Station 32

von Pia Laurence 
3,4 Sterne bei8 Bewertungen
Station 32
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Positiv (3):
Write_In_Piecess avatar

Eine sehr realistische und authentische Beschreibung über die Erfahrungen drei junger Menschen, auf einer psychosomatischen Station.

Kritisch (1):
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Kurzer Einblick in die moderne Psychiatrie - interessant, aber für mich etwas zu kurz

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Inhaltsangabe zu "Station 32"

Klappentext

Sonja, eine junge Frau aus Berlin, lässt sich auf eine psychosomatische Station einweisen, um ihre körperlichen Probleme endlich in den Griff zu bekommen. Sie steigt immer mehr dahinter, dass sie ihre seelischen Verletzungen aufarbeiten und ihr aktuelles Leben verändern muss, um ein glückliches und gesundes Leben führen zu können.
Werden ihr die Therapien und die Begegnungen mit anderen Schicksalen, wie dem von Jenni und Arne, dennoch helfen, einen Neuanfang in ihrem Leben zu wagen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07CR4D298
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:155 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:28.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Isadors avatar
    Isadorvor 3 Monaten
    Interessanter Einblick in den Klinikalltag

    Der Roman "Station 32" von Pia Laurence ist ein Erfahrungsbericht der Autorin über ihren einwöchigen Aufenthalt in einer Klinik für Psychosomatik, geschrieben in Romanform.


    Die  Hauptperson der Geschichte heißt Sonja und steht meiner Meinung nach stellvertretend für die Autorin. Da sie ihre chronischen Verdauungsprobleme nicht in den Griff bekommt, soll in der Klinik abgeklärt werden, ob ihre Symptome psychische Ursachen haben könnten.

    Bei Ankunft in der Klinik nimmt sich ihre Zimmer-Mitbewohnerin Jenni ihr an, mit der sie sich sehr gut versteht. Recht schnell schließt sie auch Freundschaft mit Arne, der eigentlich keinen Kontakt sucht, sondern mit sich selbst und seiner schweren Krankheit beschäftigt ist.

    Der Leser erfährt, welche Untersuchungen und Therapien in der kurzen Zeit durchgeführt wurden.So erhält man einen guten Einblick in den Klinikalltag mit allem Drumherum.

    Für mich hat die Lektüre nichts Neues bereitgehalten. Auch wenn ich selbst noch nicht in einer Klinik für Psychosomatik war, habe ich durch Familienangehörige schon einige Einblicke in psychiatrische Kliniken bekommen, deren Erfahrungen und Abläufe sich mit den Berichten in diesem Buch decken. Trotzdem fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam und hat mich in dem bestätigt, was ich schon wusste und konnte so meine Meinung weiter festigen.

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    Buecherwurm5896vor 4 Monaten
    Station 32 - Pia Laurecne

    Klappentext:

    Sonja, eine junge Frau aus Berlin, lässt sich auf eine psychosomatische Station einweisen, um ihre körperlichen Probleme endlich in den Griff zu bekommen. Sie steigt immer mehr dahinter, dass sie ihre seelischen Verletzungen aufarbeiten und ihr aktuelles Leben verändern muss, um ein glückliches und gesundes Leben führen zu können.
    Werden ihr die Therapien und die Begegnungen mit anderen Schicksalen, wie dem von Jenni und Arne, dennoch helfen, einen Neuanfang in ihrem Leben zu wagen?

    Inhalt:
    Eine Woche soll Sonja auf der psychosomatischen Station, der Station 32, verbringen. In dieser Zeit soll herausgefunden werden, woher ihre Beschwerden kommen.
    In dieser Geschichte bekommt man einen Einblick in das Geschehen bzw. in die Abläufe der Station 32. Zudem lernt man verschiedene Personen, mit unterschiedlichen (Leidens-)Geschichten kennen. Auch erzählt die Autorin von geschlossenen Freundschaften und davon, wie wertvoll sie sind.

    Meinung:
    Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, dies finde ich sehr gut, auch wenn es zu Beginn etwas verwirrend ist. Leider wird das Buch nicht in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch wäre das Buch meiner Meinung nach, noch etwas "tiefgründiger" geworden, bzw. glaube ich, ich hätte mich dadurch noch mehr in die Situation von Sonja einfühlen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Da ich persönlich noch nie einen Einblick in so eine Station erhalten haben, fand ich es sehr interessant zu lesen. Ich finde, die Autorin kann sehr gut die Gefühle, Meinungen, aber auch die (inneren) Konflikte der Personen rüberbringen. Das Buch ist geprägt von vielen Gesprächen der Patienten, später dann der Freunde, untereinander. Viele dieser Gespräche fand ich sehr interessant, einige jedoch auch eher "uninteressant" und sehr langatmig. Nichts desto trotz finde ich es genau richtig, dass diese Gespräche darin vorkommen, eben weil sie einfach zur Geschichte der Autorin gehören.

    Cover:
    Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend und im Geschäft hätte ich auf jeden Fall einmal einen Blick darauf geworfen.

    Fazit:
    Ein sehr interessantes Buch, vor allem wenn man bedenkt, dass dies die wahre Geschichte der Autorin ist. Leider fand ich es an einigen Stellen, für mich persönlich, zu langatmig. Trotzdem finde ich dieses Buch lesenswert und bekommt von mir 3,5 Sterne!

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    Write_In_Piecess avatar
    Write_In_Piecesvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr realistische und authentische Beschreibung über die Erfahrungen drei junger Menschen, auf einer psychosomatischen Station.
    Eine Selbstbegegnung

    Sonja, Arne und Jenni sind drei junge Menschen, die einander auf einer psychosomatischen Station begegnen. Sie kämpfen darum, ihre körperlichen und seelischen Probleme endlich in den Griff zu bekommen. Wir begleiten die Protagonisten sieben Tage lang auf der Station 32, lernen die Ärzte und Schwestern kennen und vielleicht auch ein wenig uns selbst. 

    Dieses Buch lässt sich wirklich sehr gut lesen. Die Autorin schildert in einem sehr angenehme Schreibstil ihre eigenen Erfahrungen über die Zeit auf dieser Station. Wie sie nach Hilfe gesucht hat und sie letztlich nicht in der Behandlung, sondern in den Menschen fand. 
    Um mit den Worten der Autorin zu schließen: "Leben ist, was du daraus machst, und deine Gesundheit richtet sich danach aus."

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    tob82s avatar
    tob82vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Erfahrungen in einer Psychosomatik-Abteilung
    Erfahrungen in einer Psychosomatik-Abteilung

    In "Station 32" erzählt die Autorin Pia Laurence von ihrem einwöchigen Aufenthalt in einer Abteilung für Psychosomatik. Dabei wird die Geschichte nicht, wie erwartet, aus der Ich-Perspektive erzählt, sondern auf Basis einer dritten Person, die die Erlebnisse von mehreren Patienten über den Zeitraum dieser Woche schildert. Durch diese Darstellung verschwimmt die Grenze zwischen Sachbuch und Roman.

    Hauptperson ist Sonja, das Alter Ego der Autorin. Sie leidet unter chronischen Verdauungsproblemen. Ihr Aufenthalt soll nun endlich Klarheit über die Ursachen bringen und auch die Frage klären, ob ihre Probleme eher körperlicher oder psychischer Natur sind. Als "Mitbewohnerin" im Zimmer trifft sie auf Jenni, die stark übergewichtig ist, durch eine Magen-OP aber schon 60kg abgenommen hat. Diese stellt sich als sehr nett und hilfsbereit heraus und hat vor allem mit ihrem Selbstbild und Selbstvertrauen zu kämpfen. Eine weitere zentrale Person ist Arne. Er leidet stark unter diversen Symptomen und ist eher ein verschlossener Typ. Dennoch entwickelt sich zwischen ihm und Sonja schnell ein Vertrauensverhältnis und beide verbringen viel Zeit miteinander redend im Park des Krankenhauses.

    Nach Beendigung des Buches hatte ich eher nicht das Gefühl, dass mir die Lektüre persönlich weiterhilft, aber ich denke, dass das auch eine Frage der eigenen Erfahrungen ist. Personen mit Krankheitserfahrung in diesem Bereich werden vieles sehr wahrscheinlich schon kennen. Dennoch finde ich die Schilderungen des Aufenthalts im Prinzip ganz gut gelungen und einige Darstellungen auch emotional eindrücklich. Das Leid der Patienten wird sehr deutlich erfahrbar und der Kampf Sonjas mit ihren eigenen Erlebnissen ist heftig.
    Es werden viele Mängel im System sichtbar, aber nichts wird auf übertriebene Weise dargestellt. Sonjas Dilemma in Bezug auf Öffnung vs. Zurückhaltung im Kontext des nur einwöchigen Aufenthaltes finde ich sehr gut nachvollziehbar. Eine Sitzung Einzeltherapie in der Woche ist wohl die Regel, kam mir aber schon immer viel zu wenig vor. Einige Anekdoten fand ich recht seltsam, spiegeln aber die Sichtweise der Personen zu diesem Zeitpunkt wieder.
    Die Bedeutung der Qualität der Beziehungen der Patienten/innen untereinander wird klar deutlich. Dies zeigt sich wohl vor allem am Paar Sonja/Jenni. In einer Hinsicht wurde mir das allerdings zu viel: die ständigen Flirt-Gespräche zwischen Arne und Sonja im letzten Teil des Buches haben mich tatsächlich sogar eher genervt.

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    books_are_proofs avatar
    books_are_proofvor 4 Monaten
    Zu knapper Einblick

    Anfangs kommt man gut in das Buch hinein, man bekommt einen groben Überblick über die verschiedenen Charaktere und der sehr guten Idee, sieben Tage, die aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt werden und dann noch bei so heiklen Themen, die auch angesprochen werden.

    Aber der restlichen Umsetzung fehlt es an Tiefe der Charaktere, sie sind alle sehr sehr oberflächlich gehalten und Kritik an dem Gesundheitswesen wird zwar erwähnt, dann aber hingenommen.
    Ihre Handlungen und Beweggründe sind oft unverständlich, aber nicht durch die Krankheiten, sondern weil man keinen genauen Einblick in die Gedanken bekommt.
    Auf mich wirkt es so, als wären diese schweren Krankheiten nur so eine kleine Nebensache, die aus der Welt geschafft werden soll.
    Ich weiß selbst, dass das so nicht ist, ich leide selbst an psychischen Krankheiten, aber so wird es von den Charakteren vermittelt.
    Ansonsten sind die Charaktere sehr verschieden und man bekommt unterschiedliche, interessante Persönlichkeiten geliefert. Und die Tagesabläufe sind sehr gut geschildert, sodass der Ablauf in einer solchen Klinik gut übertragen wird.

    Alles in allem gibt das Buch einen guten Einblick in einer solchen Klinik, nimmt einige Vorurteile, die andere vielleicht haben, lässt die Charaktere aber sehr außen vor.

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    LarryCoconarrys avatar
    LarryCoconarryvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr wertvoller Roman, der Einblick in das Leben auf der psychosomatischen Station gibt! Eine klare Empfehlung!
    Eine Woche auf Station 32

    Pia Laurence beschreibt in ihren autobiografisch geprägten Roman 'Station 32' eine Woche auf der psychosomatischen Station aus der Perspektive verschiedener Patienten.


    Inhalt:
    Das Buch ist in 7 Tage unterteilt, wobei jeder dieses Tage wiederum in kleine Abschnitte, die jeweils von verschiedenen Personen erzählt werden eingeteilt ist. Die Menschen beschreiben ihr Leben mit psychischer Beeinträchtigung sowie ihre Behandlung auf Station 32, zu der natürlich neben nervigen Zimmergenossen auch Freundschaft und Liebe gehört. Insgesamt fand ich den Inhalt sehr bewegend, man konnte merken wovon Menschen bei der Behandlung profitieren und wurde auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Auch zeigt das Buch gut auf, wie man sich eine Psychiatrie vorstellen kann und das es keineswegs das altmodische Bild ist, das viele Menschen eventuell in ihrem Kopf haben. 

    Schreibstil: 
    Auch wenn das Thema des Buches eher ernst ist, hat es die Autorin geschafft mich so gut zu unterhalten, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Die Einteilung des Buches ist rundum gelungen.

    Empfehlung:
    Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, da vermutlich jeder Mensch einmal im nähren Umfeld in Kontakt kommt mit psychosomatischen Beschwerden. Für mich als Psychologin war das Buch keinesfalls langweilig, viel mehr die Chance auf eine neue Perspektive.


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    Aischas avatar
    Aischavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzer Einblick in die moderne Psychiatrie - interessant, aber für mich etwas zu kurz
    Eine Woche in der Psychiatrie - detailliert beschrieben und doch zu kurz geraten

    Wer bei Psychiatrie an "Einer flog über das Kuckucksnest" denkt, tut gut daran, seine Vorurteile anhand des vorliegenden Romans zu revidieren.

    Pia Laurence gibt anhand der autobiografisch geprägten Geschichte einen Einblick in die zeitgenössische stationäre Behandlung psychischer Störungen und Erkrankungen.
    Der Leser begleitet Protagonistin Pia auf ihrem achttägigen Aufenthalt auf "Station 32", der psychosomatischen Abteilung einer psychiatrischen Klinik.
    Die Autorin beschreibt einfühlsam verschiedene Patiententypen, Therapeuten und Ärzte. Und dennoch blieben die Charaktere für mich leider teils recht farblos, ich konnte nur selten mitfühlen und die Beweggründe für Handlungen nicht immer erkennen. 
    Die zahlreichen Dialoge wirkten auf mich manchmal nicht altersgemäß, wie zwischen den Erwachsenen, die sich unterhielten, sondern eher wie Gespräche unter Jugendlichen, fast schon pubertär. Dies muss an sich nicht schlecht sein, meinen Geschmack hat es nur leider nicht getroffen.
    Auch werden Misstände im Gesundheitswesen zwar benannt, bleiben aber mehr oder weniger unkommentiert stehen. Hier hätte ich mir etwas mehr Kritikfreudigkeit gewünscht, oder auch zumindest im Ansatz Lösungsvorschläge.
    Aber vielleicht will all das die Autorin aber gar nicht. Im Nachwort heißt es über sie: "Wenn sie damit nur einer einzigen Person helfen kann, das eigene Leben zu reflektieren, zu verstehen und zu verändern, hat sie mit ihrem Roman bereits alles erreicht, was sie sich wünscht."
    Ein sehr ambitioniertes Ziel, wie ich finde. 
    Meiner Meinung nach kann der Roman dazu beitragen, unbegründete Ängste gegenüber der Psychiatrie abzubauen. Ich wäre darüber hinaus gerne noch gut unterhalten worden, dafür hat es leider im Großen und Ganzen nicht gereicht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die zeigt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und man nicht vorschnell urteilen sollte.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    P

    Herzlichen Willkommen zu dieser Leserunde,

    ich freue mich total, hier nun meine erste Leserunde abzuhalten und bin schon ganz gespannt, wie ihr mein Buch findet :)

    Ich bin Pia und habe meine seelischen Verletzungen auf einer Psychosomatikstation aufgearbeitet, und erfahren wie nah körperliche Beschwerden mit der Seele zusammenhängen. Auf meiner Reise habe ich interessante Menschen, wie Jenni und Arne, kennengelernt, die alle ihre eigenen Päckchen zu tragen hatten.

    Gern könnt ihr euch bis zum 25. Mai 2018 bewerben. Ich verlose 7 Exemplare.

    Humor und Schmerz liegen bei 'Station 32' nah beieinander, wer Interesse hat, wie es auf so einer Station läuft oder sein Leben mit Symptomen neu überdenken will, bekommt in meinem autobiografischen Roman vielleicht genau das Richtige.

    Herzliche Grüße

    Pia

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