Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos Gefährliche Liebschaften

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Inhaltsangabe zu „Gefährliche Liebschaften“ von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

Der große Klassiker über Liebe, Macht und Intrigen. Dieser Liebesroman - jetzt in neuer Übersetzung - ist auch heute noch ein unvergessliches Leseerlebnis: ein Sittenbild der korrupten höfischen Gesellschaft im Frankreich vor der Revolution. Gesellschaftskritik, Fallstudie und psychologische Analyse in einem.

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  • "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    Manuzio

    24. April 2015 um 10:37

    [...] Das ganze wäre ein perfektes Buch, wenn man Intrigen mag und nichts dagegen hat, wenn kleine unschuldige Lämmlein, die ihr Leben bisher im Kloster verbracht haben auf die dunkleren Pfade des Lebens geführt werden. Und das Schöne ist, dass dabei nicht die ganze Zeit geschrieben wird wie gut das Lämmlein und wie böse der Wolf ist, sondern alles neutral mit einigen Perspektivwechseln, so dass jede Weltsicht nachvollziehbar wird. Zusätzliches Amusement entsteht durch die Kommentare des Herausgebers, der auch den Stil der einzelnen Briefeschreiber nicht auslässt zu bewerten. [...] Weiterlesen auf meinem Blog unter: http://www68.jimdo.com/app/s2cb1078fa8ff4d65/pfb2ad5938018609d?safemode=0&cmsEdit=1

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  • Leserunde zu "Über die Liebe" von Stendhal

    Über die Liebe

    rumble-bee

    Die Lovelybooks-Klassiker-Zeitreise geht in die nächste Runde! In Absprache mit dem Verlag wollen wir nunmehr bei unserer Zeitreise chronologisch vorgehen, und uns dem ältesten Buch auf unserem "Zeitstrahl" widmen: "Über die Liebe" von Stendhal. Es ist sicher nicht das erste Buch, das einem bei der Erwähnung des Namens "Stendhal" in den Sinn kommt. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane, wie "Rot und Schwarz" oder "Die Kartause von Parma". Nur wenige wissen heute noch, dass er eigentlich mit eher essayistischen Texten seine Karriere begonnen hat. Dazu zählt auch dieser Band, das 1822 erschienene "Über die Liebe".   Ich halte es für eine glückliche und spannende Idee, dass wir uns diesem Autor eher über Essays nähern, als über einen seiner Romane. Denn "Über die Liebe" ist sprachlich überraschend modern, geistreich, und sicher auch provokant. Stendhal, eigentlich Henri Beyle, war ein leidenschaftlicher Mensch, und hat sich zeit seines Lebens sehr von dieser Leidenschaft treiben lassen. Er war nie verheiratet, hatte aber (unglückliche) Liebschaften. In diesen Texten, welche die Liebe unter nahezu enzyklopädischen Gesichtspunkten "untersuchen", lernen wir einen Mann kennen, der von der Liebe, dem Leben, und vor allem den Frauen ganz bestimmte Ansichten hatte. All dies hat später Eingang in seine Romane gefunden. Informationen zu Henri Beyle, alias Stendhal, findet ihr auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Stendhal Wir suchen für diese Leserunde vor allem Leser, die mit der Textgattung des geistreichen Essays etwas anfangen können, und die bereit sind, sich auf eine vertiefte inhaltliche Diskussion einzulassen. Schließlich haben sich die Vorstellungen über die "schönste Nebensache der Welt" im Laufe der Zeit doch sehr geändert. Oder doch nicht...? Genau das wollen wir in hoffentlich vielen spannenden Gesprächen mit euch herausfinden. Um euch für diese Leserunde zu bewerben, bei der es wieder einmal 10 Freiexemplare  des Fischer-Verlages zu gewinnen gibt, beantwortet uns doch bitte folgende Frage: Welche klassischen Liebesromane kennt ihr? Welche Liebesgeschichten kommen euch als erstes in den Sinn? Und wie wird die Liebe dort beschrieben, soweit ihr euch erinnert? Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich kommenden Sonntag. Am nächsten Montag werde ich dann die Gewinner bekanntgeben. Natürlich können auch Leser an der Leserunde teilnehmen, die sich das Buch selber besorgen!  Selbstverständlich wird die Leserunde auch wieder vom Verlag begleitet. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit, und sagen hiermit: los geht's! Und übrigens: postet eure Bewerbung bitte unter dem richtigen Unterthema. Und schreibt dazu, ob ihr lieber eine Printausgabe oder ein E-Book haben möchtet.

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  • Welche Klassiker kann man auch als Filme empfehlen? Habe gerade Vi...

    StevenOmen

    Welche Klassiker kann man auch als Filme empfehlen? Habe gerade Viktor Hugos "Die Elenden" glesen und der Film ist ja nur gut.

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  • Rezension zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    Marlischen

    05. April 2011 um 11:51

    Eiskalte Engel mit Ryan Phillipe... der Aufklärungsfilm meiner früher Jugend. Der Stoff ist jedoch nichts neues sondern basiert auf der Ende des 18. Jahrhunderts verfassten Romanvorlge von Choderlos de Laclos. Gefährliche Liebschaften ist ein äußerst ausgeklügelter Briefroman, der die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven darlegt. Das Unwissen der einzelnen Protagonisten besiegelt ihre Unterlegenheit in der Geschichte und erzeugt Spannung beim Leser. Ereignisse werden jedoch häufig mehrfach aufgegriffen, was der Geschichte zwischenzeitlich einen langen Atem verleiht. Zum Inhalt: Die Marquise de Merteuil, eine gesellschatlich angesehene Dame, will sich an ihrem ehemaligen Liebhaber, den Graf de Gercourt rächen, weil dieser sie sitzen gelassen hat. Gercourt ist mit der streng klösterlich erzogenen Cecile de Volanges verlobt. Die Merteuil scheut keine Mühen und Mittel, Cecile ihrer Jungfräulichkeit zu berauben und Gercourt somit zu beschämen. Die Figuren in ihrem teuflischen Spiel sind unter anderem der junge Chevlier Danceny, den Cecile über alles liebt und der französische Casanova Vicomte de Valmont. Der Vicomte, ehemals Lieberhaber der Marquise, hat jedoch andere Pläne. Er möchte die tugendhafte Madame de Tourvel verführen und somit in die Geschichte der großen Verführer eingehen. Sollte ihm dies gelingen, verspricht ihm die Marquise eine letzte Nacht zusammen. Valmont verliert sich in seinen Gefühlen und die Geschichte verstrickt sich in Intrigen.... Die Gefährlichen Liebschaften faszinieren heute wie damals. Eiskalte Engel ist nur eine der zahlreichen filmischen Adaptionen dieses berühmten französischen Briefromans. Der Kostümfilm von Stephen Frears ist ebenfalls sehr empfehlenswert.

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  • Frage zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    Susanne

    Ich wollte mal fragen ob jemand von euch das Buch 'Gefährliche Liebschaften' kennt. Er diente ja als Grundlage für den Film 'Eiskalte Engel' den ich total super finde. WOllte jetzt mal wissen, ob das wirklich sehr ähnlich ist oder nicht und vor allem auch ob es lesenswert ist. Da es ja doch schon ziemlich alt ist und ich mir das gar nicht so mit der Sprache vorstellen kann.

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  • Rezension zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    spirit222

    21. January 2010 um 19:59

    Fszinierender Briefroman über Liebe und Fieslinge am französchen Hof - empfehlenswert, da es das Genre der Briefromane ja wirklich selten gibt.

  • Rezension zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    The iron butterfly

    09. January 2010 um 16:42

    Gefährliche Liebschaften oder Briefe gesammelt in einer Gesellschaft und veröffentlicht zur Unterweisung anderer – Hier wird ein Kampf zweier ungleicher Gegenspieler offenbart. Zum einen der Vicomte de Valmont, ein adeliger Freigeist, der Frauen ausschließlich beherrschen will und selbst über alle Gefühlsregungen, wie Liebe, Verlangen, Hass oder Zorn erhaben scheint. Zum anderen die Marquise de Merteuil, frühzeitig zur Witwe geworden, hat sie sich bereits vor ihrer Verheiratung einer einzigartigen Autonomie verschrieben und das im Zeitalter des Rokoko. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein, Intelligenz und Berechnung. Gefühle legt sie auf wie die Morgentoilette, eine Maskerade derer sie sich im 81. Brief hinlänglich rühmt, „…geboren, mein Geschlecht zu rächen und das Eure zu bemeistern, mir Mittel zu schaffen gewusst hatte, die bisher außer mir niemand kannte…“. Choderlos de Laclos hat einen Briefroman verfasst, 1782 erschienen, umfasst er einen Briefwechsel von insgesamt 175 Briefen der Protagonisten, welche sind: Vicomte de Valmont, Marquise de Merteuil, Cecile de Volanges, ihre Mutter Madame de Volanges, die Präsidentin de Tourvel, der Chevalier Danceny und Madame Rosemonde. De Laclos verbürgt sich nicht für die Echtheit der Briefe, im Gegenteil lässt er in der Vorbemerkung des Verlegers sogar deren Echtheit anzweifeln. Dem Leser gewährt er durch die Machart seines Romans trotzdem das zweifelhafte Vergnügen zum Geheimnisträger zu werden. Schließlich wird ein intimer Blick auf das Medium der Offenbarung unter Vertrauten gewährt. Alle Figuren geraten neben dem Vicomte und der Marquise ins Hintertreffen, verblassen durch Gutgläubigkeit und Naivität. So können die beiden ihr intrigantes und schmutziges Spiel mit ihnen beinahe nach Belieben vorantreiben. Wie Bauern beim Schachspiel sind Cecil de Volanges, der Chevalier Danceny und die Präsidentin de Tourvel schnell zu Opfern auserkoren. Weil er sich ein erneutes Stelldichein mit der Marquise wünscht, lässt sich Valmont auf das intrigante Spiel der Marquise ein. Sie verspricht ihm ein Abenteuer „eines Helden würdig: Ihr werdet der Liebe und der Rache dienen; es wäre dann eine Ruchlosigkeit mehr, die zu Euren Memoiren käme.“. Valmont hingegen will als Einsatz die Eroberung der sittenstrengen und frommen Präsidentin de Tourvel präsentieren. Bereits zu Beginn als er diesen Einsatz auf das Tableau bringt schreibt er (4. Brief) „Ich muß diese Frau einfach haben, um mich vor der Lächerlichkeit zu bewahren, in sie verliebt zu sein.“. Ich glaube, Valmont ist zum ersten Mal in seinem Leben verliebt, er wird beherrscht von Gefühlen wie Verlangen, Zärtlichkeit und Sanftmut und diese Tatsache will er unter gar keinen Umständen wahrhaben. Auch der Marquise bereitet dies die größten Probleme, hatte sie meines Erachtens doch gehofft in Valmont einen beinahe ebenbürtigen Partner gefunden zu haben, einen Mann der es verdient hat von ihr begehrt zu werden. Im Grunde liebt auch sie, aber ihr Stolz ist groß, ihre Gier nach dem Triumph über das männliche Geschlecht beherrscht sie total. Einen Sieger kann es in diesem Spiel nicht geben, das bemerken alle viel zu spät. Mehrfach schon habe ich die Verfilmung dieser Romanvorlage gesehen, nicht nur wegen einem grandiosen John Malkovich als Vicomte de Valmont, unwiderstehlich obwohl er einen wahren Schuft darstellt. Auch Glen Close glänzt in der Rolle der Marquise de Merteuil, Machtgier und Berechnung par excellence. Eine grandiose Umsetzung eines Romans der trotzallem noch das eine oder andere Detail offenbaren kann, welches die Verfilmung vernachlässigt. Es lohnt sich in jedem Fall den Roman zu lesen!

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  • Rezension zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2009 um 13:08

    Ich kannte die Verfilmung, hatte mich aber, warum auch immer, nie an den Roman getraut. Im Nachhinein bedauere ich, dass ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. In 175 Briefen schildern de Laclos eine unglaubliche Intrige um eine Wette, um Lug, Betrug und Menschenverachtung. Das Netz, das die Marquise de Merteuil und der Vicomte de Valmont um ihre Opfer ziehen, wird immer perfider und hinterhältiger. Ganz gezielt wird hier manipuliert, gelogen und benutzt, alles zum eigenen Vergnügen. Es ist ein Wettkampf zwischen den beiden um die absolute Macht. Sie nehmen keinerlei Rücksicht und stoßen ihre Opfer ohne mit der Wimper zu zucken ins Verderben. Valmomt verrät dabei seine eigene Seele und ist dennoch nicht in der Lage, einen anderen Weg einzuschlagen, Merteuil ist am Ende nur durch ihre eigene Unvorsichtigkeit zu Fall zu bringen. Das ganze in Form eines Briefwechsels zu erzählen, finde ich grandios. So wird der Leser irgendwie auch zum Voyeur, der die intimsten Gedanken der Protagonisten hautnah mit erlebt, die Kälte von Valmont und Merteuil, die Verzweiflung der Madam de Tourvel, die Unbedarftheit von Cecile und Danceny, die zum Spielball und Zeitvertreib der beiden Intriganten werden. Der Schluss überrascht, hier hat man das Gefühl, abrupt ins kalte Wasser gestoßen zu werden. Das Ende der Intrige kommt überraschend, die Folgen sind umso verheerender. Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon früher gelesen. Den Film werde ich beim nächsten Anschauen garantiert mit anderen Augen betrachten.

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  • Rezension zu "Gefährliche Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    mocca

    04. December 2008 um 20:05

    genial:-) alle, die "eiskalte engel" ernshaft mögen, können dieses buch einfach nicht gelesen haben..die stilistische brillianz,die feingezeichneten charaktere, die schlüpfrig-sexuellen anspieleungen-dem wird der film dreimal nciht gerecht!

  • Rezension zu "Schlimme Liebschaften" von Pierre A. Fr. Choderlos de Laclos

    Gefährliche Liebschaften

    SagMal

    05. August 2008 um 18:56

    Dieses Buch hat mich gefesselt und mitgerissen, bis alle Intrigen wie ein Kartenhaus in sich zusammen fielen. Auf jeden Fall lesenswert!

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