Phillippa Penn

 4.9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Invalidum.

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Cover des Buches Invalidum (ISBN:9783744813983)

Invalidum

 (8)
Erschienen am 28.06.2019

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Rezension zu "Invalidum" von Phillippa Penn

Ein grandioser Auftakt...
_leseliebevor 11 Tagen


✨ Bewertung: 5+/5 🌟
✨ Besondere Aufmerksamkeit verdienen... die unglaublich mutigen Protagonistinnen 
✨ Meine Meinung: Das gesamte Buch ist in der Erzähler-Perpektive wechselweise aus Sicht von Linn und Runa geschrieben, wodurch die Autorin es schafft, den Spannungsbogen von der ersten Seite an zu halten. Die Kapitel enden immer so, dass man nicht mit dem Lesen aufhören kann! 
Was mir imponiert hat, ist der Mut den sowohl Linn als auch Runa an den Tag legen, denn sie hinterfragen das System in dem sie leben und riskieren dabei Kopf und Kragen. 
Das wahrlich erschreckende an udieser Dystopie ist, dass das Ganze gar nicht so weit entfernt ist. Der Drang nach Perfektionismus und dem Schönheitsideal zu entsprechen, ist heute schon so enorm, dass viele vergessen, dass das Individuelle uns perfekt macht. Niemand ist perfekt und doch jeder auf seine Weise.
✨ Fazit: Ein grandioser Auftakt der Jugendbuch Dystopie. Ich kann den zweiten Teil kaum mehr erwarten!

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Rezension zu "Invalidum" von Phillippa Penn

Perfekt ist nicht immer perfekt
Feynyalavor 12 Tagen

Was wäre wenn du dein Baby bis ins kleineste Detail planen könntest und alle Krankheiten im Voraus ausgeschlossen werden könnten?
Genau damit beschäftigt sich die Geschichte von Phillippa Penn. 

In Eugenica ist alles perfekt. Jedes Baby wird mit dem Gen-Design vor der Geburt perfektioniert und an das Standardaussehen angepasst. Die Individualität ist somit ausgestorben und dennoch wird es geschätzt.  

Linn und Runa, die beiden Hauptprotagonisten, sind aber anderer Meinung und rebellieren gegen dieses Regime, nachdem sie ein gewisses Schlüsselerlebnis hatten.
Linn ist Geburtshelferin und bei einer schweren und einzigartigen Geburt dabei, als ein nicht perfektes Baby das Licht der Welt erblickt. Wie alle anderen soll es 'entsorgt' werden und Linn fasst umgehend den Entschluss und flieht.  
Runa steht vor der Prüfung zur Studienanwärterin und muss sich einer Aufgabe unterziehen, die nicht normal verläuft. Als sie dabei ohnmächtig wird und im Krankenhaus wieder zu sich kommt, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

Dieses Buch habe ich verschlungen. Es war von der ersten Seite an fesselnd. Vor allem aber auch hart. Wenn der Leser die ersten Kapitel mit der Geburt überstanden hat, ist er schon einmal mitgenommen. Weiter geht es mit der Flucht und Runas Weg zur Prüfung. Auch da ist einiges los und der Leser erfährt wieder mehr von der Thematik. Vor allem aber gibt es da schon spannende Cliffhänger. Jedes Kapitel hört da auf, wo man unbedingt weiter lesen möchte und so verging Kapitel für Kapitel. Immer wieder konnte ich es nicht zur Seite legen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Und so erging es mir bis zum Ende. Es gab vielleicht eine Hand voll Enden, an denen ich nicht dachte: Warum muss es jetzt wieder enden und bei Runa/Linn weitergehen.

Genau, geschrieben wird aus der Sicht von Runa und Linn und der Leser erfährt parallel, wie es der jeweils anderen ergeht. Da der Leser nicht lange in den Kapiteln verweilt, hat er auch ein gewisses Zeitgefühl und kann den Wettlauf mit der Zeit regelrecht miterleben.
Selbst die Nebencharaktere haben eine spannende Geschichte und am Ende fließt alles zusammen.
Die Räume, in denen das Geschehen spielt, sind ausgereift und bildgewaltigt. Ich konnte mir Eugenia unter der Kuppel vorstellen, die sterilen weißen Räume und auch die Welt außerhalb, in der es eisig und heruntergekommen war.
Selbst die Technik konnte ich mir gut vorstellen und musste erkennen das wir gar nicht mehr so weit davon entfernt sind.

Erschreckend ist aber die Auffassung von gezeugten Kindern. Kinder, die nicht perfekt sind und somit keinen Platz in der Gesellschaft haben dürfen, die entweder entsorgt werden oder ausgegrenzt, auf die herab geschaut wird und für die sich die Menschen schämen.
Am Ende bleibt die Frage, ob man wirklich alles perfekt haben will? Was ist dann noch besonders? Sind nicht gerade die kleinen Fehler wichtig und eine gewisse Unordnung, als alles steril, klar und perfekt zu haben.
Ich für meinen Teil freue mich auf die Fortsetzung und werde bis dahin bestimmt immer wieder mal an diese Geschichte denken. Sie hat mich gespannt zurück gelassen und wirklich von den ersten Seiten an gefesselt.

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Rezension zu "Invalidum" von Phillippa Penn

Niemand ist perfekt!
vanessaaaxxvor 21 Tagen

Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich sagen, wie wunderschön dieses Cover ist! Es ist einfach so wunderschön und passt total zur Geschichte. Zwei Mädchen in der Zukunft und in der Mitte eine leuchtende Doppelhelix. Der Cover Designer hat sich selbst übertroffen. Aber jetzt fange ist erstmal beim Anfang an. Vor zwei Wochen erreichte mich ein richtig tolles Blogger-Paket von der lieben Phillippa, denn ich habe das große Glück zu ihrem Blogger-Team #TeamInvalidum zu gehören. Ich war so aufgeregt und als ich dann die Benachrichtigung bekommen habe, das ich Teil davon sein darf, habe ich mich riesig gefreut! In dem Paket fand ich einige tolle Sachen und natürlich das Buch „Invalidum“. Als ich mich für das Team beworben habe, hat mich der Klappentext direkt neugierig gemacht. Eine Zukunft, in der nur perfekte Menschen Leben, Menschen die perfekt designt werden – wie soll das gut gehen und was hat das für Auswirkungen? Was kann passieren, wenn mal etwas schiefgeht? Bücher, über die Zukunft, finde ich total interessant! Man macht sich Gedanken darüber, denkt nach, was in unserer Zukunft möglich wäre, denn es ist nun mal so, dass alles „fortschrittlicher“ wird und schon viel mehr möglich ist als damals. Wer weiß, was später noch alles möglich sein wird. Ich habe mich also gefragt, was Linn und Runa in dieser Welt erleben und mit ansehen müssen. Wenig später tauchte ich dann in die Welt von Eugenica ein. Linn und Runa waren mir von Anfang an sympathisch. Phillipa hat so tolle Protagonistinnen geschaffen, in die man sich meiner Meinung nach richtig reinfühlen kann. Linn ist eine ehrliche, führsorgliche Person, die sich sehr für ihren Job als Geburtshelferin einsetzt und alles gibt um das richtige zu tun. Außerdem ist sie sehr mutig und riskiert auch etwas. Runa ist pflichtbewusst und versucht ihr bestes den Ansprüchen ihrer Eltern gerecht zu werden. Ihre Eltern sind eher abweisend und man fühlt richtig mit ihr, was für ein Druck auf ihr lastet. Bei der ein oder anderen Sache habe ich mir echt gedacht: was sind das für Eltern? Die beiden Mädchen müssen beide erfahren wie es ist, wenn es doch nicht mehr so perfekt läuft. Aber auch die Eugenica, der Ort wo die beiden leben, ist total faszinierend. Beim lesen konnte ich mir alles genau vorstellen, weil die Orte toll beschrieben worden sind. Ich hatte richtige Bilder vor Augen, was ich super fand. So taucht man richtig in das Buch ein ❤️ Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Runa und Linn geschrieben und haben eine angenehme Länge. Wenn man am Ende eines Kapitels angekommen ist, muss man eigentlich weiterlesen, weil es einfach so spannend aufhört! Man kann das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen möchte: WAS PASSIERT DENN JETZT? Ich habe ja manchmal Probleme damit, mir viele Charaktere und Namen zu merken. Ich konnte aber alle gut zu ordnen. Bei ungefähr der Hälfte des Buches habe ich schon einen Zusammenhang erkannt, wie Linn und Runa in Verbindung stehen könnten und dieser wurde dann wenig später auch bestätigt. Die Nebencharaktere fand ich auch interessant am meisten hat mir da ein junger Tutor gefallen der mir total sympathisch rüber kam von seiner Art her. Die Geschichte blieb durchgehend interessant und spannend, sodass man schnell am Ende angelangt und hofft, das der zweite Band bald Antworten liefern wird. 5 Sterne! Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar ♥️

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