Pierre Chazal

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Pierre Chazal

Pierre Chazal wurde 1977 im Norden Frankreichs in Lille geboren. Dort studierte er auch Wirtschaft. Er arbeitet als Französischlehrer in Paris. Mit seinem Debütroman "So etwas wie Familie", erschienen im September 2015 bei Deuticke, feierte er in Frankreich bereits großen Erfolg.

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Pierre ChazalSo etwas wie Familie
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So etwas wie Familie
So etwas wie Familie
 (3)
Erschienen am 24.08.2015

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Rezension zu "So etwas wie Familie" von Pierre Chazal

Geschichte über Freundschaft und Familie
GiuliaSorrentinavor 2 Jahren

Es ist kein Roman mit klassischen Dialogen, sondern vielmehr eine Erzählung von Pierre (Pierrot, wie ihn nur seine engen Freunde nennen dürfen). Hélène, Pierres gute Freundin aus früheren Zeit hinterlässt nach ihrem Tod ihren 8 jährigen Sohn Marcus.
Ihr einziger Wunsch ist, das sich Pierre nun um ihn kümmert. Pierre der selber nie große Vaterliebe erfahren hat, sträubt sich. Aber er hat Hélène sehr geliebt, obwohl er nie mehr als bester Freund für sie war, nimmt er die Herausforderung an.
Am Anfang ist die Geschichte etwas zäh und die Geschichte plätschert nur vor sich hin, aber dann fängt der zweite Teil des Buches an und Pierre sitzt plötzlich im Gefängnis. Was ist mit Marcus? Und mit Fabienne, seiner Freundin? Von diesem Moment an, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich hätte mir trotzdem gewünscht noch mehr über Marcus und Hélène zu erfahren.

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Rezension zu "So etwas wie Familie" von Pierre Chazal

Ein Buch, das lange im Leser nachhallt
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



„Am Anfang war ich nicht so dafür. Ja, geradezu dagegen. Fabienne brachte mich dazu, ja zu sagen.“
So beginnt der ich - erzählende Gemüsehändler Pierre seine Lebensgeschichte, die ihn, den einsamen Wolf, von einem auf den anderen Tag zu einem Anderen macht. Denn als Helene, die Frau, die er so geliebt hat, die aber nur seine Freundin sein wollte, stirbt, hinterlässt sie einen achtjährigen Sohn.

Ihr letzter Wille: Pierre soll sich um den kleinen Marcus kümmern und ihn groß ziehen. Nicht erst seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter ist Marcus ein schüchterner und eher schweigsamer Junge, zu dem der Zugang schwierig scheint. Deshalb auch zögert Pierre zunächst, diese große Verantwortung zu übernehmen.
In ersten Teil dieses Romans, der von der ersten bis zu letzten Seite eine tiefe Menschlichkeit ausstrahlt, erzählt Pierre, wie sich die beiden trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenraufen und aus ihnen bald so etwas wie ein gutes Team wird. Pierre ist immer sicherer, dass ihm mit Marcus etwas gelingen könnte, was sein eigener Vater in seiner Kindheit versäumt hat.
Doch dann geschieht etwas, was alles in Frage stellt, und Pierre erzählt den Rest des Buches aus einer Haftanstalt heraus. Warum ? Und was geschieht mit seiner Beziehung zu Marcus?

Das wird dem Leser dieses berührenden Buches erst langsam deutlich. Ein wunderbares Leseerlebnis, bei dem der Autor seinen Leser an ganz unerwarteten Stellen zum Lachen bringt. Ein Roman, der erzählt von Liebe und von der Verantwortung, die man für die hat, die man liebt.

Ein Buch, das lange im Leser nachhallt.

 

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