Pierre Billon

 3,1 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Die fünfte Offenbarung, Die fünfte Offenbarung und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Pierre Billon

Cover des Buches Die fünfte Offenbarung (ISBN: 9783404771523)

Die fünfte Offenbarung

 (20)
Erschienen am 09.01.2007
Cover des Buches Die fünfte Offenbarung (ISBN: B0025WBM9O)

Die fünfte Offenbarung

 (8)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Die 5. Offenbarung (ISBN: 9783828976276)

Die 5. Offenbarung

 (2)
Erschienen am 01.01.2002

Neue Rezensionen zu Pierre Billon

Cover des Buches Die fünfte Offenbarung (ISBN: B0025WBM9O)kassandra1010s avatar

Rezension zu "Die fünfte Offenbarung" von Pierre Billon

Eine Sekte droht mit dem Weltuntergang
kassandra1010vor 10 Monaten

Ein Vorgänger zu Dan Brown?

Die fünfte Offenbarung klingt nach einem spannenden historischen Thriller? Nicht ganz.

Verstörende Videos werden auf die Welt losgelassen. In diesen Snuff-Filmen werden die vermeintlichen Opfer zu Tode gefoltert. Da Geld bei den oberen Zehntausend ja keine Rolle spielt und die Langweile der größte Feind zu sein scheint, rollt der Rubel und das Geschäft läuft prächtig.

Die Kriminalpolizistin Kirsten wird mit dem Fall betreut. Mit wenig Hoffnung um Aufklärung macht sie sich dennoch ans Werk. Jedoch lassen diese scheußlichen Videos ihre alten Depressionen wieder aufflammen und stehen ihr im Weg.

Die Anbieter entpuppen sich als fanatische Sekte. Das Ziel dieser Mirandisten ist die Durchsetzung der fünften Offenbarung.

Kirsten ist jedoch nicht alleine hinter dieser Sekte her. Auch die Ärztin Laurence Descombes scheint in die Machenschaften verwickelt zu sein. Doch wie hängt eine frisch gerettete Geisel einer weiteren Sekte mit den Mirandisten zusammen?

Fazit:

Spätestens hier sollte sich der Leser daran gewöhnen, dass wechselnde Handlungsstränge bei Pierre Billon, unglaublich viele Nebenstories und Personen auftauchen und wieder in der Versenkung verschwinden. Wenig Hilfe bietet auch das mitgelieferte Personen- und Organisationsverzeichnis gleich vorweg.

Später stößt noch eine  junge und engagierte Anwältin hinzu und das Ermittlungstrio scheint komplett. Doch jede einzelne Frau hat hier eine Last an Komplexen und Gefühlsduseleien mit sich zu tragen, die alleine schon einen Roman wert wären.

Um meine Eingangsfrage aufzuklären: Das hier ist kein Vorgänger zu Dan Brown. Der Klappentext weckt eine völlig irrige Vorstellung vom Inhalt.

Die Story an sich wäre sicherlich spannend und wäre dann sogar bei Grangé anzusiedeln. Doch mit drei völlig mit ihren Problemen belasteten Frauen kann hier irgendwie keine wirkliche Spannung aufkommen.

Was es mit der fünften Offenbarung und den Mirandisten eigentlich auf sich hat, muss man als Leser teilweise mutmaßen. Völlige Aufklärung und ein spannender Mystery-Thriller sieht deutlich anders aus.

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Cover des Buches Die fünfte Offenbarung (ISBN: B0025WBM9O)TanteGhosts avatar

Rezension zu "Die fünfte Offenbarung" von Pierre Billon

Große Versprechen, jähe Enttäuschung
TanteGhostvor 7 Jahren

Das Coverbild und der Klappentext haben mir ein Leseabenteuer versprochen, was ganz nach meinem Geschmack gewesen wäre. Die Lieferung war dann allerdings ziemlich enttäuschend. Denn was der Autor hier abgeliefert hat, war nichts weiter als ein langweiliges und verwirrendes Sammelsurium von zu vielen Nebenhandlungen, die die Haupthandlung förmlich verschluckt haben. - Ich bin beim Lesen kaum noch klar gekommen und habe nur einen verschwindend geringen Teil von dem kapiert, was Phase war. So bin ich auch nie wirklich in die Handlung rein gekommen und habe mich durch die Seiten nur noch gequält... herrlich, dass ich diesen Krampf jetzt quasi abhaken kann.


Der Inhalt ist schnell erzählt:

Von einer ominösen Sekte gehen sehr gewaltvolle Videos aus. Sie filmen es, wie sie ihre Opfer zu Tode foltern. Diese Snuffs, wie die Videos genannt werden, verkaufen sie an betuchte Kunden.

Kirsten, eine Kriminalpolizistin, ist mit dem Fall betraut. Sie soll der Sekte das Handwerk legen. Doch ihre Depressionen stehen ihr dabei immer wieder im Weg.


Man hätte aus diesem Handlungskern wesentlich mehr machen können. Doch Pierre Billon hat es schlicht und ergreifend versaut!

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Cover des Buches Die fünfte Offenbarung (ISBN: 9783404147472)joshi_82s avatar

Rezension zu "Die fünfte Offenbarung" von Pierre Billon

Rezension zu "Die fünfte Offenbarung" von Pierre Billon
joshi_82vor 10 Jahren

Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich zugegebenermaßen erstmal unsicher, ob das nicht ein langweiliger Schmöker werden könnte. Doch - trotz einiger Schwachstellen- ist es das nicht. Die Story von den sogenannten "Snuffs", in denen die "Darsteller" auf grausame Weise gefoltert und getötet werden, die in Zusammenhang mit den "Mirandisten", einer fanatischen Sekte, gebracht werden, ist eigentlich eine spannende Geschichte, nur leider rücken diese Snuffs bzw. die Bekämpfung eben dieser am Ende immer mehr in den Hintergrund. Denn es gibt noch zwei weitere Haupt-Handlungsstränge: die fünfte Offenbarung der Mirandisten, die es zu verhindern gilt und die Geschichte der Ärztin Laurence Descombes, die als Geisel der "Befreiungsarmee Farghestans" befreit werden konnte und nun erst wieder ins "normale" Leben zurückzufinden versucht. Diese drei Handlungsstränge fügen sich im Laufe der Geschichte jedoch alle zusammen.
Die Schwächen dieses Buches liegen meiner Meinung nach eindeutig in den Figuren, auf deren Seelenleben viel zu langatmig eingegangen wird (es gibt kaum Personen in dem Buch, die keinen seelischen Schaden haben) und mit denen man sich trotzdem nicht recht anfreunden kann (zumindest ging es mir so). Ausserdem gibt es in diesem Buch Handlunggstränge, die absolut gar nicht nötig gewesen wären und - wie ich finde - auch nicht wirklich da hinein passen. Was mich am meisten gestört hat und woran ich mich erst gewöhnen musste war, dass man kaum unterscheiden konnte, was die Protagonisten sagen bzw. nur denken.
Trotz all dieser Schwächen, ist das Buch relativ flüssig zu lesen und es gibt einige fesselnde Passagen (und auch erschreckende, abstossende).
Fazit: Kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber die Story an sich hat Potenzial und man hätte da noch viel mehr draus machen können.
Und noch ein Zitat aus dem Buch, welches wirklich perfekt dazu passt:
"Die Verbrechen der höchstentwickelten Zivilisation sind zweifellos schlimmer, als die der tiefsten Barberei." Jules Barbey d´Aurevilly

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