Pia Juul Das Leben nach dem Happy End

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Inhaltsangabe zu „Das Leben nach dem Happy End“ von Pia Juul

Ein Schuss weckt eines Morgens die Schriftstellerin Bess. Ihr Mann liegt tot vor dem Haus. Niemand weiß, warum er erschossen wurde. Halland und Bess waren ein Paar, zehn glückliche Jahre lang. Doch nun fragt sich Bess, ob sie nicht ein zu großes Opfer für diese Liebe gebracht hat. Für Halland verließ sie ihre Familie, ihre damals vierzehnjährige Tochter Abby, die sie fortan jeden einzelnen Tag vermisste – ein Schmerz, den sie vor Halland geheim hielt. Doch auch er hatte Geheimnisse vor ihr. Eine hochschwangere Frau steht vor Bess’ Tür; Pernille behauptet, ebenso um Halland zu trauern wie sie. Bess muss erkennen, dass ihr Mann ein Doppelleben führte. ›Das Leben nach dem Happy End‹ spielt mit den Versatzstücken des Kriminalromans, weckt Erwartungen, um den Blick des Lesers auf die wirklich wichtigen Fragen zu lenken: Kann man selbstbestimmt leben? Und wenn ja, um welchen Preis? Pia Juul gelingt es eindrucksvoll, in alltäglichen Beobachtungen Grauen und Komik gleichermaßen zu entdecken.

Interessant zu lesen, wenn auch nicht unbedingt einfach zu verstehen.

— Lilli33

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    Das Leben nach dem Happy End

    Lilli33

    14. September 2014 um 14:32

    Bess ist Schriftstellerin. Seit zehn Jahren lebt sie mit Halland zusammen, der eines schönes Morgens vor dem Haus erschossen wird. Trotzdem handelt es sich bei „Das Leben nach dem Happy End“ nicht um einen Krimi oder Thriller. Es geht hier darum, wie Bess mit Hallands Tod zurechtkommt, was dadurch in ihr ausgelöst wird. Sie verhält sich nicht unbedingt wie eine trauernde Witwe, sondern schlägt über die Stränge. Außerdem muss sie erfahren, dass sie wenig über Halland wusste. Er führte ein Zweitleben, an dem Bess keinen Anteil hatte. Man kann viel zwischen den Zeilen lesen, trotzdem ist der Schluss relativ offen. Wer das nicht mag, sollte die Finger von dem Buch lassen. Der Schreibstil ist recht eingängig. Durch die meist relativ kurzen Sätze kommt Bess’ Rastlosigkeit gut zum Ausdruck. Man erlebt die ganze Handlung aus ihrer Sicht. Sie erzählt in der Ich-Form. So kann man auch eigentlich unverständliche Handlungsweise nachvollziehen.

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