Pierre Boileau Vertigo

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Inhaltsangabe zu „Vertigo“ von Pierre Boileau

Dies ist - wenn man so will - eine Dreiecksgeschichte, wenn auch nicht im üblichen Sinne. Es geht um drei Frauen, die offenbar ein und dieselbe sind: Madeleine, Pauline und Reneé. Eine von ihnen ist seit vielen Jahrzehnten tot; die zweite stirbt im Verlaufe der Ereignisse, und die dritte scheint mit den beiden identisch zu sein...§Alfred Hitchcock verfilmte diesen Klassiker der Kriminalliteratur und schuf ein Meisterwerk. (Quelle:'Flexibler Einband')

Okay.

— Bambelino
Bambelino

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  • Vertigo

    Vertigo
    Bambelino

    Bambelino

    13. June 2014 um 07:31

    Dies ist – wenn man so will – eine Dreiecksgeschichte, wenn auch nicht im üblichen Sinne. Es geht um drei Frauen, die offenbar ein und dieselbe sind: Madeleine, Pauline und Reneé. Eine von ihnen ist seit vielen Jahrzehnten tot; die zweite stirbt im Verlaufe der Ereignisse, und die dritte scheint mit den beiden identisch zu sein … Interessant geschrieben. Ich hab es eher als Kurzgeschichte gesehen. Das Ende ist verwirrend, aber ich wäre nicht drauf gekommen,dass es so ausgehen würde;-)

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  • "Die Lebenden und die Toten"

    Vertigo
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    02. September 2013 um 21:49

    Ich habe vor sehr langer Zeit mal die Verfilmung von Vertigo gesehen, meine aber, zumindest das Ende wäre im Film ganz anders. Und wenn ich mich da recht erinnere, dann gefällt mir nun die ursprüngliche Auflösung des Buches viel besser. Flavieres ist ein vom Leben enttäuschter Träumer. Vom Vater in eine Polizeikarriere gedrängt, erleidet er ein Trauma als ein Kollege in den Tod stürzt, weil Flavieres seine Höhenangst nicht im Griff hat. Fortan verdingt er sich als Anwalt, was ihn allerdings ebenso abstösst. Eines Tages bittet ein ehemaliger Schulkamerad ihn, seine anscheinend psychisch kranke Frau zu beschatten. Madeleine scheint vom Geist ihrer verstorbenen Urgrossmutter besessen. Immer wieder fällt sie in Trance, meint, sich an Früheres zu erinnern und nimmt auch äusserlich immer mehr die Gestalt der Vorfahrin an. Schliesslich kommt es zur Katastrophe. Jahre später muss Flavieres erfahren, dass nichts so ist, wie es schien. Lebt Madeleine noch? Für Leser, die weder Buch noch Film kennen, möchte ich wegen der Spannung nicht mehr über den Inhalt verraten. Die Autoren Boileau und Narcejac spielen meisterlich mit Täuschungen und lassen Helden und Leser leiden. Obwohl es sich bei dem Buch um einen Psychokrimi handelt, verstehen sie es, dem Geschehen eine mystische Dimension zu verleihen. Flavieres ist ein von Sehnsüchten und dem Alkohol übermannter Romantiker, der sich der Frage nach Wiedergeburt oder Wiederauferstehung haltlos hingibt. Hier hat mich das Buch sehr berührt, weil der Tod uns von einander trennt und die Autoren mit der Sehnsucht eines Liebenden spielen. Als Leser ahnt man, dass da etwas faul sein muss. Flavieres ahnt es auch, will es aber nicht wahrhaben. Das Ende hat mich überrascht. Romantischer Wunschtraum und eiskalte Realität- noch verstärkt durch den Krieg- prallen hier aufeinander und lassen alle beteiligten zu Verlierern werden. Boileau und Narcejac haben auch "Die Teuflischen" geschrieben, was- soweit ich mich erinnere- auch fiesester Psychokrieg ist. Grausam und entrückt. Sehr elegant. Vertigo gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern. Wer es noch nicht kennt, sollte NICHT den Film vorher schauen!

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  • Rezension zu "Vertigo" von Pierre Boileau

    Vertigo
    Morella

    Morella

    07. June 2010 um 17:03

    Ich fand´s langweilig, und hab´s deshalb nicht zuende gelesen.

  • Rezension zu "Vertigo" von Pierre Boileau

    Vertigo
    Cassy296

    Cassy296

    15. February 2010 um 09:34

    Dies ist – wenn man so will – eine Dreiecksgeschichte, wenn auch nicht im üblichen Sinne. Es geht um drei Frauen, die offenbar ein und dieselbe sind: Madeleine, Pauline und Reneé. Eine von ihnen ist seit vielen Jahrzehnten tot; die zweite stirbt im Verlaufe der Ereignisse, und die dritte scheint mit den beiden identisch zu sein … Interessant geschrieben. Ich hab es eher als Kurzgeschichte gesehen. Das Ende ist verwirrend, aber ich wäre nicht drauf gekommen,dass es so ausgehen würde;-)

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  • Rezension zu "Vertigo" von Pierre Boileau

    Vertigo
    Ferrante

    Ferrante

    21. April 2009 um 20:34

    Da ich den Klassiker von Hitchcock kenne, kannte ich natürlich bereits die Auflösung dieses Psychothrillers. Dennoch ist es interessant, wieviel an der Vorlage für den Film geändert wurde - u.a. wurde die Handlung aus dem Paris der Kriegszeit weg verlegt, und der Film hatte glaube ich auch ein Happy End, im Gegensatz zum düsteren Ende des Buches. Spannend, aber mit Tiefgang erzählt, hebt sich dieser Roman immer noch wohltuend von der breiten 0815-Krimi-Thriller-Front ab, auch dadurch, dass die labile Psyche der Hauptfigur so eindringlich geschildert wird und der Leser seine Verwirrung und Verzweiflung hautnah durchlebt.

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  • Rezension zu "Vertigo" von Pierre Boileau

    Vertigo
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2007 um 21:44

    Eine Frau stürzt sich in den Fluss um sich selbst das Leben zu nehmen. Zufällig kommt ein Mann vorbei und rettet sie aus den Fluten. Man Freundet sich an. Man verliebt sich. Man verbringt schöne Stunden miteinander. Man unternimmt zusammen Ausflüge und Spaziergänge Hand in Hand. Sie (Madeleine) ist jung, reich und wunderhübsch. Darüber hinaus ist sie auch noch mit dem Großindustriellen Gévigne verheiratet. Der zu Zeiten der Mobilmachung (1940) ein Vermögen mit seinem Schiffsbau verdient. Er (Flaviéres) ist ehemaliger Polizist und verdient sich sein Geld nun als Anwalt. Bei ihm hatte sich die große Liebe nie eingestellt und ist somit bereit, die sich aus dem Unglücksfall ergebene, Gelegenheit zu nutzen. Nichts besseres hätte Madeleine passieren können. Ihr Mann sperrt sie zwar nicht ein hat aber so gut wie keine Zeit für sie. Und Liebe?? Mit der ist es bei diesem Bonzen auch nicht weit her. So das sich zwischen dem Retter und der Erretteten recht schnell eine Beziehung ohne große Schuldgefühle einstellt. Aber. Für Flaviéres ist Madeleine keine unbekannte nicht. Er weis das sie einer Psychischen Störung an heimgefallen ist die sie glauben lässt die Reinkarnation einer gewissen Pauline Lagerlac zu sein. Er weis auch von ihren Eigenheiten auf Friedhöfen spazieren zu gehen oder auch immer ein Bestimmtes Hotelzimmer zu mieten um dort alleine einige Stunden zu verbringen. Genau so ist es für ihn auch kein Geheimnis das sie sich schon einmal das Leben nehmen wollte, und aus den Fluten des Stroms hat er sie auch nicht "zufällig" gefischt. Und ihr Mann Gévigne ist für ihn auch nicht der gefürchtet, eifersüchtige Ehemann sondern viel mehr die Person die alles erst eingefädelt hat. Warum? Weil es für jemanden, der kaum Zeit für seine Frau hat, gelegener ist sich für sie einen Babysitter zu organisieren als sie vor die Tür zu setzen und damit einen Rosenkrieg zu provozieren. Was würden denn die Leute dazu sagen wenn der gute Gévigne seine Geisteskranke Frau aus dem Haus werfen würde?? Nicht gut fürs Geschäft. Vom Image erst gar nicht zu reden. Und so lange jeder bekommen hat was er wollte sah man auch keinen Grund Madeleine in das ganze einzuweihen. Bis zu jenem Moment wo etwas geschah mit dem keiner gerechnet hatte. Ab diesem Moment beginnt für Flaviéres ein Alptraum der ihn fast um den Verstand zu bringen droht. Das Autorenduo Pierre Boileau und Thomas Narcejac haben mit Vertigo einen sehr eleganten Thriller geschaffen der sich das Prädikat "Kabinettstückchen" durchaus verdient hat. Mit einer, leicht an Kafka oder Meyrink, angelehnten Atmosphäre erschaffen sie eine Figur die Ständig zwischen Wissen und Zweifel schwankt und auch dem Leser selbst die Sicherheit seiner Vorstellungen nimmt. Man erspart es sich der geneigten Leserschaft Köder auszuwerfen oder sie auf falsche Fährten zu führen. Das Buch ist sehr geradlinig und mag in dem Bezug so manchen Thriller- Fan vielleicht etwas die Nase rümpfen lassen aber ich empfehle dem Büchlein dennoch eine Chance zu geben. Es lohnt sich.

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