Pierre Chazal So etwas wie Familie

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „So etwas wie Familie“ von Pierre Chazal

Was, wenn man sich die Familie nicht nur aussuchen kann, sondern muss? Pierre und dem achtjährigen Marcus kann jedenfalls nichts Besseres passieren, als aufeinanderzustoßen. Hélène – für die Pierre leider nie mehr sein durfte als der beste Freund – bittet ausgerechnet ihn, sich ihres Sohnes anzunehmen. Obwohl Pierre, einsamer Wolf und Gemüsehändler, anfangs die Verantwortung scheut, nimmt er den schüchternen Marcus zu sich. Mithilfe von Freunden, lauter liebenswerten Charakteren, scheint aus den beiden tatsächlich eine Familie zu werden. Gerade als Pierre zu gelingen scheint, was sein eigener Vater vermasselt hat, schlägt das Schicksal erneut zu. Ein berührender, unpathetischer Roman aus Frankreich, der einen zum Lachen bringt, wo man es nicht erwartet.

Eher eine Erzählung...

— GiuliaSorrentina
GiuliaSorrentina

Stöbern in Romane

Zartbitter ist das Glück

Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte von fünf Freundinnen die ihren lebensabend gemeinsam auf den Fidschis erleben möchten

isabellepf

Der Vater, der vom Himmel fiel

Britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik

Hennie

Liebe zwischen den Zeilen

Eine liebevolle Geschichte, wie Bücher unterschiedlichste Menschen verbinden und ihre Leben verändern können.

MotteEnna

Dann schlaf auch du

Packend und sehr gut geschrieben, empfehlenswert!

Esse74

Ein Haus voller Träume

Zaubert trotz einiger Längen ein Lächeln ins Gesicht

Kelo24

Palast der Finsternis

Fantasievolle Gruselgeschichte in einem unterirdischen Palast. Hochspannung!

DonnaVivi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Geschichte über Freundschaft und Familie

    So etwas wie Familie
    GiuliaSorrentina

    GiuliaSorrentina

    27. May 2016 um 17:54

    Es ist kein Roman mit klassischen Dialogen, sondern vielmehr eine Erzählung von Pierre (Pierrot, wie ihn nur seine engen Freunde nennen dürfen). Hélène, Pierres gute Freundin aus früheren Zeit hinterlässt nach ihrem Tod ihren 8 jährigen Sohn Marcus. Ihr einziger Wunsch ist, das sich Pierre nun um ihn kümmert. Pierre der selber nie große Vaterliebe erfahren hat, sträubt sich. Aber er hat Hélène sehr geliebt, obwohl er nie mehr als bester Freund für sie war, nimmt er die Herausforderung an.Am Anfang ist die Geschichte etwas zäh und die Geschichte plätschert nur vor sich hin, aber dann fängt der zweite Teil des Buches an und Pierre sitzt plötzlich im Gefängnis. Was ist mit Marcus? Und mit Fabienne, seiner Freundin? Von diesem Moment an, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich hätte mir trotzdem gewünscht noch mehr über Marcus und Hélène zu erfahren.

    Mehr
  • Ein Buch, das lange im Leser nachhallt

    So etwas wie Familie
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. October 2015 um 07:58

    „Am Anfang war ich nicht so dafür. Ja, geradezu dagegen. Fabienne brachte mich dazu, ja zu sagen.“ So beginnt der ich - erzählende Gemüsehändler Pierre seine Lebensgeschichte, die ihn, den einsamen Wolf, von einem auf den anderen Tag zu einem Anderen macht. Denn als Helene, die Frau, die er so geliebt hat, die aber nur seine Freundin sein wollte, stirbt, hinterlässt sie einen achtjährigen Sohn. Ihr letzter Wille: Pierre soll sich um den kleinen Marcus kümmern und ihn groß ziehen. Nicht erst seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter ist Marcus ein schüchterner und eher schweigsamer Junge, zu dem der Zugang schwierig scheint. Deshalb auch zögert Pierre zunächst, diese große Verantwortung zu übernehmen. In ersten Teil dieses Romans, der von der ersten bis zu letzten Seite eine tiefe Menschlichkeit ausstrahlt, erzählt Pierre, wie sich die beiden trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenraufen und aus ihnen bald so etwas wie ein gutes Team wird. Pierre ist immer sicherer, dass ihm mit Marcus etwas gelingen könnte, was sein eigener Vater in seiner Kindheit versäumt hat. Doch dann geschieht etwas, was alles in Frage stellt, und Pierre erzählt den Rest des Buches aus einer Haftanstalt heraus. Warum ? Und was geschieht mit seiner Beziehung zu Marcus? Das wird dem Leser dieses berührenden Buches erst langsam deutlich. Ein wunderbares Leseerlebnis, bei dem der Autor seinen Leser an ganz unerwarteten Stellen zum Lachen bringt. Ein Roman, der erzählt von Liebe und von der Verantwortung, die man für die hat, die man liebt. Ein Buch, das lange im Leser nachhallt.  

    Mehr