Piedad Bonnett Wofür es keinen Namen gibt

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Inhaltsangabe zu „Wofür es keinen Namen gibt“ von Piedad Bonnett

Piedad Bonnett erzählt in ihrem Buch von der vielleicht schrecklichsten Erfahrung, die Eltern machen können: dem Selbstmord ihres 28-jährigen Sohnes Daniel, der unter Schizophrenie litt.
Daniel war zunächst ein ganz normaler junger Mann wie viele andere, er war künstlerisch begabt, und er liebte das Leben, bis seine Krankheit ihn daran zerbrechen ließ. Bonnett begibt sich in ihrem Buch auf die Suche nach ihrem Sohn und stellt Fragen, die er selbst ihr nicht mehr beantworten kann: Wer war Daniel wirklich? Was wusste ich von ihm, und was wusste ich nicht? Hätte ich ihm helfen können in seiner Einsamkeit und wie? Sie schreibt mit der klaren und zärtlichen Sprache des Herzens – mit einer Sprache, die jeden berührt.

Ein Buch über ein schwieriges Thema: Selbstmord des eigenen Kindes. Wie damit umgehen? Wie weiter leben? Fragen auf die es keine Antworten g

— Ayanea

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    Wofür es keinen Namen gibt

    Ayanea

    09. September 2017 um 10:10

    Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu rezensieren. Wie kann man sich überhaupt anmaßen ein Buch zu besprechen, welches das reine Herzblut des Autors inne hat? So ein schwieriges Thema- eine Mutter die ihren Sohn verloren hat. Hierbei handelt es sich um keine Fiktion, sondern um Tatsachen. So wirkt das Buch natürlich ungemein schockierender, denn Daniel hat sich selbst umgebracht.  Seine Mutter und die Familienangehörigen bleiben fassungslos zurück. Ich bin selbst Mutter und somit konnte ich mich gut in die Mutter hinein versetzen, es ist wohl das schrecklichste was man erleben kann: das sich das eigene Kind aus Trauer selbst umbringt.  Die Autorin versucht in dieser Aufarbeitung der Geschehnisse (beginnend beim Tag des Selbstmordes) und in Rückblende von circa 8 Jahren den Tod ihres Sohnes zu verarbeiten. Dabei lässt sie viele Textpassagen anderer Bücher und Gedichte mit in die Erzählungen fließen. Mitunter wirkt das Buch auf den Leser sehr nüchtern und weniger emotional. Dann gibt es wieder Sätze die mich umgehauen haben und eine Gänsehaut bescherten. Mein ganzer Körper kribbelte bei einigen Aussagen.   Die Autorin stellt in diesem Buch viele Fragen. Geht mit ihren Sohn ins Zwiegespräch. Antworten findet sie nicht- kann sie auch nicht, denn Daniel kann ihr nicht mehr antworten. Gut fand ich, das sie kein geschöntes Licht auf den Selbstmord wirft. Ich denke gerade diese "Nüchternheit" braucht man nach so einer Tragödie.  Es war ein sehr schmales Buch- nur 150 Seiten..dennoch vermochten mich diese absolut zu fesseln und ich hoffe das ich so etwas nie, nie selbst erleben muss. Ob mir das Buch selbst helfen würde, wenn mir so etwas passiert weiß ich nicht. Aber ich denke darum geht es wohl nicht. In erster Linie ging es um das Seelenheil der Autorin- ich hoffe sie konnte etwas nach dem Schreiben dieses Werkes zurück erlangen. Die Zeit ist gnädig...ich wünsche ihr das Beste.

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