Pierre Lagrange Blutrote Provence

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Inhaltsangabe zu „Blutrote Provence“ von Pierre Lagrange

Sommer in der Provence. Ein dreifacher Mord. Commissaire Albin Leclerc ermittelt in einem neuen Fall. Drei Leichen liegen an einem Waldparkplatz bei Caromb. Die Feriengäste wurden mit einer seltenen Waffe hingerichtet. Die Polizei steht vor einem rätselhaften Fall, in den sich zu allem Übel Ex-Commissaire Albin Leclerc einmischt. War es das Werk eines Auftragsmörders? Geht ein Killer in der Provence um, der Touristen tötet? Leclerc erkennt Parallelen zu einem früheren Fall - und sticht in Begleitung von Mops Tyson in ein Wespennest...

Gelungener Mix zwischen Schmunzeln und Fingernägelkauen... die Mörderjagd mit Mops überzeugt (wieder) auf ganzer Linie!

— Caillean79
Caillean79

Albin Leclerc und sein Mops können das Ermitteln einfach nicht lassen - grandios erzählt

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Der zweite Fall für Albin Leclerc und seinen Mops Tyson, ein unschlagbares und sympathisches Ermittlerteam

— elmidi
elmidi

Ex-Commissaire Albin Leclerc ermittelt wieder

— baerin
baerin

Besser als der Vorgänger.

— Matzbach
Matzbach

Netter Provencekrimi mit Mops, dessen Plot jedoch zu konstruiert wirkt

— faanie
faanie

Schemenhafte Figuren, oberflächlich angerissene Themen, zu lässige Sprache, vorhersehbare Auflösung. Kein Esprit. Perfekte Einschlafhilfe.

— Wedma
Wedma

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  • Mörderjagd mit Mops – wie immer beste Unterhaltung!

    Blutrote Provence
    Caillean79

    Caillean79

    18. June 2017 um 13:50

    Der penetrante Unruheständler Albin Leclerc ist mir schon in seinem ersten Fall „Tod in der Provence“ ans Herz gewachsen. In „Blutrote Provence“ erlebt er nun sein zweites kriminelles Abenteuer und auch das war wieder beste Krimi-Unterhaltung. Albin müsste als Kommissar im Ruhestand ja eigentlich froh sein, nicht mehr in der Nacht wegen eines Falles aus dem Bett geklingelt zu werden, Blut riechen zu müssen oder hässlich verdrehte oder verunstaltete Leichen begutachten zu müssen. Aber – was macht man, wenn man seinen Beruf trotz aller Schwierigkeiten geliebt hat und als Rentner von 100 auf 0 runtergebremst wird? Mit der Oldie-Truppe des Örtchens Boule spielen? Nee, das reicht dem umtriebigen Albin nicht aus und so zapft er alle verfügbaren Quellen an und weiß in der Regel (fast) genauso schnell wie die Polizei, wenn ein Verbrechen begangen wurde. Und dann läuft er zur Hochform aus. Denn jahrzehntelanger Polizeidienst und kriminalistischer Spürsinn lässt sich nicht einfach so ausschalten… Auch diesmal wieder hat mich Autor Pierre Lagrange, hinter dem ein deutscher Krimi-Autor steckt, mitnehmen können in die flirrende Hitze der Provence. Angesiedelt irgendwo zwischen cosy crime und beinhartem Krimi, weiß der Fall bis zum Schluss mit einem guten Aufbau zu überzeugen. Neben Albin, der sich überall einmischt und von den ehemaligen Kollegen nicht gern gesehen ist, ist auch sein Mops Tyson wieder von der Partie. Mich freut, dass auch hier wieder Tyson das Bild vervollständigt, aber keine tragende Rolle einnimmt (die „tragende Rolle“ hat eher Albin, wenn er Tyson immer in den Kofferraum hieven muss *hihi*). Ein ermittelnder Mops wäre nicht glaubwürdig und deshalb wird Tyson – aus meiner Sicht zu Recht – im Hintergrund gehalten. Eine große Rolle spielt diesmal Caterine Castel, eine junge Streifenpolizistin, die früher im Kriminaldienst gearbeitet hat und in die Provence strafversetzt wird. Natürlich findet Albin in seiner gewohnt penetranten Art heraus, was es damit auf sich hat. Und am Ende führt das sogar zu einem mörderisch guten Showdown. Ein besonderes Highlight sind für mich auch immer Albins Wortwechsel mit Matteo, dem Betreiber seiner Lieblingsbar. Wie die beiden sich hänseln und aufziehen, ist absolut lesenswert und gibt dem Buch bei aller Action dann auch schnell wieder eine lockere Note. Aus meiner Sicht auch diesmal wieder ein gelungener Mix aus Schmunzeln und Fingernägelkauen… sehr empfehlenswert!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 2151
  • In vino veritas - oder das Geheimnis des guten Weins

    Blutrote Provence
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. June 2017 um 15:42

    Albin Leclerc, pensionierter Kriminalbeamter und Neo-Hundehalter kann es nicht lassen. Gemeinsam mit Mops Tyson, begibt er sich wieder auf Ermittlungstour.Diesmal werden ein deutsches Ehepaar und ein Radfahrer erschossen, regelrecht hingerichtet, aufgefunden. Der einzige Zeuge, stirbt später.Das Verbrechen erinnert Albin an eine länger zurückliegende ähnliche Tat. Dummerweise sitzt der damalige Täter hinter Schloss und Riegel. Oder war’s der vielleicht gar nicht?Häufig geht er den ermittelnden Kollegen und der zur Verkehrsstreife strafversetzten Caterine mächtig auf die Nerven, wenn er „gute“ Tipps am Tatort gibt.Albin steckt seine Nase in die Ermittlungsakten, zapft verschiedene Quellen an und findet den verbindenden Hintergrund, nicht ohne selbst in akute Lebensgefahr zu geraten.Nach und nach wird auch das Geheimnis um Caterine gelüftet, bis es zum Showdown kommt.Meine Meinung:Auch den zweiten Band rund um Albin und Tyson finde ich recht spannend. Es geht hier zwar ein wenig rauer zu als in anderen Frankreich-Krimis, doch die Verbrechen werden schön logisch aufgelöst. Mein Anfangsverdacht, dass alles mit Wein zu tun hat, hat sich bestätigt. Das WIE müsst ihr schon selber lesen. Herrlich skurril finde ich die imaginären Dialoge zwischen Hund und Herrl. Auch Albin philosophische Ansätze und Veroniques Kochlehrgänge geben dem Krimi den richtigen Pep. Ich freu mich schon sehr auf den dritten Teil.Fazit:Spannend bis zur letzten Seite, daher 5 Sterne.

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  • Albin und Tyson ermitteln wieder!

    Blutrote Provence
    elmidi

    elmidi

    22. May 2017 um 18:35

    Gleich zu Anfang ein Zitat aus der Mitte des Buches: „Albin paffte und überlegte. Er sah einer Qualmwolke hinterher, die sich rasch im Wind vor dem kobaltblauen Himmel auflöste. Er dachte über Netzwerke nach. Ein Netzwerk bestand aus mehreren autonomen Objekten, die auf eine bestimmte Art und Weise miteinander in Beziehung standen und gemeinsam ein System bildeten, das Vorteile für jeden mit sich brachte. Weil man gemeinsam Ressourcen nutzte und jeder unterschiedliche Kompetenzen einbrachte, die dem Gesamtsystem dienlich waren. Albin selbst hatte ein solches Netzwerk um sich herum geschaffen – und auch, wenn dessen Bestandteile manchmal extrem bockig waren, profitierten am Ende auf die eine oder andere Art und Weise alle davon. Bildete  sich Albin jedenfalls ein.“ (S. 261) Dieses Zitat gibt die vertrackte Situation Albin Leclercs, des unglücklich pensionierten Kommissars der Mordkommission in Caromb/ Provence, exakt wieder. Er will ja ermitteln, dazu fühlt er sich geboren, aber die oben erwähnten bockigen Bestandteile seines mühsam zusammengehaltenen Netzwerks müssen quasi dazu gezwungen werden, dabei auch mitzuspielen. Und Albin und sein allgegenwärtiger Mops Tyson sind sehr findig, wenn es darum geht, ehemalige Kollegen und widerborstige Zeugen dazu zu bringen, Informationen rauszurücken, die sie eigentlich mit aller Kraft verschweigen wollen – ganz besonders vor Albin. In diesem Krimi geschehen nicht nur einige Morde, auch Albins „Kollegin“ Castel gerät in ziemlich dicke und bedrängende Schwierigkeiten. Viel zu tun also, und ein Rätsel nach dem anderen tut sich auf, bis Albin endlich dem Täter auf die Schliche kommt. Dies ist schon der zweite Fall rund um Albin und Tyson, ein unschlagbares Ermittlerteam, welches ich ins Herz geschlossen habe. Dabei sind die Fälle gar nicht so harmlos, kein wirklicher Wohlfühlkrimi also. Aber mit einem absolut sympathischen Protagonisten, der mit seiner Sturheit und seinem trocken Humor punkten kann. Hoffentlich kommt da noch mehr!

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  • Ex-Commissaire Albin Leclerc ermittelt wieder

    Blutrote Provence
    baerin

    baerin

    05. May 2017 um 16:43

    Der Ex-Commissaire Albin langweilt sich im Ruhestand im Sommer in der Provence. Und das obwohl ihm die Kollegen zum Abschied den Mops Tyson geschenkt haben, mit dem er viel spazieren geht und sich auch unterhält. Da werden in der Nähe drei erschossene Leichen gefunden. Natürlich kann er sich mal wieder nicht zurück halten und mischt sich ungebeten in die Ermittlungen ein bzw. ermittelt mit Tyson. Er findet heraus, dass es Parallelen zu einem früheren Fall gibt und begibt sich durch seine Neugierde in tödliche Gefahr.Auch für Castel, die Polizistin, die zum Streifendienst versetzt wurde, wird es äußerst gefährlich. Nun wird auch klar, was zu ihrer Dienst-Degradierung führte. Obwohl sie Albins Alleingänge scharf verurteilt, kommt sie ihm dennoch zu Hilfe. Auch dieser zweite Teil des Provence-Krimis hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist spannend und lustig geschrieben. Besonders die illegalen Aktionen, die Albin durchführt, um an Informationen zu gelangen, sind richtige Schelmenstücke.

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  • eBook Kommentar zu Blutrote Provence von Pierre Lagrange

    Blutrote Provence
    Volker Haaf

    Volker Haaf

    28. April 2017 um 17:36 via eBook 'Blutrote Provence'

    Ich habe beide Bücher in zwei Tagen gelesen und kann es kaum abwarten wenn 2018 das dritte Buch herauskommt. sehr spannend geschrieben, sodass man es überhaupt nicht schafft das Buch zur Seite zu legen. und am Schluss ist man traurig das das Buch schon fertig ist obwohl man gerne noch weiterlesen würde. wie gesagt ich warte jetzt schon auf den dritten Band

  • Der zweite Fall für Albin Leclrec und Mops Tyson

    Blutrote Provence
    Ani

    Ani

    23. April 2017 um 11:40

    Als der pensionierte Commissaire Albin Leclerc eine Runde mit Mops Tyson dreht, erfährt er, dass bei Caromb drei Tote gefunden wurden. Zum großen Ärger seiner Kollegen macht Leclerc sich sofort auf den Weg zum Tatort, um sich selbst ein Bild zu machen und eigene Ermittlungen anzustellen. Leclerc zieht Parallelen zu einem alten Fall. Er kann es einfach nicht lassen, sich mit List und Tücke Informationen zu erschleichen. Da die Polizei im Dunkeln tappt, muss schließlich jemand dafür sorgen, dass das Verbrechen aufgeklärt wird und Leclerc ist sich sicher, dass er dafür bestens geeignet ist. Er ahnt allerdings nicht, in welche Gefahr er sich dieses Mal begibt..... Nach "Tod in der Provence" ist "Blutrote Provence" der zweite Fall, den der pensionierte Kommissar, gemeinsam mit seinem Mops Tyson, in seinem eigentlich wohlverdienten Ruhestand verfolgt. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind und nicht aufeinander aufbauen, kann man den Ermittlungen im zweiten Band auch dann mühelos folgen, wenn man den ersten nicht gelesen hat. Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Wobei Leclercs Ermittlungen im Zentrum der Handlung stehen. In diesem Band kommt außerdem eine neue Protagonistin, die Streifenpolizistin Catherine Castel, ins Spiel. Castel ist eigentlich überqualifiziert für ihren jetzigen Posten bei der Polizei. Es scheint so, als ob sie auf ein Abstellgleis geschoben wurde. Dadurch sieht Leclerc in ihr schon fast eine Seelenverwandte und bindet sie in seine eigenen Ermittlungen ein. Durch die Ermittlungen, die wechselnden Perspektiven und den parallel verlaufenden Handlungsstrang, der sich mit Castels Vergangenheit beschäftigt, bleibt die Handlung durchgehend interessant und abwechslungsreich. Relativ kurze Kapitel sorgen außerdem dafür, dass sich dieser Krimi fast von allein liest. Der Schreibstil ist locker und leicht. Leclerc ist einfach ein Original und kann auch mal über sich selbst lachen. Seine manchmal recht sarkastischen Gedanken und die Gespräche mit Mops Tyson sorgen dafür, dass man oft unverhofft lächeln muss. Außerdem kann man gut nachvollziehen, wie er seine ehemaligen Kollegen mit seinen eigenmächtigen Aktionen langsam in den Wahnsinn treibt. Dieser Krimi ist also nicht nur spannend, sondern stellenweise auch noch sehr humorvoll. Die Charaktere wirken lebendig, sodass man sie beim Lesen regelrecht vor Augen hat. Außerdem beschreibt der Autor die Provence so eindrucksvoll, dass man schon fast meint, den Lavendelduft in der Nase zu haben und die heiße Sommerhitze auf der Haut zu spüren. Man kann dadurch mühelos in die Handlung eintauchen und die eigenwilligen und äußerst eigenmächtigen Ermittlungen des Pensionärs genießen. Bereits der erste Fall von Leclerc und Mops Tyson konnte mich begeistern und auch bei diesem zweiten Provence-Krimi habe ich jede einzelne Seite genossen. Die Kriminalhandlung wirkte auf mich durchgehend spannend und die Charaktere lebendig, sodass ich alles regelrecht vor Augen hatte. Besonders begeistern konnten mich wieder die Kreativität des Rentners, sich ungebeten in die Arbeit seiner ehemaligen Kollegen zu drängen, und diese dadurch beinahe in den Wahnsinn zu treiben, und die Gespräche mit Mops Tyson. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssternchen und freue mich bereits jetzt auf den nächsten Fall für Leclerc und Tyson. 

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  • Ein alter Kater kann das Mausen nicht lassen

    Blutrote Provence
    Matzbach

    Matzbach

    17. April 2017 um 12:42

    Ex-Commissaire Albin Leclerc langweilt sich in seinem Ruhestand. Da trifft es sich gut, dass in einem Nachbarort drei Leichen gefunden werden. Gegen den Widerstand seiner Ex-Kollegen nimmt Leclerc die Spur auf, wobei ihn die Streifenpolizisten Catherine Castel unterstützt. Albin stellt schnell die Parallelen zu einem alten Fall her, doch der damals geständige Täter sitzt noch ein. Doch der alte Wadenbeißer Albin Leclerc wäre nicht Leclerc, wenn er sich damit zufrieden gäbe. Parallel  zu dieser Handlung wird das Vorleben der geheimnisvollen Catherine Castel zum Problem. Was hat diese hoch qualifizierte Polizisten aus einer Marseiller Spezialeinheit ins verschlafenen Carpentras verschlagen? Dieses Geheimnis wird im Verlauf des Romans ebenfalls geklärt. Der zweite Roman Pierre Lagranges ist ein nach meinem Geschmack besser als der Auftakt, der mir ein wenig zu abgedreht war. Aber Albin Leclerc und sein treuer Mops Tyson sind ein zu bemerkenswertes Gespann, als dass man auf die Lektüre dieser Reihe verzichten könnte.  

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    • 2
  • Netter Provencekrimi mit Mops, dessen Plot jedoch zu konstruiert wirkt

    Blutrote Provence
    faanie

    faanie

    05. April 2017 um 10:46

    Blutrote Provence von Pierre Lagrange ist der zweite Fall für Albin Leclerc und seinen Mops Tyson.Nach dem fulminanten Auftakt der Reihe mit Tod in der Provence waren meine Erwartungen hoch – und wurden leider nicht gänzlich erfüllt.Lagrange Schreibstil ist unverändert flüssig und schön zu lesen, Albin Leclerc immer noch gewitzt, voller Ironie und Sarkasmus – ein Rentner zum gern haben. Auch die Provence ist dieselbe, einzig der Plot hat mich nicht überzeugt. Er wirkt konstruiert, als ob man unbedingt einen Bezug zu einem französischen Kulturgut herstellen wollte. Die Geschichte mag durchaus realistisch sein, es gibt genug Fanatiker. Trotzdem fühlte ich mich beim Lesen etwas unwohl ob der Motive des Mörders. Einfach zu unglaubwürdig. Tiefgang ist bei den Figuren auch nicht wirklich vorhanden, was aber nicht stört, da es nun mal Bücher gibt, die ohne viel Hintergrundinfos auskommen und fast ausschließlich im Hier und Jetzt spielen.Ich finde vor allem den fragwürdigen Plot schade, werde aber der Reihe treu bleiben – allein schon wegen Albin Leclerc, der mich oft zum Lachen brachte. Vielleicht ist im dritten Band dann auch die Geschichte mehr die meinige. Ich empfehle diesen Krimi allen, die etwas über die schöne Provence lesen und mit einem smarten älteren Herren auf Spurensuche gehen wollen, der nicht immer den korrekten Weg einschlägt - und die dabei über einen meiner Meinung nach wenig glaubwürdigen Plot hinwegschauen können.3 Sterne für einen leider schwachen zweiten Teil.

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  • Spannender 2. Teil der Reihe mit dem sympathischen Albin Leclerc

    Blutrote Provence
    Gosulino

    Gosulino

    05. April 2017 um 09:20

    In der Provence, nahe Caromb, werden die Leichen von drei Menschen gefunden, die regelrecht hingerichtet wurden. Die Polizei ist ratlos, denn scheinbar besteht keinerlei Verbindung zwischen den Toten. Das mysteriöse Verbrechen ruft Albin Leclerc auf den Plan, der mit seinem Mops Tyson sogleich den Tatort inspiziert, sehr zum Missfallen seiner ehemaligen Kollegen. In einer jungen und strafversetzten Kollegin findet Albin eine Seelenverwandte, mit deren Hilfe er sich an die Auflösung des Falles macht. Mir hat der zweite Teil der Reihe um Albin Leclerc wieder sehr gut gefallen. Der kauzige, aber sympathische Kommissar im Ruhestand mit seinem lustigen Mops "Tyson", mit dem er immer mal Zwiesprache hält, ist wirklich gut gelungen. Der Schreibstil ist leicht und locker, das Buch lässt sich rasch weglesen, die Story ist spannend mit Beschreibungen der Provence, die aber nicht langatmig sind, sondern kurz und knackig und nehmen so auch den Handlungsfluss nicht weg. Das gefällt mir sehr gut. Es ist ja auch kein Reiseführer. Die Geschichte ist spannend erzählt, auch die Geschichte um Cat, die in die Provence strafversetzt wurde und nun ähnlich auf dem Abstellgleis steht wie Albin, ist als Nebenhandlung geschickt eingewoben. Auch Albins nervige Art, wenn er wieder ungebeten an Tatorten auftaucht und die ehemaligen Kollegen zur Weißglut bringt, entlockt einem immer wieder ein Lächeln. Aber seine Spürnase ist einfach unverzichtbar. Ich gebe sehr gerne fünf Sterne für diesen Roman, der einem spannende Lesestunden auf der Couch beschert. 

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  • Oberflächlich, routiniert mittelmäßig, vorhersehbar.

    Blutrote Provence
    Wedma

    Wedma

    29. March 2017 um 22:19

    Vom zweiten Fall für Albin Leclerc habe ich etwas mehr erhofft. Im Auftakt der Reihe gab es so gute Ideen, Bezüge zu Kultur/Geschichte des Landes, uvm. Dieser Fall aber glänzt durch routinierte Mittelmäßigkeit, egal, ob man die Themen, die Art der Stoffdarbietung oder die Sprache in Betracht zieht.  Kein Esprit, kein Funke, der überspringen könnte. Klappentext beschreibt den Fall recht gut: „Drei Leichen liegen an einem Waldparkplatz bei Caromb. Die Feriengäste wurden mit einer seltenen Waffe hingerichtet. Die Polizei steht vor einem rätselhaften Fall, in den sich zu allem Übel Ex-Commissaire Albin Leclerc einmischt. War es das Werk eines Auftragsmörders? Geht ein Killer in der Provence um, der Touristen tötet? Leclerc erkennt Parallelen zu einem früheren Fall - und sticht in Begleitung von Mops Tyson in ein Wespennest...“ Erst wird man durch eher makabre Schilderungen der Ermordeten aus der Sicht einer Krähe überrascht, die die Leichen oben im Wald entdeckt. Dann wechselt man zu Albin, dem etwa 66-Jährigen pensionierten Polizisten, der seinen Ruhestand nicht wahrhaben will und bei den Ermittlungen zum großen Ärger seiner ehemaligen Kollegen immer dabei ist. Ab da plätschert das Ganze gemütlich vor sich her. Man hört mal von Biochemikern, mal vom Krieg im ehem. Jugoslawien, mal ist die Rede von den Demos gegen TTIP, öfter wird Roquefortkäse in diesem Zusammenhang erwähnt, mal US Ziele, was franz. Luxusgüter anbelangt, etc. Aber alles so spannungsarm und in einer so lässigen Sprache dargeboten, dass ich den Krimi als Einschlafhilfe nehmen konnte. Man kann ihn auch gut auf dem Weg zur Arbeit im öffentlichen Verkehr lesen: die Kapitel sind kurz und man braucht sich keine Sorgen zu machen, dass man irgendetwas verpasst: es kommt noch paarmal wieder.  Die Zutaten für den typischen Regio-Krimi  sind zwar da: Landschaftbeschreibungen hier und dort, wie einem Reiseführer entnommen, philosophisch angehauchte Einlagen über die Liebe und das Leben, gutes Essen, guter Wein, entspannter Lebensabend in der Provence. Aber es kommt zu keinem beeindruckenden Leseerlebnis. Die Infoversorgung kam mir wie für Dummies vor: Zu viel erklärt und wiederholt über die gesamte Länge. Die Geschichte ist auch etwas zu breit erzählt. Da gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, aber dieses Wenige wurde gewissenhaft breitgetreten. Albin Leclerc als Hauptfigur war mir an einer Stelle sympathisch, sonst aber eher blass, schemenhaft, mal bemüht humorig. Seine jüngere Kollegin Cat, die eine fast gleich große Rolle hier spielt, kam mir eher wie ein Mann vor. Die plötzlichen Sprünge zu ihrer Perspektive haben mich oft genug aus dem Lesefluss befördert. Ihre Lebensgeschichte ist zwar ganz passabel, mit Problemen der in Frankreich lebenden Muslime angereichert, der Unfähigkeit der Politik, diese Probleme zu lösen, aber sie wirkte auf mich insg. etwas zu konstruiert und unnatürlich. Es kommen noch andere Perspektiven dazu, die einen erst ganz aus dem Lesefluss schmeißen: Da gibt es Laila, eine junge Muslimin, die auf Rachezug ist und nach Cats Leben trachtet. Ihr Handeln, insb. zum Schluss, kam mir leider etwas zu wenig authentisch vor. Und natürlich wurde an mehreren Stellen ausgiebig ihre Motive und ihre Vorgeschichte erklärt. Und last but not least: die Auflösung. Sehr vorhersehbar. Die für die Morde verantwortliche Person war mir nach ihrem ersten Auftritt stark verdächtig. Der Verdacht bestätigte sich auch noch zum Schluss. Keine Überraschung. Stattdessen wurde man mit plakativen Aussagen „gefüttert“: „Fanatismus ist immer schlecht“, S. 398, und noch mehr Erklärungen und Zusammenfassungen. Ob ich weitere Folgen in die Hand nehme ist eine große Frage. Zu primitiv der Ausdruck: Das gedankenlos eingesetzte „war“, wie der mir eine Spur zu lässige Ausdruck insg., nervten bis zum Schluss. Die einfallslose Stoffdarbietung samt den oberflächlich behandelten Themen, Dummie-Leserbild mit allen daraus folgenden Konsequenzen, paar Tippfehler hier und dort bilden die Entscheidungsgrundlage. Aus dem ersten Fall war ich eigentlich einer besseren Meinung von Albin Leclerc und nun sowas. Es ist diese Oberflächlichkeit, diese routinierte Mittelmäßigkeit, die mich fassungslos zurücklassen. Die Schrift ist augenfreundlich, was an sich gut ist, aber nicht über die Inhaltsarmut hinwegtäuschen kann. Das Buch sieht zwar dick aus, es ist aber wenig Inhalt drin. Das Coverbild ist wunderschön, wird aber dem Fall nicht gerecht. Dieses Süffige, Farbige, Eindrucksvolle habe ich darin vermisst. Im Band gibt es übrigens auch eine Leseprobe des nächsten Falls mit Albin Leclerc. Ich habe sie durchgelesen und der erste Gedanke war: Wer hat eigentlich diesen Herrschaften von Autoren ans Herz gelegt, unbedingt äußerst brutale Schilderungen der Gewalt, vorzugsweise gegen Frauen, in ihren Krimis aufzunehmen? Klar, es ist eine viel einfachere Art, Eindruck zu schinden, neugierig zu machen, aber! Das Thema war bereits im Fall eins ausgiebig beackert und sorry, diese Bemühungen kommen mir schlicht zu billig, zu flach und zu sehr nach Effekthascherei vor.  Drei Sterne mit ganz viel Wohlwollen.

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