Red Rising

von Pierce Brown 
4,2 Sterne bei307 Bewertungen
Red Rising
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (248):
lilamachtblaus avatar

Hui! Sehr rasantes und spannendes Buch. Hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Freu mich mega auf Teil 2 !

Kritisch (14):
eulenmatzs avatar

Abgebrochen

Alle 307 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Red Rising"

Der fulminante Auftakt zur New York Times-Bestsellertrilogie

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453534414
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.08.2014 bei Avid Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Miss_Bookworldvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich tolles Buch,dass dich in eine Welt voller Gefahren, Ungerechtigkeit und Machtspielenen entführt. So tolle Charaktere ;)
    Werde einer von ihnen. Und dann vernichte sie...

    Klappentext:
    Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

    Meine Meinung:
    Ich bin lange vor diesem Buch gestanden und habe mich gefragt ob dieses Buch meinem Geschmack entspricht. Schlussendlich habe ich mich ran gewagt und es hat mich positiv überrascht!Die Geschichte war so intensiv und ausgebaut das ich mit allen Gefühlen und Emotionen dabei war. Die Charaktere hatten Tiefe und als ich dachte ich wüsste was passieren würde, gab es einen Plottwist! Red Rising hat während der Geschichte Hoffnung aufgebaut und sie wieder zerstört, mich mit tollen Charakteren bekannt gemacht und sie dann vor meinen Augen verschwinden lassen! Es war die reinste Achterbahn.

    Charaktere:
    Die Charaktere wurden vielseitig und tiefgründig bearbeitet was es schwierig machte aus manchen von ihnen schlau zu werden. Darrow, der Hauptprotagonist, ist willensstark und seine Vergangenheit treibt ihn zur Rache an. Auch die anderen wie Mustang, Roque und Sevro sind der Hammer! Keiner ist gleich und jeder hat seine Beweggründe, die das Buch noch spannender machen.

    Geschichte/Schreibstil:
    Alles wird von der Sicht von Darrow geschildert und man erfährt seine Gedanken und Gefühle. Der allgemeine Schreibstiel ist ausdrucksvoll und hat viele Ausdrücke an die ich mich Anfangs gewöhnen musste. Nichtsdestotrotz werden die Handlungen gut und spannend beschrieben. Die Geschichte spielt auf dem Mars, was mir erlaubt hat, vieles selbst auszudenken. Das Buch blieb fast durchgehend spannend, nur manchmal wurden ein oder zwei Szenen, in denen nicht viel passierte, in die Länge gezogen. Die Geschichte ist komplex und man möchte am liebsten selbst an manchen Rache üben...

    Fazit:  
    Red Rising ist nichts für schwache Nerven! Dennoch hat es aussergewöhnliche Charaktere und eine tolle und spannende Handlung.

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor 4 Monaten
    Dystopie mal anders...

    Gestaltung
    Ich habe die Hardcover Ausgabe gelesen und hatte, um ehrlich zu sein, etwas Angst um das Buch. Warum? Ich befürchtete, dass ich es irgendwann unabsichtlich durchbreche. Jedenfalls gab es beim Lesen spannende Geräusche von sich. Es lässt sich allerdings sagen, dass das Buch bei mir überlebt hat.

    Die Schriftgröße war recht klein, allerdings konnte das durch die Schriftart wieder etwas ausgeglichen werden. Die Buchstaben schienen in einer recht fetten Schrift und waren somit einigermaßen gut lesbar.

    Zudem fand ich es sehr angenehm, dass Absätze in den Kapiteln eingebaut waren. Was mich am Anfang etwas verwirrte war, dass die Gedanken unseres Hauptcharakters Darrow fließend ineinander übergehen und ein neuer Gedanke nicht immer in einer neuen Zeile zu finden war.

    Inhalt
    Ich habe vorher keinen Blick auf den Klappentext geworfen und stelle fest, dass dieser ziemlich viel von der Geschichte vorweg nimmt. Ich wusste zu Beginn der Geschichte nicht was mich erwartete, ahnte aber schnell, dass es auf eine Revolution hinauslaufen könnte.

    Darrow lebt mit seinem Volk, den Roten, unter der Erde des Mars. Sie sind die ersten Pioniere und sollen den Mars für die Menschen bewohnbar machen. Dieser Gedanke, dass alle irgendwann friedlich auf diesem Planeten leben können, motiviert Darrow zu Beginn der Geschichte. Doch dann macht er eine grausige Entdeckung, die sein Leben auf den Kopf stellt.

    Was mir hier sehr gut gefallen hat war, dass es sich bei Red Rising um keine typische Dystopie handelt. Meist läuft es schnell auf einen Klassenkampf heraus, in dem viel Blut vergossen wird. Gewalt spielt hier zwar ebenfalls eine große Rolle, jedoch kommt die eigentliche Mission im ersten Band der Trilogie nur bedingt in Gang. Darrow muss nämlich erst eine harte Schule durchlaufen. Und erst danach kann er mit der eigentlichen Mission beginnen.

    Allerdings kann ich mich dem Red Rising Hype leider nicht ganz anschließen: Die Gesellschaftskritik wird in diesem Buch zwar angedeutet, jedoch bleibt mir Pierce Brown zu sehr auf der Gewaltebene hängen. Ich hätte mir gewünscht, dass er die ethischen Fragen mit dem Gewaltthema verknüpft. Hingegen hatte ich eher den Eindruck, dass die ethischen Fragen eher am Rande thematisiert werden und es viel Interpretation und Diskussion braucht, um zu erkennen, was Pierce Brown eigentlich sagen möchte. und das fand ich schade, weil ich so den Eindruck hatte, das mir der Kern der Geschichte verborgen geblieben ist.

    Zudem störte mich die Verknüpfung der Handlungsstränge: Ich kenne es normalerweise von Büchern, dass Protagonisten mehrere Möglichkeiten haben, Probleme zu lösen und wir als Leser die Option haben, einige der Möglichkeiten zu erkennen und Theorien aufstellen zu können, für welche Möglichkeit sich unser Protagonist entscheidet. Darrow hingegen verkündete, dass er einen Plan habe. Wir mussten aber erst warten, bis der Plan in Gang kam und konnten diesen Plan erst dann verstehen, wenn dieser von A bis Z ausgeführt war.

    An sich ist das ein abwechslungsreiches Stilmittel. Andererseits erinnerte es mich ein bisschen an meine ersten Schreibversuche, in denen ich mir noch nicht so viel Gedanken machte, wie man Handlungsstränge verstrickt, sondern viele Sätze mit Und plötzlich passiert Situation Z einleitete.

    Spannung
    Pierce Brown braucht etwas, bis er die Geschichte in Gang bringt. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir erst einmal Darrows normales Leben kennenlernen müssen, um dann zu begreifen, wie sich sein Leben ändert und was er aufgibt. Nach den ersten 120 Seiten kommt es aber Schlag auf Schlag und der Spannungsbogen ist kontinuierlich da. Gerade auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil mich das Ende der Geschichte brennend interessierte. Toll finde ich, dass es keinen Cliffhanger gibt und Red Rising, obwohl es sich hier um den Auftakt einer Trilogie handelt, auch als Einzelband behandelt werden kann.

    Schreibstil
    Pierce Brown hat einen Schreibstil, den ich nicht ganz einordnen kann. Anfangs kam mir sein Schreibstil sehr distanziert vor, was daran liegt, dass Darrow mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden war. Nach und nach beginnt er aber sein Leben zu hinterfragen und so verändert sich auch der Schreibstil von Pierce Brown. Interessant finde ich es auch, dass er verschiedene Gesellschaftsschichten in Red Rising beschreibt und somit seinen Schreibstil auch an die höheren Schichten anpassen muss. Und das gelingt ihm sehr gut, ohne, dass wir das Gefühl haben, jetzt in einem historischen Roman gelandet zu sein. Nebenbei erwähnt hat er ein paar echt amüsante Dialoge geschrieben, die mich gut unterhalten haben.

    Gesamteindruck
    Ich habe schon sehr viel von Red Rising gehört und war wirklich gespannt, wie mir der Auftakt der Trilogie gefällt. Ich finde das Buch hat einige Schwächen. Dennoch hatte ich angenehme Lesestunden und war von der Geschichte fasziniert. Ein paar Charaktere habe ich ins Herz geschlossen und fand es schade, sie auf dem Mars zurücklassen zu müssen.

    Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass ich erst einmal eine Pause brauche, bevor ich mich dem nächsten Band widme. 

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 5 Monaten
    Mitreißend

    Meine Meinung
    Viele haben dieses Buch bereits gelesen und nun habe ich es auch endlich getan. Ich frage mich: warum habe ich dieses Buch nicht früher gelesen? Ich kann kaum glauben, das dieser Schatz schon länger in meinem Bücherregal auf mich gewartet hat und ungelesen da lag.

    Kommen wir aber erst einmal zum Cover. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, da es neugierig auf die Geschichte macht. Die Flammenden Flügel könnten von einem Phönix stammen, erinnern mich aber auch an die Tribute von Panem. Meiner Meinung nach ist das Cover sehr gelungen.

    Der Protagonist Darrow wuchs sehr ärmlich als roter auf. Er arbeitet in unterirdischen Bergbauwerken und lebt dort auch mit seiner Familie. Von der Bevölkerung auf dem Mars weiß er nichts und ist deswegen umso erstaunter, als er erfährt, wie die Welt nun wirklich läuft. Oben auf der Oberfläche wird in saus und braus gelebt, doch er uns seine "Menschenklasse" ahnt nicht einmal etwas davon.
    Ich konnte seine Gefühle und Gedanken während des Buches sehr gut nachvollziehen. Er ist ein starker Charakter und hält einiges aus. Er hat den Plan die goldenen zu vernichten und ihnen alles zu nehmen. Nur deswegen nimmt er alles in kauf und wird zu einen von ihnen.
    Mich hat Darrow wirklich begeistert, er ist so entschlossen, alles für seine Familie zu tun und diese in ein besseres Leben zu führen. Für mich war er der perfekte Protagonist.

    Der Schreibstil war sehr mitreißend und auch einnehmend. Als ich zu lesen Anfing, flogen die Seiten nur so dahin und ich hatte großen Spaß, die Geschichte zu verfolgen. Ich konnte die Entwicklung der Charaktere sehr gut nachvollziehen, sie werden von reichen Gören zu wilden Bestien, und das innerhalb weniger Zeit. Ich denke, wenn man so leben muss, ist dies wohl das einzige um das überleben zu sichern. Jeder Charakter in diesem Buch hatte etwas einzigartiges an sich und ich mochte viele davon sehr gerne. Ich hoffe auch sehr das man ein paar davon im zweiten Band wieder sehen wird.

    Autor
    Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

    Einzelbewertungen
    Cover 5/5
    Protagonisten 5/5
    Schreibstil 5/5
    Spannung 5/5
    Ende 5/5

    Fazit
    Das Buch gehört zu meinen Highlights in diesem Jahr und es wird bestimmt nicht lange dauern, bis ich mir den zweiten und dritten Band zulegen werde.

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schwerer Einstieg, konnte danach aber packen!
    Rezension: Red Rising von Pierce Brown

    Um den Mars für andere bewohnbar zu machen, schuften sich die Roten zu Tode.
    Auch Darrow ist ein Roter, und als seine große Liebe Eo getötet wird, erfährt Darrow die unglaubliche Wahrheit: Der Mars wurde bereits terraformiert und besonders die Goldenen leben in Saus und Braus. Darrow schließt sich den Söhnen des Ares an, um für Eos Traum zu kämpfen und die Herrschaft der Goldenen zu beenden. Doch dazu muss Darrow selbst zum Goldenen werden.

    "Red Rising" von Pierce Brown ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie, der aus der Ich-Perspektive von Darrow erzählt wird.
    Mit dem vierten Band der Reihe beginnt eine neue Trilogie, die dann zehn Jahre nach den Geschehnissen der ersten Trilogie spielen wird.

    Zu Beginn des Buches ist Darrow sechzehn Jahre alt und ein talentierter Höllentaucher seines Clans Lambda. Wie alle Roten arbeitet auch Darrow hart dafür, dass der Mars bewohnbar wird. Doch dann wird seine geliebte Frau Eo getötet und Darrow erfährt, dass sein bisheriges Leben eine Lüge war. Darrow schwört auf Rache und wird mithilfe der Söhne des Ares selbst zum Goldenen und gelangt ans Institut, wo die Elite der Goldenen ausgebildet wird.

    Besonders mit dem Anfang der Geschichte habe ich mich sehr schwer getan. Ich hatte das Gefühl nicht wirklich voranzukommen und auch mit Darrow wurde ich noch nicht warm.
    Die Welt von "Red Rising" ist sehr komplex. Die Geschichte spielt auf dem Mars und es gibt Einflüsse der griechischen, aber besonders der römischen Mythologie. Die Welt der Goldenen erinnert an das alte Rom und die Gesellschaft wird in Farben unterteilt. Während die Goldenen die Herrscher sind, sind die Roten die Sklaven der Weltengesellschaft, die wie alle anderen Farben auch, für die Herrschaft der Goldenen arbeiten. Die Einteilung der Farben konnte ich bis zum Schluss nicht komplett nachvollziehen, da haben mir ein wenig die ausführlicheren Erklärungen gefehlt.

    Aber die Geschichte gefiel mir immer besser! Spätestens ab dem zweiten Drittel konnte mich Darrows Geschichte wirklich mitreißen und auch mit Darrow selbst wurde ich warm.
    Darrow gelangt ans Institut, wo die Goldenen in zehn Monaten hart, grausam, klug und weise werden sollen, um anschließend eine Stelle als Lehrling zu bekommen. Doch sie wälzen keine Schulbücher, sondern werden in grausames und brutales Spiel geworfen. Zwölf Häuser, jedes gegen jedes. So sollen die jungen Goldenen die Kriegsführung in der Praxis lernen und das konnte mich wirklich packen!
    Ich freue mich definitiv auf Darrows weiteren Weg, auch weil ich es sehr spannend finde, wie viel er aufgegeben hat, um Eos Traum zu verwirklichen. Er ist hart geworden und vergisst niemals, was ihm und seiner Familie angetan wurde. Doch in sein neues Leben als Goldener findet er auch schnell rein und muss feststellen, dass die Goldenen auch ihre guten Seiten haben.
    Gut gefallen hat mir auch, dass hier nichts überhastet wirkt. Die Rebellion will gut geplant und vorbereitet sein und das braucht Zeit. Ich bin gespannt, ob Darrow sein größeres Ziel verfolgen, oder seinen eigenen Weg gehen wird.

    Fazit:
    Nach einem schweren Einstieg konnte mich "Red Rising" von Pierce Brown spätestens ab dem zweiten Drittel wirklich mitreißen.
    Mir gefällt die Welt, die an das alte Rom erinnert, richtig gut und auch Darrow ist ein spannender Charakter, der mir immer besser gefallen hat!
    Ich vergebe vier Kleeblätter für einen gelungenen Auftakt!

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    erdmannlibobs avatar
    erdmannlibobvor 8 Monaten
    Spannender und brutaler Genre-Mix

    Sehr unterhaltsamer Start einer Dystopie-Trilogie welche sich auf dem Mars abspielt und sich meiner Meinung nach von der aktuellen Flut von 08/15-Büchern dieses Genres abheben kann. Auch wenn einiges an den „Endzeitüberflieger“ Panem erinnert, so fesselte mich der 1.Teil dennoch sehr mit seiner Vermischung aus Herr der Fliegen, Battle Royal und Ansätzen von Star Wars. Zartbesaitete sollten sich zudem bewusst sein, dass die Geschichte teilweise auch mit einer Brutalität daherkommt, die an Game of Thrones erinnert (man darf sich überraschen lassen, ob dies in er geplanten Verfilmung auch so umgesetzt wird oder man da doch ein eher „kinderfreundlicheres“ PG-13-Rating anstrebt). Ich bin jedenfalls gespannt auf die Folgebände und die Richtung, welche die Erzählung nach dem Abschluss des 1.Buches einnehmen wird. Genügend interessante Figuren, Verbindungen und Schauplätze wurden platziert, um auch weiterhin kurzweilig und spannend zu unterhalten.

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    weltentzueckts avatar
    weltentzuecktvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ausbeutung à la Panem, ferne Planeten à la Enders Game, Olymp à la Percy Jackson, Burgen & Intrigen à la GoT, Kriegsgemetzel à la Sparta!
    Dystopie trifft Science Fiction trifft Olymp trifft High Fantasy!

    Klappentext:

    In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden.
    Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen…
    Der New York Times-Bestseller – für alle Fans von Der Marsianer und Die Tribute von Panem.

    Red Rising schlägt ein wie ein Meteorit – ein Ereignis!“ Entertainment Weekly

    Über den Autor:

    Pierce Brown hätte nach dem College-Abschluss eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen (wie sympathisch ist das denn bitte??!). Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe mangelte (ich fühle mit dir!!), versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Sein Debütroman Red Rising wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

     

    Kurze Inhaltsangabe:

    Darrow lebt unter Tage, genau wie alle anderen roten Pioniere, die das künftige Leben auf dem Mars möglich machen sollen. Sie schuften wie Wahnsinnige, um den Lorbeer zu verdienen, der kleine Extrarationen Essen und kleine Luxusgüter verspricht. Doch schon seit Jahren gewinnt immer das selbe Team und alle anderen müssen hungern.
    Umso rasender macht es Darrow, als er nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau Eo, erfährt, dass die ganze Situation um die Besiedlung des Mars eine Lüge der Goldenen ist. Die Oberfläche des Mars ist schon lange besiedelt und die hier lebenden Goldenen sind verschwenderisch und beuten seinesgleichen aus. Darrow beschließt zu einem von ihnen zu werden, um sie von innen heraus zu zerstören und der Versklavung und Einteilung in Kasten nach Farben endlich ein Ende zu setzen.
    Mithilfe eines kleinen Rebellenclans wird er ins Institut eingeschleust, die Schule der Goldenen, die ihre Anführer hervorbringt. Doch die Schule ist keinesfalls so wie erwartet: Die Schüler werden auf einem weitläufigen Gebiet auf 12 Häuser verteilt mit der Aufgabe, die anderen zu unterjochen und ihr eigenes Imperium auszubauen bis ein Haus sie alle verbindet. Ihr Leben wird animalisch, begleitet von Gewalt, Tod und Hunger, verkompliziert durch mordlustige und intrigante Mitschüler. Und zwischen all den machtgeilen Goldenen muss Darrow sich als der Beste hervortun, um seine Position in der Gesellschaft, die er verachtet, auszubauen. Doch während des Spiels erkennt er, dass nicht alle Goldenen Monster sind…

     

    Meine Meinung:

    Dystopie trifft Science Fiction trifft Olymp trifft High Fantasy! 
    Das Leben in einer dystopischen Gesellschaft, die ihre Bewohner ausbeutet, à la Panem. Die Eroberung von und das Leben auf fernen Planeten à la Enders Game. Göttervergleiche und der Olymp à la Percy Jackson. Das Leben in Burgen, samt Intrigen, à la Game of Thrones. Kriegsgemetzel à la SPARTA.

    Hier kommen so viele Genres, so viele Ansätze, zusammen. Manchmal fragt man sich, ob das nun nicht vielleicht doch etwas ZU viel ist? Aber Brown fügt alle Teilchen gekonnt zu einem großen Ganzen zusammen und überrascht mit einer Vielzahl an Charakteren, die eine Basis für die kommenden zwei Bände bilden.
    Die Charaktere insgesamt sind zahlreich, manche mehr, manche weniger ausgebaut und nie das, was man zunächst von ihnen erwartet. Die Unfreundlichen sind die Besten, die Treusten. Die Freundlichen die Intriganten, die einem im Schlaf das Messer in den Rücken rammen. Die Grausamkeit der Gesellschaft wird immer deutlicher, je länger man sich mit ihren Intrigen und Machenschaften beschäftigt. Ein endloser Kreis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
    Doch nun ist Darrow da, auf den die Welt gewartet hat. Er als Roter denkt und handelt anders als die Goldenen und beweist sich so auf dem Schlachtfeld. Manches Mal scheint ihm alles in den Schoß zu fallen, doch mit klugen Schachzügen und loyalen Freunden, meistert er eben doch aufkeimende Schwierigkeiten. Mit Freunden, die er als solche nicht bezeichnen kann, weil sie alles verkörpern, was er hasst. Freunden, die ihm nun zur Seite stehen, die sich aber abwenden werden, sollten sie jemals die Wahrheit über ihn erfahren.

    Brown schreibt flüssig und fesselnd, manchmal rasant und manchmal etwas langatmig, und kreiert tolle Kulissen, die sich unglaublich voneinander abheben: rote, tote Marslandschaft, in der Armut und Hunger herrschen. Faszinierende Städte voller Technologie, Prunk und Luxus. Wildnis und mittelaltertümliche Burgen und kriegerische Akte zu Pferd… Hier dürfte tatsächlich für jeden etwas dabei sein.

    Für Band 2 wünsche ich mir ein wenig mehr Tiefgang, weil ich das Gefühl habe, dass viele Charaktere und Problematiken trotz guter Beschreibung aus der Ich-Perspektive nur angeschnitten wurden. Ich fühle mich noch wie ein stiller Beobachter, statt mit Darrow zu leiden, zu hoffen und zu bangen. Auf der anderen Seite fand ich das Buch auf blutrünstige Art erfrischend. Mit einem 17-jährigen jungen Mann als Protagonist, ist die Geschichte wenig gefühlsduselig und irgendwie düster, was für mich eine kleine Abwechslung zu den sonstigen „17-jähriges-naives-Mädchen-wird-irgendwie-zum-Gesicht-einer-Rebellion-und-muss-sich-zwischen-zwei-Männern-entscheiden“-Geschichten darstellt.

     

    4 von 5 Sternchen, weil ich denke, dass die Story noch weiter ausbaubar ist.

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    Lotta22s avatar
    Lotta22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Auftakt, der Lust auf mehr macht
    Toller Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Darrow ist ein Höllentaucher. Zuständig dafür eine größtmögliche Menge Hellium-3 abzubauen, damit der Mars in ferner Zukunft belebt werden kann. 

    Doch dann muss er erfahren, dass dieser bereits seit hunderten von Jahren bewohnt ist und lässt sich auf Machtspiele ein...


    Eine Dystopie, die mich schon länger reizte und zu der ich nun endlich gekommen bin. 

    Verwunderlich an diesem Buch ist die verwendete Schriftart. Doch eine schnelle Gewöhnung ist möglich und so folgt man Darrow durch und über den Mars. Lernt eine Klasse ausgearbeitete Welt nach und nach kennen, versucht Handlungen nachzuvollziehen, was definitiv nicht immer gelingt. Dafür sind die Machtspiele und Fehden einfach zu verworren. 


    Der Schreibstil schafft es einen mitzureißen, in eine über 50 Millionen Kilometer entfernte und viel weiter entwickelte Welt. Toll ist hierbei, dass die Entwicklung keine sonderlich große Rolle spielt und technisch nicht so deutlich ausgeführt wird. Es ist einfach da und es folgen nur selten vergleiche zudem was früher mal war.


    Darrow als Hauptcharakter erzählt aus der Ich-Perspektive seine Geschichte ohne den Leser dabei in all seine Gedanken einzuweihen. So gelingt es Spannung aufzubauen. 

    Leider wird das Spiel, nur die besten werden Überleben, langsam wirklich langweilig, auch wenn es hier eine neue Umsetzung gibt.


    Insgesamt ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht. So bewerte ich mit 4,5 Sternen und freue mich bereits jetzt darauf, dass der 2. Teil nicht sonderlich weit entfernt von mir ist.

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: So „drecksverdammt" genial! Selten habe ich in diesem Genre ein besseres Buch gelesen und es reiht sich ein in meine All-Time Favorites.
    Innen rot und aussen goldglänzend

    Klappentext (Lovelybooks):


    Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen.


    Meine Meinung: 


    „Der Wert eines Menschen misst sich daran, was er tut, wenn er über Macht verfügt.“  S. 437


    Pierce Brown nimmt sich viel Zeit, den Lesern seine Zukunftsvision inklusive herrschende Gesellschaftsform vorzustellen. Diese Zeit wird aber auch benötigt, denn Browns Säulen der Gesellschaft sind absolut vielschichtig und in ihrer Grundidee total faszinierend.


    Browns vorwiegend kühler Schreibstil ist definitiv nichts für eher zartbesaitete Leser. Unverblümt derbe geht es zu und mit schonungsloser Darstellung von Gewalt. 


    Obwohl dieser Auftakt über eine sehr hohe Ereignungsdichte verfügt, steigert sich das Erzähltempo erst ab Beginn des zweiten Drittels und die Handlung nimmt dann eine, in vielerlei Hinsicht, spannende Richtung auf. 


    Die Geschichte erinnert zwar in ihrem Verlauf an eine Hardcore-Variante der „Hunger Games“, fühlt sich aber gleichzeitig völlig neu und unverbraucht an. 


    Zahlreiche Wendungen und überraschende Offenbarungen lassen an dieser Stelle keinen weiteren Einblick in die Handlung zu, um ihr nichts vorweg zu nehmen. 


    Die Charakterentwicklung vollzieht sich glaubhaft und nachvollziehbar und es fällt positiv auf, dass es keine schlichte Trennung zwischen Gut und Böse gibt - Freunde werden zu Feinden und aus Feinden entstehen neue Allianzen. Vorhersehbarkeit ist in diesem Auftakt nur als Fremdwort zu finden. 


    Auch wenn die Handlung des ersten Bandes nicht mit einem Cliffhanger endet und für mich sogar abgeschlossen wirkt, so werde ich natürlich auch die beiden Folgebände zeitnah lesen. 


    Fazit:


    So „drecksverdammt" genial! Selten habe ich in diesem Genre ein besseres Buch gelesen und es reiht sich ein in meine All-Time Favorites. 

    Kommentare: 1
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    Becky_Schneckys avatar
    Becky_Schneckyvor einem Jahr
    Applaus

    Verdammt!
    5 Sterne, aber auch nur, weil es nicht mehr gibt.
    Ich bin gespannt auf die weiteren Teile!
    Applaus!

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin vollkommen überwältigt! Es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe :)
    Ein Muss für Genre-Fans

    Das Buch hatte mich schon nach wenigen Seiten völlig gefangen genommen. 

    Story:
    Es geht um den Höhlentaucher Darrow, der ein armes und hartes Leben als Roter führt. Er und sein Clan haben die Aufgabe, den Mars bewohnbar zu machen und Helium 3 zu fördern. Eines Tages muss er herausfinden, dass sie alle die ganze Zeit belogen wurden und nur Sklaven der oberen Farben sind. So nimmt die Geschichte seinen Lauf...Es ist eine Zukunftsvision, in der die Menschheit alle Planeten des Sonnensystems besiedelt hat und eine Gesellschaft der Farben herrscht, eine Art Kastensystem. Ganz unten stehen die Roten, ganz oben die Goldenen. Das System wird sehr gut erklärt, auch der Aufstieg der Menschen und die Besiedelung wird dem Leser schnell nahgebracht. Um dem Sklavendasein zu entkommen und seine Frau Eo zu retten, wird Darrow selbst zu einen Goldenen. Die Welt ist ziemlich brutal und schreckt auch vor derben Begriffen und Handlungen nicht zurück - allerdings verzeiht man es ihr, da die Story so ihre Authentizität bewahrt. Die gesamte Story ist eine Mischung aus Tribute von Panem und Game of Thrones in einem Science Fiction Setting. Denn die Goldenen, zu denen Darrow nun auch gehört, müssen schwere Prüfungen bestehen. Hier kommt die Stärke der Geschichte zum Vorschein, denn die Heldenreise von Darrow ist nicht sehr linear. Immer wieder scheitert und verliert er, muss sich neuen Situationen und Gegebenheiten anpassen, denen er manchmal nicht gewachsen ist. Sehr authentisch und außergewöhnlich.

    Charaktere:
    Darrow ist ein unglaublicher Protagonist, der dem Leser manchmal weit voraus ist. Das kann anstrengend oder faszinierend sein. Je nach dem, mit was für einer Haltung man an dieses Buch heran geht. Er ist mutig, intelligent, cholerisch und manchmal auch grausam. Aber mir persönlich war er nie unsympathisch. Im Gegenteil: Denn dank seiner vielen charakterlichen Schwächen konnte man sich dennoch immer ein wenig mit ihm identifizieren. Seine charakterliche Entwicklung ist besonders spannend. Nebencharaktere gibt es viele, aber ich hatte selten Probleme, sie mir zu merken. Die Söhne des Ares, allen voran Dancer, rekrutieren Darrow für ihre Rebellion gegen das Kastensystem. Eo ist seine Ehefrau, die - wenn auch tot - eine große Rolle für Darrow spielt. Cassius ist Darrows Freund, auch wenn sie eher Rivalen sind. Mustang, die eigentlich Virginia heißt, scheint Darrows Herz zu berühren.Ach, es gibt einfach viel zu viele Charaktere, die eine tragende Rolle spielen. Ich könnte hier noch fünf Seiten schreiben und hätte mit Sicherheit trotzdem jemanden vergessen. Feinde hat Darrow auch furchtbar viele. Allen voran der Erzgouverneur Nero au Augustus, der Eo umgebracht hat. 

    Schreib- und Erzählstil:
    Dieser ist wirklich sehr gut. Manchmal ist der Ausdruck etwas derb, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es jetzt unpassend wirkte. Im Gegenteil, der Ausdruck hat sehr gut mit der Geschichte fusioniert. Ich hatte nie Probleme beim Lesen und meine Augen flogen nur so über den Text.

    Mein Fazit:
    Ein absolut gelungenes Buch, dass ich dennoch nicht jedem mit gutem Gewissen empfehlen würde. An manchen Stellen ist es sehr grausam, dann wird es wieder sehr politisch. Für Leute, die nicht sehr gern Science Fiction lesen und auch dreckige Kämpfe und Intrigen nicht sehr gut abkönnen, ist es nichts. Für alle, die nach etwas außergewöhnlichen suchen und sich gern zu fernen Welten ziehen lassen: Unbedingt lesen!

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