Pierre Grimbert Die Saga von Licht und Schatten - Die Hüter von Gonelore

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Inhaltsangabe zu „Die Saga von Licht und Schatten - Die Hüter von Gonelore“ von Pierre Grimbert

Das geheimnisvolle Reich Gonelore wird Nacht für Nacht von Dämonen bedroht. Die Mitglieder der Bruderschaft bewachen in ihren Grenzfestungen das Reich, denn sie sind die Einzigen, die in der Lage sind, die Dämonen zu sehen und wieder hinter den magischen Schleier, der die Welten trennt, zu verbannen. Als sich die Angriffe der Ungeheuer häufen, wird schnell klar, dass es einen Verräter innerhalb der Bruderschaft geben muss. Und dann ist da noch Jona, der Meisterschüler der Bruderschaft, der die Gabe besitzt, mit den Dämonen zu kommunizieren .

Zieht sich etwas, einfach gestrickt aber gute Fantasy mit spannedem Ende.

— Feni
Feni

Wirklich zäher Beginn, doch nach dem Anfang fantastische Abenteuer, die köstlich den Leser in Bann schlagen!

— Sardonyx
Sardonyx

Nach zähem Anfang konnte mich der Autor so richtig packen. Der Cliffhanger hat dazu beigetragen, dass ich nun unbedingt Bd.2 lesen will!!

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

Gutes Buch leider, geht es erst richtig in den letzten 50 seiten los.

— MCNeal
MCNeal

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  • Die Hüter von Gonelore: Fantasy, Intrigen, Weltwanderer und ein großes Geheimnis ...

    Die Saga von Licht und Schatten - Die Hüter von Gonelore
    Sardonyx

    Sardonyx

    06. February 2015 um 17:50

    Die beiden Weltwanderer-Lehrer Vargai und Sohia sind unterwegs, um neue Schüler für die Bruderschaft der Weltwanderer zu rekrutieren. Doch wer genau die Weltwanderer sind, ist eine Geschichte von Kampf seit Anbeginn der Zeit; das Reich Gonelore ist umgeben von unsichtbaren Mauern - den ,,Schleiern" - die gefährlich oft von den monströsen Chimären und Dämonen durchbrochen werden, um die Menschenwelt als leichte Beute zu überfallen. Gäbe es nicht die zum Krieg gegen die Chimären verschworenen Weltwanderer, läge ganz Gonelore bereits unter der Herrschaft der Chimären. Dem Kampfe stellen sich diese Krieger mit ungewöhnlichen Waffen und den so genannten Prismen, Kristalle mit eigener Macht, die die Chimären hinter ihrem Schleier offenbaren. Doch die Weltwanderer sind in ihren eigenen Kreisen aller Bandelier- und Prismenbesitzer durch Zerwürfnisse gespalten. Es geht da um Ruhm, Gier und Machtstreben, alles spaltet die Weltwanderer bis zur Grenze des eigenen Verrates, der vielen das Leben rauben wird in einer von Lichtlosigkeit umnachteten Schlacht. Nun also bringen Vargai und Sohia neue Schüler zur Schule der Weltwanderer in Zauberranke, alles Kinder, die nach düsterer Vergangenheit einen Neubeginn wollen. Nobiana, Daelfine, Gess, Berris und Vohn bilden dabei bereits eine kleine Gemeinschaft mit Sympathie und versteckter Abneigung. Doch das Schicksal mit seinen Geheimnissen schlägt zu, als in der Höhle eines Drakoniden ein Junge entdeckt und befreit wird. Ein Junge ohne Gedächtnis, ohne Name, ohne Nichts und den man schließlich ,,Jona" nennt. Vargai nimmt Jona in seinen Schutz, doch der gefundene Junge ist ein fleischgewordenes Geheimnis. Woher kommt er, warum scheint ihn jener Drache zu verfolgen, warum wird er von vielen anderen Kindern als Ungeheuer betrachtet, wer ist er wirklich? Nur ein Wort scheint aus seiner Vergangenheit zu stammen: ,,Wobiax." Und ein Kristall von ungeheurer Seltenheit kommt noch dazu, der in der Höhle von Jona und de Drakoniden gefunden wurde. Mehr Rätselhaftes kommt noch hinzu, als die jungen neuen Schüler in einer Gilde nach Zauberranke kommen und unter dem raubeinigen Radjaniel, der eigentlich ein Meister seines Fachs, ihre Ausbildung beginnen. In Zauberranke brodeln jedoch Verschwörungen und vermehrte Chimärenangriffe wie Vulkane kurz vorm Ausbruch! ,,Die Hüter von Gonelore", das ist der erste Teil der ,,Saga von Licht und Schatten" von Pierre Grimbert, der in Frankreich einen ruhmreichen Namen als Fantasy-Autor erlangt hat. Und seine Fans erstrecken sich längst nicht mehr nur auf die französische Landesgrenze, denn - wie es klar ist - hat Grimbert nun auch mich in seine Leserschar einbezogen. Nach recht schwerfälligem Anfang, der sich über viele Kapitel zäh wie wiedergekäutes Kaugummi in die Länge zog, reißt einen der weitere Verlauf vom ..... (hier nach Belieben einfügen: Hocker/ Stuhl/ Sessel). Für mich war ,,Die Hüter von Gonelore" ein fulminanter Reihenauftakt für jene, den es nach neuen Welten gelüstet. Grimberts Grundidee für diese Reihe basiert auf etwas relativ Neuem, denn Ähnliches ist mir bisher noch nicht begegnet. Der Clou konzentriert sich auf dem planmäßigen Kampf gegen andersweltige Geschöpfe. Der völlig fremde Junge Jona sticht dabei heraus wie eine Chimäre vor den Augen eines Weltwanderers. ,,Welche Rolle spielt Jona in diesem Gefecht?", wundert es den Leser, doch dann - zack! - stehen wir am Ende des Buches an der Klippe der Handlung mit plötzlichen Wendungen. Also ehrlich, ist es nicht grausame Ironie, dass solch jähe Schlüsse in Buchreihen furchtbar sind für den vor Neugier anschwellenden Leser, während der allwissende Autor sich ins Fäustchen lacht, da er bereits die Erlösung im nächsten Band kennt? Ein guter Trick, gestehe ich. Die Handlung erfahren wir aus vielen Perspektiven wichtiger Figuren. wobei die Neulinge an Zauberranke im Vordergrund stehen. Diese Sicht aus allen beteiligten Augen sehe ich gerne in Büchern, wo Intrigennetze gewoben werden. Grimberts Schreibstil. den ich nun zum ersten Mal kennen gelernt habe, hat nichts Kompliziertes an sich, bietet aber köstliche Lesemomente. Wenn Buchstaben in Bilderform vor dem inneren Auge tanzen, kann man davon sprechen. Meine Rezension ist bereits etwas lang geworden. Deshalb schwinge ich zum Schluss mein Rezensenten-Richtersschwert. Allen Weltwanderern aus Grimberts ,,Saga" verleihe ich ein weiteres Abzeichen für deren Bandeliers. 5 lichtbrechende Sternenprisemn, so sieht das Abzeichen aus, das diesem Buch gilt.

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  • Geheimnisvoll und spannend - ein echtes Lesevergnügen

    Die Saga von Licht und Schatten - Die Hüter von Gonelore
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    15. January 2015 um 19:46

    Die Hüter von Gonelore sind eine Bruderschaft, die sich um den Schutz des geheimnisvolle Reiches Gonelore kümmert. Denn dieses wird von Chimären bedroht, Ungeheuer, die besonders in der Nacht versuchen die leuchtende Kuppel, die als Schutz dient, zu durchbrechen. Um die Sicherheit des Reiches zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen junge Menschen rekrutiert, die eine lange und harte Ausbildung durchlaufen, um die Bruderschaft zu erhalten. Einer dieser Schüler ist Jona. Gefunden in einer Höhle, bewacht von einem Drachen. Wie er dort hingekommen ist und warum er dort war, weiß er nicht mehr. Doch eine bestimmte Sehnsucht lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Er ist anders als die anderen Schüler, wird von ihnen abgegrenzt. Nur eine kleine Gruppe Außenseiter behandelt ihn nicht wie einen Verbrecher. Doch dann geschieht etwas mit dem keiner gerechnet hat ... Ich muss gestehen, der Einstieg in den Roman war etwas zäh. Obwohl mir sowohl Jona als auch seine gleichaltrigen Gefährten sofort ans Herz gewachsen sind, hatte ich zunächst so meine Schwierigkeiten mich im Roman zu orientieren. Das ändert sich nach ca. 100 Seiten schlagartig!   Pierre Grimbert, der schon mit früheren Werken wie "Der Magier" oder "Die Krieger" - Reihe gezeigt hat, dass man auch in Frankreich einen Sinn für High Fantasy hat. Seine Schreibe ist locker, liest sich leicht und schnell, was bei Fantasy oftmals nicht der Fall ist. Hat man erst mal den Weg ins Reich Gonelore gefunden, das sich meiner Meinung nach mit keinem mir bekannten Reich aus der Fantasy Literatur vergleichen kann, fühlt man sich darin schnell wohl. Im späteren Verlauf der Geschichte erklärt einer der Protagonisten die Welt Gonelore noch mal eingehender, so dass man sich diese dank der sehr bildlichen Schreibe des Autors sehr gut vorstellen kann. Mir ist ja immer lieber eine Geschichte beginnt eher flach und steigert sich dann und nicht umgekehrt. Wer den Weg des ersten Viertels gegangen ist, der wird vom Autor mit einem steil ansteigenden Spannungsbogen belohnt. Hinterrücks fesselt er den Leser, indem er mehr und mehr Geheimnisse in die Geschichte wirft. Nicht nur die Handlung wird interessanter, sondern auch die Charaktere, die zunehmend an Tiefe gewinnen und so dargestellt sind, dass man sie nur mögen kann oder hassen muss. Festlegen sollte man sich lieber nicht, denn Grimbert hält jede Menge Überraschungen bereit. Jona bleibt durchweg eine Figur, von der man nicht weiß, wo der Autor sie später einordnen wird. Ist er einer der Guten oder steht er in Verbindung mit den stetig wachsenden Chimären Angriffen. Das macht ihn zu einer der besonders spannenden Figuren, wobei ich wirklich alle Charaktere interessant und überaus gelungen finde.  Am Ende ist es dann so, dass Grimbert Action und Spannung in schwindelerregende Höhen schießt und den Leser mit einem Cliffhanger zurücklässt. Böse und gemein waren meine ersten Gedanken, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich die anfängliche Zähigkeit des Buches ganz vergessen und die restlichen 350 Seiten in einem Weg gelesen habe. Und jetzt will ich nur noch eins: wissen wie es weitergeht!!! Zum Glück ist Band 2 "Der Ruf des Drachen" schon erschienen!

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  • Genau das, was man von Grimbert erwartet

    Die Saga von Licht und Schatten - Die Hüter von Gonelore
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    19. May 2014 um 00:43

    Gonelore wird Wesen aus anderen Dimensionen (Chimären genannt) heimgesucht und wäre schon lange überrannt worden, würde sich nicht die Bruderschaft der Weltwanderer immer wieder mutig gegen diese Kreaturen stellen. Doch die letzte große Invasion der Chimären ist eine Weile her und da viele Menschen nicht an eine Gefahr glauben, ist der Orden nicht mehr so stark wie früher. Doch die Weltwanderer wissen, dass die Gefahr so groß ist wie schon lange nicht mehr. Trotzdem sind auch innerhalb des Ordens Intrigen und Machtspiele an der Tagesordnung. Wird der Orden bereit sein, wenn seine Stärke wieder benötigt wird? Für seine neue Fantasyreihe hat Pierre Grimbert eine komplett neue Welt entworfen. Wer ein ähnliches Setting wie in den drei Reihen um die Insel Ji (Magier/Krieger/Götter) erwartet, wird aber nicht enttäuscht werden. Auch wenn die Details neu sind, ist die Grundidee doch ähnlich. Das gilt auch für den Erzählstil. Wieder gibt es eine Vielzahl von glaubwürdigen Charakteren, die alle ihre eigene Geschichte haben. Alle Protagonisten des ersten Bandes gehören mehr oder weniger zu den Weltwanderer. Sie sind entweder mehr oder weniger erfahrene Ordensbrüder und -schwestern oder deren Schüler. Tatsächlich spielt ein großer Teil des Buches in der Ordensburg und begleitet eine Gruppe von Schülern durch ihre ersten Tage. Anders als bei anderen Büchern, die in "Zauberschulen" spielen, liegt der Focus aber nicht nur auf den Schülern, sondern auch auf den Lehrern.  Auch wenn das Buch im wesentlichen dazu dient die Welt und die Protagonisten vorzustellen und den Ausgangpunkt für die nächsten Bände zu definieren, ist es dabei keinen Moment langweilig. Alles in allem würde ich sagen, dass Buch ist ein typischer Grimbert. Wer die Geschichten um die Insel Ji mochte, dem wird auch dieses Buch gefallen. Dem Buch für sich genommen, würde ich gute vier Sterne geben. Da es aber genau meine Erwartungen erfüllt hat, gebe ich ihm fünf Sterne. PS: Besser nicht den Klappentext lesen. Nicht, weil er einen wesentlichen inhaltlichen Fehler hat, sondern weil er viel zu viel verrät. Es wird sogar ein wichtiges Ereignis aus dem letzten Kapitel erwähnt.

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