Pierre Corneille Le Cid /Der Cid

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Inhaltsangabe zu „Le Cid /Der Cid“ von Pierre Corneille

Protagonist der 1636 uraufgeführten Tragikomödie ist der seit dem 11. Jahrhundert in Legenden, Liedern und Epen verherrlichte spanische Heerführer und Nationalheld: der kastilische Grande Rodrigo Díaz mit dem maurischen Beinamen 'Cid' (>Herr<), der sich in einem ausweglos erscheinenden Konflikt zwischen Ehre und Liebe, Pflicht und Neigung bewährt. Die vorliegende Ausgabe enthält einen umfangreichen Kommentar, der sich vor allem den verschiedenen Fassungen des Stücks und seinem Verhältnis zur spanischen Vorlage widmet.
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  • Rezension zu "Le cid" von Pierre Corneille

    Le Cid /Der Cid

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2010 um 14:56

    Eine französische Tragikomödie aus dem 16. Jahrhundert, die eine spanische Vorlage über das Leben des spanischen Nationalhelden El Cid aufgreift, der im 11. Jahrhundert gelebt hat. Wie in den Stücken dieser Zeit üblich (und in der damaligen Gesellschaft natürlich auch), sind die Charaktere in den Fesseln der gesellschaftlichen Konventionen gefangen und tun, was sie müssen, gegen ihren Willen und manchmal wider besseres Wissen: Die spanische Infantin liebt Don Rodriges, weiß aber, daß ihre gesellschaftliche Position es nicht zuläßt, daß sie sich mit ihm einläßt, und gibt ihn dafür Ximena, in der Hoffnung, dadurch ihren Liebeskummer zu überwinden, daß sie ihn gebunden weiß. Die Väter von Rodriges und Ximena geraten in Streit, wobei letzterer ersterem eine Ohrfeige verpaßt. Dieser versucht seine Ehre mit dem Schwert zu retten, ist dem Widersacher aber unterlegen. Daraufhin nimmt er seinen Sohn in die Pflicht. Rodriges leidet unter der Pflicht, seine Ehrenpflicht dem Vater gegenüber zu verletzten oder seine Liebe zu Ximena hoffnungslos werden zu lassen. er entscheidet sich für die Pflicht und tötet Ximenas Vater. Ximena liebt Rodriges, sieht sich aber außerstande, sich mit ihm einzulassen - immerhin ist er nun der Mörder ihres Vaters. Rodriges bietet ihr sein Leben an, aber sie kann ihn nicht töten - schließlich liebt sie ihn. In einer reinen Tragödie wären diese am sicherlich alle tot, obwohl es für keinen von ihnen notwendig gewesen wäre. Da dies aber eine Tragikomödie ist, gibt es doch noch einen Ausweg.

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