze oder emotionsgeladene Rückblenden, was ich persönlich schade finde.
Weltenbau, Umfeld, Stimmung, Handlung: Spielt 400 Jahre in der Zukunft, was gut rüberkommt. Auf das unmittelbare Umfeld der Hauptfigur konzentriert. Angesichts dessen, dass es ein in sich geschlossenes Werk ist, völlig ausreichend. Technisches zeugt von Expertise (aus Sicht eines Laien betrachtet). Das außerirdische Schiff wird intensiv beschrieben, sodass Bilder im Kopf kreiert werden. Zunächst actionreich, dann (und hier zeigt sich der Unterschied zur filmischen Umsetzung) still, angespannt, düster, beklemmend, Psycho-Thriller-Charakter. Kurz bevor für mich Längen und Langeweile auftraten: Horror, Grusel, Blut, Apokalypse. Man sollte nicht zartbesaitet sein.
Für meinen Geschmack eine gute Mixtur, zumal sich der ruhige Abschnitt der Charakterentwicklung widmet, was für mich - kein Freund der Military-Sci-Fi - ein sehr wichtiger Aspekt ist.
Es treten Wendungen und Überraschungen auf, mit dem Ende bin ich zufrieden.
Figuren: Hauptfigur Jeff wirkt auf mich sympathischer als Russell aus „Transport“. Er nimmt in einem aus neun Männern und einer Frau bestehenden Raumschiff-Team den zweithöchsten Rang ein. Er ist keine ernstzunehmende Führungskraft und hatte eigentlich nicht vorgehabt, Kriegshandlungen auszuüben, möchte eigentlich Historiker werden. Von Tiefgründigkeit zu sprechen, wäre des Guten ein bisschen zu viel, denn er verharrt in seiner Lethargie gefühlt zu lange und erfüllt manches Klischee. Doch über weite Strecken wirkte seine Persönlichkeit, Gedanken- und Gefühlswelt und die Entwicklung, die er durchmacht, stimmig und spannend. Ich konnte mich mit ihm identifizieren. Mitfühlfaktor vorhanden.
Nebenfiguren sind stringent gezeichnet. Kein einprägsames Highlight, nicht so dass man mitfiebert/trauert, aber gut genug, um in ihren Funktionen und ihrem Handeln glaubhaft zu wirken und zum Spekulieren über Motive und Hintergründe anzuregen. Den Anführer fand ich besonders reizvoll. P. P. Peterson versäumt es nicht, sich zwischenmenschlichen Beziehungen zu widmen.
Fazit: Hätte in Erzählstil, Weltenbau und Charakterzeichnung noch ausgefeilter sein können, was Jammern auf hohem Niveau ist. Ein abgeschlossenes Werk für wenig Geld (2,99 €). Ich fühlte mich emotional involviert, habe die bedrohliche Atmosphäre gespürt, gerätselt und mich über die gesamte Länge gut unterhalten gefühlt. Dafür vier Sterne mit Tendenz nach oben. Ich freue mich auf weitere Werke des Autors.

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