Pierre Assouline Les invités

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Inhaltsangabe zu „Les invités“ von Pierre Assouline

Zu einem Abendessen des Pariser Großbürgertums versammeln sich Geschäftsleute, Politiker und Industrielle. Ein geladener Gast lässt sich in der letzten Minute entschuldigen, sodass die Abendgesellschaft auf dreizehn Teilnehmer schrumpft. Eine Hausangestellte, aus dem Maghreb gebürtig, wird gebeten, sich der Gruppe anzuschließen. Die Diskussion, die sie in der Runde provoziert, dauert die ganze Nacht lang. Die Auseinandersetzungen machen die Schwierigkeit deutlich, die tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft wirklich zu verstehen. (Quelle:'Flexibler Einband/02.07.2010')
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  • Paris reste Paris

    Les invités
    steffeinhorn

    steffeinhorn

    06. April 2014 um 00:05

    Ich denke, dieses Buch kann man nur wirklich schätzen und verstehen, wenn man Paris sehr gut kennt, darin lebt und die Einwohner regelrecht „studiert“ hat. In dieser kurzen Geschichte gibt es unglaublich viele Details, welche die Menschen pflegen und anwenden, um sich, aus ihrer Sicht, ins richtige Licht zu setzen. Es erscheint oberflächig, vielleicht sogar sinnlos, doch im Grunde ist es nur ein Spiegel von dem, was das sogenannte menschliche Miteinander ausmacht. Interessant ist das Feingefühl und der Takt, die Aufrichtigkeit der Ausländerin, die durch Zufall an die Tafel geladen wird und einige scheinbar unumstößlichen Regeln völlig aus der Bahn wirft, angepasst, ohne sich selbst fremd zu werden. "... l'âme de la France, ç'a toujours été ses étrangers. Ce sont eux qui la rappellent à sa grandeur, car ils l'aiment pour ça. Il faut toujours en faire plus que les Français pour espérer devenir pleinement français sans se renier pour autant. C'est comme ça que ses 'étrangers' tirent ce pays vers le haut. ..."

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