Dieser 12. Krimi rund um Mario Palinski ist der letzte einer kurzen Karriere als Krimiautor des als Peter Millwitsch geborenen Wiener Autors Pierre Emme, der wenige Tage vor seinem 65. Geburtstag im Jahr 2008 verstorben ist.
Worum geht’s?
Die Idee die Asche Verstorbener zu Diamanten zu pressen, um seine oder seinen Liebste(n) ständig um oder bei sich zuhaben, ist keine ganz billige Erinnerung, aber für manche ein schönes Andenken. Mit der Asche eines toten Promi wäre doch ein luktratives Geschäft zu machen, oder? Bloß, woher einen toten Promi nehmen und nicht stehlen? Ja, genau, stehlen ist das Zauberwort, denn der Sarg des Kammersängers Konstantin Boreskov enthält alles mögliche nur nicht den Toten und wenig später verschwindet das Schlagersternchen Hildi Vorderberg.
Zuvor müssen sich Mario Palinski und die Wiener Polizei noch mit Karl Lesonic, dem unbeliebten Kettenraucher, der ermordet im Steigenhaus von Palinskis Wohnhaus herumliegt, beschäftigen.
Wie schon in den elf vorherigen Fällen, arbeiten Kriminalpolizei und der Privatdetektiv perfekt zusammen. Drei Tote sind ja keine Kleinigkeit, zumal von drei Fällen ausgegangen werden muss. Doch recht bald entdeckt Mario einen mögliche Zusammenhang und verbeißt sich, sehr zum Missfallen seiner Wilma, abermals in die Aufklärung.
Meine Meinung:
Der plötzliche Tod des Autors 2008 kommt einer eventuellen Trennung von Wilma und Mario zuvor, denn sie hat es langsam wirklich satt, regelmäßig von Mario versetzt zu werden.
Als Wienerin mag ich die Palinski-Krimis sehr, da ich zahlreiche Straßen, Gassen, Plätze und Lokale kenne. Der lockere Schreibstil gefällt mir auch beim 12. Krimi ausgezeichnet.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem letzten Fall für Mario Palinski, der nach dem Tod des Autors erschienen ist, 5 Sterne.

















