Pia Stein

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Pia Stein

Lebenslauf von Pia Stein

Pia Stein ist 1958 im bayerischen Freilassing geboren. Sie ist verheiratet, hat eine Tochter und eine Enkeltochter. Die Liebe zu Büchern und die Lust am Schreiben hat sie von Kindheit an begleitet. So übte sie sich, das Erlebte des Tages, am Abend ins Positive umzuschreiben. So bekam sie wieder neue Kraft für den nächsten Tag und empfand ihr Schreiben als eine Art Überlebenstraining. Je erwachsener sie wurde, umso weniger konnte sie ihren Fantasien freien Lauf lassen. Auch wurde die Zeit durch die Arbeit sehr beschnitten. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrer dreijährigen Enkeltochter, stand 2011 der Jakobsweg in Spanien, auf dem Plan. Pia Stein bemerkte, dass Arbeit nicht alles in ihrem Leben sein konnte. Auf dem Pilgerweg habe sie ‚danke‘ für all die guten und schlechten Erfahrungen in ihrem Leben sagen wollen und dass sie trotz aller Irrungen und Wirrungen, auf der Sonnenseite des Lebens stehen darf. Zuhause angekommen, hat Pia beschlossen, ihre Eindrücke, die sie täglich in einem kleinen Tagebuch festhielt, in Form eines Taschenbuches zu veröffentlichen. Gesagt, getan, ist ihr Erstlingswerk „Drei Generationen auf dem Jakobsweg…meine Erfahrung mit Gott“, 2012 im Fischer Verlag erschienen. Im November 2017 erschien ihr Roman: „Intuition – Der Weg aus den Schattenjahren“. Dieser erzählt vom Schicksal einer gebeutelten, jungen Frau, die mit ausgeprägten Lebenswillen, ihrer Intuition und guten Freunden, aus ihren Schattenjahren, herausfand.

Alle Bücher von Pia Stein

Drei Generationen auf dem Jakobsweg

Drei Generationen auf dem Jakobsweg

 (1)
Erschienen am 01.07.2012
Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren

Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren

 (1)
Erschienen am 13.11.2017
Drei Generationen auf dem Jakobsweg

Drei Generationen auf dem Jakobsweg

 (0)
Erschienen am 26.10.2017
Intuition

Intuition

 (0)
Erschienen am 27.11.2017

Neue Rezensionen zu Pia Stein

Neu

Rezension zu "Drei Generationen auf dem Jakobsweg" von Pia Stein

Eine Bereicherung
buchstabensammlerinvor 5 Monaten

Cover:
Auf einem Weg sieht man etwas entfernt jemanden -einen Kinderwagen schiebend- laufen. Eine typische Szene des Buches und sicherlich ein privates Foto der Autorin. Gefällt...

Inhalt:
Pia Stein hört von ihrer Tochter, dass sie mit ihrem Enkelkind den Jakobsweg laufen möchte. Die ganze Strecke und dies allein, ohne ihren Mann. Schnell entschlossen, entscheiden Pia und ihr Gatte sich den beiden anzuschließen, besser gesagt das Abenteuer Jakobsweg gemeinsam in 3 Generationen zu erleben. 6 Wochen laufen sie gemeinsam mit Kinderwagen und Gepäck die über 700 km und lassen uns in diesem Buch daran teilhaben.

Meine Meinung:
Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich ja ehrlich, dass mich der Stil des Tagebuchs sicherlich schnell langweilen würde. Jedes Kapitel ein „Wanderabschnitt“, das kann doch nicht wirklich ein Buch sein, was mich anspricht? Und es gibt ja auch ein paar richtig gute Titel, die den Jakobsweg beschreiben. ABER: ich wurde so schnell eines Besseren belehrt. Das Buch ist wirklich ein fesselndes Erlebnis, an dem die Autorin uns teilhaben lässt und auf keiner Seite langweilig oder wiederholend. Ganz im Gegenteil. Ich bin irgendwie mitgelaufen, habe die dreieinhalb Pilger (so steht es auf dem Buchrücken, da die Enkeltochter erst 3 Jahre ist, was mir so imponiert hat) völlig ins Herz geschlossen, jede Blase mit gefühlt und die schmerzenden Knochen irgendwie nachvollziehen können. Ich habe den größten Respekt vor der Tatsache mit Kinderwagen diesen Weg zu gehen, nicht aufzugeben und sich untereinander auch nicht die Augen auszukratzen, mal hart gesprochen. Auch hier ist das Gegenteil der Fall, denn diese intensiven gemeinsamen sechs Wochen sind unwiderruflich ein Kleber, der diese Familie zusammenschweißt, durch die einmaligen Erinnerungen dieses Weges.
Auch, wenn Pia Stein ab und an ihre Gebete und Wünsche an Gott erhört sieht, sich Dinge danach ändern und ihnen helfen (was ich ehrlich gesagt immer dem Zufall zuschreibe), so hat es mich doch ein paar Mal wirklich zum Nachdenken gebracht und ich habe mir die Frage gestellt, wie ich in einer solchen Situation agieren würde. Manchmal hilft einfach auch beten!

Fazit:
Für mich ich dieses Buch eine echte Bereicherung gewesen und ich kann es nur vollsten jedem empfehlen, der sich dem Thema pilgern, aber auf die charmante und vor allem familiäre Art, öffnet. 

Kommentieren0
7
Teilen

Rezension zu "Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren" von Pia Stein

Ein spannender Roman und eine nicht ganz alltägliche Geschichte
buchstabensammlerinvor 9 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Intuition
Autorin: Pia Stein
Seiten: 272
Verlag: Buch & Media GmbH
Buch: Taschenbuch
Erscheinungstag: 27.11.2017
ISBN: 978-3-95780-097-8
Preis: 16,90 €

Cover/Titel:
Ich muss gestehen, dass mir persönlich Cover und Titel nicht ganz so gut gefallen, das sollte aber nicht vom Kauf des Buches abhalten!

Inhalt:
Isabella ist Physiotherapeutin, hat einen Freund Carsten, der nicht mit ihrem Kinderwunsch klar zu kommen scheint und die Beziehung ist so lala. Eines Tages lernt sie – eingefädelt durch ihre Freundin – Hannes kennen und verliebt sich sofort in ihn. Er scheint Mr. Right für sie zu sein, gut aussehend, legt ihr die Welt zu Füßen, was dazu führt, dass Isabella sich von Carsten trennt und schon bald darauf Hannes heiratet. Alles scheint perfekt, Liebe, Geld, Haus und das Glück wird durch die Geburt der Tochter Marie-Sophie vervollständigt.
Bis eines Tages Mann und Tochter spurlos verschwinden.
Isabella versucht alles, glaubt an einen Unfall, verzweifelt aber an der erfolglosen Suche, verliert ihren Mut und ihre Stimme und muss schließlich nach einen langen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik erkennen, dass nur Sprechen und Freunde ihr aus der ausweglosen Situation helfen können... und sie bekommt ganz besondere Hilfe von besonderen Menschen.

Darstellungsweise/Schreibstil:

Isabellas Geschichte wird von ihr anfangs aus dem Krankenhaus erzählt wo sie sich ihren Erinnerungen ergibt und ihre erste wunderbare Zeit mit Hannes nochmal an ihr vorbeizieht. Später hilft ihr eine Therapiegruppe zu ihrer Sprache zurück und sie erzählt rückblickend ihre furchtbaren Erlebnisse. Mir gefällt diese Darstellungsweise sehr gut, die immer wiederkehrenden Rückblenden und Gedanken der Protagonistin. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und das Buch ist wirklich schnell gelesen.

Meine Meinung:
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, da man sich mit einem nicht ganz alltäglichen Romanthema befasst. Die Ängste und Verzweiflung von Isabella um ihre Tochter kommen unglaublich gut rüber und was im Vordergrund steht und sicherlich auch nochmal zu erwähnen ist, ist hier das Thema Freundschaft. Ohne ihre Freunde hätte es Isabella sicherlich nicht mehr aus ihrem Kummer geschafft und wer weiß, wie ihr Leben dann verlaufen wäre.
Das dargestellte perfekte Leben mit Hannes zu Beginn ist halt doch nicht immer der Weisheit letzter Schluß einer Beziehung. Die beiden leben das perfekte Leben, eine Segelyacht, ein Haus in Florida, sie streiten sich nie und erzählen sich alles.... meint Isabella. („ Die Tage und Wochen der Neugestaltung unseres Zuhauses vergingen wie im Flug. Wir genossen unsere Zweisamkeit in vollen Zügen. Später, als dann mein Mann auch noch meinen Kinderwunsch mit mir teilte und ich auf Anhieb gleich schwanger wurde, war unser Glück perfekt.“ Seite 74). Isabelle ist für die Erziehung der Tochter zuständig, Hannes verdient das Geld. Diese Abhängigkeit und das unbändige Vertrauen führt hier in die totale Katastrophe. Auch das finde ich gut gezeichnet, Isabella gibt sich für ihr Glück mit Hannes quasi auf. Sie verrennt sich in ihrem Familienglück.
Umso tiefer fällt sie dann... und sehnt sich in der Klinik sogar nach dem Ende ( Zugedröhnt von all den Psychopharmaka, die mir in letzter Zeit verabreicht werden, friste ich im Alter von 36 Jahren nun schon seit einiger Zeit hier in diesem kahlen Zimmer mein Leben und wünsche mir nichts sehnlicher, als dass der liebe Gott endlich ein Einsehen hat und mich aus dieser weltlichen Grausamkeit holt. Jeden Tag denke ich mir, ich kann ja nur noch in den Himmel kommen, denn der Weg zu Hölle wurde mir bereits gezeigt.“ Seite 11)
Aber sie wird aufgefangen und ihr wird von ganz besonderer Seite geholfen. Das zeigt auch, dass immer wieder Menschen in ein Leben treten, von denen man nicht erwartet hätte, sie zu treffen.

Hinzu kommt, dass sie immer wieder ein „Bauchgefühl“ hat, auf welches sie auch hört und was schlussendlich die entscheidende Wendung bringt. Wir sollten alle viel viel öfter auf unseren Bauch hören!

Fazit:
Für meine Begriffe enthält das Buch alles, was ein guter Roman braucht: eine besondere, nicht alltägliche Handlung, eine sympathische Protagonistin, Spannung, ja man will unbedingt wissen, wie es weiter geht, und wir wissen es sicher alle und ich nehme hier nichts vorweg, ein gutes Ende.
Ich ziehe allerdings für Cover und Titel einen Stern ab.

Kommentieren0
15
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Pia Stein im Netz:

Community-Statistik

in 2 Bibliotheken

Worüber schreibt Pia Stein?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks