Pierre Jarawan Am Ende bleiben die Zedern

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Inhaltsangabe zu „Am Ende bleiben die Zedern“ von Pierre Jarawan

Samir ist auf einer Reise, die Gegenwart und Vergangenheit verbinden soll: Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren, der die Familie vor zwanzig Jahren ohne eine Nachricht verlassen hat. Mit einem rätselhaften Dia und den Erinnerungen an die Geschichten seines Vaters im Gepäck macht der junge Mann sich in den Libanon auf, das Geheimnis zu lüften. Seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land, und schon bald scheint Samir nicht mehr nur den Spuren des Vaters zu folgen. Vielmehr ist es, als seien die Figuren aus dessen Geschichten real geworden. Sie bringen Samir einer Lösung näher, die seine kühnsten Vorstellungen übersteigt. Vor dem Hintergrund des dramatischen Schicksals des Nahen Ostens erzählt Pierre Jarawan eine phantasievolle, berührende und wendungsreiche Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.

Unglaublich schönes Buch, tolle Sprache!

— readersgonnaread

Ein Familiendrama, verwoben mit der politischen Konfliktsituation des Libanons. Gut erzählt, das Ende war allerdings etwas zu vorhersehbar..

— isipisi

Pierre Jarawan schreibt wunderbar atmosphärisch, lebendig und in sich stimmig. Ein bewegendes Buch!

— Marjuvin

Eine ungewöhnliche und spannende Geschichte.

— Petra54

Einfach nur toll! Gefühlvoll, sensibel, und ganz nebenbei auch noch etwas Geschichte gelernt.

— SteffiKa

Einfühlsame Geschichte über einen verlassenen Sohn auf der Suche anch der Wahrheit und der Geschichte seiner Herkunft

— Sandy3437

Eine Geschichte über einen Sohn auf der Suche nach seinem Vater, nach seinen Wurzeln, und nach sich selbst.

— -Leselust-

Tiefgründig, emotional! Mein Lesehighlight 2017 💕

— Losnl

Eine wunderbare Geschichte über Abschied und Trauer, aber auch Zuversicht und Freundschaft.

— Sikal

Ein Meisterwerk! Pierre Jarawan ist ein wahrer Poet und Geschichtenerzähler. Definitiv ein Must-Read!

— Samirabooklover

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  • Eine ungewöhnliche und spannende Geschichte

    Am Ende bleiben die Zedern

    Petra54

    06. October 2017 um 10:12

    In dieser Geschichte dreht sich alles um den Libanon, einem Land, über das man recht wenig weiß. Sie ist hochinteressant und vor allem hervorragend erzählt. Samir lebt mit seiner Familie in Deutschland. Als er acht Jahre alt ist, verschwindet sein bei allen Menschen beliebter Vater. Der Junge hat ihn nicht nur geliebt, sondern direkt bewundert und verehrt. Er vermutet ihn im Libanon, über den der Vater immer viel erzählte, und sucht viele Jahre lang akribisch nach Informationen über das Land. Zwanzig Jahre nach dem Verschwinden des Vaters reist Samir selbst in den Libanon, um seinen Vater zu suchen und endlich die Gespenster der Vergangenheit, die ihn nicht loslassen und zunehmend quälen, zu vertreiben. Leider nehmen die Rückblenden und Andeutungen und vor allem politische Erklärungen immer mehr zu, so dass ich manchmal zurück blätterte oder Unverständliches überlas. Deshalb kann ich keine fünf Punkte vergeben. Ärgerlich empfand ich den Schluss, der statt aufzuklären, mich teilweise eher verwirrte. Trotzdem empfehle ich diesen 445 Seiten dicken Roman, weil er eine so ungewöhnliche Geschichte spannend gut erzählt.

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  • Wenn man in der neuen Heimat nicht ankommen kann

    Am Ende bleiben die Zedern

    Corsicana

    17. September 2017 um 13:56

    Samir und seine kleine Schwester Aline werden als Kinder libanesischer Flüchtlinge in Deutschland geboren. Sie wachsen behütet auf - in einer Nachbarschaft mit anderen Flüchtlingen aus dem Libanon. Immer dabei ist die etwas ältere Yasmin, die alleine mit ihrem Vater lebt, die Mutter kam wohl in den Wirren des Bürgerkriegs im Libanon ums Leben.Als Samir 7 Jahre alt ist, verschwindet sein heißgeliebter Vater plötzlich spurlos. Und Samir verliert den Halt im Leben. Schule interessiert ihn wenig, festen Beziehungen geht er aus dem Weg und auch das Verhältnis zur Schwester wird schwierig.Erst viele Jahre später wird Samir in den Libanon reisen und auf die Suche nach seinem Vater gehen. Wird er endlich Frieden finden?Dies ist ein sehr "orientalisches" Buch und es erzählt in der Tradition der alten Geschichtenerzähler aus dem Orient eine Geschichte vom Suchen und Finden (ich musste zwischendurch immer an Rafik Schami denken....). Geschickt und spannend wird Samirs Suche im Libanon mit den Märchen verstrickt, die der Vater immer dem Sohn erzählte. Und nebenher wird sehr viel über die Geschichte des Libanons und des Nahen Ostens erzählt. Und es wird deutlich, warum der Flüchtlingsstrom nicht abreißt. Früher die Libanesen, jetzt die Syrer.Allerdings sind die eingeschobenen geschichtlichen Einblicke etwas zu "Lehrbuchhaft". Und die sehr gefühlvolle und berührende Geschichte manchmal  - etwas zu "kitschig" - es gibt einfach zu viele Zufälle.Und ich persönlich konnte mit dem Protagonisten nicht so viel anfangen. Mich nervte seine Antriebslosigkeit, sein "Nicht-Weiterkommen-Wollen". Während die Frauen in der Geschichte (Yasmin, die Mutter und die Schwester) sich irgendwann mit den Gegebenheiten abfinden und neue Wege finden, bleibt Samir in der Vergangenheit stecken. In einer Liebe zu einem Vater und zu einem Land, die er beide eigentlich nicht kennt.Ich habe das Buch im Rahmen eines privaten Lesekreises gelesen. Und die Mitleser hatten etwas mehr Verständnis für das Trauma des Protagonisten und für seine daraus folgenden "Nicht-Taten",Auf jeden Fall ist es ein beeindruckender Debütroman - wenn auch etwa 100 Seiten weniger dem Buch schon gut getan hätten, vieles war etwas zu ausschweifend.

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  • Wow!!! Was für ein Roman. Mein Lesehighlight 2017

    Am Ende bleiben die Zedern

    Losnl

    15. February 2017 um 09:02

    Samirs Eltern flohen bereits vor seiner Geburt aus dem Libanon nach Deutschland. Als Samir acht Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. Jetzt, 20 Jahre später, macht er sich mit dem geheimnisvollen Dia und den Erinnerungen im Gepäck auf, in das Land der Zedern, um das Rätsel des Verschwindens zu lösen. Die Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land und schon bald scheint er nicht nur den Spuren des Vaters zu folgen. Vielmehr ist es, als seien die Figuren aus dessen Geschichten real geworden. >>Wer glaubt, er habe den Libanon verstanden, dem hat man ihn nicht richtig erklärt.<< Libanesisches Sprichwort Der Beginn erzählt Samirs Geschichte, mit der Ankunft in Deutschland und spielt vorrangig in der Gegenwart. Pierre Jarawan nimmt den Leser mit auf eine Reise, in der die Flüchtlingsproblematik auch aus Sicht der Flüchtlinge geschildert wird. Nach einem beschwerlichen Weg, sind die Flüchtlinge in einer Turnhalle untergebracht. Diese Zustände trieben mir Tränen in die Augen und regten mich zum Nachdenken an. Samirs Vater übernimmt eine besondere Rolle. Er ist Geschichtenerzähler und verzaubert mit diesen nicht nur Samir, sondern alle anderen Flüchtlinge die in der Turnhalle leben. Brahim schafft dadurch eine besondere Atmosphäre, in der man als Leser die Liebe und die Leidenschaft des Protagonisten schon fast greifen kann. Das Verschwinden von Samirs Vater, bringt die Entwicklung des Jungen ins Wanken. Ängste, Fragen nach dem Warum, lassen Samir kein Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen. Er findet keine Freunde und verliert seine Unbeschwertheit. 20 Jahre später macht er sich schließlich auf in den Libanon, um seine Wurzeln und Antworten auf seine Fragen zu finden. Diese Reise verbindet der Autor immer wieder mit den zauberhaften Geschichten des Vaters. Die Menschen, denen Samir auf seiner Reise durch den Libanon begegnet, scheinen Teil der Erzählungen des Vaters zu sein. Zunehmend gewinnt Samir seine Lebenslust zurück, er wird selbstbewusster und scheint sich mit den gefundenen Antworten zufrieden zu geben. Ungeahnte, aber auch unvorhersehbare Schicksalsschläge, verleihen dem Buch eine gewisse Spannung, die das Lesen unheimlich schnell voran treibt. Im weiteren Verlauf verknüpft der Autor zunehmend die Perspektiven aus der Vergangenheit mit der Gegenwart, die schlussendlich ein schlüssiges Gesamtbild ergeben. Pierre Jarawan gelingt es, durch seinen poetischen und harmonischen Schreibstil, den Leser, komplett in Samirs Welt eintauchen zu lassen. Man spürt förmlich die Sehnsucht Samirs, nach seinen Wurzeln und fühlt sich in dessen Welt sehr lebendig. Die Beschreibungen des Libanon erfüllten mich ebenfalls mit einer gewissen Sehnsucht und entfachten mein Fernweh. Diese waren unglaublich bildlich und anschaulich, so dass ich dieses Land gern einmal besuchen möchte. Große Mühe hat der Autor mit der Aufführung, geschichtlicher Gegebenheiten des Libanons bewiesen, die er gekonnt in Samirs Schilderungen, mit einfließen lässt. Mein einziger Kritikpunkt betrifft das Ende des Buches. Hierbei muss ich gestehen, dass dieses, etwas konstruiert wirkte und somit das außergewöhnliche Flair, was sich durch das ganze Buch zog, etwas zu kurz kam. >>Alle Söhne lieben ihre Väter. Aber ich habe meinen verehrt. Weil er mich mitnahm in die Wunderwelten seiner Geschichten.<< Dieser großartige, gefühlvolle und interessante Roman, hat mir wundervolle Lesestunden beschert. Pierre Jarawan hat in mir Gefühle wecken können, die ich bislang nicht ahnte. Es ist mein Lesehighlight 2017 und daher kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen.

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    • 2
  • Das Land der Zedern

    Am Ende bleiben die Zedern

    Sikal

    11. February 2017 um 07:18

    Samirs Eltern flohen bereits vor seiner Geburt nach Deutschland und bauten sich dort ein bescheidenes, beschauliches Leben auf. Ihr Nachbar Hakim sowie dessen Tochter Yasmin sind bereits seit ihrer Jugend im Libanon gute Freunde. Sie leben Tür an Tür in einem Einwandererviertel, ein Paradies für die Kinder, die sich an Gerüchen, Stimmungen und Gemeinsamkeiten getragen fühlen. Samir baut eine besondere Beziehung zu seinem Vater auf, der ihn immer wieder mit seinen Geschichten überrascht und verzaubert. Doch plötzlich – als Samir acht Jahre alt wird – beginnt sich sein Vater zu verändern, zieht sich zurück und Samir wartet immer wieder umsonst auf eine weitere Geschichte über Abu Youssef und das Dromedar Amir. Eines Tages verschwindet Samirs Vater ohne weitere Erklärung und für Samir bleiben nur die Fragen in seinem Kopf sowie die letzte Geschichte seines Vaters, an der er lange zehrt. 20 Jahre später: Samir ist erwachsen und hat seinen Platz im Leben gefunden. Doch die nicht aufgearbeiteten Fragen beschäftigen ihn, er kann kein Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen, findet keine Freunde. Schließlich macht er sich auf die Suche nach Spuren, seinen Wurzeln und beginnt eine abenteuerliche Reise in den Libanon, bei der er letztendlich Antworten bekommt, die er so nicht erwartet hätte. Der Autor Pierre Jarawan schreibt in seinem Debüt mit einer blumigen, poetischen Sprache eine rundum gelungene Geschichte über die Entwicklung eines Jungen, der mit dem Leben nicht zurechtkommt, bis er sämtliche Rätsel für sich gelöst hat. Er erzählt dafür die Kapitel abwechselnd in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart. Langsam verbinden sich die beiden Teile, setzten sich die einzelnen Puzzlestücke zusammen und halten durch viele Cliffhanger die Spannung hoch. Schön finde ich die beiden Sichten auf den Libanon, den einerseits eine wunderbare Landschaft prägt, in der die mächtigen Zedern und die kleinen Ortschaften hervorstechen. Andererseits wird natürlich auch die Bürgerkriegsthematik, die schwierige Situation zwischen den Konfessionen zur Sprache gebracht. Historische Begebenheiten sind oftmals fein verwoben, ohne gleich einen Geschichtsbuch-Charakter zu bekommen. Einziger Kritikpunkt ist für mich die etwas zu dick aufgetragene Liebesgeschichte, das hätte ich so in der Art nicht gebraucht. „Und am Ende? Am Ende bleiben die Zedern. Sie werden dicht beieinanderstehen und auf den Libanon herabblicken. Und vielleicht, wenn der Wind günstig steht und vom Meer heraufweht, wird man es hören. Man wird hören, wie sie einander zuflüstern, dass ich einst in ihrem Schatten saß. Und wie ich hier entlangging, um Vater zu suchen.“

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    • 5
  • Am Ende bleiben die Zedern

    Am Ende bleiben die Zedern

    Samirabooklover

    29. December 2016 um 12:15

    Inhalt Kurz vor seiner Geburt sind Samir El-Houranis Eltern aus dem Libanon geflohen. 20 Jahre später macht Samir sich auf die Suche. Auf die Suche nach seinem Vater, der verschwand, als Samir acht Jahre alt war. Er macht sich auf die Suche, um mehr über seine Vergangenheit herauszufinden, um endlich die Wahrheit über sich selbst und seine Familie finden und reist deshalb in das Land der Zedern. Er ahnt nicht, wie sehr die Geschichte des Libanons mit der Seinen verwoben ist und auf welche Geheimnisse er während seiner Reise stößt. Meinung "Alles pulsiert, alles leuchtet. Beirut bei Nacht, diese funkelnde Schönheit, ein Diadem aus flirrenden Lichtern, ein Band aus Atemlosigkeit." Mit diesem Satz beginnt "Am Ende bleiben die Zedern" und spielt anfangs sofort in der Gegenwart. Während der gesamten Geschichte wird der Leser aber immer wieder in die Vergangenheit geführt und erfährt mit der Zeit mehr und mehr über Samir, wodurch die gegenwärtigen Geschehnisse erst recht an Bedeutung gewinnen. Diese Zeilen geben einen ersten Vorgeschmack auf Pierre Jarawans unglaublichen Schreibstil. Kaum jemand besitzt dieses Talent, die Welt um den Menschen so gut, so echt, so lebend, zu beschreiben. Ich saß mit Samir an der Küste Beiruts und habe einen Kaffee getrunken, ich war mit ihm auf dem Zedernhain, habe in Mar Mikhael mit ihm gefeiert und mich über die Feste in Deutschland gefreut. Pierre Jarawan hat mir das Gefühl gegeben, überall dabei gewesen zu sein. Ich habe mit gesehen, gerochen, gelebt. Ich habe Samir auf seiner Reise begleitet. "Ich glaube, alle Söhne lieben ihre Väter. Aber ich habe meinen verehrt. Weil er mich so oft teilhaben ließ an seinen beflügelten Gedanken. Weil er mich mitnahm in Wunderwelten, die er in seinem Kopf erschuf. Weil er mich berauschte mit seinen Worten." Samirs Vater Brahim ist ein Geschichtenerzähler. Und diese Geschichten verbinden ihn und Samir. Pierre Jarawan verwebt Geschichten in Geschichten auf wunderbare Weise. Sie faszinieren und geben den Ausgleich zur trockenen Realität und den vielen, auch historischen, Ereignissen. Sie erinnern an die Märchen aus 1001 Nacht und geben Samir Hinweise, haben Einfluss auf sein Wesen, seine Reise und sein Verständnis zur Welt. Diese Geschichten waren kleine Highlights für mich in diesem Buch und ich habe mich auf jede Einzelne gefreut!❤ Das Buch ist so facettenreich und spiegelt somit das großartige Talents des Autors wieder.Pierre Jarawan ist ein Poet, ein Künstler seiner Worte, ein wahrer Geschichtenerzähler.Er lässt Bilder lebendig werden, schreibt mit Leidenschaft und Abenteuerlust, ohne je abgehoben zu wirken. "Am Ende bleiben die Zedern" wird mich so schnell wohl nicht loslassen. Ich selbst habe eine spezielle Verbindung zum Libanon, denn auch ein Teil meiner Familie stammt aus dem Land. Deshalb waren all die Fakten um das Land für mich so spannend, und ich habe jedes einzelne Wort genossen und aufgesogen. Vielleicht nehme ich das Buch dadurch anders wahr. Habe interessierter die geschichtliche Seite des Buches gelesen. Aber vielleicht unterscheidet sich meine Meinung auch kaum von den Urteilen Anderer. FazitFür mich ist dieses Buch ein Meisterwerk. Ein Debüt großer Klasse. Ich hoffe, dass es nicht das Letzte bleibt, das ich von Pierre Jarawan lesen werde, der mich auch schon zuvor als Poetry Slammer beeindruckt hatte.Ich habe das Buch mit einem lächelnden und einem weinenden Auge zugeschlagen.Traurig, dass ich wohl kaum so ein Buch nochmal finden werde, dass mich auch persönlich so beschäftigt - aber glücklich, dass ich dieses besondere Buch lesen durfte."Am Ende bleiben die Zedern" hat einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen eingenommen.❤

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  • Buchverlosung zu "Am Ende bleiben die Zedern" von Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern

    Piper_Verlag

    Ihr Lieben,es geht auf Weihnachten zu und damit nähert sich erneut das Ende eines aufregenden Bücherjahres. Auch wir möchten uns bedanken für so viele treue Leser und den Austausch zu wunderbaren Geschichten! Ein Buch, das uns dabei besonders in Erinnerung geblieben ist: "Am Ende bleiben die Zedern" von Pierre Jarawan. Einige von euch haben sich gemeinsam mit ihm in der Leserunde zu seinem berührenden Roman ausgetauscht und "Am Ende bleiben die Zedern" beim Leserpreis auf Platz 15 der schönsten Bücher 2016 gewählt. Für uns Grund genug, an euch auch etwas zurückzugeben, weshalb wir 5 signierte Exemplare von Pierre Jarawans Familiengeschichte verlosen.Pierre Jarawan hat uns noch ein paar persönliche Worte für euch mitgegeben:"Mit der Verlosung möchte ich mich bei allen LeserInnen für ein unglaubliches Jahr bedanken. Ich freue mich sehr, dass der Roman denen, die ihn gelesen haben, so gut gefallen hat – ich habe mich über jedes Feedback sehr gefreut. Ich drücke euch für die Verlosung die Daumen, wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit, und hoffe, dass ihr – auch wenn es in Deutschland kalt ist – mit dem Buch zumindest in Gedanken, in den Libanon reisen könnt, um Samir bei der Suche nach seinem Vater zu begleiten.“Verratet uns bis einschließlich 18.12.2016 warum ihr das Buch gerne gewinnen oder an einen lieben Menschen verschenken würdet! Wir drücken allen die Daumen. :-)

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    • 187

    SigiLovesBooks

    21. December 2016 um 21:46
  • Stimmungsvolle Szenen im Libanon, wunderbarer Erzählton, am Schluss etwas konstruiert

    Am Ende bleiben die Zedern

    Bücherfüllhorn-Blog

    18. December 2016 um 17:10

    Das Setting der Erinnerungen eines Flüchtlings in einer Wohnsiedlung Deutschlands und im Libanon ist sehr authentisch beschrieben, fast schon auf eine autobiografische Art, die aber nichts mit dem Autor zu tun hat. Die Geschichte hat einen wunderbaren ruhigen und ausführlichen Erzählton, ohne langweilig zu sein. Gerade das Trauma des Hauptprotagonisten Samir wird sehr emotional beschrieben. Die Suche nach dem Vater gestaltet sich nur über Umwege. Durch die Zeitsprünge in seine Kindheit, im Jetzt und in der Zukunft wird ein subtiler Spannungsbogen aufgebaut. Stimmungsvoll waren für mich die kleinen Einblicke in das alltägliche Leben im Libanon, ich meinte gerade zu, die pulsierende Metropole Beirut sirrend vor mir zu sehen. Die Beschreibung der Landschaft, der Zedernwälder und der Orte bleibt zwar manchmal eher oberflächlich, aber dennoch eindrücklich genug, um das Land zu „spüren“.  Samirs  Kindheit in Deutschland in der Wohnsiedlung erscheint mir fast schon zu geborgen. Berührend, wie Samir mit dem Verlust der Vaterfigur sein ganzes Lebens zu kämpfen hat und wie seine Freundschaft mit Yasmin sich wandelt. Dennoch ist es mir am Anfang sehr schwer gefallen, ein „Gefühl“ für die Geschichte zu bekommen. Das lag auch daran, dass ich dieses Buch in mehreren Etappen gelesen habe. Ich würde hier auf alle Fälle empfehlen, sich Zeit zu nehmen und weite Strecken an einem Stück zu lesen.  Alles in allem ist die Geschichte durch den detaillierten Erzählton manchmal etwas in die Länge gezogen. Wer ein Faible für andere Kulturen hat, vielleicht auch am Libanon, sei dies als leichte und unterhaltsame Einstiegslektüre durchaus zu empfehlen.

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  • Ein etwas anderes Geschichtsbuch

    Am Ende bleiben die Zedern

    Mellchen

    29. November 2016 um 08:39

    Dieser Roman liest sich ein bischen wie eine Biografie einer Flüchtlingsfamilie aus dem Libanon. Die Hauptperson ist Samir, geboren in Deutschland als Sohn eines Flüchtlingsehepaares. Er erzählt im ersten Teil des Buches aus seiner Kindheit und es gibt immer wieder Rückblicke aus Perspektive der Eltern, wie diese nach Deutschland kamen, wie sie eingebürgert und empfangen wurden. Im zweiten Teil des Buches reist Samir in den Libanon um sich auf die Suche nach der Geschichte seines Vaters und seiner Familie zu machen. Er möchte herausfinden warum sein Vater verschwand und was mit ihm passiert ist und möchte - verstört wie er ist - seiner eigenen Geschichte auf den Grund gehen. Im dritten Teil dann erfolgt mit Unterstützung des Tagebuches seines Vaters die Auflösung der ganzen Tragödie. Das Buch ist fesselnd geschrieben und wirklich absolut gelungen sind die Verbindungen zu den geschichtlichen Hintergründen des Libanons und Syriens, der Christen und Muslime. Man liest nicht nur eine berührende Familiengeschichte sondern hat auch noch ein wenig Geschichtsunterricht.

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  • sprachlich wunderschön und mit viel Liebe zum Libanon

    Am Ende bleiben die Zedern

    Inge78

    23. November 2016 um 10:06

    Samir, geboren in Deutschland als Sohn libanesischer Eltern sucht seinen Vater. Dieser verschwand, als Samir 8 Jahre war, die Spuren führen in sein Heimatland , den Libanon "Am Ende bleiben die Zedern" ist ein wortgewaltiger Roman vor einer für mich sehr fremdem Kulisse. Den Libanon kenne ich zwar den Namen nach, aber ich muss zugeben viel mehr wusste ich nicht. Mit viel Liebe zum Detail schafft es Pierre Jarawan dieses fremde Land vor meinen Augen lebendig werden zu lassen. Die Geschichte des Libanons und die aktuelle politische Lage sind so geschickt mit der Story verwoben dass man quasi mittendrin ist. In seinem Roman springt der Autor ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit so dass man wirklich bis zum Schluß nicht weiß wo die Reise hinführt und man mit Samir zusammen ständig auf der Suche ist. Aufgrund der unterschiedlichen Erzählebenen muss man beim Lesen schon aufpassen wo und vor Allem "wann" Samir gerade ist aber das macht natürlich auch den Reiz des Buches aus weil viele Dinge nur angedeutet werden die mich als Leser noch mehr rätseln lassen. Die Sprache des Buches ist wunderschön, teilweise wirklich poetisch und lässt mich Bilder und auch Gerüche beim Lesen lebendig werden. Das Buch ist ziemlich aktuell da es auch um Flucht geht, um ein neues Leben in einem fremdem Land und dem Hin-und Hergerissen sein zwischen zwei Ländern. Die Familiengeschichte ist gut erzählt und es gibt so viele liebenswerte Charaktere die aber alle nicht perfekt sind sondern ihre Ecken und Kanten haben. Es geht um Liebe, um die Liebe zum Vater, um Vaterlandsliebe. Ich denke dass Buch wird mich gedanklich noch lange nicht loslassen. Ich hatte das Glück Pierre Jarawan während seiner Lesereise zu sehen. Er liest und erzählt wunderbar und zeigt Bilder vom Libanon , das macht das Buch beim Lesen zu etwas sehr Besonderem.      

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Samir auf der Suche nach der wahren Geschichte

    Am Ende bleiben die Zedern

    Frenx51

    18. October 2016 um 14:37

    Samir ist in Deutschland geboren, doch seine Eltern sind vor seiner Geburt aus dem Libanon geflohen. Sie erleben meist glückliche Jahre in ihrer neuen Heimat bis Samir acht Jahre alt ist und sein Vater spurlos verschwindet. Diese Zeit ist besonders schwer für Samir, er verschließt sich, lebt zurückgezogener, vermisst seinen Vater, den Geschichtenerzähler, und rebelliert gegen sich, sein Leben und seine Mutter. Das Leben spielt ihm in dieser Zeit nicht immer positiv entgegen, doch um weiter zu kommen und um endlich den Verlust des Vaters aufzuarbeiten, macht er sich mit 28 Jahren auf den Weg in den Libanon, um dieses Rätsel aufzudecken. Doch wird er seinen Vater finden?Pierre Jarawan erzählt in seinem Buch eine Geschichte von einem jungen Mann, der nun die alte Heimat seiner Eltern entdeckt,, immer auf der Suche nach seinem Vater. Es erzählt eine Familiengeschichte, die von vielen Höhen und Tiefen, aber besonders vom plötzlichen Verschwinden des Vaters, geprägt ist. Das Buch nimmt uns mit in den Libanon, das Land der Zedern, das geprägt ist vom Bürgerkrieg, von Zeiten in denen sich die unterschiedlichen Religionen bekämpft haben und trotzdem ein besonderer Ort zu sein scheint. Dort begegnet Samir auch den Geschichten, die sein Vater ihm immer erzählt hat. Neben vielen tollen Begegnungen, muss er aber auch dort immer wieder schwierige Situationen überwinden, doch letztendlich kämpft er dafür seinen Vater zu finden und sein Leben endlich richtig leben zu können. Samir war für mich eine sehr interessante Person. In seiner Kindheit wächst er behütet durch seine Eltern und dem gemeinsamen Freund Hakim auf, er hat eine kleine Schwester und verbringt viel Zeit mit Hakims Tochter Yasmin. Doch nach dem Verschwinden des Vaters ändert er sich, er wirkt schwach, verletzlich und fängt irgendwann an zu rebellieren, gegen sich, seine Mutter, das Leben. Als wir Samir mit 28 Jahren kennenlernen wirkt er immer noch verletzlich, er ist auf der Suche nach Antworten, sein größtes Bedürfnis ist mehr über seinen Vater zu erfahren, doch dadurch fällt er immer wieder in Selbstzweifel und resigniert bei der kleinsten Schwierigkeit. Erst nach weiteren Schicksalsschlägen wächst er an sich und seinem Vertrauen und wird stärker, selbstbewusster und ist nicht mehr so stark von dem Verlust des Vater geprägt.  Der Schreibstil des Autors hat mich durch die wirklich authentische Schreibweise sehr bewegt. Ich fühlte mich hineinversetzt in Samir und habe mit ihm gelitten und doch konnte ich mir die Umgebung und den Libanon bildlich vorstellen. Das Buch hat mich wirklich gefesselt, da viele tolle Worte gefunden worden und ich den Sprung, in den Kapiteln zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirklich sehr gelungen fand. Auch fand ich die anderen Personen sehr gut und realistisch dargestellt. Ein Buch, das für mich in diesem Jahr zu eines der schönsten zählt und eine klare Leseempfehlung erhält. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise in den Libanon, auf die Suche nach dem verschwundenen Vater und auf die Entwicklung von Samir, der mit dem Verlust des Vaters sehr zu kämpfen hat und erst durch seine Reise so wirklich zurück in das Leben findet. 

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  • Der verschwundene Vater

    Am Ende bleiben die Zedern

    schokoloko29

    11. October 2016 um 20:17

    Samirs Eltern sind in den 1980er Jahren von Libanon nach Deutschland geflohen und Samir wächst in einfachen Verhältnissen in Deutschland auf. Mit ca. acht Jahren verschwindet sein Vater. Es wird überall nach ihm gesucht, doch er bleibt verschwunden. Dies belastet Samir sehr und prägt sehr sein späteres Leben. Durch das Verschwinden des Vaters fällt es ihm schwer sich auf neue Menschen einzulassen. Ich würde dieses Verhalten ais traumatisiertes Verhalten einschätzen. Als er ca. 17 Jahre alt ist stirbt auch seine Mutter. Er gibt sich selbst die Schuld für ihren Tod. Mit ca. 28 Jahren beschließt er in den Libanon zu reisen und nach seinen Vater zu suchen. Der Schriftsteller versteht es den Leser an die Hand zu nehmen und ihn in die Geschichte eintauchen zu lassen. Mir gefiel besonders wie der Autor die Atmosphäre von Libanon eingefangen hat. Auch die Suche und damit am Ende das Finden seines Vaters war für mich sehr spannend und fesselnd erzählt.Fazit:Ein interessantes Buch über den Libanon, das Finden einer eigenen Identität und über das Suchen und Finden. Für mich ein sehr lesenswertes Buch!

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  • Leserunde zu "Als der Teufel erwachte" von Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte

    J-B-Wind

    Liebe Leser/innen, endlich ist es so weit! Zwei Jahre und knapp 6 Monate später escheint meiner zweiter Thriller mit den Ermittlern Jutta Stern und Thomas Neumann mit dem Titel "Als der Teufel erwachte". Es ist zwar der Folgeband von "Als Gott schlief", was meine Fans sicher freuen wird, das Buch kann aber durchaus auch alleine gelesen werden. Der Fall ist nämlich abgeschlossen. Also auch Leser/innen, die den ersten Thriller nicht kennen, können gerne mitlesen. Wichtige Ereignisse aus dem ersten Band werden kurz noch einmal aufgefrischt. Ich hoffe, ihr freut euch mit mir auf eine tolle Leserunde! Ich werde natürlich dabei sein und mit euch diskutieren und plaudern. Der Emons Verlag stellt uns dafür 20 Printexemplare zur Verfügung! (Wer lieber ein E-Book hätte, schreibt das bitte dazu!) Die Bücher werden exakt am Erscheinungstermin zum 22. September 2016 um 00:00 Uhr verlost!! Natürlich freue ich mich auch über Leser/innen, die mit dem eigenen Exemplar an der Leserunde teilnehmen. Worum geht es im Buch? Hier der Klappentext: "Als der Teufel erwachte" - Thriller Packend, erschütternd, grausam real.Bei einer Autoreparatur entdecken Mechaniker zwei Leichen imKofferraum eines Wagens. Die Toten weisen zahlreiche Verletzungenund Narben auf. Die Ermittler Jutta Stern und ThomasNeumann kommen einem Schlepperring auf die Spur, der mit grausamenMethoden arbeitet. Und die beiden Toten sind erst der Anfang...Ein hochspannender Thriller über dasschmutzige Geschäft mit der Hoffnung STIMMEN ZUM BUCH: »Knallhart, dramatisch, actiongeladen!Ein fesselnder Thriller, lebensnah und mitreißend erzählt.« Veit Etzold »Jennifer B. Wind steht für hochdramatische Thriller, die immer hart an der Realität stehen.« Thomas Jessen, Rezensent und Blogger, Mundolibris Buchblog Auszug aus dem Pressetext zum Buch und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Verlags:http://www.emons-verlag.de/programm/als-der-teufel-erwachte Ganz kurze Angaben zu meiner Person: (Für alle, die mich noch nicht kennen.:-)) Jennifer B. Wind wurde 1973 in Leoben geboren und lebt mit ihrerFamilie in Niederösterreich. Die ehemalige Flugbegleiterin mit einemFaible für Australien schreibt Romane, Drehbücher und Kurztexte,die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.Ihr Debütroman »Als Gott schlief« entwickelte sich aus dem Standzum Bestseller. Mehr infos auf: Jennifer-b-wind.com oder auf facebook und twitter :-) Haben wir euer Interesse geweckt? Wenn ihr mitlesen wollt, dann schreibt  einfach als Bewerbung, warum ihr unbedingt dabei sein wollt, und ob ihr schon einmal was von mir gelesen habt und wie es euch gefallen hat! Ich freue mich schon total auf die Leserunde mit euch und wünsche euch ein tolles (Lese)Wochenende! Alles Liebe Jenny

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    • 2052
  • Am Ende bleiben die Zedern

    Am Ende bleiben die Zedern

    Bambisusuu

    05. October 2016 um 20:54

    Der Debütroman "Am Ende bleiben die Zedern" wurde von dem Autor "Pierre Jarawan" geschrieben und ist im "Berlin Verlag" erschienen. Samir kennt seinen Vater nur von Erzählungen. Sein Leben hat er in Deutschland verbracht, denn seine Eltern sind kurz vor seiner Geburt aus Libanon wegen dem Bürgerkrieg geflohen. Mit acht Jahren verschwindet Samirs Vater spurlos. Zwanzig Jahre später macht er sich im Land der Zedern auf die Suche nach seinem Vater. Samir ist sich sicher, dass sein Vater in seine Heimat zurückkehrt ist, doch seine Suche beginnt ohne Anhaltspunkte. Eine große Familiengeschichte mit dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens. "Das Schicksal zerbricht uns, als seien wir Glas, und die Scherben finden niemals wieder zusammen. Beirut, 31. August. 1982" Ein Buch, das mich bis zum Schluss mitgerissen hat. Der Autor Pierre Jarawan hat einen tollen Schreibstil und schafft es die Geschichte trotz sachlichen Informationen erzählerisch darzustellen. Die Erzählweise gleicht einer Poesie und schildert die Erlebnisse und Eindrücke von Samir. Samir ist der Hauptprotagonist des Romans und nimmt einen auf die Reise nach Libanon mit. Samir möchte Gründe herausfinden, Erinnerungen und seiner Vergangenheit auf den Grund gehen. Libanon befindet sich im Bürgerkrieg. Durch viele Zeitsprünge wird der Leser Teil der Geschichte und lernt die Historie von Libanon kennen. Aber auch das "moderne" Libanon wird in vielen Hinsichten geschildert. Die Abwechslung macht das Buch spannend und aufregend. Man begibt sich wie auf ein Abenteuer und ist gespannt, ob Samir die Beweggründe seines Vater noch herausfindet. Nicht nur das damalige und heutige Libanon wird dem Leser nahe gebracht. Auch die Kultur, die Politik und die Religionen innerhalb des Landes lernt man genauer kennen. Im Bürgerkrieg gab es viele Schattenseiten, doch die Libanesen hatten auch im Krieg gute Momente und zeigten sich als lebensfrohes Volk, dass sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt. Auch die Liebe zur Heimat ist ein fokussierendes Thema in diesem Roman und wird auf eine wundervolle und poetische Weise betrachtet. Da Libanon auch ein Teil meiner Heimat ist, konnte ich mich gut in Samir Gedanken hineinversetzen. Die Orte und die Atmosphäre sind bildlich sehr gut beschrieben worden. Manche Szenen haben die arabische Umlautschrift, sodass man als Leser das Gefühl hat, man wäre selber nach Libanon gereist. Auch die Geschichte des Landes hat mich neugierig gemacht und zeigt zur heutigen Zeit eine starke Wandlung. Besonders das Thema der Flüchtlinge ist aktuell gewählt und passt zur heutigen Zeit. Ein wunderschöner Debütroman mit vielen Facetten, einer interessanten Kultur und spannenden Hintergründen! Einfach lesenswert.

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  • Am Ende bleibt Verwirrung

    Am Ende bleiben die Zedern

    Herbstrose

    30. August 2016 um 18:58

    Samir kennt seinen Vater nur als liebevollen, fröhlichen und hilfsbereiten Menschen und als begnadeten Geschichtenerzähler. Es sind Geschichten über den Libanon, das Land aus dem Brahim El-Hourani mit seiner jungen Frau vor zehn Jahren wegen des Bürgerkrieges nach Deutschland geflohen ist. Doch nun ist Vater verschwunden, ganz plötzlich, ohne Erklärung. Samir kann das alles nicht verstehen, er ist ja erst 8 Jahre alt, und er liebt doch seinen Vater über alles. Dieser Verlust bestimmt nun sein ganzes Leben, er zieht sich zurück, sein ganzes Denken und Handeln kreist nur noch um den verschwundenen Vater. Er ist überzeugt, dass dieser zurück in die Heimat ist. Zwanzig Jahre später reist Samir in den Libanon um seinen Vater zu finden. Im Gepäck hat er dessen altes Tagebuch und ein Dia, das ihn zusammen mit einer anderen Person zeigt. Aber die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht, das Land hat sich verändert, überall sind noch die Spuren des Bürgerkrieges. Doch hier, im Land der Zedern, lernt er zum ersten Mal in seinem Leben Freundschaft kennen … Mit seinem Erstlingsroman „Am Ende bleiben die Zedern“ ist dem Slam-Poeten, Bühnenliteraten und Schriftsteller Pierre Jarawan ein wunderbares, mitreißendes Werk gelungen. In seiner großartigen, bildhaften Sprache lässt er den Hauptprotagonisten Samir erzählen, über dessen Kindheit in Deutschland, über seine Sehnsucht nach dem Land seiner Ahnen, über seine Suche nach dem verschwundenen Vater und nicht zuletzt über ein wunderbares, vom Bürgerkrieg gezeichnetes Land, dem Libanon. Geschickt wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab, eingefügte Geschichten und Tagebucheinträge tragen zum besseren Verständnis bei, die aktuelle Flüchtlingskrise verleiht der Geschichte noch zusätzlich Brisanz. Die männlichen Charaktere sind sehr gut und differenziert ausgearbeitet, schon bald hat man das Gefühl, alten Bekannten zu begegnen. Leider habe ich auch einige Kritikpunkte. Die wenigen weiblichen Figuren treten völlig in den Hintergrund, bleiben sehr blass und unscheinbar. Über sie hätte ich gerne etwas mehr erfahren und in ihr Seelenleben geblickt. Ab dem III. Teil fand ich die Geschichte dann plötzlich sehr verwirrend, manchmal sogar unlogisch und von vielen Zufällen geprägt. Außerdem war für mich Samirs ständiges Wehklagen nach seinem Vater und die fortwährenden Wiederholungen dieses Gejammers durch die ganze Geschichte hindurch etwas seltsam, zumal er dann am Schluss alles so selbstverständlich hinnimmt und offenbar vergisst, dass er die letzten zwanzig Jahre ganz auf seinen verschwundenen Vater fixiert war. Dennoch ein lesenswertes Buch von beeindruckender Sprachintensität, aktuell, spannend, mit überraschenden Wendungen.

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