Pia Lüddecke

 4.4 Sterne bei 28 Bewertungen
Autorin von Der schwarze Teufel, Geister und weiteren Büchern.
Autorenbild von Pia Lüddecke (©Eberhard Kamm)

Lebenslauf von Pia Lüddecke

Pia Lüddecke wurde 1981 in Recklinghausen-Süd geboren und brachte ihre ersten fantastischen Geschichten schon als Kind zu Papier. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und der University of Newcastle upon Tyne und verfasste ihre Magisterarbeit über Goethes ›Faust‹. Seit 2009 ist sie hauptberuflich als Redakteurin für die Stadtmagazine Witten, Castrop-Rauxel und Lünen tätig.

Im Herbst 2016 erschien ihr Debütroman ›Der schwarze Teufel‹, ein Schauermärchen für Erwachsene, beim Ventura Verlag. Kurz darauf entstand in Zusammenarbeit mit befreundeten Schauspielern und Sprechern das gleichnamige CD-Hörspiel, welches im Frühjahr 2019 beim Label Tonkunstmanufaktur veröffentlicht wurde. Im Herbst 2019 folgte der Schauerroman ›Geister‹ (Edition Outbird).

Ihre Geschichten präsentiert Pia gemeinsam mit dem E-Gitarristen Benjamin Ehrenberg auch live auf der Bühne im Rahmen musikalischer Lese-Shows mit Hörspielcharakter. Wenn sie nicht gerade schreibt oder (vor-)liest, kann man sie beim Training des USC Bochum auf der Fechtbahn antreffen. Weitere Infos gibt es unter pialueddecke.de.

Alle Bücher von Pia Lüddecke

Cover des Buches Der schwarze Teufel (ISBN: 9783940853431)

Der schwarze Teufel

 (16)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Geister (ISBN: 9783959151269)

Geister

 (12)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches Wie is? – Muss. (ISBN: 9783942094665)

Wie is? – Muss.

 (0)
Erschienen am 15.08.2016
Cover des Buches Der schwarze Teufel (ISBN: 9783940853615)

Der schwarze Teufel

 (0)
Erschienen am 18.02.2019

Neue Rezensionen zu Pia Lüddecke

Neu

Rezension zu "Geister" von Pia Lüddecke

Düster, spannend, aber vor allem lesenswert!
Lottchenvor 10 Monaten

Bei diesem Buch sprang mir sofort das düstere Cover ins Auge. Zwei dunkle Gestalten auf einer Treppe, die eine skelettartige Hand auf dem Schulter eines finster dreinblickenden Jungen gelegt haben. Im Hintergrund der Mond, der durch ein gigantisches Fenster die alte, gruselige Treppe beleuchtet. Meine Neugier war geweckt.

Das Buch erzählt die Geschichte von Tomas Jakobsen. 1999 zieht er mit seiner Familie ins Ruhrgebiet. Eigentlich ist ziemlich introvertiert. Er mag es, alleine in seinem Zimmer zu sitzen und Horrorfilme anzuschauen. Seine Schwester dagegen ist total anders. Sie ist sehr sozial und liebt Partys. Tomas kommt in seine neue Klasse ganz gut an. Alle sind ganz nett, nur Juri, sein Sitznachbar, ist irgendwie komisch. Immer hat er schwarze Klamotten an, spricht fast kein Wort und auch die anderen Mitschüler meinen, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Dann stellt sich heraus, dass Juri in dem Haus gegenüber Tomas wohnt. Es ist eine alte Villa, die auf dem ersten Blick aussieht wie ein Gespensterhaus. Tomas wird immer neugieriger und möchte wissen, was es mit Juri, seine komischen Andeutungen und die alte Villa auf sich hat. Schon schnell befinden sie sich mitten in einem mysteriösen Abenteuer.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es passiert einfach unheimlich viel. Kein Augenblick wird man als Leser in Ruhe gelassen. Ständig muss man auf der Hut sein. Man weiß auch nie genau, was jetzt eigentlich Wirklichkeit oder Einbildung ist. Ich habe ganz lange geglaubt, dass irgendetwas mit Tomas nicht in Ordnung ist, dass er irgendeine Gehirnkrankheit oder Psychose hat, weil, vieles, was in der Geschichte passiert, man als eine verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit interpretieren könnte. Tomas hat ja viel Fantasie. Das merkt man sofort. Nicht nur schaut er ständig Horrorfilme, sonder er schreibt auch selber Horrorgeschichten. Dadurch, dass man als Leser nicht wirklich weiß, was jetzt Realität ist und was nicht, macht die Geschichte extra spannend.

Der Text ist richtig gut geschrieben. Man spürt die düstere Atmosphäre und lebt wirklich mit Tomas mit. Eigentlich ist er voll sympathisch, aber es gibt auch Stellen im Buch, wo man ein wenig Angst vor ihm bekommt. Die anderen Protagonisten fand ich auch gut ausgearbeitet. Juri zum Beispiel fand ich großartig. Er ist sehr mysteriös und man weiß nie, ob er zu trauen ist oder nicht, aber die Art und Weise wie er redet und sich benimmt, hat auch was Bezauberndes an sich. Das merkt man auch, wenn man die Reaktion von Tomas‘ Mutter beobachtet. Sie ist manchmal sehr skeptisch Juri gegenüber, aber als er dann zu Besuch kommt, ändert sie immer ziemlich schnell ihre Meinung. Tomas‘ Familie und seine Mitschüler fand ich alle ganz nett. Sie versuchen so gut wie es geht, mit Tomas umzugehen und sind immer freundlich, aber man merkt, dass die Hauptfiguren in diesem Roman Tomas und Juri sind.

Auf jeden Fall ein sehr schönes, düsteres Buch, in dem unheimlich viel passiert. Als Leser wird man herausgefordert, selber mitzudenken. Das Ende lässt auch noch einige Fragen offen, damit man die Möglichkeit bekommt, die Geschehnisse auf eigene Art und Weise zu interpretieren, was meiner Meinung nach super zu dieser Geschichte passt.

Kurzgefasst: düster, spannend, aber vor allem lesenswert!

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Rezension zu "Geister" von Pia Lüddecke

Düster und spannend erzählt
Vibievor 10 Monaten

Alleine das düstere Cover und das Titel Wort "GEISTER" weckte schon meine Aufmerksamkeit und Neugier und der Klappentext brachte das Letzte und überzeugte mich nun schlussendlich,die Geschichte auch kennen lernen und lesen zu wollen.

Der Schreib- und Erzählstil brachte eine dichte,bildliche, spannende,düster und ängstliche Atmosphäre,voller Geheimnisse ans Licht und wiegte mich sanft in die Geschichte hin und her. Ich liebe düstere und melancholische Inhalte die auch dieses Gefühl vermitteln können ohne das es einfach zu abgedreht oder uncool klingt oder einfach nur überzogen wirkt-doch dank den Figuren und der ganz besonderen Freundschaft der Jungs ist der Inhalt und das Feeling einfach genau richtig getroffen,umgesetzt und vermittelt worden, so das man ganz schnell seinen Platz vergisst und den Ort wenn man tief in der Geschichte drin steckt und das Buch verschlingt!
Ein Buch welches Lust macht in der Richtung einfach mehr von der Autorin Pia Lüddecke lesen zu wollen.

Kommentare: 7
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Rezension zu "Geister" von Pia Lüddecke

Eine außergewöhnliche Freundschaft die zum gemeinsamen Gruseln einlädt
Yurijulevor einem Jahr

Kurzbeschreibung

Mit einem Fabel für Horrorfilme ist der siebzehn jährige Tomas Jakobsen ein eher unauffälliger junger Mann. Doch als er 1999 nach einem Umzug mit seiner Familie das Ruhrgebiet als neue Heimat bezeichnen darf, scheint sein gewohnter Alltag ins Wanken zu geraten. Als Klassenneuling freundet er sich schnell mit seinem Sitznachbarn Juri an. Doch dieser scheint ganz und gar nicht in die Klassengemeinschaft zu passen. Mit seinen seltsamen Klamotten, dem Geruch nach Mottenkiste und einer heruntergekommenen Villa als Heim, wird er von den Klassenkameraden ausgeschlossen und gemieden. Ungeachtet der Vorurteile beginnt zwischen Tom und Juri eine außergewöhnliche Freundschaft. Während mit der Jahrtausendwende der baldige Weltuntergang prophezeit wird, begeben sich die beiden auf ein unvergessliches Abenteuer.


Meinung

Unterstützt durch den Buchtitel, lässt das Cover von Pia Lüddecke eine düstere Stimmung und viele schaurige Momente erwarten. Dadurch sorgt es für einen gelungenen Einstieg in die Geschichte.

Während die Geschichte vergleichsweise harmlos mit dem gleichförmigen, alltäglichen Leben eines jungen Horrorfilmliebenden Teenager beginnt, werden nach und nach immer mehr düstere Geheimnisse offenbart. Dabei zieht den Leser über die gesamte Geschichte hinweg eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre in den Bann. Die Verknüpfungen zu Sagen und Mythen haben mir dabei sehr zugesagt. Das hat bei mir einfach den richtigen Nerv getroffen.

Die außergewöhnliche Freundschaft, welche man zwischen Tom und Juri erleben darf, ist abwechslungsreich und gefühlvoll gestaltet. Neben sonderbaren Ereignissen auf den kleinen Abenteuern der beiden Freunde bekommt der Leser Einblick in den inneren Kampf mit den Gefühlen. Neben den Höhen und Tiefen der Freundschaft findet sich der Leser in so manch einer witzigen Auseinandersetzung wieder. Auch die Interaktion mit den Nebencharakteren sorgt für viele Überraschungen und lässt einem mehr als nur einmal über das eigentliche Wesen des dargestellten Charakters zweifeln und spekulieren.

Der flüssige Schreibstil und die bildhaft dargestellten Handlungsorte unterstützen den Spannungsaufbau, welcher kontinuierlich über die 342 Seiten angehoben wird und in einem ungewöhnlichen und überraschenden Ende seinen krönenden Abschluss findet. Ungeklärte Fragen bieten Freiraum für Spekulationen und unterstützen diesen Spannungsaufbau gut.


Fazit

Passend zu den langen Nächten der aktuellen Jahreszeit sorgte das Buch Geister von Pia Lüddecke für einen ganz besonderen Lesespaß. Mit einem Mix aus Horror, Abenteuer und einem Hauch von Fantasy wird dem Leser eine einzigartige und abwechslungsreiche Geschichte präsentiert. Während für mich der Gruselfaktor an einigen Stellen zu mild ist, sorgt das Ende für einen bleibenden Eindruck. So kam mir doch an der einen oder anderen Stelle das richtige Gruseln.

Für das tolle Leseerlebnis vergebe ich 4 von 5 Sternen

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Geister

Gruselig, atmosphärisch, schwarzromantisch und perfekt für den Herbst: Im Schauerroman ›Geister‹ begegnet der siebzehnjährige Horrorfilmfan Tomas dem geheimnisvollen Juri. An ruhrgebietstypischen Schauplätzen wie stillgelegten Bahntrassen und verlassenen Bergwerksruinen entspinnt sich ein düsteres Abenteuer im Gothic Novel-Stil.

Liebe Gruseljunkies!

Passend zum Herbst verlost Edition Outbird 10 Taschenbücher (optional Ebooks/Kindle) meines neuen Schauerromans 'Geister' im Rahmen einer Leserunde. Und darum geht’s:

Auf der Suche nach der sagenumwobenen blauen Blume streifen der siebzehnjährige Horrorfilmfan Tom und sein geheimnisvoll-verrückter Kumpel Juri durch das Mottental, ein vergessenes, von Bergschäden und Zechenruinen zersetztes  Wäldchen mitten im Ruhrgebiet. Was wie eine harmlose Schnitzeljagd beginnt, entwickelt sich zu einem Horrortrip, der die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen lässt und die ungewöhnliche Freundschaft der Jungen auf die Probe stellt.

"Graupelschauer klatschten gegen die Scheibe. Die Heizung gluckerte. Er hatte das Gefühl, dass es trotz der Zimmerwärme kalt durch sämtliche Fugen zog. Mit der Zugluft wehten Noten von Patchouli, getrocknetem Lavendel und alter Mottenkiste zu ihm herüber. Herd dieser olfaktorischen Überforderung war sein Sitznachbar, ein auffallend blasser Junge, der wirkte, als wäre er den verstaubten Seiten eines Gruselromans entsprungen. Er trug einen verschlissenen dunklen Anzug und darunter ein schwarzes Hemd mit einem altmodischen Vatermörderkragen. Das rabenschwarze Haar fiel ihm in wilden Strähnen in die Stirn. Die ganze Zeit hatte er auf seine verschränkten Finger mit den schwarz lackierten Nägeln gestarrt. Doch nun, als ob er spürte, dass ‚der Neue‘ ihn von der Seite beobachtete, drehte er langsam den Kopf und durchbohrte ihn mit einem finsteren Blick."

‚Geister‘ ist ein moderner Schauerroman für Schatzjäger und Schwarzseher. Es ist eine Geschichte für unverbesserliche Romantiker, die daran glauben, dass Liebe viele Grenzen überwindet. Und es ist ein atmosphärisches Horrormärchen für alle, denen es nachts beim Blick in den Spiegel kalt über den Rücken läuft …

Den Buchtrailer und eine kurze Leseprobe findet ihr auch bei Youtube (googelt dort einfach "Pia Lüddecke Geister"). Für mehr Infos zu meinem schriftstellerischen Treiben und dem Live-Hörspiel schaut gerne auf meiner Homepage pialueddecke.de vorbei oder besucht meinen E-Gitaristen Ernest und mich bei Instagram: derschwarzeteufellive 

Ich freue mich und bin gespannt auf euer Feedback :-) Pia

237 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der schwarze Teufel

Liebe Schauermärchenfans!

Hiermit möchte ich euch meinen ersten Roman vorstellen: „Der schwarze Teufel“ ist eine märchenhafte Geschichte, aber nichts für kleine Kinder ;-)

Darum geht’s:

Ein vergessenes, von Wäldern und Sümpfen umgebenes Dorf im westfälischen Nirgendwo. Ein verwittertes Fachwerkhaus am toten Ende der hinterletzten Straße. Hier haust die rothaarige Claudia. Im tiefsten Innern sehnt sie sich nach Zuwendung. Doch ihre arbeitsscheuen Aussteiger-Eltern schämen sich für ihre Strebertochter. In der Schule wird sie gehänselt und mit dem Rohrstock drangsaliert. Gerade als sie glaubt, es könne nicht mehr schlimmer kommen, schleicht sich eine unheimliche Macht in ihr Leben und unterbreitet ihr ein verlockendes Angebot … Der Beginn eines düsteren "Höllentrips" voller skurriler Figuren und unvorhergesehener Wendungen.

Eine kurze Leseprobe findet ihr bei Amazon: 

https://www.amazon.de/schwarze-Teufel-Ein-Schauermärchen/dp/3940853437 

Weitere Infos gibt’s auf meiner Homepage: 

Pialueddecke.de

Ich bin sehr gespannt auf euer Feedback und stelle 10 Rezensionsexemplare für interessierte Leser zur Verfügung.

Meine Fragen für die Bewerbung:

Würdet ihr einen Pakt mit dem Teufel schließen? Und wo werdet ihr eure Rezension veröffentlichen?

Eure Pia

138 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  pialueddeckevor 4 Jahren
Prima, das freut mich total! Ganz lieben Dank!

Zusätzliche Informationen

Pia Lüddecke wurde am 27. März 1981 in Recklinghausen (Deutschland) geboren.

Pia Lüddecke im Netz:

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 2 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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