Pia Osterwald Fräuleinwunder

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Inhaltsangabe zu „Fräuleinwunder“ von Pia Osterwald

Die wichtigsten Fragen im Leben einer Frau: Was zieh ich heute an? Was koch ich meinem Mann? Cosima hat ihr Leben im Griff: Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus. Doch plötzlich wird sie ins Jahr 1954 katapultiert. Es ist die Zeit der Nierentische und Petticoats – und des spießigen Hausfrauen-Daseins. Frauen dürfen allein kein Konto eröffnen, ohne die Erlaubnis ihres Mannes nicht arbeiten, und auch sonst ist ein gesundes Selbstbewusstsein nicht sonderlich gefragt. Cosima ist empört – und nimmt den Kampf auf. Bis sie Paul trifft. Könnte er die Liebe ihres Lebens sein?

Überraschende Zeitreise - mich hat das Buch begeistern können 😀

— VeraHoehne
VeraHoehne

Unterhaltsam, wenn auch teilweise etwas wirr und übertrieben. Zum Glück sind "die guten alten Zeiten" vorbei!

— Maus71
Maus71

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    Fräuleinwunder
    Maus71

    Maus71

    10. May 2013 um 10:55

    Am meisten beschäftigt mich die Frage, wer sich hinter dem Pseudonym Pia Osterwald versteckt. Ich habe zwar schon ein paar Mutmaßungen dazu gefunden, aber keine sichere Angabe. Ist es eine Autorin, die die Zeit persönlich gut kennt, weil sie damals noch jung war, oder ist es eine Autorin, die sich viel mit der Nachkriegszeit beschäftigt hat? "Fräuleinwunder" hat mir von der Idee her ganz gut gefallen, doch letztendlich konnte es mich nicht ganz überzeugen. Vieles bleibt unklar, zum Beispiel wer hinter den Zeitreisen steckt und was der eigentliche Sinn ist. Ganz im Gegensatz zu anderen Zeitreiseromanen soll hier ganz bewusst die Geschichte verändert werden. Es ist für mich nicht verständlich, warum, denn die Position der Frau in der Gesellschaft hat sich ja tatsächlich verändert. Darüber hinaus frage ich mich, was mit der Cosima in der Zukunft passiert - ist sie einfach verschwunden? Der Schluss kommt mir zu plötzlich und erscheint auch nicht ganz logisch. Was ich allerdings zwischen Anfang und Ende über die 50er Jahre erfahren habe, fand ich teilweise schon erschütternd. Mir war zwar bewusst, dass das Leben für die Frauen damals viel härter war, als heute, dass es teilweise so schlimm war, konnte ich mir jedoch nicht vorstellen. Wie selbstverständlich gehen wir Frauen heute davon aus, unsere eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen, doch das war vor gar nicht allzu langer Zeit noch vollkommen anders. Mein großes Dankeschön an all die Frauen, die damals für uns, ihre Töchter, Enkelinnen, Urenkelinnen... gekämpft haben!  Auch wenn in "Fräuleinwunder" vieles sicherlich auch übertrieben ist, stimmt die Geschichte doch nachdenklich. Von daher gebe ich gerne die vier Sterne (ansonsten wären es eher drei gewesen). 

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  • Lustig bis erschreckend

    Fräuleinwunder
    Supergluecksfee

    Supergluecksfee

    08. April 2013 um 23:30

    Ich fand das Buch sehr "lustig", da ich mich noch an die Demos gegen §218 erinnern kann. Auch habe ich viele nichtemanzipierte Frauen kennen gelernt, die heutzutage fast ausgestoben zu sein scheinen. Meine Tochter (18), die das Privileg hat, als "emanzipierte Frau" uneingeschränkt aufwachsen zu dürften, ist schockiert. Schockiert über die Beschreibung der "Engelmacherin" und v.m.

  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Maus71

    Maus71

    17. February 2013 um 21:30

    Leihbuch

  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    JessSoul

    JessSoul

    30. November 2012 um 03:29

    Leider hatte ich mehr erwartet bei dieser Reis ein die 50er...aber an sich ganz gut geschrieben. Nur der Zaunpfahl des Feminismus wurde auf Dauer leicht nervig.

  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Sariechen

    Sariechen

    14. November 2011 um 17:06

    Im großen und ganzen hat mir der Roman sehr gut gefallen! Er war mit 235 Seiten leider recht kurz und das Ende kam etwas abrupt und teilweise unglaubwürdig daher. Manche Aspekte der Zeitreise waren ein wenig absurd und dass man prügelnden Männern auch eine runterhauen muss und alles läuft, fand ich auch etwas daneben. Trotzdem war die Handlung kurzweilig-amüsant, es ging um nette Charaktere und man bekam einen tollen Einblick in das Hamburg der 50er Jahre! Ich wüsste nur zu gerne welche Erfolgsautorin hinter dem Pseudonym Pia Osterwald steckt :-) Edit: Psst ;-) Es ist Steffi von Wolff!

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  • Leserunde zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Daniliesing

    Daniliesing

    Zeitreisen sind in Romanen ein beliebtes Thema und auch die Autorin Pia Osterwald nimmt sich diesem an. Doch sie tut es mal auf ganz andere Art und Weise und hat so mit "Fräuleinwunder" einen locker leichten & humorvollen Roman über das Leben als Frau in den 50er Jahren geschrieben. Wie fühlt es sich für die moderne Frau von heute wohl an, plötzlich knapp 50 Jahre zurückkatapultiert zu werden? Selbstverständlich fehlt dem Buch auch eine schöne Liebesgeschichte nicht! Hier mehr zum Inhalt: Die wichtigsten Fragen im Leben einer Frau: Was zieh ich heute an? Was koch ich meinem Mann? Cosima hat ihr Leben im Griff: Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus. Doch plötzlich wird sie ins Jahr 1954 katapultiert. Es ist die Zeit der Nierentische und Petticoats – und des spießigen Hausfrauen-Daseins. Frauen dürfen allein kein Konto eröffnen, ohne die Erlaubnis ihres Mannes nicht arbeiten, und auch sonst ist ein gesundes Selbstbewusstsein nicht sonderlich gefragt. Cosima ist empört – und nimmt den Kampf auf. Bis sie Paul trifft. Könnte er die Liebe ihres Lebens sein? Wer jetzt Lust bekommen hat dieses lustige Buch über die Welt der Frauen zu lesen und sich darüber mit anderen Lesern auszutauschen, der kann sich hier direkt für die Testleserunde zu "Fräuleinwunder" bewerben. Insgesamt suchen wir 25 Testleser, die Freude an der Diskussion über das Buch haben und abschließend auch eine Rezension schreiben. Bewerbt euch bis einschließlich Sonntag, 08. Mai 2011 indem ihr uns hier - bitte unbedingt im Unterthema "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" - verratet, wieso ihr gern an der Leserunde zu "Fräuleinwunder" teilnehmen möchtet und erzählt uns außerdem, wohin ihr selbst gern mal eine Zeitreise unternehmen würdet. Wir wünschen eine spaßige Lesereise!

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    abuelita

    abuelita

    29. June 2011 um 18:38

    Die wichtigsten Fragen im Leben einer Frau: Was zieh ich heute an? Was koch ich meinem Mann? Cosima hat ihr Leben im Griff: Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus. Doch plötzlich wird sie ins Jahr 1954 katapultiert. Es ist die Zeit der Nierentische und Petticoats – und des spießigen Hausfrauen-Daseins. Frauen dürfen allein kein Konto eröffnen, ohne die Erlaubnis ihres Mannes nicht arbeiten, und auch sonst ist ein gesundes Selbstbewusstsein nicht sonderlich gefragt. Cosima ist empört – und nimmt den Kampf auf. Bis sie Paul trifft. Könnte er die Liebe ihres Lebens sein? Ich hab’s nicht so mit Comedy und hätte es mir daher denken können, dass mir dieses Buch nicht sooo sonderlich gefallen wird. Interessiert hat mich dabei nur die Zeitreise-Geschichte. Nun sind diese ja auch nicht immer logisch oder nachvollziehbar und hier – nun ja….imgrunde hatte ich schon gehofft, ein bisschen mehr und ein bisschen ernsthafter etwas über diese Zeit zu erfahren.... Wie ging es Frauen in den 50iger Jahren? Nun, nicht so besonders - sie hatten dem Manne zu gehorchen und so gut wie gar keine Rechte. Dass Cosima das natürlich ändern will, ist klar und ist anfangs auch ganz lustig zu lesen – wird allerdings schnell nur albern, zumindest in meinen Augen. Nicht alle Frauen waren „gut“ und alle Männer ausnahmslos „böse“ – weder zu dieser Zeit, auch nicht in einer früheren Zeit, weder heute und sicher auch morgen nicht. So absolute schwarz-weiss Sachen – das mag ich nun schon gar nicht. Und der Schluss –schweigen wir drüber….das ging denn doch etwas arg Hoppla-Hopp und unvermittelt zu Ende !

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    18. June 2011 um 21:10

    Verrückt-abgedreht aber dennoch lustig Cosima ist eine selbstständige, emanzipierte Frau aus dem Jahr 2010 und wird durch ein Versehen in das Jahr 1954 versetzt. Das sie sich mit der Rolle der Frau nicht zurecht findet ist dadurch nur selbstverständlich. Sie beginnt den Kampf für die Rechte der Frauen. Aber kann sie wirklich etwas bewegen und was ist wenn dann auch noch die Liebe dazwischen kommt?! Als erstes sollte man dieses Buch auf keinem Fall zu ernst nehmen. Es ist ziemlich abgedreht aber genau das macht auch seine Charme und Humor aus. Ich fand es wirklich lustig und war aber auch schockiert über die Rolle der Frau im Jahr 1954. Die Hauptperson Cosima fand ich einfach herrlich und sehr sympathisch. Sie hat oftmals so reagiert wie es in ihrer Situation wohl auch getan hätte. Der Schreibstil ist sehr locker und fluffig was in meinen Augen sehr gut passt. Ich fand nur das dass Ende ein wenig zu rasant kam. Da überstürzten sich die Ereignisse ziemlich und man hatte Probleme hinterher zu kommen. Alles in allem ein Buch zum schmunzeln!

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    PiMi

    PiMi

    14. June 2011 um 14:54

    Die Story beginnt witzig und abgedreht, aber trotzdem nicht unglaubwürdig. Cosima, 44 Jahre alt, 1 Sohn der bereits auf eigenen Beinen steht, frisch geschieden und schon in den Wechseljahren, bekommt von ihrer Freundin Bille einen Besuch bei der Wahrsagerin Frau Nasila geschenkt. Dieser Besuch katapultiert die selbstbewusste Cosmia geradewegs ins Jahr 1954. Cosima muss sich dort zurechtfinden und das ist gar nicht so einfach, denn in Deutschland ist eine Frau 9 Jahre nach Kriegsende so gut wie gar nichts wert. Sie darf muss Kochen, Putzen und Einkaufen, aber wehe sie kocht das Falsche oder sie wirtschaftet nicht richtig, dann bekommt sie Schläge und niemanden interessiert es. Frauen sollten nicht arbeiten, sondern die Kinder hüten, sie dürfen keine Verträge unterschreiben und brauchen für alles die Zustimmung ihrer Männer. Cosima kann und will sich dieser „Männergesellschaft“ nicht anpassen und ruft zur Frauenbewegung auf. Der Roman ist lustig aber auch schockierend, denn das was beschrieben wird war Alltag für viele unserer Omas und Uromas, sie waren abhängig von ihren Männern und es gab nur einige wenige, die sich gegen dieses ungerechte Verhalten durchsetzten konnten. Es werden Themen angesprochen, wie z.B. Verhütung, Aufklärung, häusliche Gewalt und Abtreibung. Und es war wirklich interessant, wenn auch nicht neu, zu lesen wie verklemmt man früher damit umgegangen ist. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, locker und leicht liest sich das Buch in einem Rutsch. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Viel zu überstürzt und das Handeln von Cosima im Bezug auf Paul war für mich nicht nachvollziehbar. Warum ist sie jetzt in ihn verliebt? Weil er gut aussieht? Denn sein Handeln ist nicht groß anders als das vieler Männer im Jahr 1954, er ist ein echter Macho. Auch der Grund für die Aufgabe die Cosima erledigen muss erschließt sich mir nicht. Fazit: Ein netter Roman für Zwischendurch dem am Ende leider das gewisse Etwas fehlt. 3 Sterne

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Caro1893x

    Caro1893x

    10. June 2011 um 22:21

    Zum Inhalt: Cosima ist entsetzt. Denn Cosima befindet sich laut Aussage ihres Frauenarztes in den Wechseljahren. Für Cosima ist ihr Leben praktisch gelaufen, sie ist geschieden, hat einen erwachsenen Sohn und jetzt auch noch Wechseljahre? Einfach nur schrecklich denkt sie sich. Bis, ja bis ihre Freundin Bille ihr einen Gutschein für eine Wahrsagerin schenkt. Hier möchte Cosima erfahren, ob ihr Leben vielleicht doch nicht ganz vorbei ist und was die Zukunft so bringt. Doch leider ist die Wahrsagerin eine ziemliche Stümperin und deswegen macht Cosima statt einer Hypnose eine Zeitreise ins Jahr 1954. Zunächst hat sie natürliche keine Ahnung wo sie sich befindet und was überhaupt los ist. Doch so nach und nach bekommt sie raus, dass sie genau zu dem Zeitpunkt in der Vergangenheit gelandet ist, an dem Deutschland das erste Mal Fußballweltmeister geworden ist. Sie lernt dann auch einige Frauen kennen und freudet sich relativ schnell mit diesen an. Dadurch bekommt sie auch mit, dass fast alle Frauen, von ihren Männern schlecht behandelt werden. Das kann Cosima nicht zulassen und startet eine Frauenbewegung, durch die sie auch Paul kennenlernt... Meine Meinung: Puuuh, also das Buch hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es war nicht schlecht zu lesen und ging auch recht flott und flüssig, aber die Geschichte hat so viele Mängel, dass es einfach nicht der Brüller war. Begonnen mit dem Cover, dass ich eigentlich ganz nett und lebensfroh finde. Es spiegelt die 50er Jahre ganz gut wieder und man hat den Eindruck, dass es sich bei dem Buch um einen heiteren Frauenroman handelt. "Leider" war dem überhaupt nicht so. Zunächst fängt das Buch ganz lustig an. Wie Cosima erfährt, dass sie jetzt in den Wechseljahren ist und dadurch eine halbe Welt für sie zusammenbricht. Allerdings ging mir das Rumgejammer relativ schnell auf die Nerven. Cosima vermittelt wirklich den Eindruck, dass für eine Frau alles vorbei ist, sobald sie in den Wechseljahren ist. Als Cosima sich dann in der Vergangenheit befindet, schlägt die Geschichte schnell in einen anderen Ton um. Sie wird sehr ernst und zeigt die sehr tragischen Seiten der 50er-Jahre. Frauen ohne Rechte, Frauen, die ohne Männer nichts wert waren, Frauen, die nur etwas machen durften, wenn ihr Mann ihnen das erlaubt hat, Gewalt gegen Frauen, und und und. Ich will damit auch gar nicht sagen, dass ich es schlecht finde, dass die 50er Jahre auch von ihrer negativen Seite dargestellt werden, aber 1. Wird eben nur die negative Seite dargestellt. Es gibt kaum einen Mann, der seine Frau nicht schlägt und der eine positive Einstellung zu Frauen hat (Ausnahme bleibt ein Apotheker). 2. Vermittelt das Buch durch das Cover, eben einen völlig falschen Eindruck. Nie hätte ich erwartet eine so ernste Geschichte zu lesen. Ich habe mit etwas viel humorvollerem gerechnet. **Achtung Spoiler** Warum sich Cosima dann ausgerechnet in Paul verliebt, den sie auch kaum kennt und der ja die gleiche Einstellung wie alle anderen Männer zu haben scheint (bis auf die Prügel vielleicht) war mir auch etwas schleierhaft. Mag ja sein, dass Paul ganz gut aussieht, aber ist das wirklich ein Grund, in der einen Minute mit ihm ins Bett zu steigen (Kurz zuvor schlägt Cosima den Frauen übrigens noch einen Sexstreik vor lol)und ihm dann zwei Minuten später eine zu knallen?! Ebenfalls eine der vielen unglaubwürdigen Szenen des Buches. **Spoiler Ende** Ebenfalls gestört hat mich die Tatsache, dass Personen, die in der Gegenwart mit Cosima zutun haben, auch in der Vergangenheit auftauchen, da aber Cosima nicht erkennen. Hier hat mich nicht die Tatsache selbst gestört, sondern dass es keinerlei Erklärung für deren Auftauchen gab. Wieso gibt es die gleichen Personen, mit dem gleichen Namen in der Vergangenheit nochmal??? Das hat für mich keinen Sinn ergeben und mich deswegen das ganze Buch über gestört. Bis zum Ende habe ich auf eine Erklärung gehofft, die aber leider nie kam. Was auch komisch war, war das Cosima sich so schnell damit abfindet, dass sie sich in der Vergangenheit befindet. Sie stellt eigentlich kaum Fragen und fügt sich meiner Meinung nach zu schnell und zu leicht in das Leben dort ein. **Achtung Spoiler** Und am Ende will Cosima dann gar nicht mehr zurück. Völlig aus der Luft gegriffen. Hat sie doch einen Sohn, der sich zwar am Ende der Geschichte in der Vergangenheit befindet, da aber bestimmt nicht für immer bleiben will. Außerdem hat sie doch Familie und Freunde in der Gegenwart. Daher für mich diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehbar und ziemlich unglaubwürdig. **Spoiler Ende** Schade fand ich auch, dass Cosima ihre Prioritäten im Laufe der Geschichte so sehr verändert. Waren zu Anfang nur die Frauen und die Emanzipation wichtig, so ging es gegen Ende nur noch um Cosima selbst und ihr Liebesleben. Das Ende kam dann auch viel zu plötzlich, eigentlich mitten in die Geschichte reingehackt. Wo manche Autoren zu ausschweifend werden, wurde hier viel zu viel weggelassen und die Geschichte so, viel zu arg zusammengedrückt. Um hier nicht nur negative Dinge zu schreiben (Ich habe das Buch schließlich komplett gelesen!!) auch einige positive Aspekte. Wie oben schon geschrieben liest sich das Buch wirklich gut und schnell. Die Schreibweise der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Die Einblicke in die 50er Jahre waren wirklich spannend und interessant - ich hatte mich nämlich vorher noch nie damit beschäftigt. Teilweise wirklich sehr erschreckend wie's da zuging, vorallem die Vorstellung des Mittelchens Frauengold macht mich richtig wütend. Natürlich ist heute nicht alles besser, aber ich bin zumindest froh, dass ich meine Verträge alleine unterschreiben kann und selbst entscheiden kann, was ich machen möchte. Nett waren auch die humorvollen Stellen zwischendurch, vorallem als Cosima in den 50er Jahren landet und da zunächst in einige Fettnäpfchen tritt. Fazit: Eine gute Idee, die 50er Jahre in Form einer Zeitreise wieder aufleben zu lassen, die leider nur mangelhaft umgesetzt wurde und mich nicht überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Stundenblume

    Stundenblume

    31. May 2011 um 12:14

    Der 44. Geburtstag, oje, Als Doc Gyn, Cosimas Frauenarzt auch noch feststellt, dass Sie in den wechseljahren ist, brich eine kleine Welt zusammen. Cosima is Modebewusst, hat einen guten Hob und einen Sohn, der gerrade seinen Vater besucht. Sie ist eine emanzipierte Frau, die nicht verstehen kann, wie jemand „nur“ Hausfrau sein kann. Am Abend veranstaltet Cosima eine kleine Gebrutatagsfeier im Kreis ihrer Freunde, das Essen kommt natürlich vom Partyservice, denn kochen gehört nicht zu ihren Hobbys. Mitten in der Feier hat Cosima einen klassischen Wechsljahrs-Depressions-Zusammenbruch. Bei ihrer Putzfrau Murmel heult sie sich aus, bis alle Gäste gegangen sind. Cosimas beste Freundin ist als Seelenklempner geblieben. Als Geschenk für Cosima gibt’s einen Besuch bei einer Wahrsagerin. Das ruft Entsetzten beim Geburtstagskind hervor, dort will sie nicht hin. Der Termin ist schon am nächsten Tag, also lässt sich Cosima doch überreden. Die Wahrsagerin hält sich nicht mit langen Reden auf. Cosima muss sich hinlegen und versteht ersteinmal garnicht, was mit ihr geschieht. Plötzlich steht sie in einem kratzigen Kleid, mit viel zu waremen Nylons an den Beinen, an einer Straße. Die Menschen hier Feiern ausgelassen. Aber es sind fast nur Männer auf der Straße. Es geschehen einige interessante Dinke, unter anderem wird unsere emanzipierte Hauptprotagonistin aus einem Restauraant geworfen. Dadur landet Sie in einer Kneipe, hinter dem Tresen steht eine Frau die Ihrer Putfrau Murmel sehr ähnlich sieht. Die beiden verstehen sich prächtig. Gemeinsam lassen sie den Plan reifen, alle Frauen etwas „aufzuwecken“, den Frauen der 50er ein bisschen Mut, ein Stück Emanzipation ein zu flüstern. Ein anstrengendes und nicht immer ungefährliches Unterfangen, wie sich später herausstellt. In Cosimas leben der 50er tritt nun auch n och Paul, der 9 Jahre verschollene, sehr gut aussehende, liebenswürdige Sohn von Cosimas Vermieterin. Sollte es nicht cosimas oberstes Ziel sein, zurück ins Jahr 2010 zu kommen? Wo ist der Wille auf einmal geblieben und was tut sie jetzt? „Fräuleinwunder“ ist ein leicht zu lesender Unterhaltungs Roman. Ja Unterhaltung, denn es werden zwar ernste Themen der 50er Jahre angesprochen, aber bei weitem nicht detailliert genug. Das Buch kann Menschen die Interesse haben durchaus zu einer weiterführenden Recherche anregen, muss aber nicht. Ich persönlich habe gleich einige Dinge nachgesehen, denn „Frauengold“ war mir gänzlich unbekannt. (Es war ein Herz-Kreislauf-Tonikum, welches wahrscheinlich Hauptsächlich durch seinen Alkoholgehalt Wirkung tat.) Mir hat das Buch gefallen. Es ist etwas zu kurz gehalten, aber sprachlich angenehm flüssig zu lesen und auf leichte Art und Weise unterhaltend. Es war genau das Richtige zum ausspannen nach einem anstrengenden Arbeitstag.

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Ever

    Ever

    31. May 2011 um 00:39

    Die wichtigsten Fragen im Leben einer Frau: Was zieh ich heute an? Was koch ich meinem Mann? Cosima hat ihr Leben im Griff: Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus. Doch plötzlich wird sie ins Jahr 1954 katapultiert. Es ist die Zeit der Nierentische und Petticoats – und des spießigen Hausfrauen-Daseins. Frauen dürfen allein kein Konto eröffnen, ohne die Erlaubnis ihres Mannes nicht arbeiten, und auch sonst ist ein gesundes Selbstbewusstsein nicht sonderlich gefragt. Cosima ist empört – und nimmt den Kampf auf. Bis sie Paul trifft. Könnte er die Liebe ihres Lebens sein? Auch mich hat dieses Buch etwas enttäuscht, nachdem ich die Rückseite des Buches gelesen hatte, habe ich mich auf einen netten Roman über eine Frau gefreut, die im Einzelkampf gegen das leben im Jahre 1954 antritt, sich nett verliebt und es am ende zu einem nettem Happyend bringt. Naja, dass es dann wohl doch eher anders zuging lässt sich aktzeptieren, doch den Verlauf den es nimmt... Ein wirkliches Ziel fehlte, der versprochene Mann tauchte erst nach über der Hälfte des Buches wirklich auf und ab da wird alles vorherige und der Kampf gegen die unterdrückung der Frauen der noch läuft in den Hintergrund gestellt und es dreht sich alles um die "Hassliebe" zwischen Cosima und Paul, denn einerseits fühlt sie sich äusserlich zu ihm hingezogen und andererseits verachtet sie seine Ansichten. Die Mysteryöse Organisation über die man im dunklem gelassen wird, hat ebenfalls total unerklärliche Ziele und verwirrt den Leser... Zu ende des Buches bleiben viele Fragen offen und es wirkt ab des Mitte des Buches, als hätte die Autorin viel Inhalt auf wenig Seiten bringen müssen und so einiges weggelassen und nur einiges schnell aufgeschrieben... Ich finde, dass das Buch sein Geld nicht wirklich wert ist - besonders Menschen die viel über eine Handlung nachdenken werden am ende mehr ungelöste Rätsel haben als zur Mitte des Buches... Andererseits ist es ein Gutes Buch für leute, die schnell etwas zu lesen brauchen, nicht viel drüber nachdenken und gerne ein Abwechslungsreiches Buch hätten. Dieses Buch ist wohl geschmackssache und obwohl ich nicht allzu begeistert war, ist es nicht schlecht :)

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    moni_angekommen

    moni_angekommen

    30. May 2011 um 17:41

    ...kein Buch das ich weiterempfehlen würde. Irgendwie läuft die Geschichte im Schnelldurchlauf ab und lässt sich weder Zeit für die Handlung noch für die Charaktere. Man hat außerdem das Gefühl die Autorin konnte sich nicht zwischen seichter Frauenunetrhaltung und ernsthaften Themen entscheiden- herausgekommen ist ein unlogischer Mix. Flüssig zu lesen, aber nicht mehr als ein Büchlein, dass mich nicht wirklich gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    StellaCometa

    StellaCometa

    28. May 2011 um 12:17

    Cosima ist schockiert! Ausgerechnet an ihrem 44. Geburtstag stellt Doc Gyn (ihr Frauenarzt) fest, dass sie nun in den Wechseljahren ist. Die überraschende Erkenntnis lässt die sonst selbstsichere und modebewusste Cosima in Selbstzweifel versinken und als sie kurz darauf auch noch in das Jahr 1954 katapultiert wird, ist das Chaos perfekt ... Mein Eindruck: Das Cover suggeriert eine amüsante Frauengeschichte, leichte Kost. „Fräuleinwunder“ führt uns jedoch die Rolle der Frau in den 50er Jahren vor Augen: Der Mann hatte die totale Verfügungsgewalt über seine Ehefrau. Er entschied über den Wohnort, über die Kindererziehung und natürlich über die Finanzen. Er konnte sogar Verträge, die seine Frau geschlossen hatte, kündigen. Im Gegenzug durfte die Frau die Hausarbeit verrichten und den Anweisungen ihres Mannes brav folgen. Cosima – der Hauptperson im Buch – widerstrebt dieses Frauenbild! Kein Wunder: Sie ist geschieden, allein erziehend und reist als Pressefrau eines Hotels in der Weltgeschichte herum … nun aber ist sie, aufgrund der Schusseligkeit einer Wahrsagerin, im Jahr 1954 „gefangen“. Schneller als gedacht lebt sich Cosima jedoch ein und ruft auf zum Aufstand gegen die Männer! Hinter dem Namen „Pia Osterwald“ verbirgt sich – laut Verlagsangabe – eine deutsche Bestsellerautorin. Es wundert mich daher nicht, dass der Schreibstil angenehm lesbar ist und die Seiten nur so dahin „fliegen“. Die Autorin konnte sich aber – so scheint es – nicht zwischen einem fröhlich-leichten Frauenroman und der kritischen Auseinandersetzung mit den 50ern entscheiden. Dazu kommt, dass sie die damaligen Geschehnisse recht einseitig beleuchtet, alles ist „schwarz-weiß“, Zwischentöne gibt es nicht. D. h. alle Männer sind böse!! Umso merkwürdiger ist es, dass sich die Protagonistin Cosima ausgerechnet in Paul verliebt (wieso sie für ihn Gefühle hat, erschließt sich mir nach wie vor nicht). Leider hat Frau Osterwald auch keine näheren Details eingestreut, „Bilder entstehen lassen“, um der Geschichte Leben einzuhauchen. Dafür hat sie Gefühle in mir wecken können: Wut auf die Männer, Mitleid mit den Frauen. Das überstürzte und unausgereift wirkende Ende hat mich allerdings unzufrieden zurückgelassen. Fazit: Der Roman ist ganz „nett“, nicht mehr und nicht weniger. Chick-Lit mit ein paar ernsten Tönen.

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  • Rezension zu "Fräuleinwunder" von Pia Osterwald

    Fräuleinwunder
    Loxeley

    Loxeley

    27. May 2011 um 14:39

    Die 44-jährige Cosima hat ihr Leben eigentlich ganz gut im Griff. Sie hat es geschafft ohne Mann und mit Kind Karriere zu machen und ihr Leben gemeistert. Trotzdem gerät ihr Leben kurz vor ihrem 44. Geburtstag aus der Bahn: Sie kommt in die Wechseljahre. Cosimas beste Freundin Bille möchte sie aufheitern und schickt sie zu einer Wahrsagerin. Leider ist diese genauso schusselig wie magisch begabt und schickt Cosima ausversehen ins Hamburg des Jahres 1954 zurück. Die verwirrte Karrierefrau muss zu ihrem Entsetzen bald feststellen dass es ohne Mann zu dieser Zeit verdammt schwer ist alleine durchzukommen, und selbst verheiratete Frauen haben kaum Freiheiten. Cosima ist sofort klar, da muss was getan werden ! Naja, Zeitreisen in einem Frauenroman- Eigentlich eine ausgelutschte Idee in einem oft belächelten Genre. Trotzdem hat mich „Fräuleinwunder“ gereizt denn die 50er und das 20. Jahrhundert im allgemeinen wurden ja noch nicht oft behandelt. Erwartet habe ich einen lockeren Roman für zwischendurch, der die übliche Liebesgeschichte im 50er-Jahre Ambiente runter spielt. Gerade am Anfang wusste ich nicht was ich von der Geschichte halten sollte. Cosima ist eine Protagonistin die man entweder mag oder überhaupt nicht leiden kann. Ich fand sie extrem unglaubwürdig. Auf der einen Seite gibt sie die coole unabhängige Karrierefrau, aber spätestens ab dem Besuch beim Frauenarzt frägt man sich ernsthaft wie so jemand überhaupt im Berufsleben stehen kann. Cosima jammert in einer Tour über die Wechseljahre, hat Minderwertigkeitskomplexe die man mit Anfang zwanzig eigentlich überwunden haben sollte und nimmt ihre Mitmenschen als wandelnde Klischees wahr. Kurz: Sie nervt. Leider ist dies nicht aus Gründen der Charakterentwicklung so, gegen Mitte wird sie einfach ruhiger, ohne besonderen Grund. Erst das Auftreten der Nebencharaktere nach ungefähr 3 Kapiteln ließ das Buch besser werden, denn: Bille und Murmel, Freundinnen Cosimas, sind interessantere Charaktere die Cosimas endlosen Gedankenstrom erst lustig werden lassen. Das Buch gewinnt an Auftrieb, der Stil wird lockerer, die Wahrsagerin mit ihrer Schusseligkeit ist ziemlich komisch. Dann als Cosima in die 50er katapultiert wird, ändern sich Ton und Richtung dramatisch. Die Beschreibungen der Autorin schaffen es Atmosphäre zu kreieren und diese Zeit vor unserem Auge aufleben zu lassen. Authentische Personen und Fakten werden in die Geschichte eingewoben. Es wird ernster, und dem Leser wird schnell klar das diese Zeit gar nicht so romantisch war wie Retrowelle und Heimatfilm es uns glauben machen wollen. Die Frauen hatten es schwer, und das wird auch gezeigt, von einfacher Diskriminierung bis zur Gewalt ist alles dabei. Das wirkt am Anfang tiefgründig, fängt aber leider an den Leser irgendwann zu langweilen: Die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel hektischer präsentiert, auf Kosten der Charakterisierung. Dadurch bleiben die Charaktere zweidimensional. Die Frauen schließen sich schnell Cosima an, die meisten Männer sind Chauvinisten, es gibt fast kein „dazwischen“. Das Leid kommt nicht mehr beim Leser an, da es wie am Fließband präsentiert wird. Die Geschichte bleibt zwar lustig aber auch stark oberflächlich. Bis zu diesem Punkt fand ich das Buch jedoch ganz in Ordnung, da das Zusammenbringen von so einem komplexen Thema mit so einem lockeren Stil nicht ganz einfach ist. Leider, leider kippt das Buch gegen Ende komplett. Atmosphäre und Beschreibungen sind komplett flöten gegangen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, Handlungsstränge werden reingeschoben deren Auflösung in einem billigen Plotloch verschwinden. Das Happy End bleibt unglaubwürdig, und der Leser bleibt ratlos zurück. Ich frage mich wirklich ob Autorin und Verlag damit zufrieden sind oder ob Zeit, Lust oder Seitenanzahl einfach nicht gereicht haben. Denn das Buch hat gute Ansätze, bleibt die ganze Zeit lustig, aber diese Eigentschaften können einfach nicht über schlechtes Timing und Strukturierung hinwegtäuschen. Alles in allem also ein nettes Buch, das an den eigenen Anspruch ein ernsthaftes Thema mit einer leichten Geschichte zu verbinden scheitert. Wer Zeitreisenromane mag, oder vielleicht an einen ernsthafteren Frauenroman interessiert ist kann ja mal reinschauen aber alle anderen werden wahrscheinlich enttäuscht werden.

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