Pia Stein Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren

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Inhaltsangabe zu „Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren“ von Pia Stein

Die Physiotherapeutin Isabella Sauer hat den perfekten Mann kennengelernt. Nach einer stürmischen Romanze heiraten die beiden und führen eine vermeintlich glückliche Ehe. Schon bald wird ihr Familienglück durch die Geburt ihrer Tochter perfekt. Bis eines Tages Isabellas Ehemann und ihre Tochter spurlos verschwinden.
Verzweifelt macht sie sich auf die Suche nach ihrer verletzt geglaubten Familie. Nach unzähligen Misserfolgen und einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik klopft eines Tages ihre Vergangenheit an der Tür, die sie auf eine heiße Spur bringt.

Ein spannender Roman und eine nicht ganz alltägliche Geschichte

— buchstabensammlerin
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    Intuition: Der Weg aus den Schattenjahren

    buchstabensammlerin

    15. April 2018 um 12:37

    Rund ums Buch:Titel: IntuitionAutorin: Pia SteinSeiten: 272Verlag: Buch & Media GmbH Buch: TaschenbuchErscheinungstag: 27.11.2017ISBN: 978-3-95780-097-8Preis: 16,90 €Cover/Titel:Ich muss gestehen, dass mir persönlich Cover und Titel nicht ganz so gut gefallen, das sollte aber nicht vom Kauf des Buches abhalten! Inhalt: Isabella ist Physiotherapeutin, hat einen Freund Carsten, der nicht mit ihrem Kinderwunsch klar zu kommen scheint und die Beziehung ist so lala. Eines Tages lernt sie – eingefädelt durch ihre Freundin – Hannes kennen und verliebt sich sofort in ihn. Er scheint Mr. Right für sie zu sein, gut aussehend, legt ihr die Welt zu Füßen, was dazu führt, dass Isabella sich von Carsten trennt und schon bald darauf Hannes heiratet. Alles scheint perfekt, Liebe, Geld, Haus und das Glück wird durch die Geburt der Tochter Marie-Sophie vervollständigt. Bis eines Tages Mann und Tochter spurlos verschwinden. Isabella versucht alles, glaubt an einen Unfall, verzweifelt aber an der erfolglosen Suche, verliert ihren Mut und ihre Stimme und muss schließlich nach einen langen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik erkennen, dass nur Sprechen und Freunde ihr aus der ausweglosen Situation helfen können... und sie bekommt ganz besondere Hilfe von besonderen Menschen. Darstellungsweise/Schreibstil: Isabellas Geschichte wird von ihr anfangs aus dem Krankenhaus erzählt wo sie sich ihren Erinnerungen ergibt und ihre erste wunderbare Zeit mit Hannes nochmal an ihr vorbeizieht. Später hilft ihr eine Therapiegruppe zu ihrer Sprache zurück und sie erzählt rückblickend ihre furchtbaren Erlebnisse. Mir gefällt diese Darstellungsweise sehr gut, die immer wiederkehrenden Rückblenden und Gedanken der Protagonistin. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und das Buch ist wirklich schnell gelesen. Meine Meinung: Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, da man sich mit einem nicht ganz alltäglichen Romanthema befasst. Die Ängste und Verzweiflung von Isabella um ihre Tochter kommen unglaublich gut rüber und was im Vordergrund steht und sicherlich auch nochmal zu erwähnen ist, ist hier das Thema Freundschaft. Ohne ihre Freunde hätte es Isabella sicherlich nicht mehr aus ihrem Kummer geschafft und wer weiß, wie ihr Leben dann verlaufen wäre. Das dargestellte perfekte Leben mit Hannes zu Beginn ist halt doch nicht immer der Weisheit letzter Schluß einer Beziehung. Die beiden leben das perfekte Leben, eine Segelyacht, ein Haus in Florida, sie streiten sich nie und erzählen sich alles.... meint Isabella. („ Die Tage und Wochen der Neugestaltung unseres Zuhauses vergingen wie im Flug. Wir genossen unsere Zweisamkeit in vollen Zügen. Später, als dann mein Mann auch noch meinen Kinderwunsch mit mir teilte und ich auf Anhieb gleich schwanger wurde, war unser Glück perfekt.“ Seite 74). Isabelle ist für die Erziehung der Tochter zuständig, Hannes verdient das Geld. Diese Abhängigkeit und das unbändige Vertrauen führt hier in die totale Katastrophe. Auch das finde ich gut gezeichnet, Isabella gibt sich für ihr Glück mit Hannes quasi auf. Sie verrennt sich in ihrem Familienglück. Umso tiefer fällt sie dann... und sehnt sich in der Klinik sogar nach dem Ende ( Zugedröhnt von all den Psychopharmaka, die mir in letzter Zeit verabreicht werden, friste ich im Alter von 36 Jahren nun schon seit einiger Zeit hier in diesem kahlen Zimmer mein Leben und wünsche mir nichts sehnlicher, als dass der liebe Gott endlich ein Einsehen hat und mich aus dieser weltlichen Grausamkeit holt. Jeden Tag denke ich mir, ich kann ja nur noch in den Himmel kommen, denn der Weg zu Hölle wurde mir bereits gezeigt.“ Seite 11) Aber sie wird aufgefangen und ihr wird von ganz besonderer Seite geholfen. Das zeigt auch, dass immer wieder Menschen in ein Leben treten, von denen man nicht erwartet hätte, sie zu treffen. Hinzu kommt, dass sie immer wieder ein „Bauchgefühl“ hat, auf welches sie auch hört und was schlussendlich die entscheidende Wendung bringt. Wir sollten alle viel viel öfter auf unseren Bauch hören! Fazit: Für meine Begriffe enthält das Buch alles, was ein guter Roman braucht: eine besondere, nicht alltägliche Handlung, eine sympathische Protagonistin, Spannung, ja man will unbedingt wissen, wie es weiter geht, und wir wissen es sicher alle und ich nehme hier nichts vorweg, ein gutes Ende. Ich ziehe allerdings für Cover und Titel einen Stern ab.

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