Klappentext:
Sonja, eine junge Frau aus Berlin, lässt sich auf eine psychosomatische Station einweisen, um ihre körperlichen Probleme endlich in den Griff zu bekommen. Sie steigt immer mehr dahinter, dass sie ihre seelischen Verletzungen aufarbeiten und ihr aktuelles Leben verändern muss, um ein glückliches und gesundes Leben führen zu können.
Werden ihr die Therapien und die Begegnungen mit anderen Schicksalen, wie dem von Jenni und Arne, dennoch helfen, einen Neuanfang in ihrem Leben zu wagen?
Inhalt:
Eine Woche soll Sonja auf der psychosomatischen Station, der Station 32, verbringen. In dieser Zeit soll herausgefunden werden, woher ihre Beschwerden kommen.
In dieser Geschichte bekommt man einen Einblick in das Geschehen bzw. in die Abläufe der Station 32. Zudem lernt man verschiedene Personen, mit unterschiedlichen (Leidens-)Geschichten kennen. Auch erzählt die Autorin von geschlossenen Freundschaften und davon, wie wertvoll sie sind.
Meinung:
Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, dies finde ich sehr gut, auch wenn es zu Beginn etwas verwirrend ist. Leider wird das Buch nicht in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch wäre das Buch meiner Meinung nach, noch etwas "tiefgründiger" geworden, bzw. glaube ich, ich hätte mich dadurch noch mehr in die Situation von Sonja einfühlen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Da ich persönlich noch nie einen Einblick in so eine Station erhalten haben, fand ich es sehr interessant zu lesen. Ich finde, die Autorin kann sehr gut die Gefühle, Meinungen, aber auch die (inneren) Konflikte der Personen rüberbringen. Das Buch ist geprägt von vielen Gesprächen der Patienten, später dann der Freunde, untereinander. Viele dieser Gespräche fand ich sehr interessant, einige jedoch auch eher "uninteressant" und sehr langatmig. Nichts desto trotz finde ich es genau richtig, dass diese Gespräche darin vorkommen, eben weil sie einfach zur Geschichte der Autorin gehören.
Cover:
Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend und im Geschäft hätte ich auf jeden Fall einmal einen Blick darauf geworfen.
Fazit:
Ein sehr interessantes Buch, vor allem wenn man bedenkt, dass dies die wahre Geschichte der Autorin ist. Leider fand ich es an einigen Stellen, für mich persönlich, zu langatmig. Trotzdem finde ich dieses Buch lesenswert und bekommt von mir 3,5 Sterne!