Pierce Brown Red Rising

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Inhaltsangabe zu „Red Rising“ von Pierce Brown

Der fulminante Auftakt zur New York Times-Bestsellertrilogie Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

Mehr als nur genial!!

— Sianna
Sianna

Ein großartiger Science Fiction-Roman. Ein Muss für jeden Genre-Fan!

— Vivi300
Vivi300

Im Meer der vielen Dystopien und Trilogien ist Red Rising ein außergewöhnliches Buch, das in allen Punkten positiv hervorsticht.

— ChrissisFederecke
ChrissisFederecke

Hat mir gut gefallen. Bin schon gespannt wie es weiter geht.

— Shalaina
Shalaina

Tolles Buch!

— katha_strophe
katha_strophe

Ich komme mit dem Schreibstil leider nicht klar, trotz toller Idee - abgebrochen bei der Hälfte

— Aleshanee
Aleshanee

Ich bin Pierce Brown gleich mit dem ersten Band verfallen und froh nicht lang auf die Folgebände warten zu müssen! Absolute Suchtgefahr!

— moni_loves
moni_loves

Fesselnde Sciene Fiction-Story mit vielschichtigen Charakteren und einem starken, tiefgründigen Protagonisten!

— Weltentraeumerin
Weltentraeumerin

Ein unglaublich guter Auftakt zu einer Reihe, die ich weiterverfolgen werde!

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Nicht unbedingt neue Ideen aber fantastisch umgesetzt und super packend geschrieben!

— BlueSunset
BlueSunset

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    Red Rising
    Vivi300

    Vivi300

    10. May 2017 um 21:04

    Das Buch hatte mich schon nach wenigen Seiten völlig gefangen genommen. Story:Es geht um den Höhlentaucher Darrow, der ein armes und hartes Leben als Roter führt. Er und sein Clan haben die Aufgabe, den Mars bewohnbar zu machen und Helium 3 zu fördern. Eines Tages muss er herausfinden, dass sie alle die ganze Zeit belogen wurden und nur Sklaven der oberen Farben sind. So nimmt die Geschichte seinen Lauf...Es ist eine Zukunftsvision, in der die Menschheit alle Planeten des Sonnensystems besiedelt hat und eine Gesellschaft der Farben herrscht, eine Art Kastensystem. Ganz unten stehen die Roten, ganz oben die Goldenen. Das System wird sehr gut erklärt, auch der Aufstieg der Menschen und die Besiedelung wird dem Leser schnell nahgebracht. Um dem Sklavendasein zu entkommen und seine Frau Eo zu retten, wird Darrow selbst zu einen Goldenen. Die Welt ist ziemlich brutal und schreckt auch vor derben Begriffen und Handlungen nicht zurück - allerdings verzeiht man es ihr, da die Story so ihre Authentizität bewahrt. Die gesamte Story ist eine Mischung aus Tribute von Panem und Game of Thrones in einem Science Fiction Setting. Denn die Goldenen, zu denen Darrow nun auch gehört, müssen schwere Prüfungen bestehen. Hier kommt die Stärke der Geschichte zum Vorschein, denn die Heldenreise von Darrow ist nicht sehr linear. Immer wieder scheitert und verliert er, muss sich neuen Situationen und Gegebenheiten anpassen, denen er manchmal nicht gewachsen ist. Sehr authentisch und außergewöhnlich.Charaktere:Darrow ist ein unglaublicher Protagonist, der dem Leser manchmal weit voraus ist. Das kann anstrengend oder faszinierend sein. Je nach dem, mit was für einer Haltung man an dieses Buch heran geht. Er ist mutig, intelligent, cholerisch und manchmal auch grausam. Aber mir persönlich war er nie unsympathisch. Im Gegenteil: Denn dank seiner vielen charakterlichen Schwächen konnte man sich dennoch immer ein wenig mit ihm identifizieren. Seine charakterliche Entwicklung ist besonders spannend. Nebencharaktere gibt es viele, aber ich hatte selten Probleme, sie mir zu merken. Die Söhne des Ares, allen voran Dancer, rekrutieren Darrow für ihre Rebellion gegen das Kastensystem. Eo ist seine Ehefrau, die - wenn auch tot - eine große Rolle für Darrow spielt. Cassius ist Darrows Freund, auch wenn sie eher Rivalen sind. Mustang, die eigentlich Virginia heißt, scheint Darrows Herz zu berühren.Ach, es gibt einfach viel zu viele Charaktere, die eine tragende Rolle spielen. Ich könnte hier noch fünf Seiten schreiben und hätte mit Sicherheit trotzdem jemanden vergessen. Feinde hat Darrow auch furchtbar viele. Allen voran der Erzgouverneur Nero au Augustus, der Eo umgebracht hat. Schreib- und Erzählstil:Dieser ist wirklich sehr gut. Manchmal ist der Ausdruck etwas derb, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es jetzt unpassend wirkte. Im Gegenteil, der Ausdruck hat sehr gut mit der Geschichte fusioniert. Ich hatte nie Probleme beim Lesen und meine Augen flogen nur so über den Text.Mein Fazit:Ein absolut gelungenes Buch, dass ich dennoch nicht jedem mit gutem Gewissen empfehlen würde. An manchen Stellen ist es sehr grausam, dann wird es wieder sehr politisch. Für Leute, die nicht sehr gern Science Fiction lesen und auch dreckige Kämpfe und Intrigen nicht sehr gut abkönnen, ist es nichts. Für alle, die nach etwas außergewöhnlichen suchen und sich gern zu fernen Welten ziehen lassen: Unbedingt lesen!

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  • Das beste Buch, das ich bisher gelesen habe ...

    Red Rising
    magdalenamarija

    magdalenamarija

    18. April 2017 um 20:53

    Was Science-Fiction betrifft, bin ich generell erst skeptisch. Doch das hat sich schon zu Beginn mit dem Prolog geändert.Darrow - der Protagonist der Red Rising-Trilogy - lebt in einer typisch dystopischen Welt. Ein Arbeiter, der täglich sein Leben aufs Spiel setzt um den Goldenen das zu geben, was sie wollen - das Gefühl von Macht und Überheblichkeit. Dystopien haben meistens denselben gesellschaftlichen Aufbau und dieser ist auch hier zu finden. Der Verlauf des Buches wird gerne mit "Die Tribute von Panem" (meiner Meinung nach, eine sehr langweilige Geschichte, mit der ich mich nie anfreunden konnte) verglichen und das zugegeben zurecht. Dennoch schafft es Pierce Brown gewöhnliche Dystopien an Grausamkeit, Spannung und Faszination um das Tausendfache zu übertreffen. Darrow lässt sich auf eine gefährliche Verbindung zu einer roten Widerstandsgruppe - den Söhnen des Ares - ein um den Tod seiner Frau zu rächen und wird in das hinterhältige Machtspiel der Goldenen hineingezogen. Er muss ein Goldener werden und damit wird seine Identität auf eine harte Probe gestellt. Vor allem als er wider Willen freundschaftliche Verbindungen zu einigen Goldenen entwickelt. Das System, nach dem diese Welt geschaffen wurde, ist realtiv einfach, aber dennoch komplex. Die Brutalität, die sich in der menschlichen Natur zeigt, wird unglaublich faszinierend und grausam zugleich dargestellt und trifft den schwarzen Teil jedes menschlichen Herzens. Die Charaktere haben so eine komplexe Identität, sind teilweise schwer in ihren Zielen zu durchschauen, was jeden Leser in den Bann zieht und über die eigentlichen Ziele dieses Systems rätseln lässt. Im ganzen Buch finden sich dutzende Anspielungen auf Mythologie und die römische Antike, was (für mich) absolut spannend und interessant war.Der Schreibstil spricht von den Begriffen her jede Altersgruppe an. Die Beschreibungen schaffen es eine bildliche Vorstellung von der Umgebung zu erschaffen und man findet sich sehr schnell in die Handlung ein. Es zieht sich keinen Moment hinaus und die Spannung ist durchgängig da.Ich kann es jedem Science-Fiction-Fan, aber auch allen anderen Lesern empfehlen!

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  • Ein super Auftakt für eine Trilogie auf dem Mars.

    Red Rising
    EnysBooks

    EnysBooks

    18. April 2017 um 00:24

    In diesem Buch geht es um den Jungen Darrow, einer der sogenannten roten, in den Minen auf dem Mars lebt. Als sogenannter Höllentaucher hat er sich täglich gefahren aus. Doch eines Tages geschieht etwas womit er nicht gerechnet hat. Seine Frau Eo wird getötet. Von den goldenen, den höchsten Marsmenschen. Er beschließt Rache zu nehmen und alles dafür zu tun, doch dazu muss er in die Mitte des Feindes.Ein großes Abenteuer beginnt.Das Cover zeigt einen roten Flügel der aussieht wie Zeichen der goldenen. Nur ist es rot wie Darrow es war. Ein Roter in Goldener Rüstung.Ich liebe die Gestaltung und dann kommt raus zum schwarz. Auch gefällt mir dass der Titel schräg steht.Die Geschichte ist ziemlich gut aufgebaut und wird super erklärt. So kommt der Leser gut in dieser neuen Welt an und begreift schnell, wie es hier läuft. Auch Darrows Reaktionen lassen sich gut nachvollziehen und das alles hat einen Psychologischen Hintergrund. Es ist eine gute Grundspannung vorhanden und es gibt ein tolles Finale. Der eine Stern geht auf Kosten der letzten paar Seiten die fast Fade und grau scheinen und einem den Spass nehmen. Da es dann aber sonst so gut war, hoffe ich, dass es sich im zweiten Band hebt.Die Welt an und für sich kann man sich perfekt vorstellen und sich darin vertiefen. Es ist einer Freude, das alles in Kopf zu sehen.Ich habe mich zwar nicht mit Darrow identifizieren können, aber er ist mir nichts desto trotz ans Herz gewachsen. Seine Art und Weise zu denken hat mich sehr beeindruckt und es war wahnsinnig, wie schnell er erwachsen werden musste.Ich denke, dieses Buch ist nichts für schwache nerven und gut für “Krieg“ einsteiger. Ich selbst mag keine Krieges-Romane, doch dieser ist wirklich gut!Von diesem Autor habe ich bisher noch nichts gelesen, bin aber ziemlich beeindruckt. Ich gebe diesem Buch trotzdem nur 4 Sterne. Es war einfach schade, wie sehr er sein Ziel aus den Augen verloren hat.

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  • Grandios

    Red Rising
    thebookpassion

    thebookpassion

    07. April 2017 um 19:40

    Darrows Welt ist hart und unerbittlich. Die Roten müssen für den Wohlstand der anderen in den Minen des Mars schuften. Die Roten führen ein Leben voller Armut und Anstrengung. Doch eines Tages passiert etwas in Darrows Leben, was ihn für immer verändern wird. Darrow sagt den Goldenen, die Obersicht seiner Welt, den Kampf an und schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein…Ich habe vor einigen Jahren den Einstieg in das Science-Fiction Genre in Angriff genommen und bin kläglich gescheitert und war daher umso gespannter auf Red Rising, da der Roman eine Mischung aus SiFi und Dystopie sein soll. Ich kann schon vorne weg sagen, dass mich der Roman positiv überrascht hat und mich dazu ermuntern dem Genre noch mal eine Chance zu geben. Red Rising thematisiert den Kampf gegen die Unterdrückung und die Frage, wie weit man gehen darf, um nicht wie die gehassten Feinde zu werden. Dabei geht es im ersten Teil um keinen großen und offenen Kampf zwischen Rebellen und Unterdrücker. Die Rebellen versuchen zunächst die Goldenen von innen heraus zu zerstören.Farben stehen für die unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft, dabei sind die Berufe zur Einteilung zentral. Die Bergarbeiter, die auf dem Mars arbeiten, sind die Roten und gehören zur untersten Schicht der Gesellschaft. Die Roten müssen Tag für Tag in den Mienen arbeiten und riskieren viel zu oft dabei ihr Leben. Sie besitzen kein Komfort und auch keine Anerkennung. Die Unterteilung in Farben hat mir sehr gut gefallen, da ich dadurch das komplexe System super gut verstehen und merken konnte, da die Farben einprägsamer sind als neu erdachte Wörter. Nach und nach erkundet man zusammen mit Darrow das Universum und die Regeln. Denn zunächst wird Darrows Alltag geschildert und was er alles leisten muss. Nachdem sich Darrow bei den Goldenen eingeschlichen hat, erfährt man auch immer mehr über die Regeln der Oberklasse. Insgesamt erhält man so die Möglichkeit sich mit der Welt und den Regeln nach und nach auseinanderzusetzen, sodass man nicht mit neuen Informationen überschüttet wird.Pierce Brown hat eine große Vorliebe für dramatische Beschreibungen, sodass ich in brenzligen Situationen richtig hibbelig geworden bin, da ich dank der dramatischen aber auch authentischen Beschreibungen mir alles genau vorstellen konnte und mich die Atmosphäre mitgerissen hat.Darrow ist für mich einer der sympathischsten Protagonisten seit langem. Durch die Ich Perspektiv erfährt man einfach alles über seine Gefühle und Gedanken, sodass ich seine Entscheidungen oft verstehen konnte. Darrow ist voller Hass und Wut, ist hart und unnachgiebig und zugleich furchtbar verletzlich und er würde alles für seine Familie tun. Aufgrund seiner widersprüchlichen Gefühle macht er Fehler und er ist gewiss nicht perfekt. Dabei wirken seine Fehler jedoch einfach echt und nachvollziehbar und ich habe mich nie gefragt, warum er jetzt so eine blöde Entscheidung trifft.Alle in allem konnte mich der erste Teil der Trilogie absolut überzeugen, denn bei diesem Roman stimmt einfach alles. Die Welt als auch die Figuren sind grandios und authentisch ausgearbeitet und der dramatische Schreibstil des Autors rundet alles perfekt ab.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Einfach überwältigend!

    Red Rising
    Vivi300

    Vivi300

    15. March 2017 um 16:04

    Das Buch hatte mich schon nach wenigen Seiten völlig gefangen genommen. Story:Es geht um den Höhlentaucher Darrow, der ein armes und hartes Leben als Roter führt. Er und sein Clan haben die Aufgabe, den Mars bewohnbar zu machen und Helium 3 zu fördern. Eines Tages muss er herausfinden, dass sie alle die ganze Zeit belogen wurden und nur Sklaven der oberen Farben sind. So nimmt die Geschichte seinen Lauf...Es ist eine Zukunftsvision, in der die Menschheit alle Planeten des Sonnensystems besiedelt hat und eine Gesellschaft der Farben herrscht, eine Art Kastensystem. Ganz unten stehen die Roten, ganz oben die Goldenen. Das System wird sehr gut erklärt, auch der Aufstieg der Menschen und die Besiedelung wird dem Leser schnell nahgebracht. Um dem Sklavendasein zu entkommen und seine Frau Eo zu retten, wird Darrow selbst zu einen Goldenen. Die Welt ist ziemlich brutal und schreckt auch vor derben Begriffen und Handlungen nicht zurück - allerdings verzeiht man es ihr, da die Story so ihre Authentizität bewahrt. Die gesamte Story ist eine Mischung aus Tribute von Panem und Game of Thrones in einem Science Fiction Setting. Denn die Goldenen, zu denen Darrow nun auch gehört, müssen schwere Prüfungen bestehen. Hier kommt die Stärke der Geschichte zum Vorschein, denn die Heldenreise von Darrow ist nicht sehr linear. Immer wieder scheitert und verliert er, muss sich neuen Situationen und Gegebenheiten anpassen, denen er manchmal nicht gewachsen ist. Sehr authentisch und außergewöhnlich.Charaktere:Darrow ist ein unglaublicher Protagonist, der dem Leser manchmal weit voraus ist. Das kann anstrengend oder faszinierend sein. Je nach dem, mit was für einer Haltung man an dieses Buch heran geht. Er ist mutig, intelligent, cholerisch und manchmal auch grausam. Aber mir persönlich war er nie unsympathisch. Im Gegenteil: Denn dank seiner vielen charakterlichen Schwächen konnte man sich dennoch immer ein wenig mit ihm identifizieren. Seine charakterliche Entwicklung ist besonders spannend. Nebencharaktere gibt es viele, aber ich hatte selten Probleme, sie mir zu merken. Die Söhne des Ares, allen voran Dancer, rekrutieren Darrow für ihre Rebellion gegen das Kastensystem. Eo ist seine Ehefrau, die - wenn auch tot - eine große Rolle für Darrow spielt. Cassius ist Darrows Freund, auch wenn sie eher Rivalen sind. Mustang, die eigentlich Virginia heißt, scheint Darrows Herz zu berühren.Ach, es gibt einfach viel zu viele Charaktere, die eine tragende Rolle spielen. Ich könnte hier noch fünf Seiten schreiben und hätte mit Sicherheit trotzdem jemanden vergessen. Feinde hat Darrow auch furchtbar viele. Allen voran der Erzgouverneur Nero au Augustus, der Eo umgebracht hat. Schreib- und Erzählstil:Dieser ist wirklich sehr gut. Manchmal ist der Ausdruck etwas derb, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es jetzt unpassend wirkte. Im Gegenteil, der Ausdruck hat sehr gut mit der Geschichte fusioniert. Ich hatte nie Probleme beim Lesen und meine Augen flogen nur so über den Text.Mein Fazit:Ein absolut gelungenes Buch, dass ich dennoch nicht jedem mit gutem Gewissen empfehlen würde. An manchen Stellen ist es sehr grausam, dann wird es wieder sehr politisch. Für Leute, die nicht sehr gern Science Fiction lesen und auch dreckige Kämpfe und Intrigen nicht sehr gut abkönnen, ist es nichts. Für alle, die nach etwas außergewöhnlichen suchen und sich gern zu fernen Welten ziehen lassen: Unbedingt lesen!

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  • Red Rising- das rote Feuer entfacht!

    Red Rising
    __love_books__

    __love_books__

    26. February 2017 um 16:08

    " Auf dem Mars wächst eine Blume. Sie ist rot und zäh und für unseren Boden geeignet. Sie heißt Haemanthus. Das bedeutet Blutblume." Darrow ist ein Roter, geboren in den Tiefen des Mars. Tag für Tag schuftete er dort tief unter der Erde. Und dann wird seine große Liebe getötet. Weil sie für Gerechtigkeit gekämpft hat. Getötet von den Goldenen. Und dafür würden sie bezahlen! Mein Fazit: Red Rising war echt unglaublich! Die Idee: top!, der Schreibstil: unglaublich!❤ Die Charaktere waren wirklich sehr gut ausgearbeitet, vor allem Darrow... Meine persönlichen Lieblinge waren aber eindeutig Mustang und Sevro *-* Schon das erste Drittel des Buches waren super, aber der Rest... der war einfach.... atemberaubend! Ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen und sobald ich zu Hause war, musste ich einfach weiterlesen! 😍 Ich kann das Buch nur empfehlen, es hat mich echt umgehauen 🙈😊

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  • Rasante Geschichte, die ich nur empfehlen kann!

    Red Rising
    Ally91

    Ally91

    13. February 2017 um 15:47

    Ich habe lange gesucht, um etwas in der Art "Tribute von Panem" zu finden. Gefunden habe ich es nicht in der Jugenbuch-Abteilung, wo in der vergangenen Zeit viele ähnliche Bücher erschienen sind, sondern im Regal der Science Fiction Romane...gleich neben "Star Wars" und "Per Anhalter durch die Galaxis". Ich muss gestehen, dass ich kein Weltallfan bin und mich Vorstellungen von bewohnten anderen Planeten etwas beängstigen. Dennoch haben mich der Klappentext und andere Rezensionen von Red Rising verleitet, Pierce Browns Roman zu lesen. Es dreht sich alles um den Jungen Darrow und um die neue Gesellschaftsform, die mit der Erschließung des Weltalls und der Besiedlung des Mars entstanden ist. Die Gesellschaft ist in mehrere Farben eingeteilt und mit Privilegien abgestuft, was an die einzelnen Distrikte von Panem erinnert. Darrow, der einer niederen Farbe angehört, wird nach einem persönlichen Schicksal von einem "Geheimbund" in die Eliteschule der höchsten Farbe (die Goldenen) eingeschleust und soll durch Aufgaben und Prüfungen die Förderer der Schule von sich überzeugen, um einen "Praktikumsplatz" zu erhalten. Das soll nur eine grobe Umschreibung sein. Im Buch geht es zum Teil sehr rabiat und brutal zu und die Aufgaben und Prüfungen bestehen aus Belagerungen und Kriegsspielen, da jeder Schüler einem Haus zugeteilt wird. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Zu Beginn war ich etwas irritiert, sowohl über den Schreibstil als auch über die Fäkalsprache, die an der einen oder anderen Stelle vorkommt. Somit kam ich schwer rein und dachte nach den ersten 20 Seiten 'was ist das denn?'. Doch der Wendepunkt kommt schnell und schon ist man von der eigentlichen Geschichte, die sich in der Eliteschule abspielt, gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Pierce Brown hat eine interessante und neue Welt geschaffen. Zwar spielt sich alles auf einem Planten ab, den jedes Kind kennt, dennoch ist die Geschichte hinter der Geschichte so utopisch, dass man sich an manchen Stellen kneifen muss. Es ist so anders und dennoch so bekannt, dass es nicht allzu sehr an einen Science Fiction Roman erinnert. Anmerkung: Wer eine Jugendliebesgeschichte a la Katniss und Peter sucht, wird leider enttäuscht sein. Auch die offene Rebellion sowie die Vielfalt der Spiele ist nicht gleich. Dennoch ein tolles Buch für Fans von "Brot und Spielen".

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  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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    • 706
    Nelebooks

    Nelebooks

    04. February 2017 um 08:47
  • Was für eine Schlacht - in doppeltem Sinne!

    Red Rising
    lex-books

    lex-books

    30. January 2017 um 11:30

    Bald kommt "Red Rising" unter der Regie von Marc Forster (World War Z) ins Kino. Aus diesem Anlass rührt der Verlag noch einmal verstärkt die Werbetrommel für das Werk des jungen, amerikanischen Autors. Da ich schon länger ein Auge auf die Geschichte geworfen hatte, war dies für mich der Moment, in dem ich mir endlich selbst ein Bild machen wollte. Die Audiodatei zog vor zwei Wochen bei mir ein und exakt solange habe ich gebraucht, um mit Browns Helden Darrow ungezählte Schlachten zu schlagen. Ein knapp 17-stündiges Hörerlebnis, das mich fasziniert und überrascht hat, mich teilweise aber in die ultimative Entnervung trieb und sich insgesamt anfühlte, als sei ein Jahr meines Lebens darüber vergangen. Dabei ist es keine schlechte Geschichte, absolut nicht. Pierce Brown legt in seinem Trilogieauftakt das Fundament für eine tragödienhafte Geschichte epischen Ausmaßes. Was der Autor wirklich durchgängig beherrscht, ist das Aufrechterhalten einer starken Prämisse samt Sog entwickelnder Verästelungen. Brown verstrickt seinen Helden Darrow in einen riesigen Komplott und hält harte Prüfungen für seine heroische Flaggfigur parat. Weit in der Zukunft. Die Menschen haben das All erobert. Die Mehrzahl der Planeten ist bewohnbar. Die Gesellschaftsstruktur aber steckt im tiefsten Mittelalter fest. In Kasten bzw. Farben aufgeteilt, kann von einer hoch entwickelten, dem Gleichberechtigungsgeist folgenden Kultur keine Rede sein. Herrscher in diesem Unterdrückungssystem sind die Goldenen; große, muskulöse Prachtexemplare der menschlichen Gattung, die die Planeten unter sich aufgeteilt haben. Unten in der Hierarchie stehen die Roten – Arbeitssklaven, sogenannte Höllentaucher, die das wertvolle Helium 3 aus den Tiefen des Marses fördern. Um die Roten klein zu halten, hat man ihnen weisgemacht, ihre Arbeit sei von unschätzbarem Nutzen und diene dazu, den Mars bewohnbar zu machen. Doch der rote Planet ist bereits lange bevölkert. Kurz, nachdem der 17-jährige Darrow durch seine Frau Eo von diesem Betrug erfährt, werden beide verhaftet und zum Tode verurteilt. Eo stirbt, Darrow wird von Rebellen gerettet und mit einer schweren Mission betraut. Er soll sich einer körperlichen Verwandlung unterziehen, sich in die Ausbildungsakademie der Goldenen einschleichen, zum Machthaber aufsteigen und irgendwann die Revolution der Roten aus dem Inneren des Systems heraus möglich machen. In drei große, sinnvoll aufeinander aufbauende Abschnitte ordnet Brown das Buch. Teil 1: Darrows Leben als begabter Höllentaucher unter der Erde samt der Erkenntnis des Betruges und Eos Hinrichtung. Teil 2: die operative Umformung Darrows in einen Goldenen und schließlich Teil 3, die Aufnahme in die Akademie, die – wie sich herausstellt – dazu dient, die Besten unter den Goldenen in einem mitunter knallharten Kriegsgemetzel herauszusieben. Das Ganze ist gut durchdacht. Die einzelnen Etappen - sieht man über die genretypisch übersteigerten Entwicklungen hinweg – sind glaubwürdig. Bezüge zu bekannten Geschichten sind vorhanden, wirken aber nicht stumpf abgekupfert. So erinnert die Einteilung der Goldenen in Häuser an Hogwarts, die darwinistische Kampfarena an Panem, das intrigante Taktieren und Versklaven an Game of Thrones. Teile der römischen und griechischen Mythologie fließen ebenso mit ein, wie reale geschichtliche Fakten. Pierce Brown selbst betrachtet seinen Protagonisten Darrow als Science-Fiction-Ausgabe des Grafen von Monte Christo. Auch das ist wahr. Keine dieser Ideen wirkt krampfhaft in die Geschichte hinein gepresst, nie hatte ich das Gefühl die B-Variante großer Vorbilder zu lesen. Auch die Leichtigkeit, mit der Darrow (vor allem anfangs) die Dinge gelingen, störte mich nicht. Er ist der Held der Geschichte, er muss vorankommen, um den Fluss am laufen zu halten. Und: So leicht macht Pierce Brown es seinem Helden ohnehin nicht. Darrow muss – der Tarnung wegen - Dinge tun, die ihm zuwider sind, durch die er sich schuldig macht, die ihn seiner bloßen Opferrolle berauben. Das alles für die große, hehre Sache und die bereits erwähnte Prämisse. Pierce Brown, der großes Interesse an der Funktionsweise von Politik und Herrschaftssystemen bekundet, schickt einen einfachen Mann aus, die Welt zu revolutionieren. Erkenntnisse bieten sich auf einem rohen Schlachtfeld, das über weite Strecken vergessen lässt, dass es sich hierbei um einen Science-Fiction-Roman handelt. Darrow lernt von der Pike auf, wie Menschen ticken, wie Gruppen ticken, wie man Bündnisse schmiedet und Pläne gelingen können. Gleichzeitig will er sich selbst treu bleiben, sich durchsetzen, ohne andere zu unterdrücken. An einer Stelle sagt er: „Ist es nicht so, dass jene, die durch Gift an die Macht kommen, am Ende durch Gift sterben werden?“  Ein starker Held, eine starke Mission…mit der der Schreibstil - und damit schließe ich mich den Reihen der Kritiker an - meiner Ansicht nach nicht mithalten kann. Die Geschichte KÖNNTE phänomenal sein, ist es aber immer nur punktuell. Brown treibt seine Handlung gemächlich voran, aber mit enorm viel Input, sodass der Plot oft gehetzt wirkt, man sich aber gleichzeitig wundert, warum man Stunden später noch immer an denselben Örtlichkeiten feststeckt. Die Akzente fehlen. Ereignisse wirken aneinandergereiht, aufgezählt, ohne nachvollziehbare Gewichtung. Für mein Empfinden enorm wichtige Szenen werden in wenigen Sätzen abgehandelt, an anderer Stelle lässt Brown seine Figuren minutenlang über Nichtigkeiten palavern. Fast geweint hätte ich angesichts des atmosphärischen Potenzials, das Brown verschleudert. Unsichtbar machende Phantommäntel, Gravstiefel ... fliegende, unsichtbare Strippenzieher - wie genial ist das denn bitte? Und was macht Brown daraus? Hier und da eine kleine Erwähnung am Rande. Es war zum Haareraufen! In nur zwei Monaten hat Pierce Brown dieses Buch geschrieben und ich möchte fast sagen: Das merkt man leider auch! Hörbuchsprecher Marco Sven Reinbold, der in seiner angenehm warmen Stimmfarbe stark an Simon Jäger erinnert, tut sein Bestes, um die Buchstaben zum Leben zu erwecken und verschmilzt glaubwürdig mit der Figur Darrow, konnte es aber für mich persönlich auch nicht mehr herausreißen. Größter Störfaktor war und blieb für mich die Erzählweise. Die Sprache ist mitunter geschwollen, melodramatisch, pathetisch.  „Ihr folgt mir nicht, weil ich der Stärkste bin. Das ist Pax. Ihr folgt mir nicht, weil ich der Klügste bin. Das ist Mustang. Ihr folgt mir, weil ihr nicht wisst, wohin ihr gehen sollt. Aber ich weiß es.“  Dann wieder aalen sich die Figuren, diese hoch entwickelten Nachfahren der menschlichen Spezies in primitiver Vulgär- und Fäkalsprache. Anfangs befremdet, dann verärgert, schließlich erheitert habe ich über die Wortschöpfungen des Autors den Kopf schütteln müssen. Beschränkt er sich anfangs auf die identitätsstiftende Verwendung der Begriffe "mordsverdammt" und "drecksverdammt", steigert er sich später in verbalausfällige, brusttrommelnde Männlichkeits- und Machtbekundungen der Kontrahenten hinein. Der literarische Tiefpunkt schien mir beim "Furz einer Pinkhure" angekommen zu sein, wurde aber später noch von der "pissefressenden Schnecke" übertroffen. Im weiteren Verlauf kommt die Handlung dann ehrlicherweise auch mal eine halbe Stunde lang ganz ohne Geschimpfe aus, schließlich beschränken sich die "Akademiker" auf den hin und wieder gegenseitig erteilten, wohlmeinenden Rat, man möge sich trollen und „die Eier schaukeln“. Uneinig sind sich Teile der Leserschaft darüber, ob "Red Rising" sowohl sprachlich als auch inhaltlich dem YA-Bereich zugeordnet werden sollte, oder es sich vielmehr um Erwachsenenliteratur handelt. Die Diskussion ist meiner Meinung nach müßig. Denn egal ob "Red Rising" von Erwachsenen oder aber älteren Jugendlichen gelesen wird – der Schlüssel zu diesem Buch liegt vor allem in seinem Erzählstil, mit dem man zu recht kommt, oder aber nicht. Das möge jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich werde irgendwann zur Fortsetzung greifen, fühle mich aber derzeit rhetorisch vollständig ausgelaugt und muss diesen Klotz von einem Hörbuch nun erst einmal sacken lassen.

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  • Ich hatte etwas anderes erwartet

    Red Rising
    Inibini

    Inibini

    09. January 2017 um 22:50

    Inhalt:Wenn du Gerechtigkeit willst, musst du dafür kämpfen! Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden ... (Quelle: LB)Meine Meinung:Schon lange hatte ich nicht mehr so große Erwartungen an ein Buch wie bei dem ersten Teil der 'Red Rising'-Trilogie. Denn dieses Buch bzw. die Reihe wurde ja in letzter Zeit absolut gehypet. Gerade auf Booktube. Und deswegen konnte ich es kaum abwarten auch endlich mit dieser tollen Reihe zu starten! Aber leider, leider konnte mich nur weniges in dem Buch überzeugen.In diesem Science-Fiction-Roman begleitet man den 16-jährigen Darrow, der auf dem Mars lebt. Er ist ein Höllentaucher und liebt seine Familie über alles. Doch eines Tages ändert sich alles für ihn...Ich konnte mich gleich zu Beginn super in Darrow hineinversetzen und habe total mit ihm mitgefiebert! Er hat eine tolle Art an sich, hat aber auch einige Ecken und Kanten, was mir gut gefallen hat. Allerdings hatte ich im Laufe der Story das Gefühl, dass ich mich von ihm entferne. Irgendwie war er mir nicht mehr so nah wie zu Beginn des Romans... Durch den ganzen Roman hindurch hat er eine  wirklich sichtliche Veränderung durchgemacht.Insgesamt gibt es sehr viele Charaktere in diesem Buch, woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Allerdings hat mich das nicht allzu sehr gestört.Auch hatte ich nicht, wie viele andere von denen ich gehört habe, Startprobleme mit der Story. Ich hab sofort super hinein gefunden und fand den Schreibstil von Anfang an toll, der bestimmt nichts für jeden ist. Allerdings flachte meine anfängliche Begeisterung relativ schnell ab, weil sich die Story in eine Richtung entwickelt hat, die mir gar nicht zugesagt hat. Denn der Großteil der Handlung spielt sich in der Welt der Goldenen ab, wo Darrow sich bewähren muss, um zu den Besten zu gehören. Der Anfang in dieser Welt hat mir gut gefallen aber dann fing eine Bewährungsprobe an, um die es dann 300-400 Seiten lang ging. Das ganze war nur ein Spiel, also im Prinzip nicht wirklich gefährlich. Irgendwie war mir diese Sache, die dort dann passierte viel zu strategisch, zu langatmig und einfach zu viel. Irgendwann bin ich teilweise nicht richtig mitgekommen, weil es meiner Meinung nach einfach zu überladen war. Da es auch nur ein Spiel war, bei dem es zwar auch Gewalt und einige krassere Szenen gab, konnte ich nicht wirklich mitfiebern und habe mich auch vielleicht dadurch von Darrow entfernt... Vielleicht war mir das ganze auch zu kriegerisch. Zum Ende hin wurde es zwar etwas spannender und ich hab wieder angefangen mitzufiebern und weiterlesen zu wollen aber trotzdem hat mich das Ende auch nicht wirklich überzeugt. Sagen wir, es war okay.Mein Fazit:Ein Trilogie-Auftakt von dem ich mir viel mehr erhofft hatte. Die Charaktere haben mir im großen und ganzen zwar gut gefallen aber zum Protagonisten Darrow hatte ich letztendlich doch nicht so die große 'Bindung' wie ich es zu Beginn gedacht hatte. Der Schreibstil und die Atmosphäre, die Pierce Brown erschaffen hat, hat mir super gut gefallen. Auch die Welt, die er erschaffen hat, hat großes Potential, wobei man jetzt in diesem Bich nur relativ wenig über das ganze System mitbekommen hat.Der Anfang war echt stark und hat mich total mitgerissen aber danach flaute der Lesespaß bei mir allmählich ab. Die Wendung war mir zu kriegerisch, strategisch und langatmig. (Mir fällt es schwer diese Meinung zu begründen, weil ich ja sonst wahrscheinlich spoilern würde...) Aber dieses Spiel, was wirklich den Großteil des ganzen Buches ausmacht‚ hat mich einfach nicht mitgerissen. Diesen Teil hätte man mit Sicherheit kürzen können.Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich die Reihe fortsetzen soll, weil ich es einfach nicht glauben kann, dass mir dieses Buch nicht gefallen hat. Einerseits soll der 2.Teil besser sein aber andererseits soll es dort auch wirklich nur um Krieg, Krieg und Krieg gehen, wie ich gehört habe. Und das lässt mich dann doch wieder etwas zurückschrecken, weil mir das in diesem Buch nicht so gut gefallen hat. Ich denke, dass ich erstmal andere Bücher lesen werde und wenn ich Lust auf den 2.Teil bekomme, dann versuche ich es mal. Ich will jetzt auch nicht direkt sagen, dass ich euch das Buch nicht empfehle, weil es bestimmt einige gibt, die dieses Buch und die Wendung lieben werden aber ich hatte etwas anderes erhofft…Deswegen kann ich leider, leider, leider nur 2,5/5 Sternchen vergeben :(( 

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    • 2
  • Sience-Fiction der Extraklasse

    Red Rising
    Heartmoment

    Heartmoment

    29. December 2016 um 18:56

    Ich war während des Lesens einfach gefesselt von Pierce Browns Art, die Welt in der Darrow lebt, zu beschreiben. Durch seinen Schreibstil verlief das Lesen oft sehr flüssig. Es wurde erst holprig, als mehrere Charaktere ins Spiel kamen. Ich hatte am Anfang so meine Probleme die ganzen Namen zuzuordnen und habe eine Weile gebraucht, bis ich wirklich durchgeblickt bin. Das macht der Geschichte aber keinen Abbruch.  Meine Befürchtung war zuerst, das ich mich durch den männlichen Protagonisten nicht wirklich in die Geschichte hineinfühlen kann oder das LeseErlebnis dadurch anders ist. Dies kann ich aber nicht bestätigen, zwar ist der Schreibstil dadurch eher rauer und vllt. auch brutaler, aber trotzdem fesselnd. Ich war sehr gespannt wie sich Darrow in dem Buch so entwickelt. Ich möchte nicht spoilern, deswegen gehe ich hier nicht ins Detail. Fakt ist aber, dass dies ein gelungener Auftakt einer Trilogie ist. Teilweise musste ich echt lachen, über die Wortwahl des Autoren. Gleichzeitig blieb mir aber auch der Mund offen stehen, weil es Szenen gibt die doch sehr brutal sind. Ich habe durch dieses Buch Sience-Fiction für mich neu entdeckt. Wer es liebt in andere Welten einzutauchen und schon begeistert von Tribute von Panem war, wird sicherlich seinen Gefallen an der Geschichte von Pierce Brown finden. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und werde ihn sicherlich 2017 lesen.

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  • sehr guter Auftakt

    Red Rising
    loele

    loele

    29. December 2016 um 11:41

    „Red Rising“ ist tatsächlich so gut, wie die meisten sagen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl Darrow zu Beginn des Buches wirklich arrogant ist. Ich mag vor allem, dass es in einer Welt zeitlich nach der unseren spielt. Man kann es sich also mit viel Phantasie durchaus vorstellen. Mit „Die Tribute von Panem“ ist es meiner Meinung nach kaum zu vergleichen, da die Stimmung nicht so düster und betrübt ist. Dies hat mir sogar etwas besser gefallen. Wobei „Die Tribute von Panem“ sprachlich besser geschrieben ist. Zwischendurch finde ich, dass „Red Rising“ etwas die Bodenhaftung verliert. Es wird so abstrus, dass ich zwischenzeitlich nur noch `Ja klar` denken konnte. Nichts desto trotz ist das Buch wirklich gut und ich konnte es nicht aus der Hand legen.

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  • Gewinnt die 16 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2016!

    Vom Ende der Einsamkeit
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Zum Ende des Jahres lassen auch wir hier im LovelyBooks-Team die vergangenen Monate Revue passieren und freuen uns über den ein oder anderen Buchschatz, den wir 2016 entdeckt haben. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, möchten wir euch an dieser Stelle einige ganz besondere Buchperlen ans Herz legen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, welches alle 16 Bücher enthält, glücklich machen! Als quasi Gemeinschaftstipp aus dem Team haben wir uns für "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells entschieden, weil wir den sympathischen Autor (der übrigens vorzüglich Kicker spielen kann!) seit unserer Livestream-Lesung alle ins Herz geschlossen haben.  Unsere Buchempfehlungen: 1. Jacky_Jolly empfiehlt "Die Launenhaftigkeit der Liebe" von Hannah RothschildMich faszinieren immer wundersame Titel und ein interessantes Cover, und wenn dann noch die Geschichte stimmt, habe ich "mein" Buch gefunden. "Die Launenhaftigkeit der Liebe" erzählt gleich mehrere Geschichten auf einmal: die des gleichnamigen Bildes, die der Köchin Annie, welche das Bild durch Zufall kauft und die des fiktiven, angesehenen Kunsthändlers Memling Winkelman, der ein dunkles Geheimnis hütet. Und irgendwie hängt alles zusammen ... Die Kombination aus Liebesgeschichte, Krimi, Historie, Kunst, skurrilen und liebenswerten Figuren hat den Roman für mich zu einem wahren Leseerlebnis gemacht. Besonderer Clou: selbst aus der Perspektive des Bildes erlebt der Leser die Geschichte...2. kultfigur empfiehlt "Metro 2033" von Dmitry GlukhovskyDie Reihe steht schon sehr lange auf meinem Wunschzettel und vor kurzem habe ich endlich damit begonnen mich ins Dunkle der Metro zu wagen. Vielleicht war ja die Livestream-Lesung mit Dmitry Glukhovsky Schuld. Auf jeden Fall habe ich mich in den Tunneln verirrt und solange es noch Lesestoff gibt, der mich weiter treibt, werde ich auch nicht mehr herausfinden. Für mich ist Metro (zumindest der erste Teil) ein wahres Meisterwerk - und nicht nur für SciFi-Fans ein absolutes Lesehighlight.3. Kathycaughtfire empfiehlt "Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde"Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde war eines meiner absoluten Highlights 2016. Der erste Band der Reihe um Agentin Thursday Next entführt den Leser in eine Alternativrealität der britischen 1980er Jahre. Dort tummeln sich jede Menge Literaturverbrecher, die es darauf abgesehen haben, Chaos in der Bücherwelt zu verbreiten. Und so bleibt Ermittlerin Thursday nichts anderes übrig, als sich höchstpersönlich in Charlotte Brontës berühmtesten Roman zu stürzen, um Schlimmeres zu verhindern. Eine skurrile Geschichte mit grandiosen Charakteren (und Dodos!) und unzähligen liebevollen und lustigen Details – jetzt möchte ich am liebsten selbst LiteraTec-Agentin werden!4. markusros empfiehlt "Wolfsschlucht" von Andreas FöhrWarum nicht mal einen Krimi mit Handlung direkt vor der eigenen Haustüre lesen? Nach den mysteriösen Morden am Tegernsee und der Mangfall wandert bei mir nun etwas die Angst mit, wenn wir in der Gegend auf Familienausflug sind. Kommissar Wallner löst zum Glück auch diese Fälle mit Humor. Andreas Föhr ist es bei „Wolfsschlucht“ sehr gut gelungen, die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten und trotzdem immer wieder Ur-bayrische Traditionen aufs Korn zu nehmen und die Leser zum Schmunzeln zu bringen. Das ganze Buch ist leicht zu lesen, für mich idealer Lesestoff für einige Fahrten im Zug auf dem Weg ins LovelyBooks Büro. Lesenswert nicht nur für Bayern.5. aylareadsbooks empfiehlt "Nachts" von Mercedes LauensteinNacht für Nacht streift eine junge Frau durch die menschenleeren Straßen der Stadt auf der Suche nach den letzten erleuchteten Fenstern. In kurzen Episoden lernen wir an der Seite der namenlosen Protagonistin gleichgesinnte Schlaflose und Nachtschwärmer kennen, erfahren von ihren Geschichten, Sehnsüchten und Ängsten. Eine Hymne an die Nacht, ein Plädoyer für das Anderssein und ein wunderbar melancholisches Buch, das ich gleich zweimal dieses Jahr gelesen habe!6. nordbreze empfiehlt "Fallensteller" von  Saša StanišićNachdem ich "Vor dem Fest" nicht 2016 gelesen habe, kann ich es leider nur schlecht in diese Buchtipps reinschmuggeln. Glücklicherweise hat Saša Stanišić mein Fangirl-Herz beglückt und 2016 den Erzählband "Fallensteller" herausgebracht, indem er auf wohlbekannte Art und Weise seine Leser verzaubert. In jeder der Geschichten erzählt der Sprachdompteur von außergewöhnlichen Erlebnissen, herzigen Personen und dem großen Etwas, das sich Leben nennt. Lieblingsgeschichte: Die titelgebende Erzählung "Fallensteller", in der die Geschichte von "Vor dem Fest" weitererzählt wird und wir auf alte Bekannte treffen. Nach dem Fest. 7. TanjaMaFi empfiehlt "Couchsurfing im Iran" von Stephan OrthStephan Orth nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Reise in den Iran. Er reist nicht von Hotel zu Hotel, sondern als Couchsurfer – was im Iran eigentlich verboten ist. Auf seinem Weg besucht er beeindruckende Orte und trifft faszinierende Menschen, die zeigen, dass der Iran bunt und vielfältig ist, und dass hinter verschlossenen Türen ein Bild entsteht, das ganz anders ist, als wir denken.8. Sharyssima empfiehlt "Die kleine Bäckerei am Strandweg" von Jenny ColganDieser leichte und humorvolle Roman hat mich im Sommer absolut begeistert! Polly ist die sympathische Protagonistin, der man bei einem Neuanfang auf einer Insel in Cornwall über die Schulter schaut. Dieser fällt, vor allem zu Beginn, nicht leicht, doch als die Bäckerei endlich in Gang ist und Polly sich in die Herzen der Insulaner gebacken hat, kann sie sich endlich heimisch fühlen. Wenn da nur nicht die Sache mit der Liebe wäre … Ich freue mich auf die Fortsetzung im neuen Jahr und vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Papageientaucher Neil!9. LaLeser empfiehlt "Geister" von Nathan HillIch habe lange überlegt, ob ich ein Buch empfehlen soll, über das in diesem Jahr schon so viel gesprochen wurde. Aber Nathan Hills Debütroman „Geister“ hat mich einfach komplett überzeugt! Auf fast 900 Seiten entspannt sich eine tiefgründige und psychologisch ausgefeilte Geschichte, die anhand von Einzelschicksalen gesellschaftliche Probleme der Gegenwart thematisiert. Das Ganze ist erzählerisch grandios umgesetzt: Ein rasanter und spielerischer Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven und Erzählstilen.„Geister“ hat mich nachdenklich gestimmt, zum Lachen gebracht und immer wieder von Neuem überrascht. Genau das erwarte ich von einem guten Buch! 10. aba empfiehlt "Euphoria" von Lily KingNur ein Lieblingsbuch des Jahres 2016 zu nennen, ist alles andere als einfach. Dieses Jahr habe ich mein Herz allein entscheiden lassen.Als ich mein Lesejahr 2016 im Gedanken durchgegangen bin, hat mein Herz für ein Buch höher geschlagen, das ich ziemlich früh im Jahr gelesen habe: "Euphoria" von Lily King.Weil dessen Inhalt und Protagonisten mich inspiriert haben - insbesondere der unbeholfene Engländer Andrew Bankson -, ist "Euphoria" definitiv mein Lieblingsbuch des Jahres 2016!11. TinaLiest empfiehlt "Blauschmuck" von Katharina WinklerEs ist schwer in Worte zu fassen, was „Blauschmuck“ auslöst, die richtigen Worte dafür zu finden. Auch Monate nach der Lektüre bin ich immer noch beeindruckt von der Sprache, schockiert von der grausamen Geschichte. "Blauschmuck" ist keine leichte Lektüre, man bleibt bedrückt und sprachlos zurück, doch genau diese Gefühle, die ausgelöst werden, sind es, die das Buch in meinen Augen zu etwas Besonderem machen. 12. Daniliesing empfiehlt "Hausbesuche" von Stephanie QuiettererDas Leben in der Großstadt kann ganz schön anonym sein. In "Hausbesuche" begibt sich Stephanie Quitterer deshalb in ein spannendes Experiment. Sie möchte mehr über die Menschen in ihrer Nachbarschaft erfahren und so backt sie bis zum Ende ihrer Elternzeit jeden Tag einen Kuchen, klingelt an irgendeiner Tür und hofft hereingelassen zu werden. Das ganze Unternehmen beschreibt sie mit viel Humor und Ehrlichkeit, sodass man selbst schon bald Lust bekommt, auch einfach mal bei den unbekannten Nachbarn zu klingeln und fremde Wohnungen sowie Menschen kennen lernen zu dürfen. Ein Buch voller interessanter Menschen und Begegnungen, das Mut macht, sich aus seiner eigenen Komfortzone zu wagen und zeigt, wie unbegründet unsere Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen oft sind.13. HannaBuecherwurm empfiehlt "Apocalypse Now Now" von Charlie HumanIch habe lange überlegt, welches Buch ich 2016 empfehlen könnte und habe mich letztendlich dazu entschieden „Apocalypse Now Now“ zu wählen. Dieses Buch kommt an Abgedrehtheit nicht annähernd an irgendein anderes Buch heran, das ich bisher gelesen habe. Es ist von vorne bis hinten völlig skurril und jedes Mal, wenn man denkt, dass jetzt das Absurdeste, was ein menschliches Hirn sich ausdenken kann, abgearbeitet wurde, kommt es noch dicker. Und genau deswegen liebe ich dieses Buch. Im heutigen Kapstadt muss sich der 16-jährige Baxter durch eine Schattenwelt voller Ungeheuer und Magie schlagen, um seine entführte Freundin Esmé zu retten. Reale Ereignisse der Geschichte Südafrikas und alte Sagen werden mit frei Erfundenem gemixt und heraus kommt einer der verrücktesten Debütromane aller Zeiten.14. Alexloveslife empfiehlt "Der Winterkaiser" von Katherine Addison"Der Winterkaiser" ist ein Fantasyroman, der irgendwie ganz anders ist und mir deswegen besonders gut gefallen hat. Hier werden keine großen Schlachten ausgefochten, es gibt keine Helden mit besonderen Fähigkeiten, die sich aufmachen, um die Welt zu retten. Im Gegenteil: Die Handlung ist eher ruhig, aber trotzdem unheimlich spannend. Wie geht man damit um, wenn man plötzlich ungeahnt Kaiser des Elfenreiches wird und so gar keine Ahnung von politischen Beziehungen hat? Ein Roman voller Intrigen, Machtspielchen und interessanter Charaktere – ich hab's ganz und gar verschlungen. 15. Malista empfiehlt "Das Rosie-Projekt" von Graeme SimsionMenschliche Beziehungen sind kompliziert und verwirrend. Dies denkt Don Tillmann, der in der Welt der Emotionen nicht wirklich 'Zuhause' ist Gleichzeitig zeigt er uns eine andere Welt, geprägt von Logik und einem Leben strukturiert als Projekt.Eines dieser Bücher, welches einen schmunzelnd und nachdenklich zurück lässt und den Blick auf das gesellschaftliche Miteinander so manches Mal in ein neues Licht rückt. Sehr lesenswert! Na, haben euch unsere Empfehlungen neugierig gemacht? Dann habt ihr bis einschließlich 08. Januar Zeit, bei unserer Verlosung ein tolles Buchpaket mit allen 16 hier vorgestellten Büchern zu gewinnen. Mitmachen ist ganz einfach:Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verratet uns euren absoluten Buchgeschenketipp des Jahres!Wir wünschen euch an dieser Stelle ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielen lieben Dank, dass ihr alle gemeinsam LovelyBooks zu einem lebendiger Ort voller Buchliebhaber macht! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

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    • 829
  • Derbe und brutal, stellenweise etwas langatmig.

    Red Rising
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    22. November 2016 um 13:42

    » INHALT « Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen … » MEINE MEINUNG « Dieses Buch stand unglaublich lange unbemerkt in meinem Regal und obwohl mir immer wieder der Sinn danach stand, fand ich nie die Zeit, um mich diesen knappen 600 Seiten wirklich zu widmen. Jetzt habe ich mich endlich dazu durchgerungen, und das nicht zuletzt wegen der lieben Jenny, mit der ich das Buch zusammen gelesen habe. » Hier « geht's zu ihrem Kanal. Leider war ich wieder etwas langsamer als sie, aber nichts desto trotz bin ich auch irgendwann fertig geworden. Wie ich Pierce Brown's Auftakt fand, erfahrt ihr hier und jetzt in aller Deutlichkeit. ie Der Start war zugegebenermaßen etwas holprig, was aber nicht zwingend am Buch lag, sondern eher an meinem Empfinden und meinen Erwartungen. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, dass es so brutal ist und eine so derbe Sprache verwendet wird. Doch kaum dass der erste Schock überwunden war, war ich einfach nur geflasht von der Geschichte. Alles beginnt unheimlich rasant, eine gewisse Brutalität herrscht auch direkt von Anfang an und ich war sofort gefangen und neugierig, wie es denn weitergehen wird. Ich gehe nun ganz bewusst nicht darauf ein, wie die Geschichte beginnt, denn ich denke, davon sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Die Hauptfigur ist Darrow, ein junger Mann, ein Teenager, dessen Leben unterirdisch stattfindet. Es ist ein Überlebenskampf, Tag für Tag. Ich muss gestehen, dass ich mir mit männlichen Hauptfiguren oftmals schwer tue und auch bei Darrow hab ich eine gewisse Zeit gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Das glückte mir dann aber schließlich doch noch relativ schnell und ich konnte mich gut in ihn hinein versetzen. Er war mir sympathisch, seine Handlungen nachvollziehbar und auch seine Gedankengänge leuchteten mir in den meisten Fällen total ein. Es gab eine Wendung in Bezug auf Darrow, die fand ich nicht ganz so realistisch, aber da die ganze Geschichte auf dem Mars spielt, bin ich davon ausgegangen, dass die mit ihrer Entwicklung einfach weiter sind und es doch irgendwie ganz plausibel ist, dass so eine Wendung möglich ist. Was ich an Darrow aber am meisten bewunderte, war sein großes Herz. Er hatte eine harte Schale, war brutal und hatte sein Ziel klar vor Augen, doch immer wieder ließ er seine Gefühle durchscheinen, was ihn zu einem wirklich authentischen Protagonisten machte. Die wirklich wichtigen Nebenfiguren tauchten in diesem Buch erst sehr spät auf und ich war wirklich überrascht, dass die Geschichte bis dahin quasi nur mit Darrow und paar recht unwichtigen Charakteren auskommt. Aber es funktioniert und ich bin mir sicher, dass da der ein oder andere noch eine wichtige Rolle in den Folgebänden spielen wird. So beispielsweise tauchen Mickey und Co. garantiert in Band 2 und 3 nochmal auf und werden da sicherlich eingehender und detaillierter über sie lesen können. Doch in Band 1 blieben viele noch recht oberflächlich und unscheinbar. Dafür wurde beispielsweise Mustang sehr authentisch dargestellt und sie war es auch, die mein Herz im Sturm erobern konnte. Ebenso verhielt es sich mit Sevro und noch einigen anderen, die ich namentlich jetzt bewusst nicht nennen werde. Fakt ist jedoch, dass jeder von ihnen eine klare Linie besaß, auf ihre eigenen Arten und Weisen sympathisch waren und einfach sehr realistisch in Szene gesetzt wurden.   Der Stil war zwar, wie auch schon beim Einstieg erwähnt, etwas gewöhnungsbedürftig, doch kaum dass ich die ersten Seiten gelesen hatte, viel mir die derbe Sprache gar nicht mehr auf und ich konnte mich vollkommen in die Geschichte fallen lassen. Der Autor schreibt dabei sehr detaillreich und schafft es, mit Worten neue Welten. Er hat diese zukünftige Welt - bzw. den Mars - sehr bildhaft dargestellt und ich fand mir sehr gut zurecht und hatte die Szenen stets vor Augen. Alles in allem also ein sehr atmosphärischer Stil, eine ziemlich derbe Sprache, die aber zur Storyline passt, und bildhafte Beschreibungen sorgen dafür, dass ich hier überhaupt nichts zu kritisieren habe. Und bevor ich es wieder vergesse: Geschrieben ist die Geschichte in der ersten Person, Vergangenheit. Wow! Einfach Wow! Mehr fällt mir zur Idee definitiv nicht ein. Schon zu Beginn des Ganzen traf ich auf eine völlig neuartige, erfrischende Storyline, die mich sofort überzeugte. Es gab unglaubliche viele, überraschende Momente und Wendungen an den richtigen Stellen. Leider musste ich dann feststellen, dass sich die Geschichte dann in eine Richtung entwickelt, dir mir nicht so zusagte. Das Ganze erinnerte mich dann auch wieder viel zu sehr an diese Dystopie-Klischees, die man quasi in jedem Zukunftsroman im Jugendbuchbereich findet. Nichts desto trotz war auch dieser Grundgedanke gut umgesetzt und brachte, entgegen meinen Erwartungen trotzdem noch einige neue Elemente zum Vorschein. Die Umsetzung war gut gewählt. Während man anfangs noch unglaublich mitfieberte, stellte sich in der Mitte eine gewisse Enttäuschung bei mir ein, die dann aber schnell wieder in Neugierde und Spannung umschlug. Am Anfang war die Spannungskurve sehr hoch, beinah so hoch wie in keiner anderen Dystopie zuvor. Dann flachte sie kurzzeitig mal ab, nur um dann wieder anzusteigen. Leider wurde sie nach der Mitte des Buches immer wieder unterbrochen und stellenweise, wirklich nicht besonders lang aber doch spürbar, recht langatmig und uninteressant. Ich möchte dabei aber nochmal betonen, dass es nicht die Regel war, aber manche Szenen fand ich, persönlich, einfach ein wenig zu ausschweifend dargestellt, während andere dann wieder zu kurz kamen. Hierbei war das Tempo an manchen Stellen einfach zu hoch, sodass ich fast nicht mehr mitkam und am Ende verwundert war, wie das nun alles ablief. Ich denke, jeder der das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine (ob derjenige das nun genau so empfand oder nicht, ist eine andere Baustelle ;) ) aber ich kann nicht näher ins Detail gehen, ohne zu spoilern, deswegen lassen wir das. Das Ende war zum Glück kein derartiger Cliffhanger, dass ich sofort weiterlesen muss. Nichts desto trotz bleibt das große Ende natürlich noch recht offen und ich bin sehr sehr sehr sehr sehr neugierig, wie sich Darrow in den Folgebänden schlagen wird und was sich Pierce Brown noch so einfallen lässt für unseren Protagonisten.   » FAZIT « "Red Rising" von Pierce Brown konnte mich leider nicht auf ganzer Linie überzeugen, aber stellenweise doch begeistern. Ich bin tatsächlich etwas zwiegespalten, wie mein entgültiges Fazit ausfallen soll, auch wenn meine Sternenanzahl ziemlich schnell fest stand. Ich mochte das Buch irrsinnig, war sehr begeistert von der Geschichte an sich, aber als richtiges Highlight kann ich es definitiv nicht betiteln, dafür waren mir die Tempi nicht stimmig genug und die Entwicklung der Geschichte nicht kreativ genug. Dennoch freue ich mich sehr auf Band 2 der Trilogie und werde sicherlich nicht wieder so lange warten, bis ich es beginne. » 3.5 VON 5 STERNEN « Ich vergebe 3.5 von 5 Sternen und möchte eine Leseempfehlung für all diejenigen aussprechen, die sich gern in zukünftige Welten entführen lassen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben. Mir hat es gut gefallen, aber nicht so sehr, wie ich aufgrund des Hypes vermutet hatte.

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  • Starker Anfang, in der zweiten Hälfte etwas schwach

    Red Rising
    Jisbon

    Jisbon

    17. November 2016 um 18:53

    "Red Rising" hat mir insgesamt gut gefallen. Die Idee, dass die Planeten kolonisiert wurden und die Menschheit nach Farben / entsprechenden Aufgaben aufgeteilt ist, fand ich sehr interessant und auch die Idee der Verschwörung gegen die Oberschicht 'von innen' war faszinierend; in den meisten Geschichten, die in dystopischen Welten spielen, kommt die Revolution von unten und von außen, aber hier war der Plan, dass der Protagonist sich bei der Elite einschleust und so versucht, etwas zu ändern. Das Konzept hat mich sehr interessiert und die Umsetzung ist auch recht gut gelungen, aber ich hatte trotzdem Probleme mit dem Buch. Gut fand ich, neben dem Konzept, das World Building. Eine gut ausgearbeitete Welt kann mich sehr leicht begeistern und die gab es hier auf jeden Fall. Brown hat sich Mühe gegeben, die Entwicklung der Gesellschaft und die Kolonisation der Planeten überzeugend darzustellen und passende Hintergründe, Kultur etc. zu entwickeln und zu zeigen, wieso die unterdrückten Schichten das mit sich machen lassen. Für den Leser ist es schwer nachvollziehbar, wie man mit diesem Leben zufrieden sein kann, aber der Autor hat es meiner Meinung nach so erklärt, dass es keine Logiklücke war.Auch der Protagonist war mir die meiste Zeit sympathisch, auch wenn er sich in Richtungen entwickelt, die ein wenig abstoßend sind; diese Veränderung war aber ebenfalls stimmig und passte zu dem, was er durchmachen musste und dem generell etwas rauen, fast schon brutalen Unterton der Geschichte und dem Setting in einer Welt voller Unterdrückung und Ausbeutung. Obwohl mir das Buch in der ersten Hälfte sehr gut gefallen hat, war ich in der zweiten weniger begeistert. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte nicht vorangeht, dass sich vieles einfach wiederholt. Das 'Spiel', das der Protagonist mit den Kindern der Elite treiben muss, war für mich nicht interessant und hier hätte meinetwegen um einiges gekürzt werden können, auch wenn einige der Ereignisse und Entwicklungen interessant waren und bestimmt für die Folgebände wichtig sein werden. Das Ende selbst macht auf jeden Fall neugierig darauf, wie es weiter geht."Red Rising" bekommt von mir 3,5/5 Sternen.

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