Pierre Grimbert

 4.2 Sterne bei 550 Bewertungen

Lebenslauf von Pierre Grimbert

Pierre Grimbert, 1970 in Lille geboren, arbeitete einige Zeit als Bibliothekar, bevor er in Bordeaux Buchwissenschaften und Publizistik studierte. 2004 gründete er zusammen mit Audrey Françaix seinen eigenen Verlag Éditions Octobre. Die "Magier"-Saga wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Prix Ozone" als bester französischer Fantasy-Roman. Seit kurzem schreibt er auch Kinderbücher. Grimbert lebt im Norden Frankreichs.

Alle Bücher von Pierre Grimbert

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Cover des Buches Die Magier - Gefährten des Lichts9783453524194

Die Magier - Gefährten des Lichts

 (98)
Erschienen am 03.03.2008
Cover des Buches Die Magier - Krieger der Dämmerung9783453524200

Die Magier - Krieger der Dämmerung

 (67)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Die Magier - Götter der Nacht9783453524187

Die Magier - Götter der Nacht

 (57)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Die Magier - Kinder der Ewigkeit9783453524644

Die Magier - Kinder der Ewigkeit

 (54)
Erschienen am 01.12.2008
Cover des Buches Die Krieger - Das Erbe der Magier9783453525450

Die Krieger - Das Erbe der Magier

 (41)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Die Krieger - Der Verrat der Königin9783453525467

Die Krieger - Der Verrat der Königin

 (34)
Erschienen am 03.08.2009
Cover des Buches Die Krieger - Die Stimme der Ahnen9783453525474

Die Krieger - Die Stimme der Ahnen

 (32)
Erschienen am 02.11.2009
Cover des Buches Die Krieger - Das Geheimnis der Pforte9783453525863

Die Krieger - Das Geheimnis der Pforte

 (31)
Erschienen am 04.01.2010

Neue Rezensionen zu Pierre Grimbert

Neu

Rezension zu "Die Krieger - Das Erbe der Magier" von Pierre Grimbert

Toller Fantasyroman, auch ohne die Vorkenntnisse der Vorgängerreihe.
kleinwittivor 4 Monaten

Mit diesem Buch "Die Krieger - Das Erbe der Magier" hat Pierre Grimbert ein wirklich tollen Fantasyroman geschaffen, den man auch ohne die Vorgängerreihe lesen kann, so war es nämlich bei mir. Das Cover hat mich absolut gefesselt, so das es mich neugierig gemacht hat.

In dem Buch begleiten wir die Kinder von Magiern, dessen Eltern und Verwandten spurlos verschwunden sind. Ein Treffpunkt der schon lange feststand wird aufgesucht und es begint schon jetzt ein Kampf um Leben und Tod.

Amanón ist eines der Kinder der Magier und auch auf der Suche nach seinen Eltern. Er trifft im Haus seiner Tante auf seinen Cousin, dem er sich gleich annimmt. Er kommt mir vor wie eine Führungsfigur in diesem Roman, aber auch immer noch sehr schüchtern und zurückhaltend. Er möchte stark erscheinen, aber kann auch nicht wirklich kämpfen.

Cael birgt irgendein Geheimnis in sich, welches daber nicht wirklich gelüftet wird. Er ist sehr zurückgezogen und hadert mit seiner inneren Stimme/Kraft. Wenn diese einmal freigelassen wird gibt es kein erbarmen. Was es damit aufsich hat wird sich hoffentlich noch klären. Ansonsten ist er der kleine Cousin von Amanón und auch sehr schutzbedürftig denke ich.

Alle anderen Charaktere passen wirklich gut zur Geschichte und es macht Spass immer mehr von ihnen zu erfahren und auch mit ihnen zu wachsen. Ich konnte mir immer eine passende Person vor mein Auge zaubern, da ich genügend Informationen über den jeweiligen Charakter bekomme.

Auch die Handlungsorte sind gut gewählt und ausreichend beschrieben worden, so das man sich immer gut die Szene vorstellen konnte. Für meine Verhältnisse gab es genug Informationen um seiner Fantasy freien Lauf lassen zu können. Auch die Wege der Charaktere kann man verfolgen, da es ja im Einband Kartenmaterial gibt.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr flüssig. Es gibt zwar so einige Fremdwörter wo man öfters schauen muss wie sie heißen, aber sehr viele werden am Ende des Buches in einem kleinen Lexikon erklärt, diese fand ich wirklich gut gelöst und würde ich mir bei vielen anderen Romanen dieses Genrés wünschen. Das Buch liest sich nur so weg und man möchte eigentlich garnicht das Buch aus der Hand legen, da es einen einfach nur fesselt. Eine gleichbleibende hohge Spannung zieht sich durch das Buch, wo man sich manchmal fragt wo das noch enden soll.

Alles in allem ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung. auch ohne die Vorgängerreihe zu  kennen, wie bei mir der Fall. Vielleicht ist es ratsam die Vorgänger zu lesen, aber ich denke nicht nötig. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für Fantasyfans.

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Rezension zu "Die Magier - Gefährten des Lichts" von Pierre Grimbert

Schablonenhafte Figuren und schlechter Schreibstil - eine absolute "Ent"-Fehlung
TamiraSvor einem Jahr

Dieses Buch hat mich an meine Grenzen gebracht.

Das passiert hin und wieder. Und das meist bei Fantasy-Romanen oder Thrillern. Denn beide Genres haben die Möglichkeit, großartige Bücher zu schaffen, die genreübergreifend Leser begeistern oder – was leider häufiger passiert als Möglichkeit 1 – den passionierten Leser in Verzweiflung stürzen.

Pierre Grimbert hat mit die Magier letzteres geschaffen und meine Gründe dafür sind derer vielfältig.

 

Vorab möchte ich euch warnen: Diese Rezension enthält starke Spoiler. Solltet ihr also das Buch lesen wollen, bitte klickt jetzt weg.

 

Danke.

 

Man könnte sich jetzt mit der Story aufhalten, die – klassischem Dungeons & Dragons als Vorbild – über eine Questen-Fantasy-Reise nicht hinauskommt. Oder dem Wordbuilding, das – soweit es denn existiert – es nicht schafft, mehr als ein Waldweg und eine Insel zu sein. Oder dem Schreibstil, der besser zu einem Kinderbuch als Erwachsenenfantasy passen würde.

Doch über all das könnte ich hinwegsehen. Nur nicht über eins. Die Charaktere.

Mein Gott, die Charaktere.

Davon einmal abgesehen, dass sie wenig innovativ sind, sind sie allesamt unsympathisch, agieren nicht nachvollziehbar und sind zu einem großen Teil ziemlich dumm. Der Autor gibt keiner der Figuren Facetten, sondern nur Schablonen vor, wobei er es nicht schafft, dass sie sich auch daran halten.

Nehmen wir einen der „Helden“: Yan.

Yan ist 15, Fischer und – so beschreibt uns der Autor ihn – ein etwas fauler Träumer. Als er sich zur abenteuerlichen Reise aufmacht, um seiner Geliebten zu folgen, lernt er innerhalb mehr oder weniger eines Tages mit einem Bogen umzugehen. Während sie von Meuchelmördern verfolgt werden (die ziemlich schlecht in ihrem Job sind, da sie die Gruppe, die größtenteils aus nicht ausgebildeten Leuten besteht, nie finden), denkt Yan fast jede Sekunde nur daran, wie er seine Geliebte dazu bringen kann, ihn zu heiraten.

Beispiel: Als sich Yan allein aufmachen muss, die Lage in einer Stadt auszukundschaften, ist sein Gedanke: Er könnte zwar bald sterben (ich erinnere: Meuchelmörder), doch wenigstens würde jetzt etwas passieren.  

Mein Gesicht: ?

Was man allerdings hier zugutehalten muss: wenigstens bleibt der Autor zumindest Yans Charaktere treu, denn dessen größtes – und gefühlt einziges – Problem, ist von Anfang bis Ende nur: wie schaffe ich es, dass sie mich heiratet?

Ich erinnere erneut: Meuchelmörder. Die, ganz nebenbei erwähnt, offenbar bereits mehr als 2/3 der Erben (Nachfahren einer bestimmten Gruppe, hier aber nicht wichtig, doch fast alle aus unserer Party gehören zu den Erben und sind somit das Ziel der Meuchelmörder) erfolgreich getötet haben. Wobei ich mich aber frage, wieso sie das geschafft haben, während die vollkommen unausgebildete Geliebte es schafft, mit einem Messer, mit dem sie nicht umgehen kann, drei bewaffnete Männer (zugegeben war das keine Meuchelmörder, sondern nur engagierte Schläger) mehr oder weniger zu besiegen oder zumindest so lange unter Kontrolle zu halten, bis Yan, der, wie schon erwähnt, ebenfalls „nur“ ein Fischer ist und vom Kampf keine Ahnung hat, ihr beisteht.

Das schlimmste aber, das, was mir regelmäßig Magenkrämpfe verursacht hat, waren die – und ich unterstelle dem Autor hier Absicht – als unfähig und hilflos dargestellten Frauen.

In der Gruppe befinden sich zwei davon: die junge Leti (die Geliebte, wir erinnern uns) und ihre Tante Corenn, die (soweit ich das verstanden habe, denn, wie ich gleich darlegen werde, handelt die gute Frau ganz und gar nicht so) eine Regierungsposition bekleidet und offenbar Magie anwenden kann (was sie aber irgendwie nie tut).

Anfangs scheint Corenn so etwas wie eine selbstbewusste Frau zu sein, die sich aufmacht, ihre Nichte (Leti) vor den Meuchelmördern zu retten. Doch als die beiden fliehen (seltsamerweise angeblich zu Pferde, wobei die Pferde allerdings plötzlich verschwinden – war das vielleicht ihre Magie?) und auf ihren Bekannten (den Krieger) treffen, scheint Corenn plötzlich ins Weibchen-Syndrom zu verfallen. Sie unterwirft sich dem Mann in jeder Entscheidung, was ich zu einem Teil auch nachvollziehen kann – schließlich ist er Krieger, sie nur Politikerin -, doch sie scheint zu nichts mehr eine Meinung zu haben. Zwischendurch war sie so unsichtbar, dass ich länger überlegen musste, als sie irgendwann wieder zu Wort kam: wer ist denn das jetzt?

Kommen wir zu Leti. Meinem „Liebling“.

Dieses Mädchen ist ein Grauen. Als Corenn und Leti überfallen werden und der Krieger zu ihrer Rettung eilt und von den Meuchelmördern nur ein paar Leichen übrig lässt (ein desertierter Krieger gegen drei voll ausgebildete Meuchelmörder, die im Auftrag einer Todesgöttin unterwegs sind - ich sage doch, sie sind hervorragend ihn ihrem Job), weint Leti. Alles ok, auch nachvollziehbar. Würde mich auch stark durchrütteln.

Fünf Seiten später jedoch schlägt sie mehr oder weniger vor, Reisenden, die ihnen begegnen, fast vorsorglich zu töten. Ich meine, ist doch egal, oder?

Als der Krieger ihr dann verbietet eine Waffe zu tragen (Frauen sollen nicht kämpfen, *gähn*, voll die Überraschung in diesem Buch …), ist sie eingeschnappt, beleidigt und schnippisch. Als ihr verboten wird, die Männer (*hüstel*) auf ihre gefährliche Mission zu begleiten, fängt sie an zu weinen.

Und das geht immer so weiter.

Gegen Ende könnte man meinen, dass es ein wenig besser wird – zumindest, was Leti betrifft. Sie benimmt sich etwas weniger wie eine zickige Kuh, was überhaupt der Grund war, dass ich die letzten fünfzig Seiten noch lesen konnte, ohne vollkommen auszurasten.

Denn zwischendurch machten mich die schwachen Frauenfiguren und der (ja! Ich sage es!) Sexismus, mit dem der Autor diese Welt beschreibt, wahnsinnig.

 

Ich will jetzt aber das Buch nicht nur verreißen, sondern auch aufzeigen, welche Autoren es besser machen.

George R. R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer: Großartige und facettenreiche Figuren, egal ob Männer oder Frauen. Trotz der mittelalterlichen Welt haben wir viele starke Frauen (Daenerys, Arya, Cersei, Brienne, Cat, Asha, die Sandschlagen, Ygritte, usw.), die ihren eigenen Weg gehen. 

Michael J. Sullivan – Ryiria: obwohl die zwei „Helden“ Männer sind, haben wir mit Arista eine Frau, die aus dem mittelalterlichen Schablonen ausbricht und von Band zu Band stärker wird. Klassische Questenfantasy und wahnsinnig spannend.  

Neil Gaiman – Niemalsland: Door muss sich zwar auch anfangs von einem Mann mehr oder weniger retten lassen, doch erscheint sie niemals schwach oder dumm.  

Marie Brennan – Lady Trents Memoiren: Isabella Trent geht als erste Drachenforscherin in einer Welt ähnlich dem viktorianischen England in die Geschichte ein und hat es dabei nicht leicht.


Damit will ich nicht sagen, dass gute Fantasy Feminismus unterstützen sollte - sie sollte unterhalten und einen in fremde Welten entführen! -, sondern dass man über Charaktere, die man im wahren Leben hassen würde, nicht in Büchern lesen will. 

 

Es gibt so viel tolle Fantasy. Man sollte sich nicht mit schlechter abgeben.

 


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Rezension zu "Die Magier - Gefährten des Lichts" von Pierre Grimbert

Vom Grunde her solides Buch
Paimon_88vor 3 Jahren

Das Buch ist ein guter Auftakt zu einer Fantasyreihe.
Die Story kommt nur langsam in Fahrt, wird aber zunehmend spannender. Viel läuft über den Roman über den Spannungsbogen ab, was mir gut gefiel.
Der Autor schreibt bildhaft, mit Humor, war gut lesbar.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Magier - Gefährten des Lichtsundefined
Hallo zusammen, 
in der Runde „ScienceFiction&FantasyChallenge 2019“ haben wir beschlossen, zusammen den ersten Band der Magier-Reihe zu lesen (oder gerne auch zu re-readen). 

Starten wollen wir voraussichtlich am 15.02.2019. 

Jeder, der mitlesen möchte, ist herzlich Willkommen! :) 

Ihr müsst auch kein Mitstreiter der Challenge sein - solltet Euch die aber mal anschauen, hauptsächlich geht es dort um Spaß, Austausch und Büchertipps, so wie auch hier in der Leserunde Spaß&Austausch an erster Stelle stehen sollen. 
(Link zur Challenge: https://www.lovelybooks.de/thema/SF-und-Fantasy-Challenge-2019-von-LovelyBooks-1808902644/ ) 

Es gibt auch keine Bücher zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Exemplar. 

Schreibt eine kurze Nachricht im entsprechenden Unterthema („Wer macht mit?“), dann seid Ihr dabei! 

Die genauen Unterthemen und Abschnitte werden noch festgelegt, guckt in den nächsten Wochen bis zum Start gerne mal wieder vorbei... Viel Spaß beim Lesen!🤗
54 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Pierre Grimbert wurde am 25. September 1970 in Lille (Frankreich) geboren.

Community-Statistik

in 338 Bibliotheken

auf 151 Wunschlisten

von 9 Lesern aktuell gelesen

von 15 Lesern gefolgt

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