Mich hat tatsächlich die großartige Covergestaltung und Aufmachung dazu gebracht den Comic zu erstehen.
Die Geschichte an sich ist schnell gelesen und präsentiert das Ermittler Duo Artemis Hartcourt und Kasimir Duprey die vom Ministerium beauftragt wurden seltsame Vorkommnisse in einem Waisenhaus zu untersuchen. Wie sich herausstellt sind sie dabei nicht die ersten. Der Fall nimmt zunehmend mehr mystische Züge an, und der Ursprung findet sich im vorchristlichen Druidentum.
Für mich ein bisschen Fox Mulder und Dana Scully in einem andern Jahrhundert, was aber mit Witz und Charm im Ermittlungsverlauf gut umgesetzt wurde. Auch zeichnerisch ist die Stimmung gut erfasst und zeigt die meist karge ländliche Szenerie in Düsternis getaucht.
Leider ist das "Große Finale" nicht meins. Zum Einen finde ich die Wortwahl (ob es nun an der Übersetzung oder dem Autor lag) der Erdgötter derer nicht passend, und zum zweiten wirkt es dann doch etwas überhastet und zu einfach gelöst.






