Pia Frankenberg Nora

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Inhaltsangabe zu „Nora“ von Pia Frankenberg

Über die Zerbrechlichkeit des Glücks und die Rückkehr ins Leben Nora, Mitte vierzig, ist vor zwanzig Jahren aus Deutschland nach New York gezogen. Durch Zufall lernt sie die junge Amerikanerin Amy kennen, die bei den Anschlägen vom 11. September ihren Mann verloren hat. Auch Noras Leben wurde einst vom Terror aus der Bahn geworfen. Ihr Mitgefühl mit der anderen Frau wird zur Obsession. Sie will wissen, wie Amys Leben weitergeht, und folgt ihr. Nora wird zur Stalkerin. „Überzeugend und berührend“ (Die Zeit)

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  • Rezension zu "Nora" von Pia Frankenberg

    Nora
    furchtzwergal

    furchtzwergal

    02. June 2011 um 17:15

    Nora ist Deutsche, Mitte vierzig, und lebt in New York. Sie ist eine selbstbewusste, hübsche Frau und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie braucht keinen Mann an ihrer Seite, sie ist selbstständig und unabhängig. Natürlich hat sie nichts gegen die eine oder andere Affäre, aber ausschließlich mit verheirateten Männern, die nicht auf eine Liebe aus sind, genauso wenig wie sie. In den Nachrichten über die Anschläge vom 11. September entdeckt sie Amy im Fernsehen, eine Frau, die bei diesem Unglück ihren Mann verloren hat. Nora fühlt sich von Beginn an von Amy angezogen, sie ist fasziniert und besorgt von dieser fremden Frau, und sie spürt den Drang, alles über diese Amy herausfinden zu wollen. Es bleibt keine reine, "gesunde" Neugier, es wird zum Zwang, und Nora wird zur Stalkerin... Anfangs wirklich "zach" zu lesen...etwas verwirrend mit den Personen, wer ist wer und was und warum, aber im Laufe der Geschichte liest sich der Roman gut.

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  • Rezension zu "Nora" von Pia Frankenberg

    Nora
    Xemeria

    Xemeria

    25. March 2011 um 13:50

    Kurzbeschreibung: Über die Zerbrechlichkeit des Glücks und die Rückkehr ins Leben Nora, Mitte vierzig, ist vor zwanzig Jahren aus Deutschland nach New York gezogen. Durch Zufall lernt sie die junge Amerikanerin Amy kennen, die bei den Anschlägen vom 11. September ihren Mann verloren hat. Auch Noras Leben wurde einst vom Terror aus der Bahn geworfen. Ihr Mitgefühl mit der anderen Frau wird zur Obsession. Sie will wissen, wie Amys Leben weitergeht, und folgt ihr. Nora wird zur Stalkerin. Eigene Meinung: Nora und Amy verbindet ihre Erfahrung mit dem Terrorismus. Jede auf ihre eigene Art und Weise. Amy hat am 11. September ihren Mann verloren, Noras Kontakt zum Terror liegt schon Jahre zurück. Als im Fernsehen am 11. September berichtet wird und Amy als Witwe dargestellt wird, ist Nora fasziniert. Sie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Wie diese aussieht, möchte ich hier nicht schreiben, da es dem Buch zu viel vorweg nehmen würde. Jedenfalls ist genau dieser Teil der Vergangenheit der Grund dafür, warum Nora kein Wort mehr mit ihrer Mutter wechselt. Und warum sie immer noch mit Unbehagen in ihre deutsche Heimat reist und seit 3 Jahren nicht mehr dort war. Jedenfalls bemerkt Nora Amy im TV und will wissen, wie sich ihr Leben nach dem Anschlag weiter entwickelt. Nora wird zur heimlichen Stalkerin. Und muss in der Zeit auch mit ihrer eigenen Vergangenheit aufräumen. Das Buch hab ich an zwei Abenden gelesen. Die erste Hälfte war überhaupt nicht überraschend. Auf den ersten 150 Seiten ist in etwa genau das passiert, was ich hier schon geschrieben habe. Wirklich Fahrt bekommt das Buch in der zweien Hälfte. Was es auch gerettet hat, sonst hätte ich es mangels Entwicklung nach dem Lesen frustriert in die Ecke geworfen. Doch die Geschichte nahm noch mal richtig Fahrt auf. Es wird erzählt, warum Nora so einen Bezug zum Thema Terror hat und was sie eigtl an Amy faszniert. Das Buch taucht in die Gedankenwelt zweier Frauen ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede hadert mit ihrem Schicksal und erst nach und nach kommt raus, was dahinter steckt. Es ist leicht zu lesen geschrieben, teilweise hat es Längen, aber wirklich nur minimal. Insgesamt ein angenehmer Lesegenuss. Unterm Strich nur leider ohne Highlights. .

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  • Rezension zu "Nora" von Pia Frankenberg

    Nora
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2009 um 13:43

    Dieses Buch habe ich nach ca. der älfte abgebrochen. Sowas tue ich sonst nicht aber diese Buch ist so verwirrt geschriebn auf eine aArt so zusammenhangslos und kein bisschen spannend. Nun ghet es halb gelesen zurück ins Regal.

  • Rezension zu "Nora" von Pia Frankenberg

    Nora
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    06. July 2009 um 10:17

    Titelfigur Nora, Übersetzerin, 42 Jahre, als Deutsche in New York lebend, steht im Mittelpunkt dieses Romans. Während der Klappentext berichtet, das Buch wäre die Geschichte einer Stalkerin, in die sich Nora nach dem Schock der 9/11-Anschläge verwandelt, ist dies vielmehr ein Nebenaspekt, während die eigentlich Geschichte die vorsichtige Annäherung Noras an ihre Mutter ist, mit der sie seit über 20 Jahren zerstritten ist. Waltraud Elsner hat ihre Tochter und ihren Mann bereits vor Noras Einschulung verlassen, um Karriere als Musical- und Schlagerstar zu machen. Schlimmer als dieser erste Verrat hat Nora aber getroffen, was ihre Mutter später getan hat, wie im Laufe des Buchs langsam enthüllt wird. Der konsequente Abbruch der Beziehungen zwischen Mutter und Tochter sowie ein Nervenzusammenbruch und ein Misstrauen Noras der Terrorpolitik der deutschen wie auch amerikanischen Regierung sind die Folge des zweiten Verrats. Erst als ihre Mutter wirklich im Sterben liegt und auf mehreren Wegen Kontakt zu Nora aufnimmt, kann sich diese überwinden und die Versöhnung anstreben. Vor dem Hintergrund der Anschläge des 11. Septembers wird außerdem die Geschichte von Amy erzählt, die ihren Mann verliert und sich nach diesem Verlust langsam wieder ins Leben zurückfinden muss.Dass sie dabei von Nora gestalkt wird, ist ihr nicht bewusst und die schließlich stattfindende Begegnung der beiden Frauen eher symbolisch als für die Handlung ausschlaggebend. Mir hat gefallen, wie Noras Geschichte langsam rückblickend erzählt wird, das Buch ist spannend und auch berührend, dabei aber nicht kitschig.

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