Taiwan. Ein Land, welches schon fast einem eigenen kleinen Kontinent gleicht, mit all seiner Vielfältigkeit. Taiwan hat viel zu bieten: Von alten Tempeln über Thermalbäder bis hin zu Nationalparks, leuchtenden Festen und Tee. Gar nicht so einfach da den Überblick zu behalten. Wo lohnt sich ein Besuch und wann ist die beste Reisezeit?
Genau diesen Fragen geht „loveyl planet Taiwan“ nach. Die Top15 werden vorgestellt, die man bei einer Reise machen sollte. Die Attraktionen sind dabei sehr unterschiedlich, so dass wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. (Mein Favorit ist das Taiwan der Ureinwohner.)
Aber es gibt vielmehr als nur 15 Orte die ein Besucher sich anschauen kann. Es werden sowohl Nationalparks, als auch Tempel, Hotels und Cafés vorgestellt. Allesamt mit einer Kurzbeschreibung, sowie ihrer genauen Lage. Ebenfalls sind Öffnungszeiten und Preiskategorien angegeben. Ein guter Überblick, um nicht ganz ziellos durch die Städte zu irren. (Besonders wenn man vorher noch nie in Taiwan war und keinen Vergleich hat, wirklich sehr praktisch.)
Ein doch gefühlt recht großer Teil am Ende des Buches widmet sich der Geschichte des Landes. Das ist zwar interessant zu lesen, allerdings spielt diese für mich bei der Reiseplanung (fast) keine Rolle. 1-2 Seiten, kurz und prägnant, hätten hier meiner Meinung nach gereicht.
Bis auf direkt am Anfang gibt es so gut wie keine Fotos mehr. Dadurch – und nicht zuletzt durch das dünne Papier – wirkt der größte Teil des Buches leider wie ein Telefonbuch: Langweilig und trostlos.
Zusammenfassend finde ich diese Reiseführer zwar gut für die erste Sondierung von Aktivitäten, zur Mitnahme ist er aber eher ungeeignet. (Nicht nur auf Grund des eher hohen Gewichtes.)



